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	<title>pflichtlektüre &#187; Johanna Fritz</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Astronomie als Schulfach</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/06/2010/astronomie-als-schulfach/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/06/2010/astronomie-als-schulfach/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 12:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna Fritz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>

		<category><![CDATA[Lehrplan]]></category>

		<category><![CDATA[Schulfach]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur vier naturwissenschaftliche Pflichtf&#228;cher an Schulen – das war gestern. In Zukunft soll neben Mathe, Bio, Chemie, Physik auch Astronomie zum Stundenplan geh&#246;ren.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nur vier naturwissenschaftliche Pflichtf&auml;cher an Schulen – das war gestern. In Zukunft soll neben Mathe, Bio, Chemie, Physik auch Astronomie zum Stundenplan geh&ouml;ren.</strong></p>
<p>Was in Th&uuml;ringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern l&auml;ngst normal ist,  wollen sie bundesweit einf&uuml;hren. Astronomen, Physiker und andere Wissenschaftler fordern  in einem offenen Brief an Bund und L&auml;nder ein neues Fach f&uuml;r alle deutschen Sch&uuml;ler: Astronomie. &#8220;Warum die Astronomie in drei Bundesl&auml;ndern seit 1959 Pflichtfach ist und warum sie es bundesweit werden sollte“, ist der Titel des Briefes.</p>
<div id="attachment_35100" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/hier-gibts-astronomie1.bmp"><img class="size-full wp-image-35100" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/hier-gibts-astronomie1.bmp" alt="Hier gibt's Astronomie als Schulfach: Th&uuml;ringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern" width="320" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Hier gibt&#39;s Astronomie als Schulfach: Th&uuml;ringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern</p></div>
<p>Tats&auml;chlich wird in den drei ehemaligen Ost-Bundesl&auml;ndern jeder Sch&uuml;ler in Astronomie unterrichtet. Nach diesem Vorbild fordern die Briefeschreiber eine &#8220;gediegene astronomische Grundbildung aller“. Initiator des Briefs ist Lutz Clausnitzer, Gymnasiallehrer f&uuml;r Mathe, Physik und Astronomie in Sachsen.</p>
<dl>
<dt> <strong>Was Astronomie unverzichtbar macht</strong></dt>
</dl>
<p>Clausnitzers st&auml;rkstes Argument f&uuml;r ein Schulfach Astronomie ist der interdisziplin&auml;re Charakter der Wissenschaft. &#8220;Alle Naturwissenschaften [sind] mit ihrer &auml;ltesten Schwester Astronomia eng verbunden&#8221;, so der Lehrer, der die Ignoranz vieler Kollegen nicht verstehen kann. Chemiker zum Beispiel w&uuml;ssten in den seltensten F&auml;llen, woher die chemischen Elemente &uuml;berhaupt kommen. Nicht nur in den Naturwissenschaften, auch in den Geisteswissenschaften, besonders in Philosophie, Religion und Kunst, spiele die Urwissenschaft Astronomie eine Rolle. F&uuml;r Lutz Clausnitzer braucht der Mensch daher ein gewisses Grundverst&auml;ndnis in Astronomie um eine Gesamtsicht auf Natur und Gesellschaft bekommen zu k&ouml;nnen.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/o-ton-clausnitzer.mp3">Zum H&ouml;ren: Lutz Clausnitzer &uuml;ber die Verbundenheit aller Naturwissenschaften</a></div>
