<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>pflichtlektüre &#187; Judith Merkelt</title>
	<atom:link href="http://www.pflichtlektuere.com/author/judith-merkelt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pflichtlektuere.com</link>
	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Wissenswert: Das Urheberrecht</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/12/05/2012/wissenswert-das-urheberrecht/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/12/05/2012/wissenswert-das-urheberrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 07:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Merkelt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Gema]]></category>

		<category><![CDATA[Kopie]]></category>

		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>

		<category><![CDATA[Privatkopie]]></category>

		<category><![CDATA[Urheber]]></category>

		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<category><![CDATA[VG Bild-Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[VG Wort]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=95849</guid>
		<description><![CDATA[Warum sich C&#228;sar noch keine Gedanken um Raubkopien machen musste, und nicht nur ein Gut(t)enberg f&#252;r einen Plagiatsskandal sorgte - Wissenswertes zum Thema Urheberrecht.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_74616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg"><img class="size-full wp-image-74616" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg" alt="Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/poniblog" width="600" height="200" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserillustration: Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung</p></div>
<p><strong>Zur Lieblingsmusik tanzen, als ob keiner zusieht. Heimlich unter der Bettdecke weiterlesen. Sich aus dem Kino schleichen, weil der Film zu gruselig ist. F&uuml;r all dies muss man zahlen – denn die Menschen, die Lieder und Geschichten schreiben haben auf ihre Ideen ein Urheberrecht. In Deutschland sch&uuml;tzt es vor allem den Urheber selbst, und nur wer sich daran h&auml;lt, kann kreative Produkte anderer legal genie&szlig;en. Um zu verstehen, warum das Urheberrecht heute so wichtig f&uuml;r uns ist, lohnt sich ein Blick zur&uuml;ck. </strong></p>
<div id="attachment_95862" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/63370-3x2-article220.jpg"><img class="size-full wp-image-95862" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/63370-3x2-article220.jpg" alt="..." width="220" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Die Geschichte des Urheberrechts beginnt erst im 12. Jahrhundert. Illustrationen: Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung</p></div>
<p>Anders als viele andere Gesetze, hat das Urheberrecht keine Wurzeln in der Antike. Das liegt schlicht daran, dass man es nicht brauchte. Wollte der R&ouml;mer Markus Antonius zum Beispiel die Rede seines Gegners Flavius abkupfern, musste er sie auswendig lernen oder m&uuml;hselig mitschreiben. Schon allein aus technischer Sicht war das „Raubkopieren“ also eher schwierig. Au&szlig;erdem herrschte lange Zeit (bis ins Mittelalter) ein anderer Standpunkt zu den eigenen Texten. Autoren sahen ihre Werke nicht als „Sch&ouml;pfung“ an und schrieben oft nicht einmal ihren Namen darunter. Alle Texte konnten abgeschrieben, kommentiert und ver&auml;ndert werden. Lieder wurden nachgesungen und M&auml;rchen auf immer neue Weise erz&auml;hlt und interpretiert.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Urheberrecht und Gutenberg</strong></p>
<div id="attachment_95863" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/63366-3x2-galerie.jpg"><img class="size-medium wp-image-95863 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/63366-3x2-galerie-300x225.jpg" alt="..." width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Das Gesetz muss beides achten, per&ouml;nliche und wirtschaftliche Interessen. Der Schwerpunkt kann variieren.</p></div>
<p>Mit der Zeit &auml;nderte sich dieses Verst&auml;ndnis.  Durch die Erfindung des Buchdrucks versch&auml;rfte sich die Situation. Unter den Druckern kam wirtschaftliche Konkurrenz auf. Jeder wollte das Buch schneller und billiger drucken, um mehr K&auml;ufer anzulocken. Der Drucker, der dann anfangs den Autor f&uuml;r sein Werk bezahlt hatte, war damit in einem finanziellen Nachteil.</p>
<p>So kamen im 18. Jahrhundert die Privilegien auf. Sie erteilten einzelnen Druckern &uuml;ber zwei Jahre ein Druckmonopol auf eine bestimmte Schrift. Ver&ouml;ffentlichten die Drucker das Werk jedoch nicht, erlosch das Privileg, um die Verbreitung von Schriften sicher zu stellen.<br />
Bis es zu einem ersten richtigen Urheberrecht kam, dauerte es aber noch bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Vorbild f&uuml;r das deutsche Gesetz war, dank Napoleon, Frankreich. Das franz&ouml;sische Urheberrecht - entstanden w&auml;hrend der Franz&ouml;sischen Revolution - beinhaltete im Gegensatz zur angels&auml;chsischen Variante eine Verkn&uuml;pfung mit dem Pers&ouml;nlichkeitsrecht. Die Gesetzesvarianten der USA und England legten einen viel st&auml;rkeren Fokus auf die wirtschaftlichen Interessen beim Urheberrecht. Diese Schwerpunktsetzung ist heute noch zu sp&uuml;ren und f&uuml;hrt dazu, dass die Worte Copyright und Urheberrecht eigentlich nicht synonym gebraucht werden d&uuml;rften.</p>
<p><strong>Die Geburt der GEMA</strong></p>
<div id="attachment_95864" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/63379-3x2-galerie.jpg"><img class="size-medium wp-image-95864 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/63379-3x2-galerie-300x225.jpg" alt="63379-3x2-galerie" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Neue Medien- neue M&ouml;glichkeiten und Gesetze.</p></div>
<p>&Uuml;ber die Jahre musste sich das Urheberrecht den neuen technischen Entwicklungen anpassen. So wurden zun&auml;chst Fotographien, dann Radio und Fernsehen entwickelt. All diese Fortschritte mussten in die Gesetzgebung mit einflie&szlig;en, stellten allerdings keine allzu gro&szlig;en Probleme dar.</p>
