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	<title>pflichtlektüre &#187; Laura Millmann</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Kein Geld f&#252;r das Sprachenzentrum</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/25/05/2011/kein-geld-fuer-das-sprachenzentrum/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/25/05/2011/kein-geld-fuer-das-sprachenzentrum/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 09:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Millmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[eLuSt]]></category>

		<category><![CDATA[Erweiterte Kommission für Lehre und Studium]]></category>

		<category><![CDATA[Gesetz zur Verbesserung von Chancengleichheit beim Hochschulzugang in Nordrhein-Westfalen]]></category>

		<category><![CDATA[Sprachenzentrum]]></category>

		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Leere Kassen im Sprachenzentrum der TU Dortmund: Bei der Vergabe der Studiengeb&#252;hren ist die zentrale Einrichtung nicht ber&#252;cksichtigt worden. Die Studenten wurden bei der Entscheidung nicht gefragt.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>50.000 Euro – so viel Geld stand dem Sprachenzentrum 2010 zur Verf&uuml;gung, um den Studenten der TU Dortmund eine gro&szlig;e Sprachauswahl anzubieten. Bisher kann jeder Student ganz leicht w&auml;hlen zwischen Englisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch, T&uuml;rkisch, Arabisch, Chinesisch, Russisch und vielen weiteren Sprachen. Doch damit k&ouml;nnte es im Wintersemester vorbei sein, bef&uuml;rchtet der Fachschaftsbeauftragte Lars Koppers. Denn bei der Vergabe der Studiengeb&uuml;hren hat das Rektorat dem Sprachenzentrum dieses Jahr keine Mittel zugeteilt. Lars Koppers ist sich sicher: Das w&auml;re nicht passiert, wenn die Studenten ein Mitspracherecht gehabt h&auml;tten.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Nach Meinung des 23-J&auml;hrigen wurden die Mittel falsch verteilt. Normalerweise gibt es jedes Semester eine zentrale Antragsrunde. Hier k&ouml;nnen alle fachbereichs&uuml;bergreifenden Einrichtungen Antr&auml;ge auf Unterst&uuml;tzung stellen. Einzige Voraussetzungen: Mit den zentralen Mitteln muss die Lehre verbessert werden und sie m&uuml;ssen m&ouml;glichst vielen Studenten zugutekommen, wie Johannes Bl&ouml;meke, Referent f&uuml;r Hochschulpolitik und Lehre beim AStA erkl&auml;rt.</p>
<div id="attachment_62080" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/sprachenzentrum-der-tu-dortmund.jpg"><img class="size-medium wp-image-62080" title="Das Sprachenzentrum der TU Dortmund, Foto: Laura Millmann" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/sprachenzentrum-der-tu-dortmund-300x225.jpg" alt="Das Sprachenzentrum der TU Dortmund, Foto: Laura Millmann" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Finanzielle Probleme: Das Sprachenzentrum der TU Dortmund muss wom&ouml;glich abspecken. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Alle Antr&auml;ge werden dann von der Erweiterten Kommission f&uuml;r Lehre und Studium (kurz eLuSt) durchgesehen, um anschlie&szlig;end eine Empfehlung an das Rektorat auszusprechen, welche Projekte gef&ouml;rdert werden sollen und welche nicht. In der eLuSt kommen auch Studenten zu Wort, wie es durch das aktuelle „Gesetz zur Erhebung von Studienbeitr&auml;gen und Hochschulabgaben“ vorgegeben ist. Die beteiligten Studenten beklagten allerdings schon immer, dass die Kommission eine ausschlie&szlig;lich beratende Funktion habe und sich das Rektorat &uuml;ber die Empfehlungen einfach hinweg setzen k&ouml;nne. Dieses Semester allerdings, das letzte Semester mit Studiengeb&uuml;hren, wurde die zentrale Vergaberunde und damit die studentische Beteiligung einfach ganz ausgesetzt.</p>
<p><strong>Ohne Studiengeb&uuml;hren fehlt das Geld</strong></p>
<p>Das Problem des Rektorats ist, dass es dieses Jahr erst einmal nur mit der H&auml;lfte des normalen Geldes rechnen konnte. Dadurch, dass die Studiengeb&uuml;hren nun wegfallen, aber noch nicht klar ist, wie viel Kompensationsmittel es vom Land geben wird, ist eine konkrete Planung kaum m&ouml;glich. „Es gab einfach keine zentrale Antragsrunde mehr, weil zun&auml;chst die schon bestehenden Verpflichtungen getragen werden mussten und dann die Verpflichtungen gegen&uuml;ber den Fakult&auml;ten bedient wurden.“, sagt Pressesprecher Ole L&uuml;nnemann zu der schwierigen Situation in diesem Semester.</p>
<p>Schon im Januar war aus diesem Grund beschlossen worden, erstmalig keine zentrale Antragsrunde abzuhalten. In dem Protokoll hie&szlig; aber es weiter: „Aus dem Rektorat wird auf zentrale Bedarfe in der Universit&auml;tsbibliothek, dem Sprachenzentrum und dem HDZ hingewiesen.“ W&auml;hrend die Bibliothek im Endeffekt auch zentrale Mittel bekommen hat, ist das Sprachenzentrum leer ausgegangen.</p>
<p><strong>Fakult&auml;ten sollen zahlen</strong></p>
<p>In der offiziellen Stellungnahme der Fachschaftsbeauftragten, an der auch Lars Koppers mitgearbeitet hat, hei&szlig;t es daraufhin: „Da das Rektorat leider ohne auch nur vorher eine Stellungnahme der Studienvertreter einzuholen die zentralen Mittel an die Fakult&auml;ten verteilt hat, bleibt uns nichts anderes &uuml;brig, als den in unseren Augen gemachten Fehler irgendwie zu korrigieren.“ Das hei&szlig;t konkret, dass die Vertreter des AStA und die Fachschaftsbeauftragten versuchen, die Fakult&auml;ten zu &uuml;berreden, Geld f&uuml;r das Sprachenzentrum bereitzustellen.</p>
<div id="attachment_62078" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/lars-koppers-fachschaftsbeauftragter-und-mitglied-der-elust.jpg"><img class="size-medium wp-image-62078 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/lars-koppers-fachschaftsbeauftragter-und-mitglied-der-elust-300x200.jpg" alt="Lars Koppers, Fachschaftsbeauftragter und Mitglied der eLuSt, Foto: Laura Millmann" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Lars Koppers hofft auf die Unterst&uuml;tzung der Fakult&auml;ten. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Im Moment sind schon 15.000 Euro sicher, wie Lars Koppers berichtet. Aber nicht alle Fakult&auml;ten sehen eine Notwendigkeit darin, das Sprachenzentrum zu f&ouml;rdern. „Dabei sind die Studenten, die Sprachkurse belegen, nahezu gleichm&auml;&szlig;ig auf alle Fakult&auml;ten verteilt“, sagt Lars Koppers. Seiner Ansicht nach ist diese ganze Situation das Ergebnis eines „gro&szlig;en Kommunikationsproblems“. Und eines steht fest: Wenn der AStA die 50.000 Euro nicht zusammen bekommt, wird das Sprachangebot h&ouml;chstwahrscheinlich heruntergefahren werden.</p>
<p>Deshalb befindet sich auch das Rektorat inzwischen in Gespr&auml;chen mit dem Sprachenzentrum und den Fakult&auml;ten. Ohne die zentralen Mittel k&ouml;nnte es auch passieren, dass die einzelnen Fakult&auml;ten f&uuml;r ihre Studenten spezielle Sprachkurse einkaufen m&uuml;ssten. Dies w&auml;re dann aber nicht im Sinne des Sprachenzentrums, das ja eigentlich allen Studenten die gleichen M&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnen will.</p>
<p><strong>Studenten f&uuml;hlen sich &uuml;bergangen</strong></p>
<p>Johannes Bl&ouml;meke vom AStA sieht in den Problemen mit dem Sprachenzentrum allgemeine Defizite, was die Vergabe der Studiengeb&uuml;hren angeht. Es sei schon oft vorgekommen, dass das Rektorat Projekte unterst&uuml;tzt hat, welche die eLuSt in ihrer Empfehlung abgelehnt hatte. Und auch Florian Feldhaus, Mitglied der Hochschulgruppe „Die Gr&uuml;nen“, findet, dass die Aussetzung der Vergaberunde und somit der eLuSt als Zeichen daf&uuml;r verstanden werden k&ouml;nnte, dass das Rektorat nicht das Gef&uuml;hl hat, sich mit den Studenten abstimmen zu m&uuml;ssen. Pressesprecher Ole L&uuml;nnemann widerspricht dieser Annahme. Es sei einfach kein Geld f&uuml;r neue Projekte da gewesen, das in einer Antragsrunde gemeinsam mit der eLuSt h&auml;tte vergeben werden k&ouml;nnen. Es sei nicht darum gegangen, die Studenten zu &uuml;bergehen.</p>
<div id="attachment_62079" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/johannes-blomeke-referent-fur-hochschulpolitik-und-lehre-beim-asta.jpg"><img class="size-medium wp-image-62079 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/johannes-blomeke-referent-fur-hochschulpolitik-und-lehre-beim-asta-225x300.jpg" alt="Johannes Bl&ouml;meke, Referent f&uuml;r Hochschulpolitik und Lehre beim AStA, Foto: Peter Gotzner" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Johannes Bl&ouml;meke fordert mehr Mitspracherecht f&uuml;r die Studenten. Foto: Peter Gotzner</p></div>
<p>Zumal die studentische Beteiligung gesetzlich vorgeschrieben ist. Im aktuellen Gesetz hei&szlig;t es: „Die Hochschule &uuml;berpr&uuml;ft durch ein Pr&uuml;fungsgremium die Qualit&auml;t ihrer Lehr- und Studienorganisation. Das Pr&uuml;fungsgremium wird im Wege der Selbstbefassung t&auml;tig. Stellt das Pr&uuml;fungsgremium nicht blo&szlig; unerhebliche M&auml;ngel in der Qualit&auml;t der Lehr- oder Studienorganisation fest, empfiehlt es der Hochschule Ma&szlig;nahmen. […] Die H&auml;lfte seiner stimmberechtigten Mitglieder besteht aus Studierenden.“</p>
<p><strong>Hohe Erwartungen an neues Gesetz</strong></p>
<p>Und daran h&auml;lt sich die Uni. Denn das Pr&uuml;fgremium wird es auch in diesem Semester geben, um am Ende des Semesters eine Stellungnahme abzugeben. Aber auch hier besteht, wie bei der eLuSt nur eine beratende Funktion. Johannes Bl&ouml;meke ist Mitglied im Pr&uuml;fgremium und kennt die Arbeit nur zu gut: „Man arbeitet viel, schreibt eine Stellungnahme und mit Pech f&uuml;r den Rei&szlig;wolf.“</p>
<p>Ab dem n&auml;chsten Semester gibt es dann keine Studiengeb&uuml;hren mehr. Nicht nur das Rektorat hofft darauf, dass bald das neue Studiumqualit&auml;tsgesetz verabschiedet wird, um endlich wieder Planungssicherheit zu haben. Auch der AStA und die Fachschaftsbeauftragten sehen dem neuen Gesetz mit hohen Erwartungen entgegen. In dem Gesetzentwurf ist wieder die Rede von studentischer Beteiligung bei der Verteilung der zentralen Mittel. Lars Koppers hofft, dass es sich diesmal vielleicht nicht mehr nur um ein beratendes, sondern um ein beschlussf&auml;higes Gremium handeln wird. Dann k&ouml;nnten die Studenten direkt mitbestimmen, ob ein Teil der Kompensationszahlungen an das Sprachenzentrum gehen soll oder nicht.</p>
<p><em>Von Laura Millmann</em></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong><span style="text-decoration: underline;"><strong><br />
</strong></span>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.tu-dortmund.de/uni/Einstieg/studienbeitraege/Verwendungsgrunds__tze-Studienbeitr__ge-end.pdf" target="_blank">Grunds&auml;tze zur Verwendung der Studiengeb&uuml;hren der TU Dortmund</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.wissenschaft.nrw.de/objekt-pool/download_dateien/hochschulen_und_forschung/StBAG_idF_KunstHG.pdf" target="_blank"></a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&amp;vd_id=12601&amp;ver=8&amp;val=12601&amp;sg=0&amp;menu=1&amp;vd_back=N" target="_blank">Gesetz zur Verbesserung von Chancengleichheit beim Hochschulzugang in NRW</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/24/02/2011/studiengebuehren-sind-weg-richtig-so/" target="_blank">Das Duell - Studiengeb&uuml;hren abgeschafft - richtig so?</a></p>
<p><strong></strong></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Parlamentswahlen in Bochum: &#8220;Es bleibt gr&#252;n&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2011/bochum-bleibt-gruen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2011/bochum-bleibt-gruen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 20:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Millmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Grüne Hochschulgruppe]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhruniverisität Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Studierendenparlament]]></category>