<div class="additionallinks"><a title="Offener Brief an Bund und L&auml;nder" href="http://www.lutz-clausnitzer.de/as/ProAstro-Sachsen/Offener_Brief_an_Bund_und_Laender.pdf" target="_blank">Zum Nachlesen: Offene Brief an Bund und L&auml;nder</a></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>&#8220;Mit Astronomie sind Sch&uuml;ler zu kriegen&#8221;</strong></p>
<p>Konkret fordert Clausnitzer zwei Stunden Astronomie pro Woche in der zehnten Klasse bundesweit und ein Wahlfach Astronomie in der Oberstufe. Was Sch&uuml;ler wohl von dieser Idee halten? Bedenkt man, dass schon auf Physik und Chemie nicht gut zu sprechen sind…</p>
<div id="attachment_35125" class="wp-caption alignright" style="width: 252px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/jenny31.jpg"><img class="size-medium wp-image-35125" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/jenny31-242x300.jpg" alt="Jenny in ihrem Element - der Astronomieunterricht hat sie zum Physikstudium gebracht" width="242" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jenny in ihrem Element - der Astronomieunterricht hat sie zum Physikstudium gebracht</p></div>
<p>Die Studentin Jenny Jentzsch ist in der N&auml;he von Berlin zur Schule gegangen und hat positive Erfahrungen mit Astronomie als Schulfach gemacht. Der Physikunterricht sei auch w&auml;hrend ihrer Schulzeit nicht so spannend gewesen, erinnert sie sich. Aber mit Astronomie seien die Sch&uuml;ler zu kriegen, das ziehe sie an, meint Jenny. &#8220;Weil es einfach spannend ist,was um uns rum passiert, ob wir die Einzigen sind, ob’s eine M&ouml;glichkeit gibt f&uuml;r uns, auszuwandern von der Erde, wenn‘s hier mal nicht mehr so gem&uuml;tlich ist.&#8221;</p>
<dl> </dl>
<p><strong>Jenny war vom Schulfach Astronomie begeister</strong><strong>t</strong></p>
<p>Jenny selbst hat die Astronomie so in ihren Bann gezogen, dass sie sich auch f&uuml;r Physik hat mehr und mehr begeistern lassen. So sehr, dass sie die Naturwissenschaft an der TU Dortmund mittlerweile im achten Semester studiert. Dass es in NRW Astronomie als Schulfach gar nicht gibt, hat sie total &uuml;berrascht.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/o-ton-jenny3.mp3">Zum H&ouml;ren: Jenny Jentzsch &uuml;ber ihre Erfahrungen mit dem Schulfach Astronomie</a></div>
<p>Als AG wird Astronomie zwar oft angeboten, kommt aber meistens nicht zu  Stande weil die Teilnehmerzahlen zu niedrig sind. Das liege daran, dass  die meisten Sch&uuml;ler nie an die Astronomie herangef&uuml;hrt wurden und daher  kein Interesse h&auml;tten entwickeln k&ouml;nnen, meint  Lutz Clausnitzer.</p>
<p><strong>Nicht alle sitzen mit im Boot</strong></p>
<p>Doch einige Physikerkollegen Clausnitzers sind ganz anderer Meinung. Es sei gelungen, die Astronomie in den Physikunterricht einzugliedern, so Prof. Ralf-J&uuml;rgen Dettmar, Pr&auml;sident der Astronomischen Gesellschaft Deutschland. Warum sollte man das Fach nun wieder isolieren, fragt er. Seine Gesellschaft hat den Offenen Brief nicht unterzeichnet. Diese Entscheidung begr&uuml;ndet Dettmar damit, dass seine Kollegen und er nicht unglaubw&uuml;rdig sein wollten, indem &#8220;wir irgendwelche politischen Forderungen aufstellen, die wir f&uuml;r undurchsetzbar halten&#8221;. Prof. Dettmar selbst lehrt in einer Physikfakult&auml;t. Er sehe f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre nicht den Nachwuchs an Physikern, die den Schulunterricht geben k&ouml;nnten.</p>
