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	<title>pflichtlektüre &#187; Jennifer Buehsing</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Tobi Katze f&#228;hrt zum NRW Slam</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/05/2011/tobi-katze-faehrt-zum-nrw-slam/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 15:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Buehsing</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

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		<category><![CDATA[Tobi Katze]]></category>

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		<description><![CDATA[Slam-Vorentschied im Subrosa: Der wahre Gewinner darf nicht zum NRW-Entschied und Tobi Katze f&#228;hrt, obwohl er nicht gewonnen hat. pflichtlekt&#252;re war beim emotionalen Vorentscheid dabei. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach einem sehr emotionalen  Vorentscheid am 16.05. im Subrosa steht der Kandidat f&uuml;r den NRW Slam  fest. Tobi Katze f&auml;hrt im Oktober nach K&ouml;ln und streitet mit ganz NRW um  den Titel, der ihn f&uuml;r die deutsche Meisterschaft qualifizieren w&uuml;rde.</strong></p>
<div id="attachment_61440" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/tobi-2-angepasst.jpg"><img class="size-medium wp-image-61440" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/tobi-2-angepasst-225x300.jpg" alt="Tobi Katze liest wie immer mit vollem Elan " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tobi Katze liest wie immer mit vollem Elan. Foto: Jennifer B&uuml;hsing </p></div>
<p>Tobi Katze musste sich am Abend des Vorentscheides gegen sechs weitere  Slammer durchsetzen. Er war nicht der Sieger des Abends, darf aber  trotzdem im Oktober zum NRW-Entscheid nach K&ouml;ln. Der Sieger wiederum, AIDA, darf nicht zum NRW Slam fahren, weil er aus Baden-W&uuml;rttemberg kommt. Und f&uuml;r den Slam in Baden W&uuml;rttemberg  hatte sich AIDA l&auml;ngst qualifiziert. Auch das Dortmunder Publikum lockte er mit  seinen Texten aus der Reserve: Er zeigte auf sehr unterhaltsame  Weise und mit der ein oder anderen Gesangseinlage, wie er sich in  seiner Jugend vom Gangster-Rapper hin zum Musical-Fan entwickelte.</p>
<p><strong>Tobi Katze wurde Zweiter<br />
</strong></p>
<p>Mit 48 Stimmen war AIDA damit der klare Favorit vor Tobi Katze mit  30 Stimmen, Rainer Holl mit 29 Stimmen, Laura Reichel mit 24 Stimmen und einem Peruaner, der das erste Mal auf Deutsch slammte. Thilo Dierkes, mit 16 Jahren der j&uuml;ngste Teilnehmer, schaffte es leider nicht in die zweite Runde. Auch Gerd, der mit seinem Text &uuml;ber das Borussia Spiel von  1966 gegen Liverpool nur sechs Stimmen bekam, schied in der ersten Runde aus.</p>
<div id="attachment_61446" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/gelbe-karten-angepasst.jpg"><img class="size-medium wp-image-61446" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/gelbe-karten-angepasst-300x225.jpg" alt="Mit gelben Karten konnten die Zuschauer ihre Stimmen abgeben. " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mit gelben Karten konnten die Zuschauer ihre Stimmen abgeben.Foto: Jennifer B&uuml;hsing</p></div>
<p><strong>Erster deutschsprachiger Slam</strong></p>
<p>Den Poetry Jam, in dessen Rahmen nur zwei mal im Jahr tats&auml;chlich ein  Sieger gek&uuml;hrt wird, gibt es im Subrosa schon seit 1995. Damit ist es in  der Tat der erste deutschsprachige Slam in Deutschland und der erste  &uuml;berhaupt in NRW. Seit 1999 wird er jeden Monat von  Grobilyn Marlowe moderiert.  Jeder kann  mitmachen, nicht nur beim normalen Jam, sondern auch beim Vorentscheid f&uuml;r den NRW Slam.  Wie bei jedem Slam ist die Zeit begrenzt, jeder hat circa f&uuml;nf Minuten Zeit sich zu pr&auml;sentieren.  Normalerweise gibt es rote Karten, die vom Publikum hochgehalten werden  k&ouml;nnen, wenn der vorgetragene Text zu lang wird. Diese gab es beim Vorentscheid  nicht. Daf&uuml;r gab es gelbe, die hochgehalten wurden, um die Stimmen zu  z&auml;hlen.</p>
