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	<title>pflichtlektüre &#187; Katarzyna Skowronek</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Neues Schlie&#223;fach-System f&#252;r TU-Bibliotheken</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 08:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katarzyna Skowronek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Bereichsbibliothek]]></category>

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		<category><![CDATA[Funk]]></category>

		<category><![CDATA[Schließfächer]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Uni-Card]]></category>

		<category><![CDATA[Zentralbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch immer k&#246;nnen die Schlie&#223;f&#228;cher an der TU Dortmund nicht genutzt werden. Doch bald soll ein neues System Abhilfe schaffen - mit der Uni-Card als Schl&#252;ssel.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit mehr als zehn Monaten m&uuml;ssen Studenten der TU Dortmund Taschen und Jacken mit in die Bibliotheken nehmen. Wegen Diebstahlgefahr sind die Schlie&szlig;f&auml;cher gesperrt. Doch wieso hat sich noch nichts getan?</strong></p>
<div id="attachment_60897" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-60897" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/img_8330-300x229.jpg" alt="Die Schlie&szlig;f&auml;cher der ganzen Uni sind seit September 2010 gesperrt. Foto: Katarzyna Skowronek" width="300" height="229" /><p class="wp-caption-text">Die Schlie&szlig;f&auml;cher an der TU Dortmund sind seit September 2010 gesperrt. Foto: Katarzyna Skowronek</p></div>
<p>Norbert G&ouml;vert ist kommissarischer Leiter der Universit&auml;tsbibliothek Dortmund und hat eine Antwort: Der TU Dortmund st&uuml;nden gro&szlig;e Ver&auml;nderungen bevor, sagt er. &#8220;Es wird ein campusweit einheitliches Schlie&szlig;fach-System eingerichtet, das man mit der Uni-Card bedienen kann.&#8221; Das neue System soll sowohl in der Zentralbibliothek als auch in den Bereichsbibliotheken und <span>im </span><span>gesamten Geb&auml;ude Emil-Figge-Stra&szlig;e 50</span> installiert werden.</p>
<p>Die Studenten k&ouml;nnen, so G&ouml;vert, die neuen Schlie&szlig;f&auml;cher wahrscheinlich schon vor Beginn des neuen Semesters nutzen. &#8220;Die zeitliche Verz&ouml;gerung ergibt sich dadurch, dass wir rechtlich verpflichtet sind, den Auftrag &ouml;ffentlich auszuschreiben&#8221;, erkl&auml;rt er. Das sei ein sehr zeitaufwendiges Verfahren. &#8220;Wenn hier Fehler gemacht werden, muss der Prozess wiederholt werden, und dann hat man nichts gewonnen.&#8221;</p>
<p>Er versichert jedoch, dass die Ausschreibung kurz vor dem Abschluss steht: &#8220;Wir gehen davon aus, dass die Anlagen sp&auml;testens zum Beginn des n&auml;chsten Wintersemesters installiert sind.&#8221; Das neue System soll zuk&uuml;nftig f&uuml;r h&ouml;here Sicherheit sorgen.</p>
<p><strong>Uni-Card verschlie&szlig;t den Schrank<br />
</strong></p>
<p>Das neue Schlie&szlig;fach-System ist mit den Uni-Cards per Funk verbunden. &#8220;Um nun ein Schlie&szlig;fach zu verschlie&szlig;en, dr&uuml;ckt man die T&uuml;r zu und h&auml;lt die Karte an das T&uuml;rschloss. Diese wird dann verriegelt, das Schloss speichert die Kartennummer, die Karte speichert die Schranknummer&#8221;, erkl&auml;rt G&ouml;vert. Die genauen Kosten f&uuml;r das System verr&auml;t er allerdings nicht.</p>
<p>Im Jahr 2010 war es in der vorlesungsfreien Zeit vor dem Wintersemester zu mehreren Diebst&auml;hlen gekommen: F&uuml;nf Mal wurden Wertgegenst&auml;nde aus verschlossenen F&auml;chern der Zentralbibliothek entwendet, einmal traf es auch die Emil-Figge-Bereichsbibliothek. Aufbruchspuren waren aber nicht festzustellen, teilte die Universit&auml;t damals mit. &#8220;Wir m&uuml;ssen deswegen davon ausgehen, dass die T&auml;ter &uuml;ber nachgemachte Schl&uuml;ssel oder einen Generalschl&uuml;ssel verf&uuml;gen&#8221;, sagte Uni-Sprecher Ole L&uuml;nnemann damals gegen&uuml;ber pflichtlekt&uuml;re online.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color:white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/25/10/2010/schlieszfaecher-in-allen-tu-bibliotheken-gesperrt/">Schlie&szlig;f&auml;cher in allen TU-Bibliotheken gesperrt</a></p>
<p style="color:white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/09/09/2010/diebe-in-der-bibliothek-schlieszfaecher-in-dortmund-gesperrt/">Diebe in der Bibliothek - Schlie&szlig;f&auml;cher in Dortmund gesperrt</a></p>
<p style="color:white;">web: <a href="http://www.ub.tu-dortmund.de/ubblog/tag/schliessfacher" target="_blank">Alle Eintr&auml;ge des Bibliothek-Blogs zum Thema &#8220;Schlie&szlig;f&auml;cher&#8221;</a></p>
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/02/08/2011/neues-schliessfach-system-fuer-tu-bibliotheken/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Salsa an der Reinoldikirche</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/07/2011/salsa-an-der-reinoldikirche/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/07/2011/salsa-an-der-reinoldikirche/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 16:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katarzyna Skowronek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Flashmob]]></category>