		<category><![CDATA[Stupa Wahlen Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlergenisse]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Ruhr-Uni Bochum wurde gek&#228;mpft - mit Flyern, auf Podiumsdiskussionen und via Twitter. Nun steht das vorl&#228;ufige Ergebnis der Parlamentswahlen fest: Die Gr&#252;nen sind die Gewinner.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn man in Bochum in den letzten Tagen in der Mensa essen wollte, musste man erstmal einen Stapel Wahlflyer zur Seite schieben. Von allen W&auml;nden der Uni riefen einem Wahlplakate ihre Slogans entgegen: &#8220;Mehr als Protest – Gr&uuml;ne Hochschulgruppe&#8221;, &#8220;Einmal im Leben das Richtige tun – Lili w&auml;hlen&#8221; oder &#8220;Auch schon l&auml;nger auf der Suche nach guter Hochschulpolitik? – RCDS&#8221;. Der Wahlkampf in Bochum wurde voller Leidenschaft gef&uuml;hrt, sowohl an der Uni als auch im Netz &uuml;ber Twitter. Seit Samstagnacht steht das vorl&auml;ufige Ergebnis endlich fest. </strong></p>
<div id="attachment_51319" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/img_4195.jpg"><img class="size-medium wp-image-51319" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/img_4195-300x200.jpg" alt="Kampf der Flyer in Bochum, Foto: Laura Millmann" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Kampf der Flyer in Bochum. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>&#8220;Es bleibt gr&uuml;n&#8221; – das <a href="http://twitter.com/ghgbochum/status/31161827014475776" target="_blank">twitterte</a> die Gr&uuml;ne Hochschulgruppe kurz nach der Bekanntmachung der Wahlergebnisse. Sie bleibt mit acht von insgesamt 35 Sitzen weiterhin die st&auml;rkste Fraktion im Studierendenparlament und w&auml;hlt somit den AStA. &Uuml;berraschend ist der Erfolg der zweitst&auml;rksten Partei. NAWI – Die Liste der Naturwissenschaftler verdoppelte ihre Sitze von drei auf sechs und zog mit der Linken Liste gleich, die wie schon im Vorjahr ebenfalls sechs Pl&auml;tze besetzt. Danach kommen die Juso-Hochschulgruppe mit vier und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) mit drei Pl&auml;tzen.</p>
<p>Eine Niederlage musste allerdings die Alternative Liste hinnehmen, die von vier auf zwei Sitze abgefallen und nun gleichauf mit SWIB (Sch&ouml;ner Wohnen in Bochum) liegt. Als neue Liste kam die GEWI (Liste der Geistes-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften) auf einen Platz. Und auch der schwarze Ritter hat es wieder mit einem Sitz ins Parlament geschafft, ebenso wie die RUB-Piraten und die Liberale Hochschulgruppe (LHG).</p>
<div id="attachment_51322" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/sitze.jpg"><img class="size-large wp-image-51322" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/sitze-600x364.jpg" alt="Sitzverteilung des Studierendeparlaments in Bochum" width="600" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Sitzverteilung des Studierendenparlaments in Bochum. Grafik: Laura Millmann</p></div>
<p>Vermutlich werden die Gr&uuml;ne Hochschulgruppe, die Linke Liste, die Alternative Liste und Sch&ouml;ner Wohnen in Bochum wieder die gr&ouml;&szlig;te Koalition bilden. In dieser Zusammenstellung haben sie in der Vergangenheit nach eigener Aussage viel erreicht: etwa die Unterst&uuml;tzung der Studentenproteste und den Kompromiss um den GD-Neubau, der nun nicht in das Landschaftsschutzgebiet eingreifen wird.</p>
<div id="attachment_51312" class="wp-caption alignright" style="width: 198px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/grune-hochschulgruppe.jpg"><img class="size-medium wp-image-51312" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/grune-hochschulgruppe-188x300.jpg" alt="Laura Schlegel und Marion Epping von der Gr&uuml;nen Hochschulgruppe, Foto: Laura Millmann" width="188" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Laura Schlegel (links) und Marion Epping von der Gr&uuml;nen Hochschulgruppe. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p><strong>Klage gegen Anwesenheitspflicht</strong></p>
<p>Laura Schlegel ist die Nummer 5 auf der Liste der Gr&uuml;nen Hochschulgruppe. Bisher war sie Referentin f&uuml;r Hochschul- und Bildungspolitik und wird nach dieser Wahl neue AStA-Vorsitzende.Sie hat sich vor allem zum Ziel gesetzt, die Anwesenheitspflicht abzuschaffen: &#8220;Wir bereiten im AStA gerade eine Klage vor, um gegen die Anwesenheitspflicht vorzugehen.&#8221; Zus&auml;tzlich will die Gr&uuml;ne Hochschulgruppe eine Masterplatzgarantie durchsetzen, kulturelle Vielfalt auf dem Campus st&auml;rken und sich f&uuml;r mehr Datenschutz an der Uni einsetzen. &#8220;Au&szlig;erdem ist unser Ziel f&uuml;rs n&auml;chste Jahr, die Studenten mehr einzubinden&#8221;, sagt Laura Schlegel. Im Moment gebe es fast nur w&auml;hrend des Wahlkampfes Kontakt zu den Studenten, und f&uuml;r viele sei die Arbeit des AStA noch sehr weit weg.</p>
<p>Oliver Hein war dieses Jahr das erste Mal Wahlleiter und hat mit einem Sieg der Gr&uuml;nen Hochschulgruppe gerechnet. &#8220;Es folgt dem Bundestrend, und Studenten sind sowieso das angesprochene Klientel der gr&uuml;nen Parteien&#8221;, so der Wahlleiter.</p>
<p><strong>Wahlkampf ist wichtig</strong></p>
<p>F&uuml;r ihn hat der Wahlkampf schon im November angefangen, mit der Wahlbekanntmachung. Danach hie&szlig; es f&uuml;r ihn und sein Team: Listen pr&uuml;fen, Stimmzettel erstellen, Wahlhelfer akquirieren, Wahlurnen betreuen und schlie&szlig;lich Stimmzettel ausz&auml;hlen. &#8220;Der Wahlkampf ist wichtig, er ist Ausdruck daf&uuml;r, dass die Studenten eine Stimme haben.&#8221; Leider sei die Wahlbeteiligung gesunken. Offizielle Zahlen dazu gibt es allerdings noch nicht. Nur die Alternative Liste twitterte am Freitagmorgen: &#8220;Wahlbeteiligung 12,6%, Vier Urnen ausgez&auml;hlt aber noch keine Ergebnisse ver&ouml;ffentlicht.&#8221; 2010 lag die Wahlbeteiligung noch bei 17,35 Prozent. Wahlleiter Oliver Hein meint den Grund daf&uuml;r zu kennen: &#8220;Letztes Jahr gab es einfach mehr Emotionen durch den Mensaparty-Skandal.&#8221; Dieses Jahr fehle ein gemeinsames Thema aller Studenten.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://spwahl2011.files.wordpress.com/2011/01/ergebnis.pdf">Ergebnis der Wahl</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://spwahl2011.wordpress.com/">Offizielle Seite des Wahlausschusses</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.asta-bochum.de/">AStA Bochum</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://spwahl2011.wordpress.com/aktuelle-wahlbeteiligung/">Auflistung der Wahlbeteiligung</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://ghgbochum.wordpress.com/2011/01/">Homepage der Gr&uuml;nen Hochschulgruppe Bochum</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weihnachten modern: Auch f&#252;r Andersgl&#228;ubige?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/12/2010/weihnachten-modern-auch-fuer-andersglaeubige/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/23/12/2010/weihnachten-modern-auch-fuer-andersglaeubige/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 23:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Millmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Passt ein Gebetsteppich eigentlich unter den Weihnachtsbaum? Kann man Hanukkah und Weihnachten vereinen? Die pflichtlekt&#252;re hat sich mit Andersgl&#228;ubigen getroffen, um es herauszufinden. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Kling-Gl&ouml;ckchen“, „Oh Tannenbaum“ und „In der Weihnachtsb&auml;ckerei“ – die Kinder singen diese Lieder in der Adventszeit rauf und runter, voller Vorfreude auf das gro&szlig;e Fest. Diese Lieder kennen alle: unabh&auml;ngig davon, woran man glaubt und woher man kommt. Denn laut Statistiken ist nur etwa die H&auml;lfte der Deutschen christlich. Aber wird in andersgl&auml;ubigen Familien an Heiligabend auch gesungen?</strong></p>