<p>In manchen Bundesl&auml;ndern ist der Lehrermangel so gro&szlig;, dass alle Naturwissenschaften in einem einzigen Fach zusammengefasst werden. Au&szlig;erdem sei die Zeit der Umstellung auf das zw&ouml;lfj&auml;hrige Abitur eine denkbar schlechte Zeit, um ein neues Fach einzuf&uuml;hren, so Prof. Dettmar. Er sei damit zufrieden, dass die Astronomie mittlerweile wenigstens in den Physikunterricht  integriert sei. Au&szlig;erdem k&ouml;nne nicht jeder Spezialist ein eigenes Schulfach f&uuml;r seine Disziplin beanspruchen.</p>
<p><strong>NRWs Schulministerium sagt &#8220;Nein&#8221;</strong></p>
<p>Die Diskussion um Astronomie als Schulfach ist nicht neu. Sie bricht in Wellen immer wieder aus, hatte aber noch nie Erfolg. Lutz Clausnitzers Offener Brief an Bund und L&auml;nder blieb bisher unbeantwortet. Auf Anfrage hat das Schulministerium NRW ein vorl&auml;ufiges Statement abgegeben:</p>
<div id="attachment_35015" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-full wp-image-35015    " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/planeten.bmp" alt="Die Planeten haben keinen Platz im Stundenplan NRW's Bildungsministerium" width="224" height="168" /><p class="wp-caption-text">Die Planeten haben keinen Platz im Stundenplandes Schulministerium. Foto: © Dieter Sch&uuml;tz / PIXELIO </p></div>
<p>&#8220;Eine Ausweitung der Stundentafeln ist in Nordrhein-Westfalen nicht  vorgesehen. Das Stundenkontingent ist ausgesch&ouml;pft.&#8221; Das Ministerium vertr&ouml;stet den Briefverfasser und dessen Unterzeichner damit, dass es doch zahlreiche &#8220;Angebote und kreative L&ouml;sungen&#8221; an Schulen g&auml;be, wie zum Beispiel Projektkurse und AGs am Nachmittag. In Lutz Clausnitzers Augen ein leeres Argument. In AGs w&uuml;rden lediglich Bruchst&uuml;cke vermittelt, genauso wie in den Medien. Was die Sch&uuml;ler seiner Meinung nach brauchen ist ein &#8220;Regalsystem Astronomie&#8221;, in dass sie im Laufe ihres Lebens alles Wissen einsortieren k&ouml;nnten.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Ihr Server antwortet nicht&#8221; - im Prinzip kann jeder Mensa-Schlangesteher verstehen, warum</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/03/12/2009/ihr-server-antwortet-nicht-die-mensa-metapher-erklaert-warum/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/03/12/2009/ihr-server-antwortet-nicht-die-mensa-metapher-erklaert-warum/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 18:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna Fritz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Computer]]></category>

		<category><![CDATA[Informatik]]></category>

		<category><![CDATA[Server]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier von f&#252;nf Online-H&#228;ndlern rechnen f&#252;r das Weihnachtsgesch&#228;ft trotz Wirtschaftskrise mit gutem Umsatz. Manchmal scheitert das Online-Shopping jedoch: „Fehler Netzwerk&#252;berschreitung“ steht dann auf dem Monitor. Was ist passiert?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vier von f&uuml;nf Online-H&auml;ndlern rechnen f&uuml;r das Weihnachtsgesch&auml;ft trotz Wirtschaftskrise mit gutem Umsatz. Denn 2009 wird voraussichtlich f&uuml;r 21,8 Milliarden Euro im Internet eingekauft werden. Soviel Geld wie nie zuvor. Manchmal scheitert das Online-Shopping jedoch: &#8220;Fehler Netzwerk&uuml;berschreitung&#8221; steht dann auf dem Monitor. Was ist passiert?</strong></p>
<div id="attachment_18359" class="wp-caption alignleft" style="width: 346px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dsc_0029.jpg"><img class="size-full wp-image-18359" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dsc_0029.jpg" alt="Studenten stellen &quot;Anfragen&quot; an die Essensausgabe" width="336" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Studenten stellen &quot;Anfragen&quot; an die Essensausgabe</p></div>