		<category><![CDATA[Kuba]]></category>

		<category><![CDATA[Reinoldikirche]]></category>

		<category><![CDATA[salsa]]></category>

		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>

		<category><![CDATA[Suzan Castro Villacorta]]></category>

		<category><![CDATA[Tanz]]></category>

		<category><![CDATA[Tanz-Flashmob]]></category>

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		<description><![CDATA[Musik und Tanz aus S&#252;damerika, mitten in Dortmunds Innenstadt! An der Reinoldikirche gab Salsa-Musik den Rhythmus vor - und 30 Teilnehmer eines Flashmobs schwangen dazu das Tanzbein.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Samstags sieht es rund um die Reinoldikirche fast immer gleich aus: Leute gehen spazieren, essen, oder kaufen ein. Doch am vergangenen Samstag war alles anders. Eine gro&szlig;e Tanzgruppe brachte jede Menge Rhythmus aus Kuba  mit - und sorgte um 14 Uhr mit einem Flashmob f&uuml;r eine gro&szlig;e &Uuml;berraschung unter den Passanten.</strong></p>
<div id="attachment_70079" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-70079" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/flashmob-300x225.jpg" alt="Vor dem Reinoldkirche konnte circa 30 Teilnehmer des Flashmobs beim Salsa tanzen beobachten. Foto: Mario Abele Plaza" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Vor der Reinoldkirche tanzten rund 30 Teilnehmer Salsa - bei einem Flashmob. Foto: Mario Abele Plaza</p></div>
<p>Eigentlich sieht alles aus wie immer. Keiner, der nichts von der Tanz-Aktion wei&szlig;, kann etwas erahnen. Am Platz vor der Reinoldikirche gehen viele Leute spazieren. Dann, genau um 14 Uhr, trifft sich ein Paar. Der Herr klatscht rhythmisch in die H&auml;nde, kurz darauf ist Musik zu h&ouml;ren. Die Dame wirft ihre Tasche auf den Boden - und beide fangen an zu tanzen.</p>
<p>Andere Teilnehmer treten hinzu und unterst&uuml;tzen das Haupttanzpaar. Es wird Salsa getanzt! Ein paar Minuten sp&auml;ter ver&auml;ndert sich die Musik, die Damen tanzen nun in Gruppen, die M&auml;nner geben ihnen mit ihrem Klatschen den Rhythmus vor.</p>
<p>Die Zuschauer bilden einen Kreis um die T&auml;nzer und k&ouml;nnen nach dem n&auml;chsten Musikwechsel einen Bachata beobachten - einen Tanz aus der Dominikanischen Republik. Einige Menschen aus dem Publikum schlie&szlig;en sich an. Doch nach rund zehn Minuten ist bereits alles vorbei: Passanten und T&auml;nzer gehen weiter, als ob nichts passiert w&auml;re.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/29/07/2011/salsa-an-der-reinoldikirche/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<div id="attachment_70080" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><img class="size-medium wp-image-70080" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/flashmob1-211x300.jpg" alt="Suzan Castro Villacorta hat den Ablauf des Flashmobs selbst gemacht. Foto: Mario Abele Plaza" width="211" height="300" /><p class="wp-caption-text">Suzan Castro Villacorta, hier mit Tanzpartner J&ouml;rg Gro&szlig;pirtsch, organisierte den Flashmob. Foto: Mario Abele Plaza</p></div>