<div id="attachment_48174" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_4018.jpg"><img class="size-medium wp-image-48174" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_4018-300x200.jpg" alt="Elif Coskun; Foto: Laura Millmann" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Elif Coskun freut sich auf ihre Familie. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Elif Coskun ist Muslima. Sie studiert Religionswissenschaften an der Bochumer Ruhr-Universit&auml;t und arbeitet nebenbei im Kindergarten. Elif sorgt daf&uuml;r, dass alle Kinder in ihrer KiTa- Gruppe die typischen Weihnachtslieder kennen lernen. „Ich finde, das geh&ouml;rt dazu. Ich lese den Kindern auch Weihnachtsgeschichten vor, auch den muslimischen Kindern. Ich finde, sie sollten das schon kennen.“<br />
<strong></strong></p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/o-ton-elif-02.mp3">Zum Reinh&ouml;ren: Elif - Was ihr die Weihnachtszeit bedeutet</a></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p><strong> Muslima Elif: „Man macht halt mit“</strong></p>
<p>Elif selbst liebt die weihnachtliche Atmosph&auml;re, den Duft von gebrannten Mandeln und Pl&auml;tzchen, die vielen Lichter, die die Stadt verzaubern und die zufriedenen Menschen, die &uuml;ber den Weihnachtsmarkt schlendern. Religi&ouml;s bedeutet ihr das Fest aber rein gar nichts. Als sie noch ein kleines Kind war, gab es in der Familie Weihnachtsgeschenke. Auch wenn nicht immer p&uuml;nktlich zum 24. Dezember. „Heiligabend ist ein ganz normaler Tag f&uuml;r uns. Wir sind praktizierende Muslime und christliche Feiertage feiern wir nicht“, meint Elif. Sie hat eine sehr passende Formulierung f&uuml;r ihr Verhalten gefunden: „Man macht halt so mit.“</p>
<p>Heute nutzen sie und ihre Familie die Gelegenheit, einfach Zeit miteinander zu verbringen und &ouml;fter Pl&auml;tzchen zu backen. Weihnachtslieder wie „O Tannenbaum“, „Jingle Bells“ oder &auml;hnliche zeitgem&auml;&szlig;e Lieder werden allerdings nicht angestimmt.</p>
<div id="attachment_48203" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/religionen-mio-2008-09-06.jpg"><img class="size-medium wp-image-48203" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/religionen-mio-2008-09-06-300x184.jpg" alt="REMID-Studie: Religionen in Deutschland" width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">REMID-Studie: Religionen in Deutschland</p></div>
<p>Und so geht es vielen Menschen in Deutschland. Denn eine REMID-Studie aus dem Jahr 2008 zeigt, dass nur knapp &uuml;ber die H&auml;lfte aller Deutschen Christen sind, n&auml;mlich 50,8 Prozent. Zuden  Muslimen z&auml;hlen sich ungef&auml;hr 3,3 Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung, zum Buddhismus 0,25 Prozent. Knapp ein Viertelprozent in Deutschland sind gl&auml;ubige Juden, an Hinduismus glaubt etwa jeder Tausendste. Einen gro&szlig;en Teil machen die Konfessionslosen aus, n&auml;mlich 23,8 Prozent.</p>
<p><strong>Die atheistische Seite</strong></p>
<div id="attachment_48175" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_4025.jpg"><img class="size-medium wp-image-48175" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_4025-300x200.jpg" alt="Alexander Fall; Foto: Laura Millmann" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Alexander Fall hat mit Weihnachten religi&ouml;s nichts am Hut , Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Zu der letzten Gruppe z&auml;hlt sich auch Alexander Fall: „Ich bin Atheist und von daher bewegt die Weihnachtszeit religi&ouml;s gesprochen rein gar nichts in mir“, sagt er selbst &uuml;ber sich. Auch er studiert Religionswissenschaften an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum. Obwohl er ebenfalls die Atmosph&auml;re zu Weihnachten sch&auml;tzt, bem&auml;ngelt er den &uuml;berm&auml;&szlig;igen Konsum. Mit einem religi&ouml;sen Fest hat das seiner Meinung nach nicht mehr viel zu tun. Obwohl er, anders als Elif, Weihnachten insgesamt kritisiert, kommt er zu einem &auml;hnlichen Ergebnis: „Man macht schon irgendwie mit, aber ganz oberfl&auml;chlich.“ Doch auch er nutzt die Gelegenheit, mal wieder Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Weihnachten wird bei ihm also vom christlichen zum kulturellen Fest.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/o-ton-alex-01-mp3.mp3">Zum Reinh&ouml;ren: Alex - Ein Atheist &uuml;ber die Weihnachtszeit</a></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p><strong>Weihnachten oder Hanukkah?</strong></p>
<p>Dies trifft auch bei Nadja Bobrova und ihrer Familie zu. Ihre Familie ist j&uuml;disch und auch sie verbindet mit Heiligabend einen reich gedeckten Tisch und die M&ouml;glichkeit, sich nah zu sein: „Es ist kein gro&szlig;er Feiertag, aber ein sch&ouml;ner Anlass um zusammenzukommen“, meint Nadja. Ihre kleinen Geschwister bekommen auch Geschenke, damit sie nach den Ferien in der Schule etwas erz&auml;hlen k&ouml;nnen.</p>
<div id="attachment_48176" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_4033.jpg"><img class="size-medium wp-image-48176" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_4033-300x200.jpg" alt="Nadja Bobrova; Foto: Laura Millmann" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Nadja Bobrova zieht Hanukkah Weihnachten vor. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>„Meine Geschwister k&ouml;nnen sich freuen, sie bekommen zweimal etwas geschenkt“, sagt Nadja dazu. Denn sie feiert vor allem Hanukkah, das dieses Jahr vom ersten bis zum neunten Januar stattgefunden hat. N&auml;chstes Jahr &uuml;berschneidet sich Hanukkah sogar mit Weihnachten, wenn es vom 20. bis zum 28. Dezember gefeiert wird. Zum Hanukkah-Fest kommen die j&uuml;dischen Familien zusammen, um jeden Tag eine Kerze anzuz&uuml;nden und traditionelle Hanukkah-Lieder zu singen. Obwohl es sich recht &auml;hnlich anh&ouml;rt, sind Weihnachten und Hanukkah aus Nadjas Sicht dennoch sehr unterschiedlich: „Es ist schwierig, sie zu vergleichen. Es ist zwar beides im Winter, aber die Urspr&uuml;nge sind einfach ganz unterschiedlich.“</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/o-ton-nadja-01.mp3">Zum Reinh&ouml;ren: Nadja Bobrova im Interview mit Julia Wei&szlig;</a></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p>Elif versucht in ihrer Kindergruppe den Ursprung von Weihnachten zu vermitteln, indem sie die Weihnachtsgeschichte vorliest. Au&szlig;erdem hat sie mit den Kindern auch eine Kirche besucht.</p>
<p>Aber wie viele Christen kennen noch die eigentliche Bedeutung von Weihnachten? Weihnachten scheint in Deutschland auch f&uuml;r immer mehr Christen vor allem aus Weihnachtsmarkt, vielen Lichtern, leckerem Essen und vor allem aus Geschenken zu bestehen. Vor allem der Konsum steigert sich von Jahr zu Jahr. Konsumforscher rechnen dieses Jahr laut &#8220;Spiegel&#8221; mit einem Umsatz von 14 Milliarden Euro.</p>
<p>Aber Weihnachten ist auch ein Fest an dem Familien zusammenkommen. Vielleicht hat sich Weihnachten also l&auml;ngst von einem rein religi&ouml;sen zu einem kulturellen Fest gewandelt.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/o-ton-nadja-02.mp3">Zum Reinh&ouml;ren: Nadja Bobrova &uuml;ber Weihnachten und Religion</a></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Farbenfrohe Sicherheit f&#252;rs Fahrrad?</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 08:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Millmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>