<div id="attachment_61441" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/sieger-angepasst.jpg"><img class="size-medium wp-image-61441" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/sieger-angepasst-300x225.jpg" alt="AIDA ist der Sieger des Abends. Hier bekommt er von Grobilyn Marlowe die &quot;Maisterschale&quot; &uuml;bergeben. " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">AIDA ist der Sieger des Abends. Hier bekommt er von Grobilyn Marlowe die &quot;Meisterschale&quot; &uuml;bergeben.Foto: Jennifer B&uuml;hsing</p></div>
<p><strong>&#8220;Die B&uuml;hnenpr&auml;senz ist genauso wichtig wie ein guter  Text.&#8221; </strong></p>
<p>Welche Art von Text am besten ankommt, kann Moderator Grobilyn Marlowe nicht sagen.  &#8220;Es kommt auf den Text und den K&uuml;nstler an&#8221;, sagt er. Das verteile sich  gleichm&auml;&szlig;ig. &#8220;Die B&uuml;hnenpr&auml;senz ist genauso wichtig wie ein guter  Text.&#8221; Selber kommt er aus der Social Beat Scene, einer Art Underground-Literaturszene, die sich Anfang der 90er Jahre in Deutschland  entwickelte. Jetzt verdient er sein Geld als Zauberk&uuml;nstler, Moderator und Dozent. Dort bringt er  Interessierten das kreative Schreiben bei, aber auch den Umgang mit  Sprache.</p>
<p><strong>&#8220;Der Fremde&#8221; gewinnt, der alt Bekannte f&auml;hrt zum NRW Slam</strong></p>
<p>Am Ende des Abends d&uuml;rfen sich also zwei Slammer freuen. AIDA als &#8220;der  Fremde&#8221;, der die meisten Stimmen abr&auml;umt und Tobi Katze, weil der zweite Platz auch gut ist und er trotzdem zum NRW Slam fahren darf.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;"><strong></strong>pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2011/ein-moderner-tageloehner/" target="_blank"> Tobi Katze: Ein moderner Tagel&ouml;hner</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/14/11/2010/slam2010-ich-bin-eine-rampensau/" target="_blank">Live dabei beim Slam 2010</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/11/2010/science-slam-kann-wissenschaft-cool-sein/" target="_blank">Science Slam - Kann Wissenschaft cool sein?</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.facebook.com/pages/Tobi-Katze/107040892677068?ref=ts#!/pages/Tobi-Katze/107040892677068" target="_blank">Tobi Katze</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.myslam.net/de/poetry-slam-calendar" target="_blank">Termine weiterer Poetry Slams</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.hafenschaenke.de/" target="_blank">Weitere Termine im Subrosa</a></p>
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/17/05/2011/tobi-katze-faehrt-zum-nrw-slam/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ausschreibung: Petra-Meurer-Preis</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2011/ausschreibung-petra-meurer-preis/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2011/ausschreibung-petra-meurer-preis/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 May 2011 12:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Buehsing</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Fakultät Kulturwissenschaften]]></category>

		<category><![CDATA[LesArt]]></category>

		<category><![CDATA[Petra Meurer]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>

