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	<title>pflichtlektüre &#187; Laura Lucas</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Erste Schritte auf der Theaterb&#252;hne</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Welche Herausforderungen das Schauspielern mit sich bringt und wie es ist, eine Omi zu sein, hat pflichtlekt&#252;re-Autorin Laura Lucas in einem Selbstversuch erfahren.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie f&uuml;hlt es sich eigentlich an, auf der B&uuml;hne eines Theaters zu stehen? Dieser Frage ging pflichtlekt&uuml;re-Autorin Laura Lucas in einem Selbstversuch nach. Sie schloss sich der Laienschauspieltruppe des Theaters an der Volme in Hagen an und stie&szlig; dabei auf eine besondere Herausforderung: In der Krimi-Kom&ouml;die &#8220;Die acht Frauen&#8221; des Franzosen Robert Thomas von 1961, sollte sie eine 70-J&auml;hrige spielen.</strong></p>
<div id="attachment_86545" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-86545" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/theater-an-der-volme-300x225.jpg" alt="theater-an-der-volme" width="270" height="203" /><p class="wp-caption-text">Das Theater an der Volme: Hier &uuml;bt sich pflichtlekt&uuml;re-Autorin Laura Lucas in der Kunst des Schauspielens. Fotos: Laura Lucas, Teaserfoto: olga meier-sander/pixelio.de </p></div>
<p>Meine ersten Schritte als Theaterschauspielerin mache ich mit einem Kr&uuml;ckstock. Als eine der &#8220;Huit Femmes&#8221; spiele ich &#8220;Mamy&#8221;,  eine r&uuml;stige, etwa 70-j&auml;hrige Frau, laut Rollenbeschreibung eine &#8220;nette alte Dame mit wei&szlig;en Haaren&#8221;. Es ist meine erste Probe mit der Laienschauspieltruppe im Theater an der Volme. Doch bevor es mit dem Schauspielen losgeht, stehen erst einmal B&uuml;hnen&uuml;bungen auf dem Programm. Texte lernen mussten wir zwar noch nicht, aber das St&uuml;ck sollten wir schon lesen. Auf dieser Grundlage sollten wir uns dann eine Biographie f&uuml;r unsere Rolle ausdenken, damit wir uns besser mit ihr identifizieren k&ouml;nnen, wenn wir spielen. So weit so gut.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Biographie</strong></p>
<p style="color: white;">Ich bin Mamy und 70 Jahre alt. Ich habe zwei T&ouml;chter, Gaby (40) und Augustine (45). Au&szlig;erdem habe ich zwei Enkelt&ouml;chter: Susanne (20) und Catherine (16). Sie sind die T&ouml;chter von Gaby, Augustine hat keine Kinder. Gaby und ihr Mann Marcel haben mich und meine Tochter Augustine in ihrem Haus aufgenommen.</p>
<p style="color: white;">Ich bin geizig und scheinheilig. Ich trinke heimlich und nutze die Gastfreundschaft meines Schwiegersohns aus. Meinen Mann habe ich verachtet, aber wenigstens war er reich. Ich h&auml;tte im Leben gerne mehr erreicht, aber ein M&auml;dchen hatte zu meiner Zeit Klavier und Literatur zu studieren, h&uuml;bsch auszusehen und reich zu heiraten.</p>
</div>
<div id="attachment_86544" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-86544" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/indra-janorschke-300x200.jpg" alt="indra-janorschke" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Indra Janorschke leitet das Theater an der Volme. Sie ist Schauspielerin und Dramaturgin und schreibt auch eigene Theatertexte.</p></div>
<p>Indra Janorschke, die Leiterin des Theaters an der Volme, ist auch die Regisseurin dieser Laienproduktion. Sie hatte uns den Tipp gegeben, sich ein bestimmtes Accessoire auszusuchen, das unsere Rolle unterst&uuml;tzt. Da stehe ich nun also mit meinem Kr&uuml;ckstock, schlie&szlig;lich bin ich ja alt. Ansonsten bin ich aber noch Laura mit Jeans, Sneakers und blonden Haaren und f&uuml;hle mich mit meinen 22 Jahren eigentlich gar nicht alt. Genau das sei auch die Herausforderung bei meiner Rolle, lerne ich gleich zu Anfang. Ich muss spielen, ohne mich dabei auf meine eigenen Erfahrungen berufen zu k&ouml;nnen. Meine Enkeltochter Catherine, die ja eigentlich Carola hei&szlig;t, hat es da ein bisschen leichter. An ihren sechzehnten Geburtstag kann sie sich noch bestens erinnern, w&auml;hrend ich mir beim besten Willen nicht ausmalen kann, wie es ist, 70 zu sein. Also muss ich auf meine Beobachtungen von alten Damen zur&uuml;ckgreifen. Und das tue ich dann auch in der ersten &Uuml;bung.</p>
<p><strong>Erste Gehversuche auf der B&uuml;hne mit Kr&uuml;ckstock</strong></p>
<p>Catherine, also Carola, und ich stehen gemeinsam auf der kleinen, schwarzen Holzb&uuml;hne. Die Scheinwerfer sind aus und der Theatersaal verlassen. Wir sollen auf der Grundlage unserer zuvor erarbeiteten Biographien improvisieren. Auf der B&uuml;hne steht nichts weiter als eine Bank, wir sollen uns aber vorstellen, wir seien am Bahnhof. Und los geht&#8217;s! Carola sitzt auf der Bank, also am Bahnsteig, und wartet auf einen Zug. Ich gehe auf sie zu. Ich humpele ein bisschen und schiebe die linke H&uuml;fte ein St&uuml;ckchen nach vorne. Alte Damen haben doch immer etwas an der H&uuml;fte, denke ich. Und jetzt irgendetwas geistreiches sagen, Laura! Was machen alte Damen denn in so einer Situation? Ich beschlie&szlig;e Carola erst einmal ordentlich anzumeckern. Wegen der Tasche auf dem Sitz und der lauten Musik aus ihren (nicht vorhandenen) Kopfh&ouml;rern. Carola scheint aber beschlossen zu haben, ein braves, gut erzogenes M&auml;dchen zu sein. Sie nimmt sogleich die (nicht vorhandene) Tasche vom Sitz und mir damit den Wind aus den Segeln. Ich setze mich unter lautem Gest&ouml;hne und Gezeter neben sie. Das junge M&auml;dchen guckt mich irritiert an und ich sage: &#8220;H&uuml;ftschaden!&#8221; und st&uuml;tze mich auf meinen Stock.</p>
<div id="attachment_86543" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-86543" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/zuschauerraum-300x225.jpg" alt="zuschauerraum" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Aussicht von der B&uuml;hne: W&auml;hrend der Proben sind die Zuschauerr&auml;nge dunkel und verlassen.</p></div>