<p>Eine wichtige Z&auml;sur dagegen war die Entwicklung des Tonbandger&auml;tes in den 50er Jahren. Pl&ouml;tzlich konnte jeder zuhause sein eigenes Rock´n´Roll-Band erstellen.<br />
Parallel mit der Urheberrechtsdebatte hatte sich auch die „Staatlich genehmigten Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Auff&uuml;hrungsrechte (STAGMA)“ gebildet – seit dem zweiten Weltkrieg kennen wir diese Institution unter dem Namen GEMA – „Gesellschaft f&uuml;r musikalische Auff&uuml;hrungs- und mechanische Vervielf&auml;ltigungsrechte“. Die GEMA ist eine der deutschen Verwertungsgesellschaften. Diese Gesellschaften nehmen stellvertretend f&uuml;r einzelne K&uuml;nstler gesammelt Urheberrechte wahr. Neben der GEMA sind die VG Wort (f&uuml;r wissenschaftliche, literarische und journalistische Texte) und die VG Bild-Kunst (f&uuml;r bildende K&uuml;nstler, Fotographen etc.) die beiden gr&ouml;&szlig;ten deutschen Verwertungsgesellschaften.</p>
<p>Aufgrund gro&szlig;er Proteste auf Seiten der Verwertungsgesellschaften, nahm man die Privatkopie-Problematik 1965 in die Neufassung des Urheberrechtes auf. F&uuml;r jedes verkaufte Tonbandger&auml;t mussten die Hersteller nun eine Geb&uuml;hr an die Zentralstelle f&uuml;r Private &Uuml;berspielungsrechte (ZP&Uuml;) zahlen, ein Prinzip das heute noch praktiziert wird. Die zu entrichtenden Geb&uuml;hren nennt man Kopierverg&uuml;tung.  In den Folgejahren wurde das Urheberrecht immer wieder an technische Neuerungen wie Computer und Softwareentwicklungen angepasst.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Dem Urheberrecht einen Korb geben</strong></p>
<div id="attachment_95865" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/63374-3x2-galerie.jpg"><img class="size-medium wp-image-95865 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/63374-3x2-galerie-300x225.jpg" alt="..." width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Immer wieder bekommt das Urhebergesetz den Anstrich einer neuen Zeit.</p></div>
<p>In zwei Etappen, erster und zweiter Korb genannt, wurde das Urheberrecht zuletzt 2003 beziehungsweise 2008 aktualisiert. Wichtigste Neuerung war hier erneut der Umgang mit Privatkopien. Seit den Tonbandger&auml;ten hatte sich die Kopiertechnik so verfeinert, nun  die Vervielf&auml;ltigung  ohne Qualit&auml;tsverlust m&ouml;glich war. Dies stellte die Situation bei Privatkopien in ein neues Licht. Trotz vehementer Forderungen auf Seiten der Musik/Filmindustrie wurde Privatkopie nicht verboten. Der Gesetzgeber argumentierte, dass durch ein Verbot nicht das Kopieren gestoppt werden k&ouml;nne, lediglich Verwertungsgesellschaften wie GEMA und VG-Wort w&uuml;rden so machtlos. Sie k&ouml;nnten fortan keine Kopierverg&uuml;tungen f&uuml;r kopierf&auml;hige Ger&auml;te erheben, um den K&uuml;nstlern einen finanziellen Ausgleich f&uuml;r Privatkopien zu bieten. Letztlich w&uuml;rden unter einem Verbot also die Urheber leiden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong></strong></p>
<div id="attachment_95867" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/63347-3x2-orginal.gif"><img class="size-medium wp-image-95867 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/63347-3x2-orginal-300x294.gif" alt="..." width="240" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Vom K&uuml;nsterl zum Verbraucher, so funktioniert das Urhebergesetz.</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">.</span></strong><strong>Kopierschutz gilt!</strong></p>
<p>Als Ausgleich wurde das Kopieren von CDs, DVDs etc. mit Kopierschutz illegal. Au&szlig;erdem ist es seitdem nicht mehr erlaubt, Dateien aus dem Netz zu herunterzuladen, die offensichtlich rechtswidrig dort eingestellt wurden. Das gilt zum Beispiel f&uuml;r aktuelle Kinofilme, die von Privatpersonen hochgeladen werden. Au&szlig;erdem wird die H&ouml;he der Kopierverg&uuml;tung seitdem nicht mehr vom Gesetzgeber, sondern von den betroffenen Parteien festgelegt, um eine flexiblere Anpassung an steigende Kosten etc. zu gew&auml;hrleisten.</p>
<p>Heute gilt: Etwa sieben Kopien eines Werkes sind ok und gelten als Privatkopie. Das ver&ouml;ffentlichen von Bildern im Internet ist nie privat (auch nicht im eigenen Blog) und unterliegt somit auch dem Urhebergesetz. Zitate in wissenschaftlichen und journalistischen Texten sind erlaubt, m&uuml;ssen aber einen Mehrwert besitzen. Das Sampeln von Musik ist ein den allermeisten F&auml;llen illegal. Es gibt au&szlig;erdem Sonderregelungen f&uuml;r den Unterricht, damit Lehrer Materialien f&uuml;r ihre Sch&uuml;ler kopieren k&ouml;nnen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/02/2012/acta-internetnutzer-fuerchten-um-ihre-anonymitaet/" target="_blank">Acta: Internetnutzer f&uuml;rchten um ihre Anonymit&auml;t</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/26/01/2012/studenten-entwickeln-plattform-fuer-legales-video-streaming/" target="_blank">Studenten entwickeln Plattform f&uuml;r legales Viedeostreaming</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/06/12/2011/brain-painting/" target="_blank">Brainpainting</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/urheberrecht/63408/im-alltag" target="_blank">Urheberrecht im Alltag</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Wissenswert:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/05/2012/wissenswert-karl-ludwig-nessler-erfinder-der-dauerwelle/">Der Erfinder der Dauerwelle</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/27/04/2012/wissenswert-atommuell-endlager/" target="_blank">Atomm&uuml;ll-Endlager</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/20/04/2012/wissenswert-30-jahre-kuenstliche-befruchtung/" target="_blank">30 Jahre k&uuml;nstliche Befruchtung</a></p>
</div>
<p><strong></strong></p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/12/05/2012/wissenswert-das-urheberrecht/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Poetry-Slammer im Liebestaumel</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/15/02/2012/poetry-slammer-im-liebestaumel/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/15/02/2012/poetry-slammer-im-liebestaumel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 19:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Merkelt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[14. Februar]]></category>