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		<category><![CDATA[Fahrradschlösser]]></category>

		<category><![CDATA[Polizei Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrraddiebst&#228;hle haben in der dunklen Jahreszeit Hochkonjunktur. Wir haben Tipps, wie ihr eure R&#228;der sch&#252;tzen k&#246;nnt. Und beklaute Studenten berichten von ihrem Raddiebstahl.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist ein Irrglaube, der treueste Begleiter des Menschen sei der Hund. Denn der treueste Begleiter des Menschen ist das Fahrrad. Es begleitet ihn durch dick und d&uuml;nn, durch kurz und lang, durch steil und flach. Jedes Fahrrad ist einzigartig. Aber was macht man, wenn sein Fahrrad geklaut wird? Oder noch besser: Was macht man, damit dieser treue Freund gar nicht erst gestohlen wird? Das Fahrrad bunt anmalen ist nur einer von mehreren Tipps.</strong></p>
<div id="attachment_46447" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_5500.jpg"><img class="size-large wp-image-46447 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_5500-600x400.jpg" alt="Buntes Fahrrad" width="600" height="400" /> </a><p class="wp-caption-text">Je bunter desto sicherer? Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Die Polizei in Dortmund hat t&auml;glich mit Fahrraddiebst&auml;hlen zu tun. Allein im Jahr 2009 gab es 1760 Anzeigen wegen Fahrraddiebst&auml;hlen, aber nur rund neun Prozent aller F&auml;lle wurden aufgekl&auml;rt. Detlef Burkhardt, Berater des Kommissariats f&uuml;r Vorbeugung der Polizei Dortmund, r&auml;t deshalb zu Pr&auml;ventivma&szlig;nahmen: „Man muss es Dieben mechanisch besonders schwer machen. Ein T&auml;ter soll richtig hart arbeiten m&uuml;ssen, um das Fahrrad zu klauen.“ Au&szlig;erdem sollte man offensiv mit Sicherungsma&szlig;nahmen umgehen, da dies m&ouml;gliche T&auml;ter abschrecke. Es sei falsch anzunehmen, dass Diebe ein Fahrrad mit einem dicken Schloss als besonders wertvoll einsch&auml;tzen und gerade dann zuschlagen.</p>
<p><strong>Ein sicheres Schloss muss her</strong></p>
<p>Also muss man zun&auml;chst mal ein gutes Fahrradschloss anschaffen. Auch hier wei&szlig; Burkhardt, welche Schl&ouml;sser besonders effektiv sind: „Zu empfehlen ist ein massives Kettenschloss oder ein so genanntes Stahlb&uuml;gelschloss. Ich w&uuml;rde aber zum Kettenschloss raten, da dieses flexibler anzubringen ist.“ Aber egal wie gut ein Schloss ist: Wenn man das Fahrrad damit nicht an einem festen Gegenstand befestigt, kann es jeder Dieb ganz leicht wegtragen.</p>
<div id="attachment_46436" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_3945_neu.jpg"><img class="size-medium wp-image-46436" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_3945_neu-300x200.jpg" alt="Detlef Burkhardt erkl&auml;rt, wie wichtig gute Schl&auml;sser sind Foto: Laura Millmann" width="300" height="200" /> </a><p class="wp-caption-text">Detlef Burkhardt erkl&auml;rt, wie wichtig gute Schl&ouml;sser sind. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Gute Fahrradschl&ouml;sser erkennt man auch am VdS-Pr&uuml;fzeichen. VdS steht f&uuml;r „Vertrauen durch Sicherheit“. F&uuml;nf bis zehn Prozent des Fahrrad-Neupreises sollte einem das Schloss schon wert sein, r&auml;t VdS.</p>
<p><strong>Fahrrad muss identifizierbar sein</strong></p>
<p>Wenn das Fahrrad aber erst mal weg ist, muss man den Diebstahl sofort melden. Sonst hat die Polizei &uuml;berhaupt keine Chance. Und dann hat man sein Fahrrad hoffentlich vorher registrieren lassen. Beim ADFD, dem „Allgemeinen Deutschen Fahrradclub“, erh&auml;lt man auf Wunsch einen eigenen Fahrradpass, der mit einem Fahrzeugschein f&uuml;r Autos zu vergleichen ist. Darin sind die Rahmennummer und andere individuelle Merkmale des Fahrrads erfasst. Dies f&auml;llt zwar nicht unter den direkten Diebstahlschutz, hilft der Polizei aber, das Fahrrad leichter zu identifizieren und dadurch zielgerichteter zu ermitteln.</p>
<p><strong>Anmalen zur Abschreckung</strong></p>
<div id="attachment_46437" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_3971_neu.jpg"><img class="size-medium wp-image-46437" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_3971_neu-300x200.jpg" alt="Sebastian von der AStA-Fahrradwerkstatt hat den ultimativen Tipp: Sein Fahrrad zur Abschreckung anmalen Foto: Laura Millmann" width="300" height="200" /> </a><p class="wp-caption-text">Sebastian von der AStA-Fahrradwerkstatt hat den ultimativen Tipp: Das Fahrrad zur Abschreckung anmalen. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>In einem Punkt widersprechen sich die Experten allerdings. Burkhard r&auml;t davon ab, sein Fahrrad an belebten Pl&auml;tzen abzustellen: „Wo viele Menschen sind, ist die Anonymit&auml;t besonders hoch.“</p>
<p>Sebastian von der AStA-Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt der TU Dortmund, hat andere Erfahrungen gemacht. „Dort, wo viele Menschen sind, schlagen Fahrraddiebe aus Angst seltener zu.“ Und er hat den ultimativen Tipp, um alle Fahrraddiebe abzuschrecken: „Wenn einem einfach nur wichtig ist, dass man sein Fahrrad hat und dass es gut f&auml;hrt, dann kann man es individuell anmalen. Je schr&auml;ger, desto besser.“</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Beklaute Studenten</strong></p>
<div id="attachment_46442" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_3964.jpg"><img class="size-large wp-image-46442" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_3964-600x400.jpg" alt="Miryam Nadkarni" width="600" height="400" /> </a><p class="wp-caption-text">Miryam Nadkarni. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/miri.mp3">Zum Reinh&ouml;ren: Miryam - Gute Schl&ouml;sser k&ouml;nnen Fahrradleben retten</a></p>
<div id="attachment_46440" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_3965.jpg"><img class="size-large wp-image-46440" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_3965-600x400.jpg" alt="Alexander Walke" width="600" height="400" /> </a><p class="wp-caption-text">Alexander Walke. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/alex.mp3">Zum Reinh&ouml;ren: Alex - Man muss sich um sein Fahrrad k&uuml;mmern, sonst nimmt es sich ein anderer</a></p>
<div id="attachment_46441" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_3954.jpg"><img class="size-large wp-image-46441" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/img_3954-600x400.jpg" alt="Lina Friedrich" width="600" height="400" /> </a><p class="wp-caption-text">Lina Friedrich. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/lina1.mp3">Zum Reinh&ouml;ren: Lina - Odyssee einer Beklauten</a></p>
<p style="text-align: center;">
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Weitere Tipps gegen Fahrraddiebe</strong></p>
<p style="color: white;">- <a href="http://www.asta.uni-dortmund.de/service/asta-fahrradwerkstatt/" target="_blank">AStA Fahrradwerkstatt</a></p>
<p style="color: white;">-<a href="http://www.vds-home.de/einbruch-diebstahl/fahrradschloesser/" target="_blank"> VdS: Vertrauen durch Sicherheit</a></p>
<p style="color: white;">- <a href="http://www.adfc.de/Technik/Diebstahl/Vorbeugen/Fahrrad-Codierung/Fahrrad-Codierung" target="_blank">Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hiflt bei der Fahrradregistrierung</a></p>
<p style="color: white;">- <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2394&amp;sel=sendung&amp;selidx=29&amp;skip=10" target="_blank">Der eldoradio-Podcast zum Thema Fahrraddiebstahl</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ern&#228;hrung 2.0 – Tipps f&#252;r J&#228;ger und Sammler</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 13:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Millmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[CO2-Ausstoß]]></category>

		<category><![CDATA[Energie]]></category>

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		<category><![CDATA[Jäger und Sammler]]></category>