<p>Ich meckere noch ein bisschen &uuml;ber die &#8220;Jugend von heute&#8221;, dar&uuml;ber dass die Anzeigentafeln viel zu klein sind und einem heutzutage ja auch kein Bahnpersonal mehr Hilfe leistet. &#8220;Lauter!&#8221; t&ouml;nt es aus dem Zuschauerraum, wo die Regisseurin sitzt. Ich lerne meine erste Lektion in Sachen Theaterspielen: Wenn du denkst, du sprichst schon ungew&ouml;hnlich laut, dann sprich noch zwei Mal lauter. Man m&uuml;sse mich schlie&szlig;lich in der letzten der zw&ouml;lf Reihen auch noch h&ouml;ren k&ouml;nnen. Von der B&uuml;hne aus ist die aber gar nicht mal weit weg. Und au&szlig;erdem sind die R&auml;nge menschenverlassen. Ich versuche mir vorzustellen, wie ich vor einem Publikum stehe, das tuschelt und hustet und mit den St&uuml;hlen knarzt. Also br&uuml;lle ich die arme Carola an und komme mir ein bisschen albern vor.</p>
<p><strong>Und jetzt auf vier Beinen</strong></p>
<p>Schlimmer wird es bei unserem zweiten Treffen. Heute lautet die Aufgabe: Denkt euch ein passendes Tier zu eurer Rolle aus und bewegt euch dementsprechend auf der B&uuml;hne. Minutenlang &uuml;berlege ich, welches Tier zu meiner Rolle passen k&ouml;nnte. Laut Rollenbeschreibung bin ich eigentlich &#8220;nett&#8221;, aber wie ich wei&szlig;, verberge ich auch das eine oder andere dunkle Geheimnis. Schlie&szlig;lich entscheide ich mich f&uuml;r eine dicke, wei&szlig;e Katze und schon verwandelt sich die B&uuml;hne in einen Zoo. Acht Frauen, schleichen, kriechen oder h&uuml;pfen &uuml;ber die B&uuml;hne, wiehern, bellen oder gackern. &#8220;Und jetzt interagieren!&#8221;, lautet die Anweisung. Also jage ich das H&uuml;hnchen und ducke mich vor dem gro&szlig;en Pferd, das ja eigentlich einen Kopf kleiner ist als ich. Herrlich! Alleine k&auml;me ich mir wahrscheinlich furchtbar albern vor, aber in der Gruppe ist es richtig lustig, sich buchst&auml;blich zum Affen zu machen.</p>
<p>Bei unserem dritten Treffen darf ich wieder eine Omi sein und ich habe meinen Kr&uuml;ckstock wieder! Heute ist unsere erste, richtige Probe. Wir befinden uns im B&uuml;hnenbild von &#8220;Misery&#8221;, einem Thriller von Stephen King, der bald Premiere feiert. Der normale Theaterbetrieb ist nat&uuml;rlich wichtiger und es muss t&auml;glich geprobt werden. Auf der B&uuml;hne steht deshalb ein karger, kleiner Tisch und ein wei&szlig;es Bett. Statt W&auml;nde, begrenzen Metallgitter das B&uuml;hnenzimmer. Das B&uuml;hnenbild passt irgendwie &uuml;berhaupt nicht zu unserer Krimi-Kom&ouml;die. So stehen wir also alle, mit unseren Textb&uuml;chern in der Hand, etwas hilflos auf der B&uuml;hne herum. Nur ich darf sitzen, ich bin schlie&szlig;lich alt. Daran k&ouml;nnte ich mich gew&ouml;hnen. Etwas holperig gehen wir unsere S&auml;tze durch. Die Texte k&ouml;nnen wir noch nicht, also lesen wir ab. Indra Janorschke ruft immer mal wieder Lob und Kommentare herein, dirigiert uns herum und gibt Anweisungen. &#8220;Lasst euch mehr Zeit!&#8221;, ruft sie zum Beispiel, denn wir neigen dazu, unseren Text herunter zu rattern. &#8220;Ihr m&uuml;sst die S&auml;tze entwickeln.&#8221; Anfangs bin ich noch ein bisschen scheu, aber als ich mich schlie&szlig;lich traue, richtig in die Rolle hineinzuschl&uuml;pfen, macht es gro&szlig;en Spa&szlig;. Auch Indra ist zufrieden mit mir. Das mit der Omi hab ich also drauf, freue ich mich.</p>
<p><strong>Meine Lerntechnik: Ich packe meinen Koffer&#8230;</strong></p>
<div id="attachment_86547" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-86547" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/textbuch-300x225.jpg" alt="textbuch" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">F&uuml;r ein paar Wochen Lauras treuer Begleiter, sogar im Bett: das Textbuch.</p></div>
<p>Nun geht es ans Textlernen. Ich sitze im Schneidersitz auf meinem Bett und bl&auml;ttere durch mein Textbuch. Ich bin ein bisschen erschrocken, als ich sehe, wie viele S&auml;tze ich mir beim Durchlesen gelb markiert habe. Das soll ich alles lernen? Und wie soll ich mir das blo&szlig; merken? Zum Gl&uuml;ck gibt es ja Probenpl&auml;ne und ich muss nicht alles auf einmal lernen, nur bis Seite zw&ouml;lf. Ich entscheide mich f&uuml;r die &#8220;Ich packe meinen Koffer&#8230;&#8221;-Taktik und wiederhole erst einen Satz, dann zwei, dann drei und nach einer halben Stunde kann ich meinen Text. Doch bei der n&auml;chsten Probe lerne ich meine zweite Lektion: Egal, wie gut du deinen Text kannst, wenn du das erste Mal Text und Spielen verbinden musst, ist er weg. Ich &auml;rgere mich ein bisschen. Die Worte liegen mir auf der Zunge. Jetzt denken die anderen bestimmt, ich h&auml;tte nicht ge&uuml;bt. Doch Indra erkl&auml;rt, das sei v&ouml;llig normal: &#8220;Zuhause kann man den Text vorw&auml;rts und r&uuml;ckw&auml;rts aufsagen, doch steht man dann auf der B&uuml;hne, dann &uuml;berlagert das Spielen erst einmal den Text. Sp&auml;ter klappt&#8217;s dann.&#8221;</p>
<p>Doch so weit kommt es gar nicht erst. Unsere Laientruppe schrumpft und aus &#8220;Die acht Frauen&#8221; werden pl&ouml;tzlich f&uuml;nf. Das St&uuml;ck ist Geschichte und ein neues muss her: &#8220;Honigmond&#8221; etwa oder &#8220;F&uuml;nf im gleichen Kleid&#8221;. In beiden St&uuml;cken kommt leider keine Omi vor. Dabei hatte ich meinen Kr&uuml;ckstock schon richtig liebgewonnen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/19/09/2011/der-theater-check/" target="_blank">Theatercheck</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.theaterandervolme.de" target="_blank">Das Theater an der Volme</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Theater-an-der-Volme/131787913564013" target="_blank">Das Theater bei facebook</a><a href="http://www.theaterandervolme.de" target="_blank"> </a></p>
</div>