<p>Suzan Castro Villacorta, die Organisatorin des Flashmobs, gibt zu, dass es nicht so einfach war, die Veranstaltung zu organisieren. &#8220;Das Schwierigste war, einen Termin zum &Uuml;ben zu finden.&#8221; Doch die Anstrengungen haben sich f&uuml;r sie gelohnt. &#8220;Wir m&ouml;chten ein bisschen Kuba nach Dortmund holen, um das Wetter f&uuml;r einen Moment besser zu machen&#8221;, sagt die T&auml;nzerin.</p>
<p>Zuschauer Hugo Nemes erz&auml;hlt, dass er nichts von dem Flashmob wusste und dass es eine gro&szlig;e &Uuml;berraschung war. Nach seiner Einsch&auml;tzung hat die Tanzgruppe ihr Ziel erreicht. &#8220;Es war eine gute Idee. Das hat die Leute von den t&auml;glichen Problemen abgelenkt&#8221;, meint er. Doch nicht nur die Zuschauer, sondern auch die T&auml;nzer genossen den Flashmob. &#8220;Ich w&uuml;rde das auf jeden Fall wiederholen&#8221;, sagt Iwona aus Dortmund, die auch mitgetanzt hat.</p>
<div class="additionallinks"><span style="color: #ffffff;"><strong>Flashmob</strong>:<br />
<span style="color: #3366ff;">.</span><br />
Ein Flashmob (&Uuml;bersetzung aus dem Englischen in etwa &#8220;Blitzp&ouml;bel&#8221;) ist ein spontaner und kurzer Menschenauflauf. Die Teilnehmer legen im Internet fest, was, wann und wo sie etwas machen wollen. Dann treffen sie sich, meistens auf &ouml;ffentlichen Pl&auml;tzen, um die geplante Aktion durchzuf&uuml;hren. Alles muss schnell gehen - die Teilnehmer kommen, f&uuml;hren ihre Aktion aus und gehen dann weiter, als ob nichts gewesen w&auml;re.</span></div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color:white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/20/11/2009/bunter-flashmob-fuer-mehr-farbe-im-tv/">Bunter Flashmob f&uuml;r mehr Farbe im TV</a></p>
<p style="color:white;">web: <a href="http://www.flash-mob.de/" target="_blank">Flashmob-Portal mit Terminen in Deutschland</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fern der Heimat auf der Suche nach Demokratie</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/05/2011/auf-der-suche-nach-demokratie/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/05/2011/auf-der-suche-nach-demokratie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 May 2011 19:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katarzyna Skowronek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<category><![CDATA[Echte Demokratie Jetzt]]></category>