		<category><![CDATA[Obst und Gemüse]]></category>

		<category><![CDATA[Saisonale Ernährung]]></category>

		<category><![CDATA[Saisontabelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Fr&#252;her war die Ern&#228;hrung &#252;berlebenswichtig. J&#228;ger und Sammler wurden von einer Frage getrieben: Wo bekomme ich mein Essen her? Heute gibt es alles im &#220;berfluss. Wir geben Ern&#228;hrungstipps f&#252;r die modernen J&#228;ger und Sammler.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fr&uuml;her war die Ern&auml;hrung &uuml;berlebenswichtig. J&auml;ger und Sammler wurden von einer Frage getrieben: Wo bekomme ich mein Essen her? Heute haben wir alles im &Uuml;berfluss und trotzdem besch&auml;ftigen wir uns intensiv mit unserer Nahrung: Ist das Essen gesund, lecker und vor allem umweltfreundlich? Hier sind unsere Ern&auml;hrungstipps f&uuml;r die J&auml;ger und Sammler von heute.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_45078" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/img_3997.jpg"><img class="size-large wp-image-45078" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/img_3997-600x400.jpg" alt="Gro&szlig;e Auswahl durch viele Importprodukte, Foto: Laura Millmann" width="600" height="400" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Gro&szlig;e Auswahl durch viele Importprodukte. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p><strong>Tipp 1: Weniger J&auml;ger, mehr Sammler sein</strong></p>
<p>Auf Fleisch verzichten, ist das Sinnvollste, was wir f&uuml;r unsere Umwelt tun k&ouml;nnen. Das ist nicht nur ges&uuml;nder f&uuml;r uns, sondern auch f&uuml;r das Klima. Zum einen verursacht der Anbau von Futtermitteln f&uuml;r die Tiere einen hohen CO2-Ausstoss. Zum anderen setzen Wiederk&auml;uer, wie zum Beispiel Rinder, gro&szlig;e Mengen klimasch&auml;dliches Methan frei. Eine einzelne Kuh gibt im Durchschnitt 110 Kilogramm Methan im Jahr ab. Zum Vergleich: Das entspricht dem CO2-Aussto&szlig; eines Autos, das &uuml;ber tausend Kilometer im Jahr f&auml;hrt.</p>
<div id="attachment_45243" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/treibhauseffekt_herstellung_cmyk_korr_ger.jpg"><img class="size-medium wp-image-45243" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/treibhauseffekt_herstellung_cmyk_korr_ger-260x300.jpg" alt="Treibhauseffekt bei der Herstellung von Nahrungmitteln, Quelle: Foodwatch" width="260" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Treibhauseffekt bei der Herstellung von Nahrungmitteln, Grafik: Foodwatch</p></div>
<p>Keine Frage also, dass der vermehrte Verzehr von Obst und Gem&uuml;se nicht nur auf unsere Figur positive Auswirkungen hat. Der Umweltforscher Niels Denn hat herausgefunden, dass eine vegetarische Mahlzeit dreimal weniger Treibhausgase verursacht, als ein saftiges Steak. Man muss ja nicht gleich zum Vegetarier werden. Aber zweimal Fleisch in der Woche sollte auf jeden Fall reichen.</p>
<p><strong>Tipp 2: Eine m&ouml;glichst nahe Sammelstelle w&auml;hlen</strong></p>
<p>Bei gesunder Ern&auml;hrung denkt man vor allem bei Obst und Gem&uuml;se zuerst an Bio-Produkte. Das ist zwar nicht falsch, aber bei umweltfreundlicher Ern&auml;hrung kommt es auf mehr an als auf Bio oder nicht-Bio. Bj&ouml;rn Sasse ist Filialleiter des Bio-Marktes „Fruchtbare Erde“ in Dortmund und erkl&auml;rt, auf was es wirklich ankommt: „Wir verkaufen nur Ware aus kontrolliert biologischem Anbau und das ist schon ein Riesenschritt. Wenn man noch weiter gehen will, kann man m&ouml;glichst darauf schauen, woher die Sachen kommen. F&uuml;r die Qualti&auml;t ist die Herkunft nicht entscheidend, aber f&uuml;r die Umwelt schon. Je weiter ein Produkt reisen muss, desto sch&auml;dlicher ist es nat&uuml;rlich f&uuml;r die Umwelt.“</p>
<div id="attachment_45071" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bjorn-sasse.jpg"><img class="size-medium wp-image-45071" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bjorn-sasse-200x300.jpg" alt="Bj&ouml;rn Sasse, Foto: Laura Millmann" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Betreibt den Dortmunder Bio-Markt &quot;Fruchtbare Erde&quot;: Bj&ouml;rn Sasse. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Das ist der erste Schritt zu einer klimabewussten Ern&auml;hrung. Aber das ist leider nicht alles: Nur wenn Obst und Gem&uuml;se in Deutschland unter nat&uuml;rlichen Bedingungen angebaut werden, spart das Energie. Ansonsten verbraucht sogar ein vollbeladenes Schiff mit Obst von Neuseeland bis Deutschland weniger Energie, als ein deutsches Gew&auml;chshaus. Das haben Umweltforscher herausgefunden.</p>
<p><strong>Tipp 3: Nach den Regeln der Natur richten</strong></p>
<p>Die h&ouml;chste Stufe der umweltbewussten Ern&auml;hrung ist die saisonale Ern&auml;hrung. Das bedeutet, dass man ausschlie&szlig;lich das verzehrt, was in der jeweiligen Jahreszeit in Deutschland unter nat&uuml;rlichen Bedingungen w&auml;chst. Ein Blick in eine so genannte Saisontabelle reicht aus, um einen guten &Uuml;berblick zu bekommen. Eines wird dabei schnell klar: Im Sommer ist die saisonale Ern&auml;hrung kein Problem. Im Winter muss man beim Kochen schon etwas kreativer werden. „Also beim Obst gibt es aus Deutschland im Moment nur noch vereinzelt Birnen, aber ganz viele &Auml;pfel. Und an Gem&uuml;se nat&uuml;rlich alles, was unter der Erde w&auml;chst und winterfest ist“, erkl&auml;rt Bio-Markt-Leiter Bj&ouml;rn Sasse. Das bedeutet im Klartext: Alle Kohlsorten, Kohlrabi, Brokkoli, Kartoffeln, M&ouml;hren, Kopfsalat, Sellerie, K&uuml;rbis, Lauch, Pastinaken und Spinat k&ouml;nnen auch im Winter gegessen werden.</p>
<div id="attachment_45072" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/gemuse-im-bioladen.jpg"><img class="size-medium wp-image-45072" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/gemuse-im-bioladen-300x200.jpg" alt="Typisches Wintergem&uuml;se im Bio-Markt, Foto: Laura Millmann" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Typisches Wintergem&uuml;se im Bio-Markt. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Das ist nat&uuml;rlich nur etwas f&uuml;r die ganz harten Esser und die kreativen K&ouml;che unter euch. Denn zum einen erfordert saisonale Ern&auml;hrung mehr Planung und zum anderen ist Kochen mit frischen Zutaten leider nicht nur lecker, sondern auch teuer. Hier muss man wohl ein gesundes Mittelma&szlig; finden. Oder unseren vierten Tipp befolgen.</p>
<p><strong>Tipp 4: Im Rudel kochen</strong></p>
<p>Kochen in einer Gruppe macht mehr Spa&szlig;, dauert durch Arbeitsteilung nicht so lang und ist auf lange Sicht auch billiger. Am besten sucht ihr euch Freunde, die gut kochen k&ouml;nnen und die im Winter viele Ideen f&uuml;r abwechslungsreiche Kohlgerichte haben.</p>
<div id="attachment_45077" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/img_3989-neu.jpg"><img class="size-large wp-image-45077" title="Auf dem Hansemarkt in Dortmund, Foto: Laura Millmann" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/img_3989-neu-600x476.jpg" alt="Auf dem Hansemarkt in Dortmund, Foto: Laura Millmann" width="600" height="476" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Hansemarkt in Dortmund. Foto: Laura Millmann</p></div>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><a href="http://www.foodnews.ch/allerlei/60_download/Saisontabelle.pdf" target="_blank">Saisontabelle</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.foodwatch.de/" target="_blank">Neueste Infos immer bei Foodwatch</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/gud/Deutsch/Ueber%20das%20Departement/Merkblaetter%20und%20Formulare/LSP4_KlimaZmittag_Faktenblatt.pdf" target="_blank">Informationen zu Ern&auml;hrung und Klima </a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Er ist wieder da: Peer Steinbr&#252;ck</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/10/2010/er-ist-wieder-da-peer-steinbrueck/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/10/2010/er-ist-wieder-da-peer-steinbrueck/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 12:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Millmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzmarktstabilisierungsgesetz]]></category>