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		</item>
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		<title>Tatort Campus: Krimi in f&#252;nf Folgen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/19/12/2011/seine-schuld-und-meine-suehne/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 17:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[F&#252;r alle, die sich bereits jetzt auf den neuen Tatort aus Dortmund freuen, haben wir ein besonderes Weihnachtsgeschenk: pflichtlekt&#252;re-Autorin Laura Lucas hat einen Campus-Krimi in f&#252;nf Folgen geschrieben. Alle Folgen sind hier zu lesen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Tatort kommt. Und zwar nach Dortmund. Im Herbst 2012 soll die erste Folge mit J&ouml;rg Hartmann in der Rolle des Ermittlers Peter Faber &uuml;ber die Mattscheibe flimmern. Bis dahin hei&szlig;t es also: geduldig sein. pflichtlekt&uuml;re-Autorin Laura Lucas freut sich aber schon jetzt auf viele spannende Episoden zwischen Westfalenstadion, Reinoldi-Kirche und Ph&ouml;nixsee. Um sich selbst und allen anderen Tatort-Fans die Wartezeit zu verk&uuml;rzen, hat sie den Campus-Krimi &#8220;Seine Schuld und meine S&uuml;hne&#8221; geschrieben. Alle Folgen sind hier zu lesen.</strong></p>
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		<title>Bandportrait: Pele Caster</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 10:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Stefan Götzer]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt auch mit der Audioslideshow des Geheimkonzerts von Pele Caster und Ben Schadow. Rund 50 G&#228;ste kamen zum Konzert in einen Kellerraum mitten in Dortmund.  