<p>Das Ph&auml;nomen nennt sich Server&uuml;berlastung und tritt auf, wenn hundert Tausende User gleichzeitig auf einen Server zugreifen wollen. Prima l&auml;sst sich das am Beispiel einer Studenten-Mensa erkl&auml;ren. Solange nicht viel los ist, funktioniert alles reibungslos. Die einzelnen G&auml;ste suchen sich ihr Men&uuml; aus, bezahlen und setzen sich zum Essen.</p>
<p>Genauso ist das beim Online-Kauf auch. Der eigene Browser - wie der Internet Explorer oder Mozilla Firefox - stellt eine Netzwerkverbindung zum Server einer Firma her. Der Server, wie in der Grafik auch Applikationsserver genannt, ist nichts anderes als ein Computer, der die Anfragen der User entgegennimmt und bearbeitet. Dazu greift er auf eine Datenbank zur&uuml;ck, von der er sich die gew&uuml;nschten Informationen holt.</p>
<p><strong>Jeder Mausklick hat seinen &#8220;Preis&#8221;</strong><br />
<strong></strong><br />
Arne von Irmer, Projektleiter der Lernplattform ews, erkl&auml;rt, dass schon das Aufrufen jeder &Ouml;ffnungsseite eine Anfrage sei. &#8220;Das hei&szlig;t eigentlich flie&szlig;en da Daten hin und her. Und die werden dann wieder vom Browser interpretiert als Bilder oder Text.&#8221; Der Browser stehe also in einem st&auml;ndigen Dialog mit dem Server.</p>
<div id="attachment_18404" class="wp-caption alignright" style="width: 297px"><a rel="attachment wp-att-18404" href="http://www.pflichtlektuere.com/03/12/2009/ihr-server-antwortet-nicht-die-mensa-metapher-erklaert-warum/arne-von-irmer-bearb2/"><img class="size-full wp-image-18404" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/arne-von-irmer-bearb2.jpg" alt="Arne von Irmer" width="287" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Arne von Irmer vom ITMC der TU Dortmund</p></div>
<p>&#8220;Und je mehr Dialog man hat und je l&auml;nger die Antworten sind, desto – sagen wir immer – teurer ist die Anfrage&#8221;,<br />
sagt von Irmer.<br />
Besonders &#8220;teuer&#8221; ist zum Beispiel ein Login oder die Anforderung von aktuellen Preisen. Diese Anfragen erfordern viel Serverleistung, weil die Antworten jedes Mal neu berechnet werden m&uuml;ssen. Startseiten hingegen, wie die vom ews, liegen schon vorbereitet im Speicher.</p>
<p><strong>Nichts geht mehr – weder in der Mensa, noch beim Server</strong><br />
<strong></strong><br />
Zur&uuml;ck in die Mensa: Diesmal ist sie voll. &Uuml;berall steht man in der Schlange: an der Essensausgabe, an der Kasse und sogar an der Geschirr&uuml;ckgabe. Die Mitarbeiter haben viel zu tun, wie manchmal auch ein Server.</p>
<p>Laut von Irmer kann dieser immer nur mit einer gewissen Anzahl von Computern gleichzeitig &#8220;sprechen&#8221;. Ist diese Anzahl erf&uuml;llt, kann er keine weiteren User annehmen. Er lehnt sie ab, indem er eine Fehlermeldung ausgibt. &#8220;Und das ist so richtig der Klassiker&#8221;, sagt von Irmer, der diese Momente auch nur allzu gut kennt. Das w&auml;re so, wie wenn man um halb eins vor geschlossenen T&uuml;ren steht, weil die Mensa nur noch die Studenten bedienen kann, die schon drinnen sind. Die Mitarbeiter schlie&szlig;en die Mensa-T&uuml;ren, um sich selbst vor weiterem Andrang zu sch&uuml;tzen. Der Server zeigt die Fehlermeldung an, solange er damit besch&auml;ftigt ist sich selbst zu befreien, also die bereits eingegangenen Anfragen abzuarbeiten.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/o-ton-serveruberlastung7.mp3"></a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/o-ton-serveruberlastung4.mp3">Zum H&ouml;ren: Arne von Irmer zur Server&uuml;berlastung</a></div>