		<category><![CDATA[Lesung]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>

		<category><![CDATA[Rettungspaket]]></category>

		<category><![CDATA[Spareinlagen]]></category>

		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<category><![CDATA[Unterm Strich]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die gro&#223;e B&#252;hne der Politik ist eine Hauptperson zur&#252;ckgekehrt, die schon l&#228;ngst totgeglaubt war. Es scheint wie die R&#252;ckkehr Gandalf des Grauen, der als Gandalf der Wei&#223;e wiederkehrt. Die Rede ist von Peer Steinbr&#252;ck.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf die gro&szlig;e B&uuml;hne der Politik ist eine Hauptperson zur&uuml;ckgekehrt, die schon l&auml;ngst totgeglaubt war. Es scheint wie die R&uuml;ckkehr Gandalf des Grauen, der als Gandalf der Wei&szlig;e wiederkehrt. Eigentlich ist er noch der Gleiche, nur noch ein bisschen weiser und m&auml;chtiger. Die Rede ist von Peer Steinbr&uuml;ck. Doch was ist dran am neuen Bild des Ex-Bundesfinanzministers?<br />
</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_42246" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><strong></strong><strong><img class="size-large wp-image-42246 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/img_9263-kopie-600x339.jpg" alt="Peer Steinbr&uuml;ck und J&uuml;rgen Zurheide in der Mayerschen" width="600" height="339" /></strong><p class="wp-caption-text">Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck und Journalist J&uuml;rgen Zurheide. (Foto: Laura Millmann)</p></div>
<p>Peer Steinbr&uuml;ck ist zur&uuml;ck. Zur&uuml;ck im Rampenlicht. Wenn auch - zumindest erstmal - als Buchautor: Am vergangenen Dienstag stellte der 63-J&auml;hrige in der Mayerschen Buchhandlung sein Werk „Unterm Strich“ vor. Dort sa&szlig; er, der Ex-Bundesfinanzminister, zur&uuml;ckgelehnt in einem   Ledersessel. Entspannt. Selbstsicher. Gemeinsam mit dem Journalisten   J&uuml;rgen Zurheide. Und redete &uuml;ber sein Lieblingsthema: die deutsche Wirtschaft.</p>
<p>Nach der Wahlschlappe der SPD hatte man l&auml;nger nichts von Peer Steinbr&uuml;ck geh&ouml;rt. Die Niederlage der Partei schien auch seine Niederlage zu sein. Eine Missachtung seiner Arbeit. F&uuml;r den ehemaligen Finanzminister scheint es so. Mit Blick auf die Folgen der Wirtschaftskrise formuliert Steinbr&uuml;ck es so: „Die gro&szlig;en Weichenstellungen sind damals in der gro&szlig;en Koalition erfolgt und dass sich nun andere mit diesen Federn schm&uuml;cken, das frustriert ein bisschen.“</p>
<p><strong>Der Weg nach der Wirtschaftskrise</strong></p>
<div id="attachment_42247" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/img_9327.jpg"><img class="size-medium wp-image-42247 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/img_9327-300x199.jpg" alt="Peer Steinbr&uuml;ck stellt in Dortmund sein neues Buch &quot;Unterm Strich&quot; vor" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Peer Steinbr&uuml;ck stellt in Dortmund sein neues Buch &quot;Unterm Strich&quot; vor. (Foto: Laura Millmann)</p></div>
<p>Aber nun steigt die SPD in den Umfragewerten und Peer Steinbr&uuml;ck wird pl&ouml;tzlich als m&ouml;glicher Kanzlerkandidat gehandelt. D&uuml;rfte der Kanzler direkt gew&auml;hlt werden, w&uuml;rden sich 44% der Deutschen f&uuml;r Steinbr&uuml;ck entscheiden, ermittelte der ARD-Deutschlandtrend. Damit l&auml;ge er vor Bundeskanzerlin Angela Merkel: Bei ihr gaben lediglich 35% der Befragten an, sie (wieder)w&auml;hlen zu wollen. Doch um die Frage nach den Karriereabsichten des 63-J&auml;hrigen, redeten bei dem Gespr&auml;ch in Dortmund sowohl er selbst als auch Zurheide galant herum.</p>
<p>Stattdessen ging es wieder einmal um die aktuelle Position Deutschlands in der Welt, die Folgen der Wirtschaftskrise und die wichtige Rolle Peer Steinbr&uuml;cks in diesem Zusammenhang. Gemeinsam mit Angela Merkel hatte er 2008 die Sicherung der Spareinlagen garantiert und so das gro&szlig;e Chaos verhindert. Er hatte ein Rettungspaket von 480 Milliarden Euro f&uuml;r die deutschen Banken auf den Weg gebracht und das Finanzmarktstabilisierungsgesetz durchgesetzt.</p>
<p>Gro&szlig;e politische Schritte, die den weiteren Weg vorgegeben haben. Nicht alle sind jedoch mit diesem Weg und der Rolle Steinbr&uuml;cks zufrieden. Harald Schumann schrieb dazu in der Zeitung „Der Tagesspiegel“: „So hat die Selbstinszenierung des Ex-Ministers als furchtloser Drachent&ouml;ter im Kampf mit dem Finanzmarkt-Monster rein gar nichts mit seinen tats&auml;chlichen Aktionen im Krisenherbst 2008 zu tun. (&#8230;) Tats&auml;chlich lag Steinbr&uuml;ck vielfach drastisch daneben. Noch am 25. September 2008, zehn Tage nach der Lehman-Pleite, verk&uuml;ndete er im Bundestag, das deutsche Bankensystem sei „im internationalen Vergleich relativ robust“, ein Bankenrettungsprogramm wie in den USA sei in Deutschland „nicht notwendig“. Nur einen Tag sp&auml;ter begannen die Verhandlungen f&uuml;r den 100-Milliarden-Freikauf der M&uuml;nchner Hypo Real Estate.“<br />
Auch gibt es viele Stimmen, die &uuml;ber die Rettung der Banken schimpfen. Das Argument: Die Aktion sei vor allem auf Kosten der Steuerzahler gegangen.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/peer-steibruck-zur-bankenrettung.mp3">Zum Reinh&ouml;ren: Peer Steinbr&uuml;ck &uuml;ber die Bankenrettung</a></div>
<p>Auf das Banken-Rettungspaket ging Peer Steinbr&uuml;ck in Dortmund ein, indem er sagte: „Die Erkl&auml;rung kann nur sein, dass jeder von ihnen, der jetzt hier im Raum sitzt, als Rentnerin und Rentner, als Sparer und Sparerin, als jeder Handwerksmeister und jeder Gewerbetreibende, der einen Kredit braucht - alle die sie hier sitzen, haben ein Interesse an einem stabilen und funktionierenden Finanzmarkt.“<br />
Bekommt Peer Steinbr&uuml;ck also zu Unrecht so viel Anerkennung oder nicht? Sind seine angeblichen Leistungen also nur die Taten eines Mannes, der zuf&auml;llig zur richtigen Zeit am richtigen Ort beziehungsweise in der richtigen Position war? Die aktuellen Zahlen, das Wirtschaftswachstum, die Prognose der Wirtschaftsweisen - das alles spr&auml;che eher f&uuml;r Steinbr&uuml;cks F&auml;higkeiten als ehemaliger Bundesfinanzminister.</p>
<p><strong>Das Spiel mit den Medien</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_42255" class="wp-caption alignright" style="width: 223px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/50166_1_steinbrueck_rgb1.jpg"><img class="size-medium wp-image-42255 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/50166_1_steinbrueck_rgb1-213x300.jpg" alt="Peer Steinbr&uuml;cks &quot;Unterm Strich&quot;" width="213" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Peer Steinbr&uuml;cks &quot;Unterm Strich&quot;. (Quelle: Hoffmann und Campe Verlag)</p></div>
<p>Eine eindeutige Antwort l&auml;sst sich darauf nicht finden. Doch eines ist ganz sicher: Egal wie viel Steinbr&uuml;ck geleistet hat, er wei&szlig;, wie er sich in Szene setzen kann. Mit Hilfe der Medien hat er es vom Ex-Bundesfinanzminister einer strauchelnden Partei zum Fast-Kanzlerkandidaten geschafft. Ihn umgibt beinahe schon die Aura eines heldenhaften Retters - zumindest zeichnen die Medien dieses Bild.<br />
In seinem Buch allerdings kommen diese schlecht weg: Steinbr&uuml;ck kritisiert ihre Rolle im Bezug zur Politik. Laut dem 63-J&auml;hrigen inszenieren die Medien die Politik und Journalisten werden zu eigenst&auml;ndigen Akteuren. Politiker m&uuml;ssten deshalb versuchen, sich m&ouml;glichst gut zu pr&auml;sentieren.</p>
<p>Bei Steinbr&uuml;ck selbst funktioniert das offensichtlich. Er gibt sich authentisch, kompetent und vor allem vertrauensw&uuml;rdig. Es sieht wirklich so aus als h&auml;tte er gr&ouml;&szlig;ere Ambitionen.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/ausschnitt-aus-peer-steinbrucks-buch1.mp3">Zum Reinh&ouml;ren: Peer Steinbr&uuml;ck liest aus &#8220;Unterm Strich&#8221;</a></div>
<p>Der Stern schreibt in einem Artikel mit der &Uuml;berschrift „Der Phantom-Kanzlerkandidat“: „Er k&ouml;nnte Klartext reden und der SPD sagen: Nicht mit mir. Das tut er nicht. Im Gegenteil, er r&uuml;ckt sich bei allen Nachfragen ins Licht. Mal sagt er, er st&uuml;nde &#8220;zur Verf&uuml;gung&#8221;, wenn er gerufen w&uuml;rde. Mal l&auml;stert er &uuml;ber &#8220;leckerm&auml;ulige Personalgeschichten&#8221; und macht sich dann selbst schmackhaft: &#8220;Wenn es Spitz auf Knopf k&auml;me, k&ouml;nnte ich mich nicht verweigern.&#8221;"<br />
Man w&uuml;rde sie Steinbr&uuml;ck zu gerne abnehmen, seine Ehrlichkeit und die Echtheit. Man w&uuml;nscht sich ihn als den Mann, der die SPD nicht nur kritisiert, sondern sie auch besser macht. Doch vielleicht ist es ja so. Denn es gibt auch viele positive Meinungen, wie die des Journalisten Heribert Prantl, der Steinbr&uuml;ck auf „sueddeutsche.de“ in Schutz nimmt: „Peer Steinbr&uuml;ck hat sich als Finanzminister verdient gemacht. Jetzt wird ihm Gesch&auml;ftemacherei vorgeworfen - weil er Vortr&auml;ge h&auml;lt und ein Buch geschrieben hat. Das ist kleinlich.“</p>
<p>Vielleicht haben wir bald die M&ouml;glichkeit, Peer Steinbr&uuml;ck genauer zu beobachten. Dann wenn die Ger&uuml;chte &uuml;ber die Kanzlerkandidatur wahr sein sollten. Und auch sonst wird sich der Ex-Bundesfinanzminister wohl nicht allzu schnell aus dem Rampenlicht zur&uuml;ckziehen, dazu ist er gerade wieder zu steil gestartet.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/unterm-strich-ein-buch-zur-finanzkrise-so-gut-war-steinbrueck-nie-1604095.html" target="_blank">„So gut war Steinbr&uuml;ck nie&#8221;: Buchrezension auf stern.de</a></li>
<li><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/peer-steinbrueck-unterm-strich-steht-nur-selbstdarstellung/1941422.html" target="_blank">„Peer Steinbr&uuml;ck: Unterm Strich steht nur Selbstdarstellung&#8221;: Kritische Betrachtung Steinbr&uuml;cks auf tagesspiegel.de</a></li>
<li><a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E48DDAEA0D76A4F23A7AF5E743B24C54A~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">„Das Comeback&#8221;: Ein Portr&auml;t von Peer Steinbr&uuml;ck auf faz.net</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,716955,00.html" target="_blank">„Es war ein Erdbeben&#8221;: Peer Steinbr&uuml;ck im Spiegel-Interview</a></li>
</ul>
</div>