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_78177" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_bandportrait.jpg"><img class="size-full wp-image-78177" title="banner_bandportrait" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_bandportrait.jpg" alt="Foto: flickr.com/elward-photography/Jackson Lewchuk/mike.kotsch/tauress; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: " width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/elward-photography/Jackson Lewchuk/mike.kotsch/tauress; Montage: Marc Patzwald </p></div>
<p><span style="font-weight: bold;">Solo oder nicht solo, das ist hier die Frage. Man k&ouml;nnte meinen, eine Bandportrait-Serie mit <span style="font-style: italic;">Pele Caster</span> zu beginnen, sei ungew&ouml;hnlich. Schlie&szlig;lich verbirgt sich hinter diesem Pseudonym das Soloprojekt des Bassisten Stefan &#8220;Pele&#8221; G&ouml;tzer der Band Klee. Tats&auml;chlich ist <span style="font-style: italic;">Pele Caster</span> aber alles andere als ein Alleingang des Dortmunder Musikers. F&uuml;r sein neues Projekt hat sich Pele eine ganze Reihe weiterer Musiker mit ins Boot geholt.</span></p>
<div id="attachment_74455" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-74455" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/dsc_0069-300x200.jpg" alt="Pele Caster Portrait" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Die Zigarette darf mit auf&#39;s Foto. &quot;Ich rauche ziemlich viel&quot;, gibt Pele zu. Foto: Laura Lucas</p></div>
<p>&#8220;Solo mit vielen Freunden&#8221; ist die Formulierung, die Stefan G&ouml;tzer selbst w&auml;hlt. Es sind Worte, die nicht nur das Projekt <span style="font-style: italic;">Pele Caster</span> treffend beschreiben, sondern auch ein St&uuml;ck vom Menschen Pele offenbaren. Ihm ist beides wichtig: mit anderen Musikern zusammen zu arbeiten und sich selbst zu verwirklichen. Mit leicht angezogenen Schultern sitzt er auf einer Bierbank im Au&szlig;enbereich des FZW in Dortmund. Es ist grau und ungem&uuml;tlich, aber die eine oder andere Zigarette muss sein. In weniger als zwei Stunden wird er mit <em>Klee</em> auf der B&uuml;hne stehen. F&uuml;r die pflichtlekt&uuml;re hat Pele den Soundcheck unterbrochen.</p>
<p><strong>&#8220;Jeder tr&auml;gt seinen ganz pers&ouml;nlichen Teil bei&#8221;</strong></p>
<p>Die Freude ist ihm anzusehen, als er &uuml;ber sein neues Projekt spricht. Einer der besagten Freunde, die an der <span style="font-style: italic;">Pele Caster</span>-Platte &#8220;wasimmer&#8221; mitgewirkt haben ist Ben Schadow, Bassist bei Bernd Begemann. &#8220;Von ihm habe ich viel gelernt&#8221;, sagt Pele. Auch die Singer-Songwriterin Meike B&uuml;ttner hat ma&szlig;geblichen Anteil am Album gehabt. Gemeinsam mit ihr singt Pele die Songs &#8220;Der Laden&#8221; und &#8220;Wir haben uns&#8221;. An Meike B&uuml;ttner gef&auml;llt Pele vor allem die Art, &#8220;wie sie die W&ouml;rter betont&#8221;. Aber hervorheben m&ouml;chte er von allen, die mit ihm gearbeitet haben, am liebsten niemanden. &#8220;Jeder tr&auml;gt seinen ganz pers&ouml;nlichen Teil bei und von jedem nehme ich ein St&uuml;ck mit.&#8221;</p>
<div id="attachment_74457" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><img class="size-medium wp-image-74457" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/pele-ganz-198x300.jpg" alt="Allein auf weiter Flur? Mitnichten! Pele Caster ist ein Konglomerat aus mehreren, befreundeten Musikern. Foto: Pele Caster" width="198" height="300" /><p class="wp-caption-text">Allein auf weiter Flur? Mitnichten. Pele Caster ist ein Konglomerat aus mehreren, befreundeten Musikern. Foto: Pele Caster</p></div>
<p>Trotzdem: Nicht ohne Grund tr&auml;gt  das neue Projekt Stefan G&ouml;tzers Spitznamen im Titel. Eben jenen Spitznamen, den er schon mit zwei Jahren trug. Die Geschichte dahinter ist, wie Pele selbst sagt, &#8220;nicht lustig&#8221;. Fakt ist jedoch, dass er bereits in der Grundschule Schwierigkeiten hatte, sich als Stefan vorzustellen. Heute nennt ihn ohnehin niemand so. &#8220;<span style="font-style: italic;">Pele Caster</span> spiegelt mich als Person wider&#8221;, sagt der 32-J&auml;hrige dann doch. &#8220;Ich bin mein eigener Boss und genie&szlig;e das auch.&#8221; Bei der Band <em>Klee</em> spielt er Bass, bei <span style="font-style: italic;">Pele Caster</span> spielt er so ziemlich alles. Er singt, er schreibt und er macht all das, was sonst Plattenfirma, Promo-Agentur und Management machen, inklusive Schokolade an Plakatkleber verteilen. &#8220;Es ist viel Arbeit und geht an die Nerven, aber es ist toll&#8221;, beschreibt Pele seine neue Arbeit. <em>Klee</em> oder <span style="font-style: italic;">Pele Caster</span>? Was macht mehr Spa&szlig;? Die Antwort ist wieder eine diplomatische: &#8220;Pele Caster macht anders Spa&szlig;. Es ist privater und ich genie&szlig;e das kleine Publikum.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p style="color: white;"><span style="color: white;">Pele G&ouml;tzer gr&uuml;ndete mit 15 in Datteln die Band <em>Astra Kid</em>. Zehn Jahre und drei Alben sp&auml;ter wollten zwei der Bandmitglieder etwas anderes machen, als Musik. Sie auszutauschen war f&uuml;r Pele keine Option und so trennte sich die Band 2005. Es folgte eine Karriere als Bassist bei der K&ouml;lner Band <em>Klee</em>, mit der Pele aktuell auf Tour ist. Mit dem Projekt <em>Pele Caster</em> r&uuml;ckt der Musiker nun also zur&uuml;ck in die erste Reihe. Zwischendurch machte er schon &ouml;fter kleine Projekte mit anderen Musikern. Daraus und aus der Sehnsucht nach kleinen Clubs, entwickelte sich das neue Projekt. Zwei Jahre hat es gedauert, bis die Platte &#8220;wasimmer&#8221; fertig war. </span><span style="color: #ffffff;">Ab November ist <em>Pele Caster</em> auf Tournee.</span></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;"><br />
</span></p>
<p><strong>Vielseitiges Album</strong></p>
<p>Den Sound von &#8220;wasimmer&#8221; zu beschreiben, f&auml;llt Pele G&ouml;tzer sichtlich schwer. So recht m&ouml;chte er sich nicht festlegen. &#8220;Pop-Rock&#8221; oder &#8220;Deutsch-Indie&#8221; sind Begriffe, mit denen er leben kann. &#8220;Nicht immer ernst&#8221;, &#8220;offen&#8221; und &#8220;verr&uuml;ckt&#8221; f&auml;llt ihm auch noch ein. Die erste Singleauskopplung &#8220;Der Laden&#8221; ist ein Song, der die stilistische Vielfalt des gesamten Albums in sich vereint. Pop trifft Gitarrenrock und ein bisschen was Elektronisches ist auch mit drin. Auch der Inhalt der zw&ouml;lf Songs ist vielf&auml;ltig. &#8220;Es geht auch um die Liebe - wer h&auml;tt&#8217;s gedacht?&#8221;, frotzelt Pele und meint damit wohl Songs wie &#8220;Wir haben uns&#8221;. Gesellschaftskritisch (&#8221;Der Laden&#8221;), naiv (&#8221;Tagebuch&#8221;) und beinahe dadaistisch (&#8221;Wasserstoff&#8221;) kann Pele aber auch. &#8220;Manchmal nehme ich beim Schreiben einfach keine R&uuml;cksicht&#8221;, erkl&auml;rt er schmunzelnd. &#8220;Ohnehin soll sich jeder seine eigenen Gedanken zu meinen Songs machen.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Hier reinh&ouml;ren:</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/04-wir-haben-uns.mp3">&#8220;Wir haben uns&#8221; von Pele Caster</a></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">&#8220;Ich kann nix anderes&#8221;</span></p>
<p>Peles Songs entstehen in der Schlosserstra&szlig;e auf der Couch oder im Garten. Seit vier Jahren wohnt der Musiker, der in Datteln geboren ist, wieder in Dortmund. Zuvor hatte er das Gef&uuml;hl, er m&uuml;sse weg. Nach Hamburg etwa, auf keinen Fall aber nach Berlin. In K&ouml;ln, wo Pele wegen <em>Klee </em>l&auml;ngere Zeit lebte, war es dann &#8220;irgendwie leichter&#8221;. &#8220;Aber als ich wieder zur&uuml;ck war, habe ich mich zu Hause gef&uuml;hlt. Mir war gar nicht bewusst, dass ich Dortmund vermisst habe.&#8221;</p>
<div id="attachment_74458" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-74458" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/dsc_0071-200x300.jpg" alt="Pele Caster und U" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Pele lebt in Dortmund. Das Klee-Konzert am Fu&szlig;e des U im FZW war somit f&uuml;r ihn ein Heimspiel. Foto: Laura Lucas</p></div>
<p>Zu Hause in der Schlosserstra&szlig;e kann Pele &#8220;sch&ouml;n laut&#8221; sein. Die T&uuml;ren stehen immer offen und die Nachbarn sind keine Nachbarn, sondern Mitbewohner und Freunde. &#8220;Da kann man auch sp&auml;t abends noch Schlagzeug spielen.&#8221; Ein Gl&uuml;ck f&uuml;r Pele G&ouml;tzer, denn die Musik ist sein Leben. Sie an der Haust&uuml;re abzustreifen w&uuml;rde ihm schwer fallen. &#8220;Ich kann auch nix anderes&#8221; sagt er und grinst. Es ist nicht so, als h&auml;tte er es nicht ausprobiert. Jura hat er mal studiert und Germanistik und auch Philosophie. &#8220;Aber ich bin immer wieder zur&uuml;ck zur Musik gekommen&#8221;. Ob er jemals einen anderen Beruf aus&uuml;ben k&ouml;nnte? &#8220;Ich werde immer irgendwas mit Musik machen. Zur Not gebe ich Gitarrenunterricht.&#8221; Doch dann &uuml;berlegt Pele kurz und l&auml;chelt spitzb&uuml;bisch. &#8220;Es g&auml;be da schon etwas, falls ich mal DEN Hit landen und reich werden sollte&#8230;&#8221;  Wein anbauen w&uuml;rde er gerne und nebenbei eine K&auml;serei betreiben. Er selbst trinkt am liebsten den 2009er Riesling aus Deutschland. &#8220;Damit kann man nix falsch machen.&#8221; Und musikalisch? &#8220;Einmal mit Beck zusammenarbeiten. Die sind gro&szlig;artig.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Am 17.11. spielt Pele Caster ein Geheimkonzert irgendwo in Dortmund. Mitglieder der &#8220;Ziehen wir mit&#8221;-Supporttruppe haben ein Vorrecht auf die Karten. Wer Lust hat, meldet sich am besten <a href="http://www.facebook.com/groups/467369035345/?ref=ts" target="_blank">hier</a> an. Die pflichtlekt&uuml;re wird mit von der Partie sein und an dieser Stelle mit einer Audioslideshow vom Geheimkonzert berichten.</p>
<p style="color: white;">Weitere Infos zu Pele Caster und zur Tour gibt es hier:</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://pele-caster.de/" target="_blank">Homepage Pele Caster</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.facebook.com/pages/Pele-Caster/59738300369" target="_blank">Pele Caster bei Facebook</a></p>
</div>
<p style="color: white&lt;br &gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=;">
<p style="color: white&lt;br &gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=;">
<p><strong>Hier die Audioslideshow des Geheimkonzerts von Pele Caster und Ben Schadow in Dortmund</strong></p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/dym47Zdl3rE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dym47Zdl3rE" /></object></p>
<p><em></em></p>