		<category><![CDATA[Spanisch Revolution]]></category>

		<category><![CDATA[Spannien]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Spanier aus der ganzen Welt protestieren gemeinsam gegen die Situation in ihrem Heimatland. Auch Erasmus-Studenten der TU und FH Dortmund k&#228;mpfen f&#252;r den Wandel.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p><strong>Arbeitslosigkeit, schlechte Jobperspektiven und eine schwache Wirtschaft treiben viele Spanier zu Protesten auf die Stra&szlig;e. Besonders die Bewegung „Democracia Real YA“ („Echte Demokratie Jetzt“) motiviert viele Menschen, die aktuelle Situation in ihrem Land nicht mehr tatenlos hinzunehmen. Auch die Spanier au&szlig;erhalb ihrer Heimat organisieren verschiedene Demonstrationen. Beispielsweise demonstrierten in D&uuml;sseldorf viele in Deutschland lebende Spanier an dem Wochenende, an dem die Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien stattgefunden haben. Unter den Demonstranten war auch Mario Abele, der in Dortmund studiert. </strong></p>
<div id="attachment_62759" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dscn3144.jpg"><img class="size-medium wp-image-62759 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dscn3144-300x239.jpg" alt="Demonstranten in D&uuml;sseldorf haben sich zusammengeschlo&szlig;en mit ihren Landsleute. Foto: Mario Abele" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Zwischen Madrid und D&uuml;sseldorf liegen circa 1.800 Kilometer. Trotzdem unterst&uuml;tzen Spanier in Deutschland ihre Landsleute. Foto: Mario Abele</p></div>
<p><span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: small;"> </span></p>
<p><strong>Weshalb gehen so viele Spanier auf die Stra&szlig;e?</strong><br />
<strong><br />
Mario Abele:</strong> Am besten beschreibt die Gr&uuml;nde wohl ein Zitat aus dem Manifest der &#8220;Democracia Real YA&#8221;-Bewegung: „Wir sind alle besorgt und w&uuml;tend angesichts der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven, die sich uns in unserem Heimatland bieten: Die Korruption unter Politikern, Gesch&auml;ftsleuten und Bankern macht uns hilf- und auch sprachlos.“ Ich stehe daf&uuml;r ein. Die Situation muss sich ver&auml;ndern.</p>
<p><strong>Hast du Ideen, wie die Regierung die Situation in Spanien verbessern kann?</strong></p>
<p><strong>Mario Abele: </strong>Zu den gr&ouml;&szlig;ten Problemen Spaniens geh&ouml;rt die Arbeitslosigkeit. Zuerst m&uuml;sste man also Arbeitsmarktreformen durchf&uuml;hren. Das muss f&uuml;r die Regierung h&ouml;chste Priorit&auml;t haben. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen die Bez&uuml;ge der Politiker kontrolliert werden. Die meisten von ihnen werden viel zu gut bezahlt. Und meiner Meinung nach sollte auch das politische System umstrukturiert werden. Momentan gibt es in Spanien zwei gro&szlig;e politische Partien, die uns immer regieren, sonst gibt es keine andere Wahl. Au&szlig;erdem haben wir das Gef&uuml;hl, dass die Parteien schnell die Probleme Spaniens vergessen, nachdem sie die Wahl gewonnen haben.</p>
<p><strong>Wie ist es dazu gekommen, dass ihr euch von Deutschland aus an den spanischen Protesten beteiligt?</strong></p>
<p><strong>Mario Abele: </strong>Ich und die anderen Dortmunder Erasmus-Studenten aus, die aus Spanien kommen, wollten irgendwie auch an den Demonstrationen in unserer Heimat teilnehmen. Das war f&uuml;r viele unm&ouml;glich und so haben wir geholfen, den Protest in D&uuml;sseldorf zu organisieren. Damit wollten wir Solidarit&auml;t mit unseren Landsm&auml;nnern zeigen.</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_62758" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dscn3119.jpg"><img class="size-medium wp-image-62758 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dscn3119-300x206.jpg" alt="Erasmus-Studenten aus Spanien haben auch teilgenommen in der Demonstration in D&uuml;sseldorf. Foto: Mario Abele" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Besonders junge Spanier leiden unter der Situation in ihrem Land. Foto: Mario Abele</p></div>