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<enclosure url="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/ausschnitt-aus-peer-steinbrucks-buch1.mp3" length="3331135" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Tattoo-Convention in Dortmund</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/05/07/2010/tattoo-convention-in-dortmund/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Millmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[convention]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[tattoo]]></category>

		<category><![CDATA[Westfalenhalle]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Stra&#223;e f&#228;llt man mit einem Tattoo auf - in den Westfalenhallen war es am Wochenende genau anders herum: Die Unt&#228;towierten waren auf der Tattoo-Convention in der Minderheit. Wir haben mit T&#228;towierern und T&#228;towierten dar&#252;ber gesprochen, was an der K&#246;rperkunst so reizvoll ist. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der Stra&szlig;e f&auml;llt man mit einem Tattoo auf - in den Westfalenhallen war es am Wochenende genau anders herum: Die Unt&auml;towierten auf der Tattoo-Convention waren in der Minderheit. Wir haben mit T&auml;towierern und T&auml;towierten dar&uuml;ber gesprochen, was an der K&ouml;rperkunst so reizvoll ist.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_36838" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-large wp-image-36838" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/img_3395-600x400.jpg" alt="Auf der Tattooconvention finden viele eine Idee f&uuml;r ein neues Motiv. Foto: Laura Millmann" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Auf der Tattoo-Convention finden viele eine Idee f&uuml;r ein neues Motiv. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Vor ein paar Jahren war es das Arschgeweih, jetzt sind es Ranken und Sterne um den Fu&szlig;kn&ouml;chel - die Mainstream-Trends bei Tattoos. Doch am Wochenende konnte man in den Dortmunder Westfalenhallen viel gewagtere K&ouml;rperbilder bewundern. &Uuml;ber 400 T&auml;towierer boten ihr K&ouml;nnen drei Tage lang dort an. Dabei sind erstaunliche Kunstwerke entstanden.</p>
<div id="attachment_36837" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-36837" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/img_3393-200x300.jpg" alt="Jann und seine Frau Brambilla f&uuml;hren zusammen das Tattoogesch&auml;ft &quot;Lebensl&auml;nglich&quot;. Foto: Laura Millmann" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Jann und seine Frau Brambilla f&uuml;hren zusammen das Tattoogesch&auml;ft &quot;Lebensl&auml;nglich&quot;. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p><strong>K&uuml;nstler und T&auml;towierer</strong></p>
<p>Jann hat mit seiner Frau Brambilla einen gemeinsamen Stand auf der Convention. Die beiden haben sich &uuml;ber das T&auml;towieren kennen gelernt und leben nun f&uuml;r ihre Leidenschaft. Seit f&uuml;nf Jahren arbeiten sie zusammen, sie t&auml;towiert, er malt die Motive. „Man kann kreativ arbeiten, hat jeden Tag mit verr&uuml;ckten Leuten zu tun und kann sich in seiner Kunst ausleben. Und ein Bild kann verbrennen, aber ein Tattoo bleibt ein Leben lang und rennt auf der Stra&szlig;e rum“, sagt Jann zu seinem au&szlig;ergew&ouml;hnlichen  Job. Er w&uuml;rde f&uuml;r kein Geld der Welt tauschen.</p>
<p>Neben den Mainstream-Motiven gibt es eine ganze Menge unterschiedlicher Stile, mit denen man experimentieren kann. Zu den bekanntesten Trends geh&ouml;ren die &#8220;biomechanischen&#8221; Tattoos mit technisch wirkenden Motiven, die „Oldschool-Tattos“ (Anker, flammende Herzen und Pin-Ups) und nicht zuletzt die „Tribals“ als meist komplett schwarz ausgef&uuml;llte Muster. Oft sieht man auch Portr&auml;t-Tattoos, die lebensgetreu eine Person wiedergeben. Der Fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt.</p>
<p><strong>Macht T&auml;towieren s&uuml;chtig?</strong></p>
<div id="attachment_36836" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-36836" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/img_3388-200x300.jpg" alt="Frank ist seit 10 Jahren im Tattoogesch&auml;ft und hat schon viel Verr&uuml;cktes gesehen. Foto: Laura Millmann" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Frank ist seit 10 Jahren im Gesch&auml;ft und hat schon viel Verr&uuml;cktes gesehen. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Wenn man die Leute nach den Gr&uuml;nden fragt, aus denen sie sich t&auml;towieren lassen, erh&auml;lt man immer die gleichen Antworten: Lebensgef&uuml;hl, K&ouml;rperschmuck, Erinnerung an ein krasses Erlebnis. Die ganz Verr&uuml;ckten stehen auch auf den Schmerz. Wenn man einmal angefangen hat, scheint man nicht mehr aufh&ouml;ren zu k&ouml;nnen. Bleibt die Frage: Macht T&auml;towieren wirklich s&uuml;chtig?</p>
<p>Jann glaubt nicht daran: „Das ist v&ouml;lliger Quatsch. Man sieht nur einfach, dass es gut aussieht. Dagegen wirkt die nichtt&auml;towierte Haut eben langweilig. Dann macht man immer weiter, aber das hat nix mit Sucht zu tun.“ Frank, der nur ein paar St&auml;nde weiter sitzt, ist anderer Meinung. Auch er ist schon lange im Gesch&auml;ft, zehn Jahre um genau zu sein, und kann aus eigener Erfahrung sprechen: „Na klar ist das eine Sucht. Wenn du einmal Blut geleckt hast, machst du immer weiter. Das erste Tattoo ist ein gro&szlig;er Schritt. Aber je mehr Tattoos man bekommt, f&auml;llt einem der n&auml;chste Schritt immer leichter.“</p>
<div id="attachment_36840" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-36840" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/img_3477-200x300.jpg" alt="Biomechanisches Tattoo. Foto: Laura Millmann" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Biomechanisches Tattoo. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Anscheinend baut jedes neue Tattoo die Hemmungen mehr ab. Und so wird f&uuml;r viele das Surren der Tattoonadel zu einer Lebensmelodie. Es geht ja auch so leicht. Desinfizieren, Schablone – ein so genanntes „Stencil“ – auftragen, und schon kann man die Linien stechen. Je nach Geschmack kann man das Tattoo dann komplett ausf&uuml;llen lassen, f&auml;rben oder schattieren. Auf der Convention lassen sich deshalb auch einige Besucher zu ihrem ersten Tattoo hinrei&szlig;en. Die Sorge, dass man es in ein paar Jahren vielleicht bereut, scheint niemand zu haben.</p>
<p><strong>Ziele der Convention</strong></p>
<p>„Darum geht es ja“, sagt Frank, „man will etwas f&uuml;r immer bei sich tragen. Entweder, weil es gut aussieht oder weil es eine Bedeutung. hat. Auf der Convention k&ouml;nnen sich die Besucher also &uuml;ber ihre Tattoos austauschen und sich neue Anregungen holen. F&uuml;r die T&auml;towierer geht es vor allem um die Kontakte zu anderen T&auml;towierern und neuen Kunden.</p>
<p>Interessant ist es, dass sich auf der Convention einVerh&auml;ltnis umzudrehen scheint: Sonst stechen die Leute mit bunter K&ouml;rperbemalung aus der Masse heraus. In den Westfalenhallen sind es eher die Besucher mit wei&szlig;er Haut, die auffallen sind. Letzteren bringt die Convention vielleicht eine tolerantere Einstellung. Denn trotz Hype werden Tattoos noch nicht &uuml;berall anerkannt.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/05/07/2010/tattoo-convention-in-dortmund/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Die Welt steht still, oder?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/06/2010/die-welt-steht-still-oder/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/06/2010/die-welt-steht-still-oder/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 06:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Millmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[wm-special]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Friedensplatz]]></category>