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		<title>Allerahnungslosen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/31/10/2011/allerahnungslosen/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 16:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Allerheiligen - f&#252;r viele ist das der Tag nach Halloween, an dem man ausschlafen kann. Doch warum haben wir am 1. November eigentlich frei? Die pflichtlekt&#252;re hat sich umgeh&#246;rt.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist der 31. Oktober. In wenigen Stunden treffen sich Heerscharen von jungen Menschen verkleidet als Hexe, Monster oder Vampir, um gemeinsam zu feiern. Und das beste ist, die Halloween-Sause kann die ganze Nacht dauern. Schlie&szlig;lich ist der 1. November ein gesetzlicher Feiertag und niemand muss fr&uuml;h raus. Aber warum eigentlich? Was feiern wir an diesem Tag? Die pflichtlekt&uuml;re hat sich auf dem Dortmunder Campus umgeh&ouml;rt und stellt fest: Die Antworten sind durchwachsen und selten richtig.</strong></p>
<div id="attachment_75152" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-75152" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/548959_r_by_rike_pixeliode-kopie-300x254.jpg" alt="548959_r_by_rike_pixeliode-kopie" width="270" height="229" /><p class="wp-caption-text">Wozu feiern wir Allerheiligen? Studentin Anna vermutet, um gemeinsam mit der Familie der Toten zu gedenken. Foto: Rike/pixelio.de</p></div>
<p>Die Suche beginnt in der Emil-Figge-Stra&szlig;e 50. Anna, 22 Jahre alt und Lehramtsstudentin, muss nicht lange &uuml;berlegen, warum wir am 1. November frei haben: &#8220;Es ist Allerheiligen.&#8221; So weit, so gut. Und warum begehen wir diesen Tag? &#8220;An diesem Tag gedenkt man der Verstorbenen und z&uuml;ndet auf dem Friedhof Kerzen f&uuml;r sie an.&#8221; Das klingt doch schon mal nicht falsch, aber so ganz zufriedenstellend ist die Antwort nicht, schlie&szlig;lich hei&szlig;t der Feiertag ja Allerheiligen und nicht &#8220;Allerverstorbenen&#8221;.</p>
<p>Die Suche geht weiter. Vor der Mensa warten Philipp und Frederik auf einen Freund. Dass sie am n&auml;chsten Tag nicht in die Uni m&uuml;ssen, wissen sie beide. Philipp muss schmunzeln. Der 23-j&auml;hrige Logistik-Student f&uuml;hlt sich wohl ein bisschen ertappt. &#8220;Das ist auf jeden Fall irgend so ein kirchlicher Feiertag&#8221;, sagt er z&ouml;gernd. Nach kurzem &Uuml;berlegen kommt er drauf: &#8220;Allerheiligen!&#8221;. Aber weshalb wir diesen Tag begehen, das wei&szlig; er nicht. Also darf Frederik sein Gl&uuml;ck versuchen. Zun&auml;chst macht er eine richtig gute Figur. &#8220;Das ist ein katholischer Feiertag zu Ehren der Heiligen&#8221;,  lautet seine wikipediareife Definition. Und wen genau verehren die Katholiken da so? &#8220;Na zum Beispiel Papst Johannes Paul II&#8221;. Der sei dieses Jahr von seinem Nachfolger Benedikt XVI heilig gesprochen worden. Doch das stimmt so leider nicht. Zwischen den Worten &#8220;heilig&#8221; und &#8220;selig&#8221; besteht n&auml;mlich ein kleiner, aber feiner Unterschied.</p>
<div id="attachment_75156" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-75156" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/cimg0633-300x225.jpg" alt="Allerheiligen_Frederik_Philipp" width="270" height="203" /><p class="wp-caption-text">Interessieren sich wie viele andere Studenten eher wenig f&uuml;r kirchliche Feste: Frederik und Philipp. Foto: Laura Lucas</p></div>
<p>Weiter geht es mit Larissa. Die Wiwi-Studentin wei&szlig;: &#8220;Allerheiligen ist der Tag vor Allerseelen, dem Tag, an dem man derer gedenkt, die verstorben sind.&#8221; Das also hatte Lehramtsstudentin Anna gemeint und sich blo&szlig; im Tag geirrt. Aber warum wir Allerheiligen feiern, ist somit noch immer nicht gekl&auml;rt. Und &uuml;berhaupt: Hei&szlig;t das, dass Christen an Allerseelen das selbe tun wie am Totensonntag?</p>
<p><strong>Gleich zwei Tage zum Gedenken der Toten</strong></p>
<div id="attachment_75165" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><img class="size-medium wp-image-75165 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/lena-187x300.jpg" alt="lena" width="168" height="270" /><p class="wp-caption-text">Lena ist angehende Religionslehrerin und wei&szlig;, was es mit Allerheiligen auf sich hat. Foto: Laura Lucas</p></div>
<p>Ein letzter Versuch auf dem Campus: Jonas, 23 Jahre alt, Informatikstudent. Wei&szlig; er, was es mit Allerheiligen auf sich hat? &#8220;Ich habe keine Ahnung&#8221;, lautet die ern&uuml;chternde Antwort. Dann muss es eben jemand vom Fach sein. Die angehende Religionslehrerin Lena Hofemann kann weiterhelfen. &#8220;Allerheiligen ist ein sehr alter katholischer Feiertag&#8221;, erkl&auml;rt sie. &#8220;Schon etwa im 4. Jahrhundert gedachte man an diesem Tag der Menschen, die f&uuml;r den christlichen Glauben gestorben sind.&#8221;  Erst etwa im 8. Jahrhundert habe dieser Feiertag eine andere F&auml;rbung bekommen und man begann, aller Heiligen der katholischen Kirche zu gedenken. &#8220;Allerdings&#8221;, so erkl&auml;rt Lena weiter, &#8220;hat es sich bei vielen Menschen eingeb&uuml;rgert, an Allerheiligen der Toten aus dem eigenen Familien- und Freundeskreis zu gedenken. Streng genommen macht man das aber erst an Allerseelen.&#8221;</p>
<p>H&auml;tten wir das also endlich gekl&auml;rt. Eine letzte Frage bleibt allerdings: Was ist der Unterschied zwischen Allerseelen und Totensonntag? An beiden Tagen gedenkt man der Verstorbenen. Wozu braucht es also gleich zwei Gedenktage? &#8220;Das liegt daran, dass Allerseelen ein katholischer und Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, ein evangelischer Gedenktag ist&#8221;, wei&szlig; die 26-j&auml;hrige Theologiestudentin.  &Uuml;brigens: Auch Halloween hat mit Allerheiligen zu tun. Das Wort &#8220;Halloween&#8221; leitet sich n&auml;mlich von &#8220;All Hallows Eve&#8221;, also dem Abend vor Allerheiligen ab.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.hm-jugend.de/md/feiertagskalender.htm" target="_blank">Katholische Feiertage im &Uuml;berblick</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.evlks.de/leben_und_glauben/feiertage/index.html" target="_blank">Evangelische Feiertage im &Uuml;berblick</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Alle_Heiligen.htm" target="_blank">Allerheiligen im &Ouml;kumenischen Heiligenlexikon</a></p>
</div>