<p><strong>Wie habt ihr es geschafft, die Demonstration zu organisieren?</strong></p>
<p><strong>Mario Abele: </strong>Das Internet hilft uns sehr. Wir haben bei Facebook und Twitter zusammengefunden und uns organisiert. Das hat anscheinend funktioniert, weil wir in D&uuml;sseldorf mehr als 150 Leute waren. Die sozialen Netzwerke helfen uns auch dabei, mit unseren Freunden in Spanien verbunden zu sein. Wir sprechen h&auml;ufig &uuml;ber unsere Probleme und Zukunfts&auml;ngste. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen wir uns gegenseitig &uuml;ber die Demos informieren.</p>
<p><strong>War die Demonstration in D&uuml;sseldorf etwas Besonderes f&uuml;r euch?</strong></p>
<p><strong>Mario Abele: </strong>Ja. Ich war &uuml;berrascht, dass so viele Leuten dort waren. Die Stimmung war wunderbar: Da haben wir so viele junge Leute getroffen, die die gleichen Probleme wie wir haben. Wir haben alle Angst,  dass wir keine Arbeit finden k&ouml;nnten, wenn wir zur&uuml;ck nach Hause kommen. W&auml;hrend der Demonstration hatten wir die Chance, mit vielen Personen zu sprechen und Meinungen auszutauschen. Au&szlig;erdem haben wir gemerkt, dass die Deutschen auch Interesse an unseren Sorgen und Problemen haben. Aufmerksamkeit ist f&uuml;r uns sehr wichtig.</p>
<p><strong>Denkst du, dass sich die Situation in Spanien nach den Demonstrationen ver&auml;ndern wird?</strong></p>
<p><strong>Mario Abele: </strong>Ich bin nicht sicher, aber ich habe die Hoffnung, dass sich die Situation bessert, wenn wir zusammen daf&uuml;r k&auml;mpfen. Leider zeigen die Ergebnisse der Kommunal- und Regionalwahlen, dass noch viel Zeit vergehen wird, bevor sich in Spanien etwas &auml;ndert.  Trotzdem werden wir weiter gemeinsam daf&uuml;r k&auml;mpfen. Wir wollen fast jede Woche demonstrieren, solange die Bewegung „Democracia Real YA“ noch lebendig ist. Zum Beispiel treffen wir uns am kommenden Sonntag (29. Mai) um 12 Uhr auf dem K&ouml;lner Domplatz. Alle, die sich mit uns solidarisieren wollen, sind  nat&uuml;rlich willkommen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_62973" class="wp-caption aligncenter" style="width: 673px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dscn3155.jpg"><img class="size-full wp-image-62973 " title="Demonstranten" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dscn3155.jpg" alt="Spanien glauben, dass die Situation in ihrer Heimat sich ver&auml;ndern kann. Foto: Mario Abele" width="663" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Mehr als 150 Personen haben bei einer Demonstration in D&uuml;sseldorf auf die Situation in Spanien aufmerksam gemacht. Foto: Mario Abele</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">eldoradio*: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2724&amp;sel=ressort&amp;selidx=21" target="_blank">Der Protest in Spanien</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.democraciarealya.es/" target="_blank">Homepage von Democracia Real YA</a> (auf Spanisch)</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.democraciarealya.es/?page_id=814" target="_blank">Das Manifest von Democracia Real YA</a> (auf Englisch)</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.echte-demokratie-jetz-nrw.org/" target="_blank">&#8220;Echte Demokratie Jetzt&#8221; in NRW</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7NKXBwNAQd0&amp;feature=youtu.be" target="_blank">&Uuml;berblick &uuml;ber die Demonstrationen von Democracia Real YA</a> (Youtube)</p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Partylaune und Zerst&#246;rungswut</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/04/2011/partylaune-und-zerstoerungswut/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/04/2011/partylaune-und-zerstoerungswut/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 03:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katarzyna Skowronek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Campus]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Eastend]]></category>