		<category><![CDATA[Theaterprojekt]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[1000 Euro f&#252;r junge K&#252;nstler aus dem Ruhrgebiet - damit ist der Petra Meurer Preis zum Gedenken an eine gesch&#228;tzte Dozentin der TU-Dortmund dotiert. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Jahr nach dem unerwarteten Tod von Petra Meurer schreibt die Fakult&auml;t f&uuml;r deutsche Sprache und Literatut den Petra Meurer Preis aus. Geeignete Theaterprojekte k&ouml;nnen noch bis Ende Mai eingereicht werden. </strong></p>
<p><strong>1000 Euro f&uuml;r Theaterprojekte</strong></p>
<div id="attachment_60161" class="wp-caption alignright" style="width: 301px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/petra_meurer_sw1.jpg"><img class="size-full wp-image-60161" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/petra_meurer_sw1.jpg" alt="Petra Meurer Foto: TU-Dortmund" width="291" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Petra Meurer starb im Mai 2010 v&ouml;llig unerwartet.  Foto: TU-Dortmund</p></div>
<p>Petra Meurer war seit 1998 am Institut f&uuml;r deutsche Sprache und Literatur an der TU-Dortmund t&auml;tig. Im Mai 2010 verstarb sie v&ouml;llig unerwartet mit nur 41 Jahren. Ein Jahr nach ihrem Tod schreibt das Institut f&uuml;r deutsche Sprache und Literatur in Zusammenarbiet mit der Fakult&auml;t Kulturwissenschaften den Petra-Meurer Preis aus. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert und soll fortan an junge K&uuml;nstler aus dem Ruhrgebiet vergeben werden. Noch bis zum 30.05.2011 k&ouml;nnen die Projekte aus den Bereichen freie Theaterszene und literarische Inszenierungen eingereicht werden. Die Einsendung muss eine audiovisuelle Arbeitsprobe und eine Kurz-Biographie beinhalten.</p>
<p><strong>Petra Meurer hat die kulturelle Entwicklung in Dortmund mit gepr&auml;gt</strong></p>
<p>Der Preis konnte auf Grund eines Spendenaufrufs zustande kommen und soll eine engagierte Wissenschaftlerin in Erinnerung rufen, deren Arbiet unter Kollegen und Studenten sehr gesch&auml;tzt wurde. In ihrem Nachruf hei&szlig;t es: &#8220;Mit ihrer Theaterarbeit und ihrer aktiven Literaturvermittlung hat sie zur kulturellen Vielfalt des Campuslebens und der Stadt beigetragen. Dr. Petra Meurer hat sich in vielen Bereichen der TU Dortmund engagiert, vor allem in der Lehrerbildung, der Studienkoordination und der akademischen Selbstverwaltung.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Infos zur Bewerbung: </strong></p>
<p style="color: white;">Einreichen  kann man geeignete Projekte noch bis zum 30.05.2011 im Dekanat der  Fakult&auml;t Kulturwissenschaften - Frau &Ouml;zt&uuml;rk- Emil-Figge-Stra&szlig;e 50 in  44227 Dortmund. Eine Bewerbung kann auf dem Postweg, oder durch  pers&ouml;nliche Abgabe erfolgen.</p>
<p style="color: white;">Einsendeschluss ist der 30.05.2011.</p>
</div>
<p><strong>Besonders wichtig: Interdiszilin&auml;re Projekte</strong></p>
<div id="attachment_60171" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/freie_radikale.jpg"><img class="size-medium wp-image-60171" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/freie_radikale-300x202.jpg" alt="Die &quot;Freien Radikalen&quot; gr&uuml;ndetet Petra Meurer im Jahr 2007 mit" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Die &quot;Freien Radikalen&quot; gr&uuml;ndetet Petra Meurer im Jahr 2007 mit, Foto: TU-Dortmund</p></div>
<p>2005 promovierte Petra Meurer zu dem Thema  &#8220;Theatrale R&auml;ume - Theater&auml;sthetische Entw&uuml;rfe in St&uuml;cken von Werner Schwab, Elfriede Jelinek und Petrer Handke&#8221;. Der literarischen Praxis galt ihr besonderes Interesse immer schon, da &uuml;berrascht es nicht, dass sie sich besonders f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung interdisziplin&auml;rer Projekte einsetzte und diese auch bis zum Schluss mit betreute. Zum Beispiel war sie ma&szlig;geblich an der Gr&uuml;ndung der &#8220;Freien Radikalen&#8221; beteiligt, einer Kabarettgruppe der TU-Dortmund, die sich 2007 gr&uuml;ndete und die in ihren Auff&uuml;hrungen unter anderem mit der Hochschulpolitik abrechnen. Sie war Mitorganisatorin des LesArt Festivals in Dortmund und war besonders daf&uuml;r bekannt eine Br&uuml;cke zu schlagen, zwischen der Uni und der Stadt Dortmund, indem sie immer wieder gemeinsame Projekte ins Leben rief.</p>