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		<item>
		<title>Der Theater-Check</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/19/09/2011/der-theater-check/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 09:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ein Theaterbesuch lohnt sich auch abseits der gro&#223;en B&#252;hnen: pflichtlekt&#252;re hat f&#252;r euch die interessantesten Independent-Theater des Ruhrgebiets getestet.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gro&szlig;es Theater braucht nicht immer eine gro&szlig;e B&uuml;hne. Auch abseits der bekannten Schauspielh&auml;user hat das Ruhrgebiet einiges an Theaterkunst zu bieten. Genau dort hat sich pflichtlekt&uuml;re umgesehen und ist auf eine Reihe au&szlig;ergew&ouml;hnlicher, kleiner B&uuml;hnen gesto&szlig;en. Ob im hauseigenen Keller oder in einer alten Kapelle, jedes der sechs Theater ist anders. Was es dort alles zu entdecken gibt, k&ouml;nnt ihr in unserem Theater-Check nachlesen. Klickt auf die einzelnen Theater, um mehr &uuml;ber sie zu erfahren.</strong></p>
<p><object width="580" height="800" data="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/theatercheck.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="id" value="Theatercheck" /><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" /><param name="allowFullScreen" value="false" /><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="src" value="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/theatercheck.swf" /><param name="name" value="Theatercheck" /><param name="allowfullscreen" value="false" /></object></p>