		<category><![CDATA[Ostenbergstraße]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenkneipe]]></category>

		<category><![CDATA[Wohngemeinschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=57523</guid>
		<description><![CDATA[L&#228;rm, Alkohol und Aggression - Wegen Vandalismus wurde die Dortmunder Studentenkneipe "Eastend" vor&#252;bergehend geschlossen. Nun wird nach L&#246;sungen f&#252;r das Problem gesucht.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><!--StartFragment--></strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Es ist totenstill im Studentenwohnheim an der Ostenbergstra&szlig;e 97-101 - und das obwohl in der  angrenzenden Studentenkneipe „Eastend“ normalerweise zu Wochenbeginn von 21 Uhr bis 1 Uhr gefeiert wird. Schuld an der Stille sind Partyw&uuml;tige, die kein Ende finden k&ouml;nnen.</strong></p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_57645" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-57645 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/eastend-300x213.jpg" alt="Das Eastend ist wegen den Vandalismus geschlossen. Foto: Katarzyna Skowronek" width="270" height="192" /><p class="wp-caption-text">Das Eastend ist vom 14. M&auml;rz bis zum 2. Mai wegen Vandalismus geschlossen. Foto: Katarzyna Skowronek</p></div>
<p>An der T&uuml;r h&auml;ngt ein Zettel, auf dem man auf Deutsch oder Englisch lesen kann: „Das Eastend bleibt vorerst geschlossen! Der Grund ist mehrfach aufgetretener Vandalismus nach der &Ouml;ffnungszeit des Eastend“. Auch der erste Vorfall geschah, nachdem die Studentenkneipe schon ihre T&uuml;ren geschlossen hatte. Die Kneipe im Studentenwohnheim ist ein beliebter Treffpunkt, um montagabends zu feiern. Nun ist das Eastend aber seit dem 14. M&auml;rz geschlossen.</p>
<p>Eine Woche zuvor gab es im „Eastend“ ein Treffen der neuen Gaststudenten. Doch auch nach dem Ende der Party, haben viele von ihnen weitergefeiert. Neben gro&szlig;em L&auml;rm hatte die verl&auml;ngerte Feier noch andere Folgen: Die Scheibe beim Klingelkasten wurde eingeschlagen, T&uuml;ren beschmiert und Bierflaschen im Hauseingang zerst&ouml;rt. Schuldige gibt es bisher nicht. „Man kann nur vermuten, dass das eine bestimmte Personengruppe war, die durch &uuml;berh&ouml;hten Alkoholkonsum aggressiv geworden ist“, sagt Cajus Korn, einer der beiden Chefs des Eastend.</p></div>
<p class="MsoNormal"><strong>Strafe muss sein</strong></p>
<div id="attachment_57646" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-57646 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/eastend1-300x225.jpg" alt="Nach dem Eastend dem 7. M&auml;rz  die Scheibe beim Klingelkasten wurde eingeschlagen. Foto: Frank Sawatzki" width="270" height="203" /><p class="wp-caption-text">Auch am Klingelkasten haben die Randalierer ihre Aggression ausgelassen. Foto: Frank Sawatzki</p></div>
<p>Beim ersten Vorfall von Vandalismus wurde die Polizei nicht eingeschaltet, aber die Situation wiederholte sich: In einer Nacht hat jemand Bierflaschen durch das Fenster geworfen und die Fensterscheibe zerschlagen. Ein anderes Mal wurde falscher Feueralarm ausgel&ouml;st, weil elf betrunkene Leute im Aufzug stecken geblieben sind – auch Mitarbeiter des Aufzugsbetreibers mussten ausr&uuml;cken. Frank Sawatzki, der Hausmeister des Studentenwohnheims an der Ostenbergstra&szlig;e 99-101, sagt zu den Vorf&auml;llen: „Das ist nicht nur meine Mehrarbeit, aber das kostet auch Geld.“</p>