<p><strong>Gesch&auml;tzt f&uuml;r ihre ehrliche und direkte Art</strong></p>
<p>Nicht nur bei ihren Kollegen war sie beliebt, auch Studenten sch&auml;tzten  sie f&uuml;r ihr engagierte Arbeit, &uuml;ber die Seminarr&auml;ume hinaus. Christine  Becker-Hardt, Studentin der Kultur- und Literaturwissenschaften an der  TU-Dortmund belegte im Sommersemester 2009 einen ihrer Kurse und sch&auml;tzte Petra Meurer besonders f&uuml;r ihre ehrliche und direkte Art und ihr gro&szlig;es Engagement. Zum  Beispiel war sie Co-Regisseurin des Theaterst&uuml;ckes Taboos, von Carl  Djerassi, welches im April 2009 zusammen mit Studenten der Amerikanistik  und der Germanistik der TU-Dortmund aufgef&uuml;hrt wurde.</p>
<p><strong>Eine Spende ans Jugendtheater, statt Blumen</strong></p>
<p>Ihr gro&szlig;es Interesse an zeitgen&ouml;ssischem Theater war bei Petra Meurer mehr als deutlich. Das sieht man auch daran, dass in Ihrem Nachruf steht, von Blumen solle abgesehen werden und statt dessen solle man, an ein Dortmunder Jugendtheater spenden. Diese Leidenschaft f&uuml;rs Theater soll  auch &uuml;ber ihren Tod hinaus nicht an Bedeutung verlieren. Deshalb ist der Petra-Meurer  Preis dem Institut f&uuml;r deutsche Sprache und Literatur der TU-Dortmund  ein besonderes Anliegen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema: </strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.facebook.com/pages/Petra-Meurer-Preis/167532129972031?ref=ts" target="_blank">Der Petra Meurer Preis bei Facebook</a></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://www.kulturwissenschaften.tu-dortmund.de/cms/de/01_Fakultaet/11_Aktuelles/2011-04-14-Petra-Meurer-Preis/index.html"> </a><a href="http://www.bama-angewandt.tu-dortmund.de/cms/de/1_STUDIENINTERESSIERTE/0016_Petra_Meurer_Preis/index.html" target="_blank">Fakult&auml;t Kulturwissenschaften der TU-Dortmund</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Das &#252;berirdische Licht</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/19/04/2011/barbara-honigmann-und-das-ueberirdische-licht/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/19/04/2011/barbara-honigmann-und-das-ueberirdische-licht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 20:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Buehsing</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[barbara Honigmann]]></category>

		<category><![CDATA[das überirdische licht]]></category>

		<category><![CDATA[jüdische Kulturtage]]></category>

		<category><![CDATA[rückkehr nach new york]]></category>

		<category><![CDATA[Taranta Baba]]></category>

		<category><![CDATA[taranta babu]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der j&#252;dischen Kulturtage 2011 liest Barbara Honigmann aus ihrem neusten Buch. Weshalb sie New York als R&#252;ckzugsort bezeichnet, erkl&#228;rt sie in einfachen, aber liebevollen Worten. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die J&uuml;dischen Kulturtage 2011 stehen in diesem Jahr unter dem Motto: &#8220;Einblicke- j&uuml;disches (er)leben&#8221;. In diesem Rahmen ist es an der Zeit sich einem der bedeutendsten Zufluchtsorte der Juden des 20. Jahrhunderts zuzuwenden. Barbara Honigmann tut das und liest aus ihrem  Buch &#8220;Das &uuml;berirdische Licht. R&uuml;ckkehr nach New York&#8221;. </strong></p>