		<category><![CDATA[Andy Strauß]]></category>

		<category><![CDATA[domicil]]></category>

		<category><![CDATA[LMBN]]></category>

		<category><![CDATA[Mischa-Sarim Vérollet]]></category>

		<category><![CDATA[Patrick Salmen]]></category>

		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>

		<category><![CDATA[Sebastian Lehmann]]></category>

		<category><![CDATA[Sulaiman Masomi]]></category>

		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=87760</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;nf b&#228;rtige M&#228;nner slammen &#252;ber die Liebe. Ob hier romantische Gedichte oder sarkastische Kommentare im Vordergrund stehen, hat sich pflichtlekt&#252;re angeschaut.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die LMBN ist eine Slam-Kabarett-Burlesk-Entertainment-Show, in der vier Wortakrobaten und ein Gast einmal im Monat das Publikum mit ihren Werken begl&uuml;cken. Ort des Geschehens ist immer die B&uuml;hne des Jazzclubs domicil Dortmund. Am Valentinstag drehte sich hier alles um das sch&ouml;nste Gef&uuml;hl der Welt.</strong></p>
<div id="attachment_87785" class="wp-caption alignleft" style="width: 172px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/18.jpg"><img class="size-medium wp-image-87785" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/18-225x300.jpg" alt="18" width="162" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Mischa-Sarim Verollet inmitten roter Herz-Luftballons. Fotos: Judith Merkelt.</p></div>
<p>Als die f&uuml;nf Poetry Slammer ihre B&uuml;hne betreten, liegt Liebe in der Luft. Ganz dezent weisen die Kl&auml;nge von &#8220;Time of my life&#8221; und die gro&szlig;en roten Herzluftballons auf das Motto des Abends hin. Bei n&auml;herer Betrachtung der ziemlich b&auml;rtigen Interpreten bekommt man leicht das Gef&uuml;hl, an diesem Abend w&uuml;rde die Liebe wohl auf sarkastisch, analytische Weise behandelt. Romantische Liebesgedichte scheinen zun&auml;chst keinen Platz auf der B&uuml;hne zu haben. Die f&uuml;nf Jungs begr&uuml;&szlig;en ihr Publikum und zelebrieren mit Bierflaschen und Zigarettenqualm gelassene M&auml;nnlichkeit.</p>
<p><strong>Der optische Poet</strong></p>
<p>Den Anfang macht Mischa-Sarim Verollet, einer der festen Mitglieder bei LMBN. Exzentrische Locken, Nerd-Brille und Tattoos - so steht er da - Musterbeispiel eines modernen Poeten. Der vorgetragene Text tr&auml;gt den Titel &#8220;Was ich nicht verstehe – zappeln lassen&#8221;. &Uuml;ber verzweifelte Recherchen auf guteFrage.de zum Thema: &#8220;Wann kann ich sie anrufen ohne verzweifelt zu wirken&#8221;, kommt der Protagonist zu einer Erkenntnis &uuml;ber moderne Beziehungen. Eigentlich sollte eine Beziehung sein wie Eisessen als Kind, also beschlie&szlig;t er: &#8220;Als Kind isst man kein Eis, man f&uuml;hlt es – mit dem ganzen Gesicht!&#8221; Doch die meisten Beziehungen seien eher wie Eisessen als Erwachsener: &#8220;Jedes Waffelst&uuml;ck im Bart k&ouml;nnte da ein Zacken aus der Krone sein&#8221;, kritisiert er.</p>
<p><strong>Das Sebastian-Paradoxon</strong></p>
<div id="attachment_87778" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/3-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-87778" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/3-2-300x225.jpg" alt="3-2" width="270" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Sebastian Lehmann liest aus &quot;Sebastian&quot;.</p></div>
<p>Verwirrenderweise springt Sebastian Lehmann f&uuml;r &#8220;Sebastian 23&#8243; ein und hat ein Buch mit dem Titel &#8220;Sebastian&#8221; geschrieben. Aus diesem Buch tr&auml;gt er die Geschichte &#8220;Das Glitzern in den Augen&#8221; vor. Sie entpuppt sich als Streitrede gegen das allzu &ouml;ffentliche zur Schau stellen von Gef&uuml;hlen. &#8220;P&auml;rchen-Klumpen in U-Bahnen und Kinos sind kaum zu ertragen&#8221;, so das Fazit. W&auml;hrend seines Vortrags liegt ein besonderes Knistern in der Luft. Zum einen mag das an der Stimmengewalt des Vortragenden liegen - zum anderen hat sich einer der Heliumballons davon gemacht und flattert nun knisternd an einer L&uuml;ftung herum. Der ausgerissene Ballon erntet deutlich lautere Lacher als der Vortrag.</p>
<p><strong>Skurril aber witzig</strong></p>
<div id="attachment_87775" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/2.jpg"><img class="size-medium wp-image-87775" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/2-300x225.jpg" alt="2" width="270" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Andy Strau&szlig; pr&auml;sentiert schwarzen Humor.</p></div>
<p>Weiter geht es mit dem zweiten festen Mitglied der LMBN, Andy Strau&szlig;. W&auml;hrend er eine leicht verst&ouml;rende Geschichte mit dem Titel &#8220;Das Festzelt der Liebe&#8221; vortr&auml;gt, streicht er sich mit spitzen Fingern die Haare hinters Ohr. Seine K&ouml;rperhaltung wechselt zwischen vorgeschobener H&uuml;fte mit skeptischem Blick und gebeugtem R&uuml;cken mit diabolischem Grinsen. Seine Geschichte nimmt Sweeney Todd-&auml;hnliche Z&uuml;ge an, ist aber mit so viel Wortwitz und schwarzem Humor gew&uuml;rzt, dass sie die Zuschauer trotzdem in ihren Bann zieht.</p>
<p><strong>Dating mal anders</strong></p>
<div id="attachment_87796" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/9.jpg"><img class="size-medium wp-image-87796" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/9-300x225.jpg" alt="9" width="270" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Gast-Slammer Patrick Salmen schw&ouml;rt auf die neue Partnerb&ouml;rse &quot;Immobilienscout24.de&quot;</p></div>
<p>Auch Gast-Slammer Patrick Salmen kommt zu Wort. Er tr&auml;gt einen beachtlichen Backenbart und man kommt nicht umhin sich zu fragen, ob ein &uuml;ppiger Kinnwuchs Zugangsvoraussetzung f&uuml;r den heutigen Abend war. Mit erstaunlich tiefer Stimme tr&auml;gt Patrick seine Vorstellung einer effektiven Partnersuche vor. Er proklamiert &#8220;Immobilienscout24.de&#8221; als neuste Partnerb&ouml;rse und gibt praktische Tipps f&uuml;rs erste Date. So m&uuml;sse man(n) nur eine Wohnungsanzeige schalten und das Heim dann entsprechend herrichten, um eine Frau f&uuml;r sich zu gewinnen. Einige K&uuml;chenabf&auml;lle des Nachbarn auf der Anrichte vermittelten den Eindruck, man koche gern und mit viel Gem&uuml;se. Die Auswahl von B&uuml;chern und DVDs solle das volle Spektrum von &#8220;Der kleine Prinz&#8221; bis &#8220;Terminator&#8221; umfassen, um St&auml;rke und Sensibilit&auml;t zu signalisieren. Und zu guter Letzt gelte es, die perfekte Lebensl&uuml;ge anhand von Fotos zu kreieren. Dazu klebe man einfach Passbilder auf Werbeanzeigen von David Beckham bis Mohammed Ali und h&auml;nge sie anschlie&szlig;end in der Wohnung auf, schl&auml;gt er vor.</p>
<p><strong>&#8220;Sag bescheid, wenn du mich liebst&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_87789" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/3.jpg"><img class="size-medium wp-image-87789" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/3-300x225.jpg" alt="3" width="270" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Sulaiman Masomi macht Angela Merkel einen Liebesbeweis.</p></div>
<p>Es folgen zwei Gedichte des LMBN-Slammers Sulaiman Masomi. Mit schneller Stimme und deutlichen S-Fehler tr&auml;gt er seine Werke vor. Das erste Gedicht &uuml;berrascht zum Ende hin: Hatte man zuvor geglaubt, es ginge um eine unerf&uuml;llte Sehnsucht, entpuppt sich es sich als Liebesgest&auml;ndnis an Angela Merkel. Das zweite Gedicht &#8220;Sag mir Bescheid, wenn du mich liebst&#8221; kommt schon sehr nah an ein klassisches Liebesgedicht heran. Trotzdem bricht es immer wieder mit Zeilen wie: &#8220;Wenn ich mitten in der Nacht neben anderen Frauen liege, sp&uuml;re ich, wie ich daneben lieg.&#8221;</p>
<p><strong>Nach der Pause: G&auml;nsehaut</strong></p>
<p>Im zweiten Teil des Abends driftet so manch ein Beitrag vom Thema Liebe ab, daf&uuml;r gibt es reichlich G&auml;nsehaut-Stimmung. So hinterl&auml;sst Sulaiman Masomis Interpretation der &#8220;Timm Thaler&#8221;-Geschichte einen kalten Schauer. Denn sie endet damit, dass er das Lachen eines kleinen Kindes stiehlt, um selbst wieder fr&ouml;hlich zu sein. Mischa-Sarim hingegen widmet sich dem Ph&auml;nomen Bestseller. Unter anderem wundert er sich, wie ein Buch &uuml;ber einen &#8220;blassen, altersschwachen Kindersch&auml;nder namens Edward&#8221; so erfolgreich werden konnte. Es sei au&szlig;erdem nach Charlotte Roche schwer geworden noch Themen zu finden, die wirklich schockieren, meint er.</p>
<p>Echte G&auml;nsehaut kommt bei Patrick Salmens zweitem Vortrag auf. Dem vollkommen stillen Publikum tr&auml;gt er die Momentaufnahme einer sternenklaren Nacht zu zweit auf dem Dach vor. Voller Gedankenfetzen, Farben, Ger&uuml;che und Emotionen wie sie nur Verliebte wahrnehmen, zieht der Vortrag alle in seinen Bann. Ohne kitschige Floskeln und abgedroschene Phasen malt er ein modernes Liebesgedicht in den Raum, mit dem so zu Anfang niemand gerechnet h&auml;tte. Schlussendlich hatte der Abend also von allen Facetten der Liebe etwas.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.lmbn.de/" target="_blank">Homepage LMBN</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.domicil-dortmund.de/" target="_blank">Homepage domicil</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/10/2011/science-slam-wissen-macht-haha/" target="_blank">Science Slam: Wissen macht Ha(ha)!</a><strong><br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;"> </p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/15/02/2012/poetry-slammer-im-liebestaumel/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Pulli zum Putzlappen?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 23:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Merkelt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Müll]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Altkleider]]></category>