<p>Genaue Summen kann das Studentenwerk nicht nennen, &#8220;aber f&uuml;r einen Feuerwehreinsatz an einer anderen Wohnanlage mussten wir 1300 Euro bezahlen“, berichtet Catherine Heyer aus dem Studentenwerk.</p>
<p>Das Ma&szlig; war voll und darauf musste das Studentenwerk reagieren. „Wir haben mit dem Heimrat gesprochen und wir haben versucht, die beste L&ouml;sung zu finden“, r&auml;umt Frau Heyer ein. „Wir bestrafen auch nicht gerne, aber wir m&uuml;ssen die anderen Studenten sch&uuml;tzen. Das ist wie beim Fu&szlig;ball - wenn man dort vandaliert, kriegt man Stadionverbot.“ Als eine Lehre f&uuml;r die Studenten bleibt das Eastend bis zum 2. Mai geschlossen. Betrunkene Personen und Vandalen sind aber nicht nur montags und nicht nur in der Ostenbergstra&szlig;e, sondern im Laufe der ganzen Woche ein gro&szlig;es Problem auf dem ganzen Unigel&auml;nde.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>L&ouml;sungen f&uuml;r den Konflikt gesucht</strong></p>
<div id="attachment_57647" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-57647 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/eastend2-300x225.jpg" alt="Nach dem Eastend bleiben die Studenten vor der Kneipe oft. Foto: Katarzyna Skowronek" width="270" height="203" /><p class="wp-caption-text">F&uuml;r viele Studenten geht die Party nach dem Besuch im Eastend noch weiter. Foto: Katarzyna Skowronek</p></div>
<p>Auch die Chefs des Eastend haben sich eine Ma&szlig;nahme f&uuml;r die Zeit nach der Wiederer&ouml;ffnung ausgedacht: „Das Erste, was wir machen werden, ist, ab null Uhr keinen Alkohol mehr zu verkaufen.“ Doch damit ist das Problem des Vandalismus wohl noch nicht ganz gel&ouml;st: Viele Leute feiern nach dem Kneipenbesuch auf ihrem Zimmer weiter. Um das zu verhindern, schl&auml;gt Hausmeister Frank Sawatzki vor, dass zuk&uuml;nftig keine Bierk&auml;sten mehr im Eastend verkauft werden sollen.</p>
<p>Auch einige Studenten ergreifen bereits Ma&szlig;nahmen gegen die ausufernden Feiern. &#8220;Laute und lange Partys st&ouml;ren mich. Ich melde mich dann bei den Leuten, die feiern, und bitte sie darum, leiser zu sein“, hebt Benjamin Liedtke, Einwohner der Ostenbergstra&szlig;e 97 hervor. Auch er besucht das Eastend fast jede Woche.</p>
<p>Die Chefs der Kneipe haben aber noch eine andere Idee: „Wenn es einen Grund gibt, dann gucken wir nach den Namen und den Zimmernummern, von den Leuten, die sich schlecht benommen haben und werden diese zur Verantwortung ziehen.“ „Eigentlich kennt man die Leute, die nicht aufh&ouml;ren k&ouml;nnen zu feiern. Deshalb sollte es nicht so schwer sein, ihre Namen herauszufinden“, merkt Benjamin Liedtke an.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.ostenberg.de/tomcat/Eastend/" target="_blank">Homepage des Eastend</a></p>
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		<title>Die Geschichte eines einzigen Tages</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 16:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katarzyna Skowronek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Das Leben in einem Tag]]></category>