<div id="attachment_56817" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/978-3-446-23085-9_2855114846-114.jpg"><img class="size-full wp-image-56817" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/978-3-446-23085-9_2855114846-114.jpg" alt="Cover &quot;Das &uuml;berirdische Licht&quot;" width="120" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Cover &quot;Das &uuml;berirdische Licht&quot;. Foto: Hanser Verlag</p></div>
<p><strong>Von Synagogen, die einst Kirchen waren</strong></p>
<p>Barbara Honigmanns Lesung in der Buchhandlung Taranta Babu ist die zweite literarische Veranstaltung innerhalb der j&uuml;dischen Kulturtage 2011, die in 52 St&auml;dten in NRW stattfinden. In der ersten las Ursula Krechel aus ihrem Roman &#8220;Shanghai fern von wo&#8221; und in der zweiten geht es diesmal um einen anderen Ort, der im Laufe des letzten Jahrhunderts f&uuml;r viele Juden das neue Zuhause geworden ist. Barbara Honigmann beschreibt in einfachen und liebenswerten Worten einen anderen gro&szlig;en Zufluchtsort, n&auml;mlich New York.  2005 reist sie f&uuml;r elf Wochen nach New York und begibt sich auf die Suche nach j&uuml;dischem Leben und j&uuml;discher Kultur. Sie erz&auml;hlt von der koscheren Mensa in der Universit&auml;t von New York, von Flyern &uuml;ber &#8220;Jewish Life in New York&#8221;, die &uuml;berall herum liegen und von Synagogen, die einst Kirchen waren.</p>
<p><strong>Die Juden aus Deutschland sehnen sich nach Kaffee und Kuchen</strong></p>
<p>Wenn man sie fragt, woher sie stamme, sagt sie, sie komme aus Frankreich, aber sie sei eine deutsche J&uuml;din. Diese Aussage beschreibt sie als ihr pers&ouml;nliches magisches Dreieck. An New York fasziniert sie besonders die Diversit&auml;t und Heterogenit&auml;t der Nationalit&auml;ten, die alle versuchen ihre jeweiligen kulturellen Einfl&uuml;sse zu bewahren und ins t&auml;gliche Leben zu integrieren. Die j&uuml;dische &#8220;Community&#8221; huldigt aber in der Regel keinem bestimmten Land, au&szlig;er die aus Deutschland Kommenden, sagt Honigmann, &#8220;die sehnen sich nach Kaffee und Kuchen&#8221;.</p>
<div id="attachment_56818" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/img_0288.jpg"><img class="size-medium wp-image-56818 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/img_0288-300x200.jpg" alt="Barbara Honigmann liest" width="270" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Barbara Honigmann liest in schummeriger Atmosph&auml;re aus ihrem Buch. Foto: Ellen Brinkmann</p></div>
<p><strong>Nicht genug Energie f&uuml;r weite Reisen</strong></p>
<p>Barbara Honigmann ist 1949 in Ost-Berlin geboren und lebte dort bis 1984. Sie studierte an der Humboldt Universit&auml;t Theaterwissenschaften und arbeitete danach als Regisseurin und Dramaturgin. 1984 verl&auml;sst sie mit &#8220;der gro&szlig;en Ausreisewelle&#8221;, wie sie sagt, Ost-Berlin und zieht mit ihrem Mann nach Stra&szlig;burg. Auf die Frage, warum sie ausreiste, verliert sie kein schlechtes Wort &uuml;ber Deutschland, sondern sagt ganz einfach &#8220;die DDR war mir ideologisch zu aufgeheizt&#8221; und das gibt sie auch als Grund an, warum es f&uuml;r sie nicht in Frage kam, nach Israel auszuwandern. Sie und ihr Mann entschieden sich f&uuml;r Stra&szlig;burg, weil sie nicht die Energie f&uuml;r mehr hatten, erkl&auml;rt sie.</p>
<p><strong>&#8220;Die N&auml;he in der Fremde&#8221;</strong></p>