		<category><![CDATA[Bethel]]></category>

		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>

		<category><![CDATA[Bodelschwinghsche Stiftung]]></category>

		<category><![CDATA[Brockensammlung]]></category>

		<category><![CDATA[Rüdiger Wormsbecher]]></category>

		<category><![CDATA[Recykling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=85818</guid>
		<description><![CDATA[Altkleidercontainer gibt es in jeder Stadt. Aber was passiert mit dem Lieblingsst&#252;ck, wenn man es in den Blechkasten geworfen hat? Pflichtlekt&#252;re begleitet die Reise eines Pullovers.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="color: white;">
<p style="color: white;">
<p><strong>Was man selbst nichtmehr tragen m&ouml;chte, geh&ouml;rt noch lange nicht in den M&uuml;ll. Altkleidersammlungen gibt es in jeder Stadt. Sie sortieren die gespendete Kleidung und verkaufen sie anschlie&szlig;end. Aber was passiert mit den Sachen zwischen Spende und Verkauf? Welche H&uuml;rden muss ein Kleidungsst&uuml;ck nehmen, um ein Second-Hand Artikel zu werden? Um diese Frage zu beantworten gehe ich mit meinen ehemaligen Lieblingspullover zur Brockensammlung Bethel.</strong></p>
<div id="attachment_86561" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-86561" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dscf18411-300x297.jpg" alt="Beim Aufr&auml;umen merke ich: Den Pullover hatte ich Jahre nicht mehr an. Fotos: Judith Merkelt" width="300" height="297" /><p class="wp-caption-text">Beim Aufr&auml;umen merke ich: Den Pullover hatte ich Jahre nicht mehr an. Fotos: Judith Merkelt</p></div>
<p>Quietsch gr&uuml;n und geschm&uuml;ckt mit Totenk&ouml;pfen und Hibiskusbl&uuml;ten ist er. Ich habe ihn seit ich 16 bin, und er hat mich durch eine sehr bunte Punk-Zeit begleitet. Jetzt liegt der Pullover seit zwei Jahren ganz hinten in meinem Schrank. Es wird also Zeit ein neues zu Hause f&uuml;r ihn zu finden. Da drau&szlig;en muss es doch ein anderes Teenager-M&auml;dchen geben, dass ihn genauso lieben wird wie ich es einmal tat – so hoffe ich zumindest. Also auf nach Bielefeld, denn dort sitzt die Brockensammlung der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.</p>
<p>In Bielefeld angekommen begr&uuml;&szlig;t mich R&uuml;diger Wormsbecher. Er ist Leiter der Brockensammlung und wird mir erkl&auml;ren, wie die Altkleidersammlung funktioniert. Aber halt: &#8220;Wir sagen hier Kleidersammlung, auf das &#8220;alt&#8221; verzichten wir, das klingt abwertend&#8221;, erkl&auml;rt R&uuml;diger Wormsbecher. Dann nimmt er meinen Pullover entgegen. So richtig begeistert sieht er nicht aus. Trotzdem - die erste H&uuml;rde &uuml;bersteht er: Bei der ersten Sortier-Station werden nur offensichtlich besch&auml;digte Dinge heraus genommen. Gerade frage ich mich, wer kaputte Sachen spendet, als eine Frau mit einem Korb voller Geschirr hereinkommt. Als die Frau zur T&uuml;r hinaus gegangen ist, bemerken die Mitarbeiter, dass eine Untertasse  eine ganz deutliche Macke hat. &#8220;Sowas k&ouml;nnen wir dann nur noch entsorgen&#8221;, meint Herr Wormsbecher kopfsch&uuml;ttelnd.</p>
<p><strong>Second-Hand oder Putzlumpen</strong></p>
<div id="attachment_85822" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-85822" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dscf1820-300x225.jpg" alt="An h&ouml;henverstellbaren Tischen findet jeder Sortierer die richtige Arbeitshaltung. Foto: Judith Merkelt" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">R&uuml;diger Wormsbecher pr&uuml;ft meinen Pullover ganz genau.</p></div>
<p>Als n&auml;chstes Folge ich meinem Pullover und Herrn Wormsbecher, der schnellen Schrittes vorgeeilt ist in den Sortierraum. Hier gibt es Kleiderst&auml;nder und Karren auf denen die sortierten St&uuml;cke auf ihren Bestimmungsort warten. Au&szlig;erdem sind die Arbeitstische h&ouml;henverstellbar - das ist wichtig, damit jeder Mitarbeiter die richtige Arbeitsposition findet, sagt Herr Wormsbecher.</p>
<p>Er breitet meinen Pullover auf dem Tisch aus und pr&uuml;ft ihn von allen Seiten. &#8220;Nein, das geht nicht, der kann nicht mehr in den Verkauf&#8221; ist sein erstes Urteil. Da seien ja L&ouml;cher am Rand, starke Gebrauchsspuren k&ouml;nne er nicht tolerieren. Ich versuche ihm vorsichtig zu erkl&auml;ren, dass das der &#8220;used look&#8221; ist und ich den Pullover schon so gekauft habe. Trotzdem verstehe ich, dass beim sortieren harte Kriterien wichtig sind. Ich w&uuml;rde sonst auch keine besch&auml;digte Ware kaufen, warum soll es dann bei Second-Hand in Ordnung sein? Wormsbecher ist skeptisch, nimmt den Pulli aber trotzdem mit zur n&auml;chsten Station. -Puhh, nochmal geschafft, denke ich.  Und frage mich, was wohl mit meinem Shirt geschehen w&auml;re, wenn ich nicht hier gewesen w&auml;re.</p>
<p>&#8220;Sachen, die nicht mehr tragbar sind kommen entweder in die M&uuml;llverbrennung oder werden zu Putzlappen verarbeitet&#8221; erkl&auml;rt mir Herr Wormsbecher. Putzlappen? Reinigt dann irgendwann jemand sein Klo mit meinem Pulli? Ich frage nach. Nein, so w&auml;re das nicht, meint er. Die Putzlumpenschneider beliefern haupts&auml;chlich gro&szlig;e Firmen, die Packdecken oder Filze f&uuml;r den Stra&szlig;enbau daraus machen. Es k&ouml;nnte aber auch sein, dass in einer Autowerkstatt damit nachher die Fahrzeuge auf Hochglanz poliert werden.</p>
<p><strong>Endstation W&uuml;hltisch?</strong></p>
<div id="attachment_85835" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-85835  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dscf1826-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Der Pullover - ein gr&uuml;ner Farbklecks auf dem W&uuml;hltisch.</p></div>
<p>Mein Pullover w&auml;re also grade an einer Karriere als Auto-Polierwerkzeug vorbeigeschlittert und k&auml;me nun in den Verkauf. Hier g&auml;be es verschiedene M&ouml;glichkeiten. Designerst&uuml;cke und ausgew&auml;hlte Einzelteile kommen in die Boutique Jasis, nun gut mein Pullover entspricht nicht ganz dem Profil &#8220;ausgew&auml;hltes Einzelst&uuml;ck&#8221;. Die normalen Second-Hand Kleidungsst&uuml;cke werden im Brosa Shop verkauft. Hier gibt es auch immer wieder Neuware aus Restposten. Au&szlig;erdem w&auml;ren da noch die klassischen W&uuml;hltische, da landet mein Pullover. Aber nicht, ohne dass sich Herr Wormsbecher zuvor bei einer seiner Verk&auml;uferinnen versichert hat, dass es den Used-Look wirklich gibt.</p>
<p>Im Laden f&auml;llt auf, was mir der Leiter der Brockensammlung schon vorher erz&auml;hlt hat: Gespendet werden deutlich mehr Frauensachen als M&auml;nnerkleidung. M&auml;nner wechselten einfach nicht sooft die Mode, er sei da auch kein Gegenbeispiel, meint Herr Wormsbecher. Mein Pullover aus der Kategorie Damenoberbekleidung geh&ouml;rt also zu den meistgespendeten Sachen. Auch Kindersachen werden weniger gespendet. &#8220;F&uuml;r Kinderkleidung gibt es genug Flohm&auml;rkte und Basare, fast jeder Kindergarten hat so einen&#8221; erkl&auml;rt R&uuml;diger Wormsbecher. Gespendet wird au&szlig;erdem meist Jahreszeiten versetzt. Im Sommer wird die Winterkleidung aussortiert und umgekehrt. Das kann ich nachvollziehen, auch ich habe erst angefangen meinen Schrank &#8220;auszumisten&#8221; nachdem der Winter lange so &uuml;berhaupt nicht kalt war und ich dachte ich k&ouml;nnte den einen oder anderen Pullover entbehren.</p>
<p><strong>Andere Wege zum Ziel</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_85820" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-85820" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dscf1824-300x225.jpg" alt="Zw&ouml;lf der eigenen Bethel LKW sammeln Altkleider in ganz Deutschland." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Zw&ouml;lf der eigenen Bethel LKW sammeln Altkleider in ganz Deutschland.</p></div>
<p>H&auml;tte ich meinen Pullover nicht begleiten wollen, h&auml;tte ich ihn &uuml;brigens auch bei einer Bethel-Sammelstelle abgeben oder in einen der Altkleidercontainer werfen k&ouml;nnen. Die Brockensammlung arbeitet bundesweit mit Kirchengemeinden zusammen, die die Kleiderspenden sammeln und an Bethel weitergeben. Doch die meisten gesammelten Kleider kommen gar nicht mehr nach Bielefeld: Die Brockensammlung sammelt etwa 11 000 Tonnen Kleider pro Jahr, das ist viel zu viel f&uuml;r die Bielefelder Second-Hand L&auml;den. &#8220;Alles was nicht in einem Umkreis von 200 Kilometern um Bethel gesammelt wurde, verkaufen wir direkt an professionelle Sortierbetriebe&#8221;, so Wormsbecher.</p>
<p>Von den Sortierbetrieben gehen die Kleider dann meist nach Osteuropa. &#8220;Wir haben uns bem&uuml;ht, dass unsere Kleidung vorwiegend nicht nach Afrika verkauft wird&#8221; erkl&auml;rt Herr Wormsbecher. &#8220;Das hei&szlig;t nt&uuml;rlich nicht, dass jetzt auch nur eine Tonne weniger Kleidung nach Afrika geschickt wird, wo wir aufh&ouml;ren zieht ein anderer nach, leider.&#8221; Der Verkauf der gespendeten Kleider richtet sich streng nach den Kriterien des Altkleider Dachverbandes „FAIRwertung“, um einen m&ouml;glichst transparenten und nachhaltigen Umgang mit den Gebrauchtkleidern zu gew&auml;hrleisten. Der Erl&ouml;s aus dem Verkauf kommt dann den diakonischen Aufgaben der von Bodelschwinghschen Stiftungen zu gute.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/studentenmuell-hochgerechnet/" target="_blank">Studentenm&uuml;ll hochgerechnet</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/muellberge-fuer-die-steckdose/" target="_blank">M&uuml;llberge f&uuml;r die Steckdose</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg/" target="_blank">Ist das Kunst oder kann das weg?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/" target="_blank">Mit alten Handys helfen</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/" target="_blank">Sind PET-Flaschen so schlecht wie ihr Ruf?</a><strong><br />
</strong></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.fairwertung.de/index.html" target="_blank">Dachverband &#8220;FairWertung&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.brockensammlung-bethel.de/brockensammlung.html" target="_blank">Brockensammlung der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn die Nacht zum Alptraum wird</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/wenn-die-nacht-zum-alptraum-wird/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/wenn-die-nacht-zum-alptraum-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Merkelt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Themenwoche Schlaf]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Alb]]></category>