		<category><![CDATA[Life in a day]]></category>

		<category><![CDATA[Ridley Scott]]></category>

		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[4500 Stunden Video-Material von Menschen aus der ganzen Welt, zusammengef&#252;gt in einem Film: "Das Leben in einem Tag" zeigt den Alltag - und ist deswegen etwas ganz Besonders.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_51252" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/sonnenaufgang.jpg"><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/sonnenaufgang.jpg" alt="Ein neuer Tag beginnt, f&uuml;r jeden auf eine andere Weise. Symbolfoto: sxc.hu/gilderm" title="sonnenaufgang" width="600" height="276" class="size-full wp-image-51252" /></a><p class="wp-caption-text">Ein neuer Tag beginnt, f&uuml;r jeden auf eine andere Weise. Symbolfoto: sxc.hu/gilderm</p></div>
<p><strong>Samoa, 27. Januar 2011, 15:00 Uhr. Australien, 28. Januar, 11:00 Uhr. Deutschland, 28. Januar, 2:00 Uhr. Ein Moment auf der Erde. Menschen aus allen L&auml;ndern sahen zeitgleich im Internet die Weltpremiere des Filmes „Das Leben in einem Tag“. Die Dokumentation zeigt nichts anderes als das Leben - mit Hilfe von 80 000 Amateur-Videos.</strong></p>
<p>„Das Leben in einem Tag“ ist ein gro&szlig;es Projekt von Ridley Scott und Kevin Macdonald, das mit Hilfe von YouTube umgesetzt wurde. Die Idee war, einen einzigen Tag auf der ganzen Welt zu zeigen. Am 24. Juli 2010 haben Leute auf der ganzen Welt ihr eigenes Leben gefilmt und diese Videos auf YouTube hochgeladen. Und das waren nicht wenige: Mehr als 80 000 Videos z&auml;hlten die Produzenten, mehr als 4500 Stunden Laufzeit. Dabei sollten sich die Hobby-Filmer an Fragen wie: „Was liebst du?“, „Wovor hast du Angst?“ orientieren. Das Team um Scott und Macdonald hat alle gesichtet und aus den besten Ausschnitten eine 90 Minuten lange Dokumentation zusammengestellt. Inspiration f&uuml;r „Das Leben in einem Tag“ war „The Mass Observation Project“, ein 1937 gestartetes Forschungsprojekt der Universit&auml;t Sussex. Hier hatten etwa 500 Menschen aus Gro&szlig;britannien Tagebuch gef&uuml;hrt. Die Notizen wurden gesammelt und analysiert, wodurch man den Alltag von damals auch heute noch nachvollziehen kann.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2011/die-geschichte-eines-einzigen-tages/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><strong>Das Leben wie es ist</strong></p>
<p>Utah. In der Mitte vom Sundance Film Festival, eine der gr&ouml;&szlig;tes Festivals des Independent Film, feierte „Das Leben in einem Tag“ Weltpremiere. Der Film hebt sich von der Masse ab – denn er zeigt das Leben genauso, wie es ist. Die Aufnahmen sind von Amateuren aufgenommen, es gibt keine gro&szlig;e Action, aber alle Teile passen zusammen. Das ist der Reiz des Projekts. Man kann sehen, dass trotz verschiedener Kulturen, Religionen, Wohnorten, alle Leute irgendwie miteinander verbunden sind. Alle sind nur Menschen – sie m&uuml;ssen schlafen, essen und arbeiten. An einem einzigen Tag werden manche geboren, manche werden krank, manche freuen sich, manche weinen. An einigen Orten herrscht Frieden, an anderen Krieg. Dann gibt es gro&szlig;e Partys, einige mit Happy End, wie eine Hochzeit, und andere, deren Schrecken noch nachwirkt, wie die Love Parade in Duisburg. Das ist das Leben, und das zeigt der Film.</p>
<p>Matthew Herbert war f&uuml;r die Musik verantwortlich, und die passt perfekt: Wenn es wichtig ist, kann sie die Spannung halten oder ein Gef&uuml;hl der Sicherheit vermitteln. Der Film wirkt wie eine Atempause zwischen den auf Hochglanz polierten Hollywood-Filmen – und kann jedem empfohlen werden.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2011/die-geschichte-eines-einzigen-tages/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.youtube.com/user/lifeinaday" target="_blank">YouTube-Kanal von &#8220;Life In A Day&#8221;</a></p>
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