<p>Ihr Buch nennt sie &#8220;R&uuml;ckkehr nach New York&#8221;, weil Sie dort &#8220;N&auml;he in der Fremde&#8221; findet. Sie habe dort eine Familienkonstellation wieder gefunden, die sie seit 20 Jahren nicht gesehen hat, die ihr aber trotzdem sehr vertraut gewesen ist. Kurz hatte sie &uuml;berlegt in New York zu bleiben, denn es war angenehm als Jude mal &uuml;berhaupt nichts Besonderes zu sein, &#8220;In New York ist die Tatsache Jude zu sein absolut uninteressant&#8221;, sagt sie l&auml;chelnd und das ist wohl auch der gr&ouml;&szlig;te Unterschied zum Leben in Europa.</p>
<div class="additionallinks" style="text-align: left;">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">&#8220;Das &uuml;berirdische Licht&#8221; ist 2008 beim Hanser Verlag erschienen, <strong>Preis:</strong> 14.90 €</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/suche.html?q=barbara+honigmann">Barbara Honigmann beim Hanser Verlag </a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/suche.html?q=barbara+honigmann">Taranta Babu</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Mit Gerechtigkeit Geh&#246;r verschaffen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/04/2011/die-hochschulgruppe-amnesty-international/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/13/04/2011/die-hochschulgruppe-amnesty-international/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 09:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Buehsing</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<category><![CDATA[Amnesty International]]></category>

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		<category><![CDATA[hotel ruanda]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie setzt sich f&#252;r Menschenrechte ein und wird trotzdem nur selten wahrgenommen: Die Hochschulgruppe der Amnesty International k&#228;mpft f&#252;r mehr Aufmerksamkeit.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Informationsstand der Amnesty International Hochschulgruppe leuchtet gelb und auff&auml;llig im Mensafoyer, auf einem Banner steht &#8220;Bitte Eintreten f&uuml;r die Menschenrechte&#8221;. Viel Aufmerksamkeit von den Studenten, die in die Mensa str&ouml;men, bekommen Leonard Kleinschmidt und seine Mitstreiter allerdings nicht. </strong></p>
<p>&#8220;Entschuldigung, gibt&#8217;s hier auch Karten f&uuml;r die Sportlerparty?&#8221; Das M&auml;dchen am Infostand der Hochschulgruppe von Amnesty International guckt irritiert. &#8220;Nein, aber mit eurer Unterschrift auf der Petition k&ouml;nnt ihr euch f&uuml;r die Menschenrechte einsetzen.&#8221; &#8220;&Auml;h, nein danke&#8221; die Antwort.</p>
<div id="attachment_56153" class="wp-caption alignright" style="width: 226px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/p1010827.jpg"><strong><img class="size-medium wp-image-56153  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/p1010827-300x225.jpg" alt="F&uuml;r Sandra Gimbel ist die Unterschrift selbstverst&auml;ndlich: &quot;Man kann nicht in einem demokratischen Land leben, ohne dich f&uuml;r andere Staaten zu engagieren.&quot; Foto: Jennifer B&uuml;hsing" width="216" height="162" /></strong></a><p class="wp-caption-text">F&uuml;r Sandra Gimbel ist die Unterschrift selbstverst&auml;ndlich: &quot;Man kann nicht in einem demokratischen Land leben, ohne dich f&uuml;r andere Staaten zu engagieren.&quot; Foto: Jennifer B&uuml;hsing</p></div>
<p><strong>&#8220;Die Studenten haben ihre Scheuklappen aufgesetzt&#8221;</strong></p>
<p>Das passiere immer wieder sagt Leonard Kleinschmidt, Sprecher der Gruppe. &#8220;Wir k&auml;mpfen hier den Kampf gegen den Kommerz.&#8221; Zwischen der ganzen Werbung und den Leuten, die hier aktiv auf Studenten zugehen, um ihnen etwas zu verkaufen, k&ouml;nne man sich kaum durchsetzen. &#8220;Die Studenten haben ihre Scheuklappen aufgesetzt und wollen sich nicht ansprechen lassen.&#8221; &#8220;Nee danke, hab ich schon&#8221;, oder &#8221; Nein interessiert mich nicht&#8221;, h&ouml;re man immer wieder. &#8220;Das ist schon ganz sch&ouml;n frustrierend&#8221;, gibt Leonard Kleinschmidt zu.</p>