		<category><![CDATA[Alptraum]]></category>

		<category><![CDATA[Alptraumtherapie]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Christine Norra]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Johanna Thünker]]></category>

		<category><![CDATA[Heinrich-Heine Universität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=78184</guid>
		<description><![CDATA[Einen schlechten Traum hat jeder Mal. Bei manchen Menschen sind die Tr&#228;ume aber so schlimm, dass sie Hilfe brauchen. Bei der Alptraumherapie gibt es verschiedene Ans&#228;tze.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em></em> <em></em> <em></em></p>
<div id="attachment_78467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><em><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg"><img class="size-full wp-image-78467" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg" alt="Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a></em><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><em></em> <em></em> <em>Ich stehe am Rheinufer und schaue aufs Wasser. Alles ist ruhig, bis pl&ouml;tzlich der Wasserpegel steigt. Unaufhaltsam verschluckt der graue Fluss die Wiesen und erreicht den Damm, auf dem ich stehe. Ich wei&szlig;, ich muss meine Familie finden,  also spurte ich los. Laar – meine Heimat -  sieht auf einmal ganz anders aus. Ich irre durch v&ouml;llig unbekannte Stra&szlig;enz&uuml;ge, laufe durch ganze H&auml;user und lasse jegliche Grenzen der Physik hinter mir. Ich wei&szlig;, dass ich die anderen nicht finden werde und verfalle immer weiter in Panik…</em></p>
<div id="attachment_78204" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><img class="size-medium wp-image-78204      " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/552783_r_by_lutz-stallknecht_pixeliode-1-300x224.jpg" alt="Alptr&auml;ume - Horrorfilme in unseren K&ouml;pfen foto: pixelio/ lutz stallknecht" width="243" height="182" /><p class="wp-caption-text">Alptr&auml;ume - Horrorfilme in unseren K&ouml;pfen, Foto: pixelio.de/ lutz stallknecht. Teaserbild: pixelio.de/ Christina K&ouml;rner</p></div>
<p>Solche oder &auml;hnliche Alptr&auml;ume kennt jeder. Oft wacht man mitten in der Nacht auf und muss sich kurz vergewissern, dass alles nur ein Traum war. Vielleicht bleibt ein Schatten der Erinnerung am n&auml;chsten Morgen zur&uuml;ck, doch ansonsten ist alles in Ordnung. F&uuml;r etwa f&uuml;nf Prozent der  Erwachsenen Bev&ouml;lkerung gilt das nicht. Sie leiden an so schlimmen oder so h&auml;ufigen Alptr&auml;umen, dass diese therapiert werden m&uuml;ssen. Bei Kindern treten Alptr&auml;ume noch viel h&auml;ufiger auf, werden unter normalen Umst&auml;nden aber nicht als Krankheit betrachtet.</p>
<p><strong>Wer leidet ist krank</strong></p>
<p>&#8220;Es gibt keine Richtwerte, ab wann Alptr&auml;ume behandelt werden sollten, entscheidend ist, wie hoch der Leidensdruck des Patienten ist“, erkl&auml;rt Dr. Christine Norra. Die Fach&auml;rztin f&uuml;r Psychiatrie und Psychotherapie am LWL Klinikum Bochum behandelt Menschen, die im Rahmen einer psychischen Erkrankung Alptr&auml;ume haben. Das ist vor allem bei einer Posttraumatischen Belastungsst&ouml;rung (PTBS), also nach einem schweren Unfall oder einem anderen schlimmen Erlebnis der Fall. Aber auch bei Depressionen und Angsterkrankungen kann es zu Alptr&auml;umen kommen. &#8220;Wir raten den Patienten erst einmal zu einer besseren Schlafhygiene, das hei&szlig;t kein Alkohol am Abend, kein schweres Essen und daf&uuml;r regelm&auml;&szlig;ige Schlafzeiten“, so Norra. Au&szlig;erdem g&auml;be es Medikamente, die die Phase in der wir am h&auml;ufigsten Tr&auml;umen – den REM–Schlaf- unterdr&uuml;cken. Setze man die Medikamente ab, k&ouml;nne es zum sogenannten REM-rebound-Effekt kommen, bei dem vermehrt Alptr&auml;ume auftreten, erkl&auml;rt die Psychiaterin. Ein REM-Traum ist zwischen 30 und 90 Minuten lang, die erlebte Traumzeit kann allerdings deutlich l&auml;nger sein.  <strong></strong></p>
<p><strong>Regisseur im eigenen Traum</strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong></p>
<div id="attachment_78203" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><strong><img class="size-medium wp-image-78203  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/469399_r_b_by_jmg_pixeliode-200x300.jpg" alt="foto: pixelio/ rb by jmg" width="200" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text"> Auch freudige Ereignisse k&ouml;nnen Alptr&auml;ume ausl&ouml;sen. Foto: pixelio.de/ rb by jmg</p></div>
<p><strong> </strong> Neben der medikament&ouml;sen Therapie haben Dr. Johanna Th&uuml;nker und  Prof. Dr. Reinhard Pietrowsky  vom Institut f&uuml;r Experimentelle Psychologie der Heinrich-Heine-Universit&auml;t D&uuml;sseldorf einen weiteren Ansatz entwickelt. Ihre Alptraumtherapie geht auf ein amerikanisches Vorbild zur&uuml;ck und richtet sich sowohl an Menschen mit einer psychischen Erkrankung, als auch an gesunde Menschen. &#8220;F&uuml;r psychisch gesunde Menschen mit Alptr&auml;umen haben wir keinen richtigen Begriff, wir nennen sie einfach h&auml;ufige Tr&auml;umer“, sagt Johanna Th&uuml;nker. Ihre Alptraumtherapie besteht aus acht ambulanten Therapiesitzungen. &#8220;Die Patienten lernen bei uns nicht mehr Darsteller, sondern Regisseur in ihrem eigenen Alptraumfilm zu sein&#8221;, erkl&auml;rt die Diplompsychologin. Bei der Therapie lernen die Patienten eine Entstpannungstechnik, dann folgen Imaginations&uuml;bungen. &#8220;Wir unternehmen Phantasiereisen, um auszuloten mit welchen Sinnen sie in ihrer Vorstellung arbeiten. Das ist bei jedem anders: viele sehen und h&ouml;ren, andere riechen oder tasten aber auch mehr&#8221;, so Th&uuml;nker.  <strong> </strong></p>
<p><strong>Der Vorstellung sind keine Grenzen gesetzt</strong></p>