<p>Ein Warnzeichen f&uuml;r eine bevorstehende &Uuml;berlastung ist es, wenn eine Internetseite nur teilweise angezeigt wird. Also zum Beispiel nur K&auml;stchen zu sehen sind, wo eigentlich Bilder sein sollten. Um ihre Serverleistung zu erh&ouml;hen, verbinden Firmen oft mehrere Server miteinander. Sie stellen damit eine sogenannte Serverfarm her. Eine eingehende Anfrage wird nach dem &#8220;Plumpsack-Prinzip&#8221;, also zuf&auml;llig, an einen der freien Computer weiter geleitet.</p>
<p><strong>Google als Vorbild</strong><br />
<strong></strong><br />
Ein gutes Beispiel daf&uuml;r, wie Server&uuml;berlastung vermieden werden kann, ist die Suchmaschine Google. Arne von Irmer verr&auml;t, dass das US-Unternehmen Google Inc. Serverzentren auf der ganzen Welt habe, die alle miteinander verkn&uuml;pft seien. Noch nie sei Googles enorme Serverfarm besiegt worden, nicht einmal durch eine sogenannte DDoS-Attacke.</p>
<div id="attachment_18433" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/infografik_kommunikation_server-user_mit_wischer.png"><img class="size-full wp-image-18433" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/infografik_kommunikation_server-user_mit_wischer.png" alt="Grafik: Die Kommunikation zwischen " width="360" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Grafik: Die Kommunikation zwischen User und Server/ Grafik: Sami Skalli</p></div>
<p>Eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service oder deutsch: Verteilte Dienstblockade) ist ein koordinierter Angriff auf einen Server. Von einer Vielzahl verschiedener Rechner aus, werden gleichzeitig Anfragen an den Server einer Firma geschickt, um diesen zu &uuml;berlasten. Solche Angriffe werden meistens nicht von Hand ausgef&uuml;hrt, sondern mithilfe von Backdoor-Programmen, die sich von ihrem urspr&uuml;nglichen Rechner aus, auf andere verteilen und so ein Netz spinnen. Der Angreifer bedient sich unbefugt dieser Rechner, um seine Attacke von m&ouml;glichst vielen verschiedenen Computern aus gleichzeitig auszuf&uuml;hren. Eine ganz sch&ouml;n kriminelle Sache, die Firmen mittlerweile sogar schon als &#8220;Dienstleistung&#8221; angeboten wird, um der Konkurrenz zu schaden.</p>
<p><strong>Server&uuml;berlastung p&uuml;nktlich zum Semesterstart</strong><br />
<strong></strong><br />
Leere K&auml;stchen und Fehlermeldungen haben auch die Studenten der TU am Anfang des Semesters zur Verzweiflung gebracht. Die Lernplattformen lsf und ews waren nicht mehr aufrufbar, weil alle gleichzeitig ihre Stundenpl&auml;ne zusammenstellen wollten.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Man sollte dann ins Netz gehen, wenn nicht viele andere da unterwegs sind, r&auml;t von Irmer. Oder einfach Geduld haben und an die Kassiererin der Mensa denken, die eine riesige Schlange vor der Nase hat und auch nicht mehr kann, als was zwei H&auml;nde tun.</p>
<div id="attachment_18422" class="wp-caption aligncenter" style="width: 290px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/guten-appetitbearb.jpg"><img class="size-full wp-image-18422" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/guten-appetitbearb.jpg" alt="Guten Appetit!" width="280" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Der Server hat seinen Auftrag ausgef&uuml;hrt</p></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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