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		<title>Theater-Check: Klein aber oho!</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/11/09/2011/theater-check-klein-aber-oho/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 13:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gro&szlig;es Theater braucht nicht immer eine gro&szlig;e B&uuml;hne. Auch abseits der bekannten Schauspielh&auml;user hat das Ruhrgebiet einiges an Theaterkunst zu bieten. Genau dort hat sich pflichtlekt&uuml;re f&uuml;r euch umgesehen und ist auf eine Reihe au&szlig;ergew&ouml;hnlicher, kleiner B&uuml;hnen gesto&szlig;en. Ob im hauseigenen Keller oder in einer alten Kapelle, jedes der sechs Theater ist anders. Was es dort alles zu entdecken gibt, k&ouml;nnt ihr in unserem Theater-Check nachlesen. Klickt auf die einzelnen Theater, um mehr &uuml;ber sie zu erfahren.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" width="580" height="800" id="Theatercheck" align="middle"><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" /><param name="allowFullScreen" value="false" /><param name="movie" value="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/theatercheck.swf" /><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><embed src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/theatercheck.swf" quality="high" bgcolor="#ffffff" width="580" height="800" name="Theatercheck" align="middle" allowScriptAccess="sameDomain" allowFullScreen="false" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /><br />
	</object></p>


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		<title>Im Alleingang: Gro&#223;es Theater in kleiner Kapelle</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 14:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zehn Jahre lang bespielten Indra Janorschke und Dario Weberg mit ihrem „LiteraTourTheater&#8221; immer andere B&#252;hnen. Im September er&#246;ffnen sie das Theater an der Volme und erf&#252;llen sich damit ihren Wunsch nach einer festen Spielst&#228;tte. Von den vielen Aufgaben, die das eigene Theater mit sich bringt, gibt es kaum eine, die die zwei nicht selbst &#252;bernehmen. [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zehn Jahre lang bespielten Indra Janorschke und Dario Weberg mit ihrem „LiteraTourTheater&#8221; immer andere B&uuml;hnen. Im September er&ouml;ffnen sie das Theater an der Volme und erf&uuml;llen sich damit ihren Wunsch nach einer festen Spielst&auml;tte. Von den vielen Aufgaben, die das eigene Theater mit sich bringt, gibt es kaum eine, die die zwei nicht selbst &uuml;bernehmen. Die pflichtlekt&uuml;re traf die beiden Theater-Allrounder inmitten von Staub und Baul&auml;rm zum Interview.</strong> <strong><img class="aligncenter size-large wp-image-69699" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/theater-an-der-volme-logo-5-600x117.jpg" alt="theater-an-der-volme-logo-5" width="600" height="117" /></strong></p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re</strong>: Ihr zwei schmei&szlig;t das Theater an der Volme sozusagen im Alleingang. Welche Aufgaben fallen dabei an?</p>
<p><strong>Dario Weberg</strong>: Wo fange ich da am besten an? Es beginnt schon damit, die Idee f&uuml;r ein St&uuml;ck zu entwickeln, oder sich die Rechte f&uuml;r eines zu besorgen, es dramaturgisch zu bearbeiten, B&uuml;hnenbilder zu entwerfen, den Text zu lernen, und geht bis hin zur Akquise, der Buchhaltung usw. Eigentlich machen wir nur die Dinge nicht, die wir selber nicht k&ouml;nnen. Ich kann beispielswese keine Kost&uuml;me n&auml;hen.</p>
<p><strong>Indra Janorschke</strong>: Ja, oder unsere Flyer gestalten wir auch nicht selbst. Das macht eine Werbeagentur f&uuml;r uns.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re</strong>: Welcher Bereich macht denn am meisten Spa&szlig;?</p>
<div id="attachment_69705" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-69705" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/k800_kastner-plakat-300x225.jpg" alt="Janorschke/Weberg" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Indra Janorschke und Dario Weberg bei ihrer liebsten Aufgabe: dem Spielen. Foto: Theater an der Volme</p></div>
<p><strong>Indra Janorschke</strong>: Das Spielen!</p>
<p><strong>Dario Weberg</strong>: Ja, auf der B&uuml;hne zu stehen, das ist das Entscheidende!</p>
<p><strong>Indra Janorschke</strong>: Aber auch das Organisatorische macht gro&szlig;en Spa&szlig;. Es ist immer wieder etwas anderes. Routine kann ich gar nicht haben.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re</strong>: Ihr seid beide Quereinsteiger und arbeitet nicht mehr in den Berufen, die ihr gelernt habt. Was ist so faszinierend am Theater-Beruf, dass ihr euch entschieden habt, ihn hauptberuflich auszu&uuml;ben?</p>
<p><strong>Indra Janorschke</strong>: Ich finde es immer wieder spannend, von der Idee bis zur Umsetzung ein St&uuml;ck selbst auf die Beine zu stellen. Und dann sitzen da hinterher Leute, und m&ouml;chten das auch noch sehen! Ich mag es auch, mit anderen Kreativen, wie der B&uuml;hnenbildnerin, zu diskutieren und gemeinsam etwas zu erarbeiten.</p>
<p><strong>Dario Weberg</strong>: Ich finde das Faszinierende ist, die Menschen auf irgendeine Weise zu ber&uuml;hren. Mir kommen manchmal die Tr&auml;nen, wenn ich sehe wie die Leute lachen und sich freuen &uuml;ber das, was wir auf der B&uuml;hne machen. H&auml;ufig geht man einfach aneinander vorbei, aber im Theater begegnet man sich.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Hier reinh&ouml;ren: </strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/o-ton-indra-janorschke.mp3">Indras Tipps f&uuml;r Studenten</a></p>
<p style="color: white;">Indra Janorschke (33) ist Inhaberin und Leiterin des Theaters an der Volme. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Dramaturgie. Gemeinsam mit ihrem Mann Dario Weberg steht sie selbst auf der B&uuml;hne. Viele St&uuml;cke haben die beiden pers&ouml;nlich geschrieben. Mit der Inszenierung der St&uuml;cke wechseln sie sich ab.</p>
<p style="color: white;">Indra Janorschke ist wie ihr Mann Quereinsteigerin. Auf die Realschule folgte eine Ausbildung zur Krankenschwester. Statt OP-Leiterin zu werden, holte sie jedoch ihr Abi nach und spielte nebenbei Theater. Dann ging sie ans Theater in Herdecke, um professionell zu spielen und lernte dort Dario kennen. Den Startschuss machten die beiden mit einem Goethe-Lese-St&uuml;ck. Indra Janorschke wird bald ihr Studium der Germanistik und Religionswissenschaft beenden.</p>
</div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: </strong>Und was ist eher<strong> </strong>notwendiges &Uuml;bel?</p>
<p><strong>Dario Weberg</strong>: Nervig finde ich eigentlich nur die Gema- oder Tantiemen-Abrechnungen. Daf&uuml;r muss man nicht nur Zeit abgeben sondern auch noch Geld, das man gerade erst eingespielt hat (lacht).</p>
<div id="attachment_69713" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-69713" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/dsc_0018-300x200.jpg" alt="dsc_0018" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">Diese kleine Kapelle auf einem ehemaligen Industriegel&auml;nde beheimatet bald das Theater an der Volme. Foto: Laura Lucas</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re</strong>: Habt ihr irgendwann einmal im Leben daran gedacht, alles hinzuschmei&szlig;en?</p>
<p><strong>Dario Weberg</strong>: Nie! Im Gegenteil: Wir wollten immer weitermachen, noch mehr machen! Nat&uuml;rlich ist unsere Arbeit auch sehr anstrengend. Wir haben in den letzen zehn Jahren etwa 27 eigene St&uuml;cke geschrieben und hunderte von Auftritten gehabt, sind Kilometer um Kilometer gefahren. Klar, dass man da auch mal einen Durchh&auml;nger hat. Aber davon darf man sich nicht unterkriegen lassen. Man muss immer dranbleiben, bei allem im Leben.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Hier reinh&ouml;ren:</strong> <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/o-ton-dario-weberg.mp3">Darios Tipps f&uuml;r Studenten</a></p>
<p style="color: white;">Dario Weberg (55) ist der Intendant des Theaters an der Volme. Gemeinsam mit seiner Frau Indra Janorschke organisiert er den kompletten Theaterbetrieb. Dazu geh&ouml;ren Akquise, Marketing, Buchhaltung, Pressearbeit, Kartenverkauf, Personalf&uuml;hrung und vieles mehr.</p>
<p style="color: white;">Dario Weberg begann nach dem Abi ein Studium an der Folkwangschule in Essen, musste dann aber zur Bundeswehr. Anschlie&szlig;end machte er eine kaufm&auml;nnische Lehre, wurde damit aber nicht gl&uuml;cklich und wandte sich wieder der Schauspielerei zu. &#8220;Vom Theater leben kann ich erst, seit ich mit Indra gemeinsam arbeite. Wir kombinieren unsere F&auml;higkeiten&#8221;, sagt er.</p>
</div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re</strong>: Wie lebt es sich denn so in der Theaterwelt? Seid ihr manchmal umgeben von exzentrischen Selbstdarstellern, wie es das Klischee besagt?</p>
<p><strong>Dario Weberg</strong>: Schon, aber da sind wir selbst nicht ausgenommen. Schauspieler sind vielleicht etwas sensibler als andere Menschen, nehmen viel auf. Und wo viel reinkommt, muss auch viel raus. Das ist nichts besonderes. Die meisten Schauspieler sind jedoch ganz normale Menschen. Der Beruf des Schauspielers ist ein Beruf wie jeder andere auch.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re</strong>: Streitet ihr auch manchmal auf oder hinter der B&uuml;hne?</p>
<div id="attachment_69716" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-69716" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/dsc_0059-kopie-300x200.jpg" alt="dsc_0059-kopie" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">Indra Janorschke und Dario Weberg legen selbst Hand an. Es gibt noch viel zu tun bis zur Er&ouml;ffnung. Foto: Laura Lucas</p></div>
<p><strong>Dario Weberg</strong>: Nein! Nie! (lacht)</p>
<p><strong>Indra Janorschke</strong> (gleichzeitig): Ja, ganz viel! Bei uns geht es zu wie bei Loriot. Wir diskutieren jeden Tag und streiten ein bisschen. Aber das ist gut! Vor allem f&uuml;r unsere Kreativit&auml;t. Daraus entsteht sehr viel.</p>
<p><strong>Dario Weberg</strong>: In der Regel ist das ja nichts Pers&ouml;nliches. Es geht immer um die Sache.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re</strong>: Ihr steht Abend f&uuml;r Abend auf der B&uuml;hne. Ist euch da schon einmal etwas Peinliches passiert?</p>
<p><strong>Dario Weberg</strong>: Ich habe mal ein Programm gespielt, das „Liebe, Lust und Sahnet&ouml;rtchen&#8221; hie&szlig;. Da haben wir erotische Lyrik aus vier Jahrhunderten mit Pop-Balladen kombiniert. Ich trug einen schwarzen Anzug im 60er Jahre-Stil. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Sahnet&ouml;rtchen auf einem Barhocker. Und wie ich gerade Elton John mit &#8220;Can You Feel the Love Tonight?&#8221; singe, setze ich mich in das T&ouml;rtchen ohne es zu merken. Am Ende sagte jemand: &#8220;Sie haben sich total versaut&#8221;. Da habe ich geantwortet: &#8220;Damit wollte ich Ihnen eigentlich nur sagen, dass Sahnet&ouml;rtchen was f&uuml;r&#8217;n Arsch sind.&#8221;</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Ob Klassiker, Krimi oder Kom&ouml;die - das Theater an der Volme bietet f&uuml;r jeden ein passendes St&uuml;ck. Oft, aber nicht immer werden Indra Janorschke und Dario Weberg dabei allein auf der B&uuml;hne stehen. F&uuml;r einige St&uuml;cke holten sie sich professionelle Schauspieler aus ganz Deutschland ins Boot.</p>
<p style="color: white;">Das Theater an der Volme befindet sich auf dem Hagener Elbersgel&auml;nde, wo fr&uuml;her eine Textilfabrik ans&auml;ssig war. &#8220;Kultur dort anzusiedeln, wo vorher Industrie herrschte, finde ich sehr spannend&#8221;, sagt Indra Janorschke.</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.theaterandervolme.de/index.html" target="_blank">Theater an der Volme - Homepage</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Theater-an-der-Volme/131787913564013" target="_blank">Theater an der Volme - bei Facebook</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.literatourtheater.de/index2.html" target="_blank">LiteraTourTheater</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.elbershallen.de/index.php" target="_blank">Die Hagener Elbershallen</a></p>
</div>