<p>Anschlie&szlig;end sucht sich der Patient einen besonders schlimmen Alptraum heraus und versucht diesen in seinen Gedanken zu ver&auml;ndern. &#8220;Wir schreiben sozusagen ein neues Traumskript. Dazu suchen wir uns die Elemente des Traums heraus, die ihn zum Alptraum machen und &uuml;berlegen, wie wir diese ver&auml;ndern k&ouml;nnten&#8221;, erkl&auml;rt Th&uuml;nker weiter. Bei diesem Teil der Arbeit sei es besonders wichtig, dass der Patient verstehe, dass der Phantasie keine Grenzen gesetzt seien, sagt sie. &#8220;Oft ist es in den Tr&auml;umen sehr dunkel, nat&uuml;rlich k&ouml;nnten wir uns einfach einen Lichtschalter vorstellen, um die Dunkelheit zu vertreiben.&#8221; Aber manchmal passe das gar nicht zum Traum. &#8220;Vielleicht braucht man viel eher eine Fackel, weil man in einer H&ouml;hle ist.&#8221;</p>
<div id="attachment_78202" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><strong><img class="size-medium wp-image-78202   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/351685_r_b_by_oliver-haja_pixeliode-2-275x300.jpg" alt="foto: pixelio/ oliver-haja" width="220" height="240" /></strong><p class="wp-caption-text">Ein viertel der Patienten werden im Traum selbst zum T&auml;ter. Foto: pixelio.de/ oliver-haja</p></div>
<p><strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong>Tr&auml;ume -  Spiegel der Seele?</strong></p>
<p>Zur Alptraumtherapie kommen deutlich mehr Frauen als M&auml;nner. &#8220;Wir glauben, bei Frauen ist die Bereitschaft sich den Tr&auml;umen zu stellen gr&ouml;&szlig;er, bei M&auml;nnern liegt au&szlig;erdem die Schamgrenze h&ouml;her&#8221;, berichtet die Psychologin.  Die Themen der Alptr&auml;ume sind laut Th&uuml;nker h&auml;ufig die gleichen: &#8220;Meist geht es um Bedrohung des eigenen Lebens, Versagens&auml;ngste oder zwischenmenschliche Konflikte. Oft w&uuml;rden solche Tr&auml;ume in Phasen psychischen Stresses auftreten. Aber auch freudige Ereignisse wie eine Hochzeit oder Schwangerschaft k&ouml;nnen zu Alptr&auml;umen f&uuml;hren, erkl&auml;rt Johanna Th&uuml;nker. &#8220;Einige unserer Patienten tr&auml;umen aber auch davon, selbst zum T&auml;ter zu werden.&#8221; Gerade f&uuml;r solche Leute sei es wichtig, zu verstehen, dass Alptr&auml;ume nicht zwangsl&auml;ufig unsere geheimen W&uuml;nsche und Tr&auml;ume abbildenten. &#8220;Die Psychoanalytiker nach Freud glauben wir Tr&auml;umen unsere inneren Triebe, Biopsychologen meinen unsere Tr&auml;ume h&auml;tten &uuml;berhaupt keine Bedeutung -  die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen&#8221;, sagt Th&uuml;nker.</p>
<p><strong>Die Behandlung hilft – nicht nur gegen Tr&auml;ume</strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong></p>
<div id="attachment_78205" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><strong><img class="size-medium wp-image-78205 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/4831011631_18c5d19c7f-224x300.jpg" alt="Foto: flickr/ 18c5d19c7f" width="224" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text">Alptr&auml;ume vom freien Fall kommen meist kurz vor dem Aufwachen vor. Foto: flickr.de/ 18c5d19c7f</p></div>
<p>Wichtig ist, dass die Patienten auch zuhause immer weiter &uuml;ben. Sie m&uuml;ssen sich das neue Traumskript immer wieder mit m&ouml;glichst vielen Details vorstellen, um es zu verinnerlichen. Johanna Th&uuml;nker erkl&auml;rt: &#8220;Nur wenige der Patienten tr&auml;umen die neue Version des Traums wirklich, oft werden die Alptr&auml;ume einfach langsam weniger intensiv oder der Patient wacht nicht mehr so h&auml;ufig davon auf.&#8221; Die Therapie zeigte also die gew&uuml;nschte Wirkung. Sowohl die Diplompsychologin, als auch die Psychiaterin berichten von einem weiteren positiven Effekt. &#8220;Werden Alptr&auml;ume richtig behandelt, kann das den Therapieerfolg f&uuml;r psychische Erkrankungen erh&ouml;hen. Die Patienten sind ausgeruhter, wacher und k&ouml;nnen sich besser auf ihre weitere Therapie konzentrieren&#8221;, sagt Norra. Johanna Th&uuml;nker hat eine andere Hypothese zu dem Ph&auml;nomen: &#8220;Unsere Alptraumtherapie gibt den Menschen ein St&uuml;ck Selbstkontrolle zur&uuml;ck. Oft f&uuml;hlen sie sich gegen ihre Erkrankung machtlos, wenn sie selbst etwas gegen die Alptr&auml;ume tun k&ouml;nnen, gibt ihnen das neuen Mut.&#8221; Werden Alptr&auml;ume dagegen nicht richtig therapiert kann sich daraus eine Angstst&ouml;rung entwickeln. &#8220;Es ist in beide Richtungen vorstellbar: zum einen dass eine Angsterkrankung Alptr&auml;ume macht, aber auch dass Alptr&auml;ume zur Angst vor dem Einschlafen f&uuml;hren, die krankhaft werden kann&#8221;, erkl&auml;rt Norra.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Themenwoche Schlaf:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">F&uuml;nf Tage lang dreht sich bei uns alles ums Thema Schlaf. Zusammen mit eldoradio* pr&auml;sentieren wir euch Interessantes, Kurioses und Unglaubliches. eldoradio* steigt heute um 19 Uhr live mit der Wissenschaftsendung Ultraschall ein. Online gibt es t&auml;glich einen neuen Beitrag.</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/schlafkulturen/" target="_blank"> Schlafkulturen</a></p>
<p style="color: white;">eldo*: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/podcast_291111_schlafen-alleine-oder-zu-zweit.mp3">Schlafen alleine oder zu zweit?</a></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://alptraumtherapie.de/" target="_blank"> Homepage zur Alptraumtherapie</a></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://www.charite.de/dgsm/dgsm/fachinformationen_literaturhinweise.php" target="_blank"> Literaturhinweise zum Thema Schlaf</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/wenn-die-nacht-zum-alptraum-wird/feed/</wfw:commentRss>
<enclosure url="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/podcast_291111_schlafen-alleine-oder-zu-zweit.mp3" length="3563586" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Martins-Mythen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/11/11/2011/martins-mythen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/11/11/2011/martins-mythen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 18:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Merkelt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erleuchtung der Woche]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Bräuche]]></category>