		<category><![CDATA[Miroslav Klose]]></category>

		<category><![CDATA[WM]]></category>

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		<description><![CDATA[Friedensplatz, Westfalenhallen, Sonnendeck. Hier treffen sich Menschen, die gemeinsam ein paar Stunden in eine andere Welt eintauchen wollen. Denn beim public viewing scheint zwischendurch die Zeit still zu stehen. Doch es gibt auch Leute, die w&#228;hrend der WM arbeiten m&#252;ssen. Sie sorgen daf&#252;r, dass das Leben trotzdem normal weiter geht. Die pflichtlekt&#252;re hat drei von ihnen getroffen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manuel Neuer macht einen weiten Absto&szlig;, Miroslav Klose nimmt den Ball an, l&auml;uft sich frei und zieht ab. Alle starren wie gebannt auf die Bildschirme und Leinw&auml;nde. Und dann: Toooor! Deutschland f&uuml;hrt 1:0 gegen England. In dem Moment, bevor der Jubel ausbricht, scheint die Welt f&uuml;r einen kurzen Moment still zu stehen. Doch irgendwo gibt es noch eine Welt au&szlig;erhalb des Fu&szlig;balls. Die pflichtlekt&uuml;re stellt drei Menschen vor, die daf&uuml;r sorgen, dass sich die Welt auch w&auml;hrend der WM weiter dreht. </strong></p>
<div id="attachment_35472" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-35472" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/img_3382-200x300.jpg" alt="Sonja Rustemeier plant die EinsÃ¤tze der Polizei auch bei dieser WM. Dabei guckt sie zwar w&auml;hrend der Spiele auf den Friedensplatz, die Leinwand kann sie aber nicht sehen. " width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Sonja Rustemeier plant die Eins&auml;tze der Polizei auch bei dieser WM. Dabei guckt sie zwar w&auml;hrend der Spiele auf den Friedensplatz, die Leinwand kann sie aber nicht sehen. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Das Erste, was Sonja Rustemeier mitbekommt, sind Freudenschreie von &uuml;ber 10.000 Menschen. Sofort st&uuml;rzt sie zum Balkon und sieht eine riesige Menschenmasse in Schwarz-Rot-Gold, die auf dem Friedensplatz ausgelassen tobt und jubelt. Es ist ein gigantisches, &uuml;berw&auml;ltigendes Bild, das sich ihr dort bietet, doch auf die Leinwand kann sie nicht gucken. Sie wei&szlig; zwar, dass ein Tor gefallen sein muss, die Bilder dazu wird sie aber erst sp&auml;ter sehen k&ouml;nnen. „Nat&uuml;rlich h&auml;tte ich lieber frei“, gibt die 27-J&auml;hrige zu, „aber ich habe es immer schon geliebt, im Einsatz zu sein. Man erh&auml;lt so andere Eindr&uuml;cke.“ Und man kann eben nicht alles haben.</p>
<p><strong>Einsatz auf dem Friedensplatz</strong></p>
<p>Sonja Rustemeier ist seit 2003 bei der Polizei Dortmund und arbeitet inzwischen als „Sachbearbeiterin Einsatz“. Das hei&szlig;t, sie ist f&uuml;r die Organisation und Koordination von Eins&auml;tzen zust&auml;ndig. Zu Fu&szlig;ballspielen ist immer besonders viel los, so sind bei der WM jeden Tag 50 bis 200 Polizisten im Einsatz. Die 27-J&auml;hrige ist w&auml;hrend dieser Zeit entweder F&uuml;hrungsassistentin und begleitet einen der Einsatzleiter oder sitzt in der Befehlsstelle – in diesem Fall am Friedensplatz – und ist die Bindungsstelle bei allen Problemen, die auftreten.<br />
2006 stand sie noch selbst auf dem Friedensplatz, diesmal erlebt sie die WM einmal anders. „Das Gemeinschaftsgef&uuml;hl ist beeindruckend“, sagt Sonja Rustemeier. Sie scheint eine zielstrebige Frau zu sein und bleibt recht sachlich, wenn sie von ihrer Arbeit erz&auml;hlt. Aber w&auml;hrend sie das Bild beschreibt, das sich vor ihrem Balkon bietet, l&auml;chelt sie fast verliebt. In Dortmund kommt man ja auch kaum darum herum, Fu&szlig;ballfan zu sein. Deswegen ist Sonja Rustemeier froh, &uuml;berhaupt die Stimmung der WM mitzubekommen, wenn auch nicht hautnah. So viel Gl&uuml;ck haben nicht alle.</p>
<p><strong>Zeit f&uuml;r die Patienten</strong></p>
<div id="attachment_35470" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-35470" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/img_3369-200x300.jpg" alt="Krankenschwester Caterina Cosentino muss sich auch wÃ¤hrend der Deutschlandspiele um ihre Patienten kÃ¼mmern" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Krankenschwester Caterina Cosentino muss sich auch w&auml;hrend der Deutschlandspiele um ihre Patienten k&uuml;mmern. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>In Dortmund H&ouml;rde, im St.-Josef-Hospital, wird gerade das Essen verteilt, als das erste Tor f&auml;llt. Und die Krankenschwester Caterina Cosentino befindet sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Gang der Abteilung „Gyn&auml;kologie und Geburtshilfe“ und teilt es aus. Sie ist eine sanfte Frau, mit freundlichen Augen und ruhigen H&auml;nden. Die Patienten f&uuml;hlen sich wohl bei ihr, sie strahlt eine innere Gelassenheit aus. Dass sie vielleicht gerade lieber auch das Deutschlandspiel gucken w&uuml;rde, l&auml;sst sie sich nicht anmerken. „Nat&uuml;rlich ist man aufgeregt, wenn die eigene Mannschaft spielt, aber ich mag meine Arbeit und die Arbeit geht eben immer vor“, sagt sie. Au&szlig;erdem w&uuml;rden die Patienten ja in ihren Zimmern auch das Spiel verfolgen, da k&ouml;nne sie sich nach dem Spielstand erkundigen.</p>
<p>Als die Krankenschwester also das n&auml;chste Zimmer betritt, steht es schon 1:0 f&uuml;r Deutschland. Sie hat Gl&uuml;ck und kann gerade die Wiederholung in Zeitlupe sehen. „Ich freue mich einfach mit den Patienten. Au&szlig;erdem ist die WM auch gut, weil ich dann direkt ein Gespr&auml;chsthema mit den einzelnen Leuten habe“, sagt Caterina Cosentino. Denn sie nimmt sich gerne Zeit f&uuml;r ein pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch.</p>
<p>Sie ist genau so, wie man sich eine Krankenschwester vorstellt. Seit 1994 arbeitet sie schon auf der gyn&auml;kologischen Station und hat inzwischen die kommissarische Leitung inne. Sie sagt selbst, dass sie schon immer mit Menschen arbeiten und ihnen helfen wollte. „Ich habe es mir selbst ausgesucht, jetzt muss ich auch die Konsequenzen tragen“, so die Krankenschwester. Aber eines ist sicher, ohne sie w&auml;re der Aufenthalt im Krankenhaus f&uuml;r ihre Patienten nicht so ertr&auml;glich. Es ist gut, dass sie sich auch w&auml;hrend der WM immer auf sie verlassen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Fu&szlig;ball und Bier im Sonnendeck</strong></p>
<div id="attachment_35471" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-35471" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/img_3378-200x300.jpg" alt="Wenn es ihn nicht g&auml;be w&auml;ren die WM-Spiele nur halb so sch&ouml;n. Reza Balaghi versorgt die Leute im Sonnendeck mit Bier. " width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Wenn es ihn nicht g&auml;be w&auml;ren die WM-Spiele nur halb so sch&ouml;n. Reza Balaghi versorgt die Leute im Sonnendeck mit Bier. Foto: Laura Millmann</p></div>
<p>Auch Reza Balaghi sorgt daf&uuml;r, dass sich die Menschen w&auml;hrend des Deutschlandspiels m&ouml;glichst wohl f&uuml;hlen. Aber in einem ganz anderen Bereich, in einem ganz anderen Teil von Dortmund. Reza Balaghi ist Kellner im Sonnendeck an der Universit&auml;t und kriegt die Emotionen zwar hautnah mit, zusammen mit vielen anderen Fans, sieht das Tor aber trotzdem erst nach dem erl&ouml;senden Aufschrei. Denn als Miroslav Klose schie&szlig;t, bef&ouml;rdert er gerade das Bier durch das &uuml;berf&uuml;llte Sonnendeck. „Ich kann mir den Spielverlauf durch den Jubel vorstellen“, sagt der geb&uuml;rtige Iraner.</p>
<p>Seitdem er 1998 sein Diplom an der Uni Dortmund gemacht hat, arbeitet er in dem Studentencafé. Er ist mit f&uuml;r die Theke verantwortlich, tr&auml;gt Getr&auml;nke aus, kassiert und r&auml;umt Tische ab. Um auf den Fernseher zu gucken, fehle ihm die Zeit. Vor allem, da es zu den Deutschlandspielen nat&uuml;rlich besonders voll ist im Sonnendeck. „Nat&uuml;rlich w&uuml;rde ich gerne die deutsche Mannschaft anfeuern. Ich liebe Fu&szlig;ball. Aber es geht nicht“, sagt Reza Balaghi. Denn die Arbeit gehe nun mal vor.</p>
<p><strong>Arbeit geht vor WM</strong></p>
<p>Und das geht nicht nur den Dreien so. Unz&auml;hlige Menschen m&uuml;ssen w&auml;hrend der WM arbeiten, einige gerade wegen der WM noch mehr. So spannend die Spiele auch sind, irgendwer muss daf&uuml;r sorgen, dass das Leben normal weiter l&auml;uft. Sonja Rustemeier hilft, dass die WM auch sicher f&uuml;r die Fans ist. Caterina Cosentino steht f&uuml;r gesundheitliche Notf&auml;lle bereit. Und Reza Balaghi sorgt daf&uuml;r, dass alle Zuschauer im Sonnendeck genug zu trinken haben. Es ist also gut und wichtig, dass nicht alle Leute Fu&szlig;ball gucken. Denn mal ehrlich, was w&auml;re Fu&szlig;ball ohne Bier?</p>
<div class="additionallinks" style="color: #f0f8ff;">
<p style="color: white;"><strong>WM-Umfrage des Personaldienstleisters Randstad:</strong></p>
<ul>
<li>59% der Arbeitgeber nehmen keine R&uuml;cksicht auf die WM</li>
<li>Nur 30% der Arbeitnehmer d&uuml;rfen die Spiele w&auml;hrend der Arbeit live gucken</li>
<li>Immerhin 12% der Arbeitgeber erkennen die Unterbrechungen f&uuml;r die Deutschlandspiele als Arbeitszeit an</li>
</ul>
<p><a href="http://www.presseportal.de/pm/13588/1637707/randstad_deutschland_gmbh_co_kg?search=Fu%DFball-Weltweisterschaft+%22WM+2010%22+%22WM+in+S%FCdafrika%22+%22FIFA+WM%22+Fu%DFballweltmeisterschaft+Fu%DFball-WM">Weitere Infos zur Studie gibt&#8217;s hier:<br />
presseportal.de</a></div>


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