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		<title>Loveparade: Ungl&#252;ckstunnel gesperrt</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 08:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Tunnel]]></category>

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		<description><![CDATA[Duisburg. Anl&#228;sslich des ersten Jahrestags des Ungl&#252;cks bei der Loveparade 2010 in Duisburg, wird die Stadt am Sonntag den Karl-Lehr-Tunnel, in dem die Katastrophe ihren Lauf nahm, sperren.
Dieser solle, so die Stadt, ein Ort des stillen Gedenkens sein. Die Durchfahrt wird von Samstag, dem 23. Juli, 6 Uhr, bis Montag, dem 25. Juli, 5 Uhr, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Duisburg. Anl&auml;sslich des ersten Jahrestags des Ungl&uuml;cks bei der Loveparade 2010 in Duisburg, wird die Stadt am Sonntag den Karl-Lehr-Tunnel, in dem die Katastrophe ihren Lauf nahm, sperren.</strong></p>
<p>Dieser solle, so die Stadt, ein Ort des stillen Gedenkens sein. Die Durchfahrt wird von Samstag, dem 23. Juli, 6 Uhr, bis Montag, dem 25. Juli, 5 Uhr, verboten sein. Am Sonntagnachmittag ist ausschlie&szlig;lich den Angeh&ouml;rigen der Opfer der Zugang zum Tunnel gew&auml;hrt.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/21/07/2011/duisburg-wird-lange-brauchen/" target="_blank">Duisburg wird lange brauchen</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/21/07/2011/nach-loveparade-kultur-bleibt-auf-der-strecke/" target="_blank">Nach Loveparade: Kultur bleibt auf der Strecke</a></p>
</div>


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		<title>RUB: Nervenzelltyp f&#252;r zu starke Gef&#252;hle verantwortlich?</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 08:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[ACC]]></category>

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		<category><![CDATA[Nervenzelltyp]]></category>

		<category><![CDATA[RUB]]></category>

		<category><![CDATA[Suizid]]></category>

		<category><![CDATA[von Economo Neuron]]></category>

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		<description><![CDATA[Bochum. Forscher der Ruhr-Universit&#228;t Bochum haben herausgefunden, dass die Dichte eines bestimmten Nervenzelltyps bei Menschen mit psychischen Erkrankungen, die an Suizid verstarben, im Vergleich zu Menschen, die an anderen Ursachen starben, erh&#246;ht ist. Das sogenannte &#8220;von Economo Neuron&#8221; k&#246;nnte also f&#252;r die Produktion zu starker Gef&#252;hle verantwortlich sein.
Im Zentrum der Forschung steht der anteriore cingul&#228;re [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bochum. Forscher der Ruhr-Universit&auml;t Bochum haben herausgefunden, dass die Dichte eines bestimmten Nervenzelltyps bei Menschen mit psychischen Erkrankungen, die an Suizid verstarben, im Vergleich zu Menschen, die an anderen Ursachen starben, erh&ouml;ht ist. Das sogenannte &#8220;von Economo Neuron&#8221; k&ouml;nnte also f&uuml;r die Produktion zu starker Gef&uuml;hle verantwortlich sein.</strong></p>
<p>Im Zentrum der Forschung steht der anteriore cingul&auml;re Cortex (ACC), eine Struktur des Gehirns, die zum limbischen System geh&ouml;rt. Der ACC ist eine wichtige Schnittstelle bei der Verarbeitung komplexer Emotionen wie Scham, Schuld oder Ungerechtigkeit, bei der Entscheidungsfindung und bei der Verarbeitung k&ouml;rperlicher und seelischer Schmerzen. Untersuchungen haben gezeigt, dass der ACC bei bei psychotischen Erkrankungen wie etwa Schizophrenien betroffen ist. Im ACC befindet sich das &#8220;von Economo Neuron&#8221;, das im Laufe der menschlichen Evolution an Gr&ouml;&szlig;e und Zahl zugenommen hat. Es ist anzunehmen, dass dieser Zelltyp an der Verarbeitung komplexer Informationen samt emotionaler Vorg&auml;nge beteiligt ist.</p>


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		<title>Keine Methadonausgabe nahe der Thier-Galerie</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 08:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Drogen]]></category>

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		<category><![CDATA[Gesundheitsamt]]></category>

		<category><![CDATA[Hövelstraße]]></category>

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		<category><![CDATA[Methadon]]></category>

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		<category><![CDATA[Thier-Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Das Management der Thier-Galerie, das Ordnungs- und Gesundheitsamt sowie die Polizei haben eine Reihe von Ma&#223;nahmen beschlossen, um k&#252;nftig Drogenabh&#228;ngige vom Einkaufszentrum fernzuhalten.
Unter anderem soll die Methadon-Ausgabestelle des Gesundheitsamtes verlegt werden. Bislang befand sich diese an der R&#252;ckseite des Westenhellwegs - auf der Hinterseite der Thier-Galerie. Das Management bef&#252;rchtet, Kunden k&#246;nnten sich von den [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Das Management der Thier-Galerie, das Ordnungs- und Gesundheitsamt sowie die Polizei haben eine Reihe von Ma&szlig;nahmen beschlossen, um k&uuml;nftig Drogenabh&auml;ngige vom Einkaufszentrum fernzuhalten.</strong></p>
<p>Unter anderem soll die Methadon-Ausgabestelle des Gesundheitsamtes verlegt werden. Bislang befand sich diese an der R&uuml;ckseite des Westenhellwegs - auf der Hinterseite der Thier-Galerie. Das Management bef&uuml;rchtet, Kunden k&ouml;nnten sich von den Drogenabh&auml;ngigen, die dort samstags im Rahmen einer Substitutionstherapie mit Methadon versorgt werden, gest&ouml;rt f&uuml;hlen. Daher wird die Behandlung ab dem 3. September im hinteren Geb&auml;udeteil des Gesundheitsamtes erfolgen. Die Patienten werden somit &uuml;ber den Eisenmarkt zu dem Geb&auml;ude gelangen.</p>


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