		<category><![CDATA[Brezel]]></category>

		<category><![CDATA[Gans]]></category>

		<category><![CDATA[Laterne]]></category>

		<category><![CDATA[Martinsfeuer]]></category>

		<category><![CDATA[Sankt Martin]]></category>

		<category><![CDATA[St. Martin]]></category>

		<category><![CDATA[Stutenkerl]]></category>

		<category><![CDATA[Weckmann]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=76279</guid>
		<description><![CDATA[Warum hat der Weckmann eine Pfeife im Arm und wieso gibt es das Martinsfeuer? Viele Br&#228;uche um den 11. November scheinen nichts mit dem Soldaten Martin von Tours und seinem Bettler zu tun zu haben.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte von Sankt Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte kennt jedes Kind. Auch, dass Sankt Martin eine reale Person war und eigentlich Martin von Tours hie&szlig;, mag noch einigen in Erinnerung sein. Was aber der katholische Heilige mit Hefegeb&auml;ck und Fackelz&uuml;gen zu tun hat, wissen die wenigsten. Hier die f&uuml;nf sch&ouml;nsten Br&auml;uche und ihre Entstehung:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_76289" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-76289 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/weckmann-300x224.jpg" alt="Weckm&auml;nner gibt es in der ganzen Adventszeit. Foto: pixelio" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Weckm&auml;nner gibt es in der ganzen Adventszeit. Foto: S. Thomas/ pixelio</p></div>
<p><strong>1. Der Weckmann</strong></p>
<p>Ob nun Stutenkerl, Weckmann oder Piepenkerl,  das M&auml;nnchen aus Hefeteig geh&ouml;rt einfach zu Sankt Martin. Fr&uuml;her brachte man den Leuten, die nicht an der Eucharistiefeier in der Kirche teilnehmen konnten, ein gesegnetes Brot. Zu Festtagen wie Nikolaus und Sankt Martin formte man aus dem Teig kleine Bisch&ouml;fe - den Weckmann. Die Pfeife soll den Bischofsstab symbolisieren.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">Absatz hier</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">djj</span></p>
<div id="attachment_76287" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-76287" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/gans-300x224.jpg" alt="Traditionell geh&ouml;ren zur Martinsgans Rotkohl und Kn&ouml;del. Foto: pixelio" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Traditionell geh&ouml;ren zur Martinsgans Rotkohl und Kn&ouml;del. Foto: Michael Franke/ pixelio</p></div>
<p><strong>2. Die Martinssgans</strong><strong></strong></p>
<p>Zu einem Martinsessen geh&ouml;rt eine knusprige Gans.Fr&uuml;her waren G&auml;nse eine beliebte Pachtabgabe. Auch wurde es im November Zeit, die G&auml;nse zu schlachten, die man nicht den Winter &uuml;ber durchf&uuml;ttern wollte. Weil nach dem 11. November die vorweihnachtliche Fastenzeit begann, schlemmte man also vorher noch einmal mit einem G&auml;nsebraten.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">Absatz hier</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Absatz hier</span></p>
<div id="attachment_76288" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-76288" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/laterne-300x224.jpg" alt="Besonders im Kindergarten ein muss: der Laternenzug. Foto: pixelio" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Besonders im Kindergarten ein Muss: der Laternenzug. Foto: Dieter Sch&uuml;tz/ pixelio</p></div>
<p><strong>3. Der Fackelzug</strong></p>
<p><strong></strong>Basteln wir heute unsere Laternen meist aus viel Kleister und Pappe, so waren die ersten Laternen aus Runkelr&uuml;ben. &Auml;hnlich wie heute bei K&uuml;rbissen hat man fr&uuml;her Fratzen und Muster in  die R&uuml;ben geschnitzt und eine Kerze hineingestellt. Eine weitere Theorie  geht davon aus, dass die Laternen als Ersatz f&uuml;r die gro&szlig;en  Martinsfeuer dienten, als diese verboten wurden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">Absatz hier</span></p>
<div id="attachment_76306" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-76306" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/martinsbrezel-300x224.jpg" alt="Martinsbrezel - s&uuml;&szlig;e alternative zur Laugenbrezel. Foto: pixelio" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Die Martinsbrezel - eine s&uuml;&szlig;e Alternative zur Laugenbrezel. Foto: manwalk/ pixelio</p></div>
<p><strong>4. Die Martinsbrezel</strong></p>
<p>Die s&uuml;&szlig;e Brezel, oft auch mit Hagelzucker bestreut,  ist vor allem in Teilen des Ruhrgebiets und im Sauerland bekannt. Ob die Brezel nun als Zeichen der N&auml;chstenliebe galt und so zur Martinsbrezel wurde, oder einfach aus kultischen Ritualen &uuml;bernommen wurde, l&auml;sst sich allerdings nichtmehr einwandfrei kl&auml;ren.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">Absatz hier</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Absatz hier</span></p>
<div id="attachment_76286" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-medium wp-image-76286" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/feuer-224x300.jpg" alt="Ein Sprung &uuml;bers ausgetretene Martinsfeuer soll Gl&uuml;ck bringen. Foto: pixelio" width="224" height="300" /><p class="wp-caption-text">Ein Sprung &uuml;bers ausgetretene Martinsfeuer soll Gl&uuml;ck bringen. Foto: Dieter Sch&uuml;tz/ pixelio</p></div>
<p><strong>5. Das Martinsfeuer</strong></p>
<p>Wo heute noch gro&szlig;e Martinsfeuer angez&uuml;ndet werden, gelten sie als Symbol f&uuml;r Sankt Martins gute Tat. Er brachte mit seinem Mantelst&uuml;ck metaphorisch Licht in die dunkle Welt des Bettlers. Der Brauch der Feuer k&ouml;nnte sich aus germanischen Wintersonnenwendfeiern entwickelt haben. Zu diesen Feiern z&uuml;ndete man gro&szlig;e Feuer an und verbrannte damit den Sommer und begr&uuml;&szlig;te den Winter.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/11/11/2011/martins-mythen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Galerie in neuem Glanz</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/07/11/2011/die-galerie-in-neuem-glanz/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/07/11/2011/die-galerie-in-neuem-glanz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 18:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Merkelt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Christian Puslednik]]></category>

		<category><![CDATA[Galerie]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Umbauarbeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Wiedereröffnung]]></category>

		<category><![CDATA[Wintergarten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=75754</guid>
		<description><![CDATA[Nach mehrmonatigem Umbau hat die Galerie an der TU Dortmund seit Montag, 7. November, wieder ge&#246;ffnet. 2,8 Millionen Euro hat der Umbau gekostet. Daf&#252;r &#252;berrascht die Galerie mit neuen "Look".


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_75767" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/galerie-1.jpg"><img class="size-large wp-image-75767 " title="Die Galerie in neuem Glanz" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/galerie-1-600x450.jpg" alt="Studenten vor dem neuen Logo und der neuen Farbgestaltung der Galerie. Foto: Judith Merkelt" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Studenten vor dem neuen Logo und der neuen Farbgestaltung der Galerie. Fotos: Judith Merkelt</p></div>
<p><strong>Sie hat sich verz&ouml;gert, die Wiederer&ouml;ffnung der Galerie an der TU Dortmund: Eigentlich war die Neuer&ouml;ffnung des beliebten Bistrots schon f&uuml;r Ende Oktober geplant, doch dann dauerten die Abrissarbeiten im Au&szlig;enbereich l&auml;nger als geplant. Am heutigen Montag (7. November) konnten sich dann aber die ersten Studenten eine Meinung &uuml;ber das Ergebnis der Umbauarbeiten bilden.</strong></p>
<div id="attachment_75770" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/galerie-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-75770 " title="Die Galerie in neuem Glanz" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/galerie-4-300x225.jpg" alt="Der neue Wintergarten von Au&szlig;en. Foto: Judith Merkelt" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der neue Wintergarten von Au&szlig;en.</p></div>
<p>Montagmorgen, 9.00 Uhr: Von au&szlig;en sieht es nicht so aus, als w&uuml;rde der Galerietreffpunkt an der Mensa der TU Dortmund heute neu er&ouml;ffnet. Das Quietschen einer S&auml;ge k&uuml;ndet von den unfertigen Pflasterarbeiten vor der Galerie, es h&auml;ngen letzte „frisch lackiert&#8221;-Schilder an der Fassade des neuen Wintergartens und das alte Galerielogo wird gerade erst &uuml;berspachtelt. Drinnen sieht es da schon heimeliger aus. Die ersten Schaulustigen dr&uuml;cken sich die Nasen an der Scheibe platt. Sie ersp&auml;hen, wie die Galerie vor der Er&ouml;ffnung noch einmal auf Hochglanz gebracht wird. Und dann, p&uuml;nktlich um 10 Uhr, &ouml;ffnen sich die T&uuml;ren f&uuml;r hungrige - oder neugierige - Studenten.</p>
<p><strong>Der Galerie-Look ist jetzt moderner</strong></p>
<p><strong></strong>Auf den ersten Blick fallen im umgestalteten Innenraum vor allem die neuen Tische und B&auml;nke auf. Mit ihrer hellen Eichenoptik verleihen sie der Galerie einen modernen Look. Zus&auml;tzlich gibt es hier und da einen roten Farbtupfer an der Wand. Das neue Design kommt gut an. „Es ist sehr sch&ouml;n geworden, auch der Wintergarten gef&auml;llt mir gut - der ist so sch&ouml;n hell&#8221;, findet Fritz Boekler, Kerninformatikstudent im 11. Semester. Auch Vanessa Powierski gef&auml;llt die neue Optik, aber „ f&uuml;r 2,8 Millionen h&auml;tte ich mehr gemacht&#8221;, sagt die Raumplanungsstudentin.</p>
<div id="attachment_75769" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/galerie-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-75769" title="Die Galerie in neuem Glanz" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/galerie-3-300x225.jpg" alt="Die Theken sind jetzt gerade und nicht mehr rund." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die Theken sind jetzt gerade und nicht mehr rund.</p></div>
<p>Nat&uuml;rlich klingen Umbaukosten in Millionenh&ouml;he erst einmal enorm. Doch die seien f&uuml;r solch umfassende Umbauma&szlig;nahmen n&ouml;tig, erkl&auml;rt Christian Puslednik, Leiter der Gastronomischen Betriebe beim Studentenwerk: „Der gr&ouml;&szlig;te Teil ist sicherlich in den Bau des Wintergartens geflossen. Das allein hat 1,1 Millionen Euro gekostet&#8221;, so Puslednik. Durch den neuen Wintergarten seien 150 neue Pl&auml;tze entstanden, sodass jetzt 500 Leute in die Galerie passen.</p>
<p>„Au&szlig;erdem haben wir viel in neue K&uuml;chentechnik investiert. Allein so ein K&uuml;hlregal, wie wir es jetzt im Thekenbereich haben, kostet zwischen sieben und achttausend Euro&#8221;, erkl&auml;rt er weiter. Hinter den Kulissen sei au&szlig;erdem ein neues K&uuml;hlhaus entstanden. Bedenkt man, dass au&szlig;erdem noch der Boden erneuert wurde und St&uuml;hle und Tische auch bezahlt werden wollten, erscheint die Summe vielleicht schon nicht mehr so hoch.</p>
<div id="attachment_75768" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/galerie-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-75768" title="Die Galerie in neuem Glanz" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/galerie-2-300x225.jpg" alt="Insgesamt gibt es in der Galerie jetzt 500 Sitzpl&auml;tze." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Insgesamt gibt es in der Galerie jetzt 500 Sitzpl&auml;tze.</p></div>
<p>Puslednik ist froh, dass die Bauphase jetzt abgeschlossen ist. „Zeitlich war dieses Projekt sehr knapp geplant&#8221;, berichtet er. „Bei den Abrissarbeiten kam uns dann noch ein Rohr in die Quere, sodass sich die Er&ouml;ffnung nach hinten verschoben hat.&#8221;  Das Rohr hatte einfach nicht da gelegen, wo es im Plan verzeichnet war und musste erst gesucht werden, bevor die Arbeiten weitergehen konnten.</p>
<p>Bald sollen von den gro&szlig;en Deckencomputern &uuml;ber den Theken die Preise f&uuml;r alle Speisen leuchten. Bei der Er&ouml;ffnung ist auf ihnen allerdings noch das neue Galerielogo zu sehen: Ein Quadrat mit dem roten Schriftzug &#8220;Galerie&#8221; in der Mitte. „Das Logo steht f&uuml;r das neue Galeriekonzept&#8221;, erkl&auml;rt Puslednik. „Wir wollten alles gradliniger und klassischer gestalten und nicht mehr so rund wie vorher. Die alte Galerie sah so unordentlich aus, durch die vielen verschieden Tischformen und das alles&#8221;.</p>
<p><strong>Die K&ouml;che sind zufrieden</strong></p>
<p><strong></strong>Nach der Umgestaltung ist die Galerie nicht nur sch&ouml;ner, sondern auch praktischer geworden. Viele Arbeitsabl&auml;ufe seien jetzt einfacher als vorher, freut sich Dirk Ballhause, einer der K&ouml;che in der Galerie: „Fr&uuml;her war das Grillen verschiedener Sachen sehr umst&auml;ndlich. Jetzt gibt es eigene Grillplatten daf&uuml;r und alles ist sch&ouml;n in einer Reihe.&#8221; An der Grillstation gibt es am ersten Tag Spaghetti mit selbstgemachter Bolognesesauce. Maschinenbau-Student Daniel Welschoff hat sich gleich welche geholt. „Die Spaghetti sind sehr lecker, auch wenn es eine ziemlich gro&szlig;e Portion ist&#8221;, so sein Urteil. Auch die neue Aufteilung der Theken findet der  Maschinenbaustudent gut. „Jetzt ist alles nicht mehr so verschachtelt.&#8221; Sein Freund Yasin Uysal sieht allerdings ein kleines Manko im neuen Konzept: &#8220;Drei Kassen sind ein bisschen wenig, da h&auml;tten sie mehr von bauen k&ouml;nnen. Heute war es nicht so voll, da ging es, aber was machen wir, wenn der doppelte Abiturjahrgang aus NRW hier ankommt?&#8221;, fragt er sich.</p>
<div id="attachment_75771" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/galerie-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-75771" title="Die Galerie in neuem Glanz" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/galerie-5-300x225.jpg" alt="Fritz Boekler und Denis Kurz haben die Galerie direkt nach der Er&ouml;ffnung getestet." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Fritz Boekler und Denis Kurz haben die Galerie direkt nach der Er&ouml;ffnung getestet.</p></div>
<p><strong>&Ouml;ffnungszeiten</strong></p>
<p><strong></strong>Wer sich selbst ein Bild der Umgestaltung machen will, oder Lust hat die neuen Gerichte auf der Karte zu probieren, kann das gleich morgen ab 7.30 Uhr (bis 16.45 Uhr) tun. Denn dann f&auml;ngt die Galerie wieder mit dem Regelbetrieb an. Im Fr&uuml;hjahr steht dann die Gestaltung des Au&szlig;enbereiches an. Danach will das Studentenwerk laut Puslednik die Renovierung des Sonnendecks in Angriff nehmen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.do1.tv/2011/10/26/galerie-umbau-verzogert-sich/" target="_blank">Do1.tv &uuml;ber die Verz&ouml;gerungen bei den Umbauarbeiten</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/07/11/2011/die-galerie-in-neuem-glanz/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