<p>Die Hochschulgruppe gibt es mehr oder weniger aktiv schon seit den 70 er Jahren, doch kaum jemand nimmt sie wahr. Momentan hat sie 15 aktive Mitglieder, die sich in der Regel alle drei Wochen treffen, um &uuml;ber aktuelle Veranstaltungen zu sprechen. &#8220;Wenn gerade etwas ansteht, treffen wir uns nat&uuml;rlich auch mal &ouml;fter&#8221;, sagt Leonard Kleinschmidt. Die Gruppe ist eine Untergruppe der Amnesty International Bezirksgruppe Dortmund.</p>
<p><strong>&#8220;Die Hochschulkultur muss sich &auml;ndern&#8221;</strong></p>
<p>Leonard Kleinschmidt ist jetzt seit zweieinhalb Jahren aktives Mitglied und seit einem Jahr der Sprecher der Gruppe, die sich aktiv gegen politische Verfolgung und Folter einsetzt. Seitdem versucht sie vor allem mehr Pr&auml;senz zu zeigen, versucht zum Beispiel beim Campusfest aktiv auf die Studenten zuzugehen. Der Erfolg ist aber gering. &#8220;Man muss sich ehrenamtlich engagieren und daf&uuml;r fehlt den meisten einfach die Zeit&#8221;, erkl&auml;rt er. &#8220;Viele wissen auch gar nicht, dass es eine Hochschulgruppe gibt und deshalb ist es sehr wichtig, dass sich etwas an der Hochschulkultur &auml;ndert.&#8221;</p>
<p>Leonard Kleinschmidt erkl&auml;rt, dass Amnesty eben kein Teil dieser Hochschulkultur ist, weil die Studenten die Gruppe &uuml;berhaupt nicht wahrnehmen. Deshalb planen sie mehr Veranstaltungen zu organisieren, um Amnesty in den K&ouml;pfen der Studenten zu manifestieren. Wie immer soll es beim Campusfest und bei Campus Total einen Info-Stand geben, in diesem Semester wollen sie zum Beispiel auch beim Campuslauf mitlaufen. &#8220;Dieses Semester wird es schwierig, regionale Veranstaltungen zu organisieren, denn Amnesty International wird 50 und da sind eine Menge &uuml;berregionale Veranstaltungen geplant.&#8221; Die Gruppe sucht dringend neue Mitglieder, um mehr Veranstaltungen organisieren zu k&ouml;nnen.</p>
<div id="attachment_56155" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/p1010829.jpg"><strong><img class="size-medium wp-image-56155  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/p1010829-300x225.jpg" alt="Leonard Kleinschmidt und seine Mitstreiter am Info-Stand" width="216" height="162" /></strong></a><p class="wp-caption-text">Leonard Kleinschmidt und seine Mitstreiter am Info-Stand. Foto: Jennifer B&uuml;hsing</p></div>
<p><strong>&#8220;Mittlerweile wird Amnesty sogar als renommierte Quelle in den Nachrichten genannt&#8221;</strong></p>
<p>Ein Punkt, der Leonard Kleinschmidt besonders wichtig ist, ist das konkrete Eintreten f&uuml;r die Menschenrechte. Auf die Frage, warum er sich bei Amnesty International engagiert, sagt er: &#8220;Amnesty ist das Menschenrechtsorgan, welches international am meisten Einfluss hat. Mittlerweile wird Amnesty sogar als renommierte Quelle in den Nachrichten genannt.&#8221; Er hat das Gef&uuml;hl hier am effektivsten mitarbeiten zu k&ouml;nnen. Die Hochschulgruppe finanziert sich durch Spenden, die zum Beispiel beim Campusfest gesammelt werden und wird zus&auml;tzlich durch Mitgliedsbeitr&auml;ge gef&ouml;rdert.</p>
<p><strong>Mit pers&ouml;nlichen Briefen erreicht man oft mehr</strong></p>
<p>Die Arbeit der Gruppe besteht zum gro&szlig;en Teil aus dem Sammeln von Unterschriften auf Petitionen, die an Beh&ouml;rden gesendet werden und aktiv die Freilassung oder Begnadigung von politischen H&auml;ftlingen fordern. Diese Aktionen nennen sich &#8220;Urgent Actions&#8221;. Es gibt auch noch die &#8220;Briefe gegen das Vergessen&#8221;, die ein weiterer wichtiger Bestandteil der Arbeit sind. Die Gruppe verfasst pers&ouml;nliche Briefe an Politiker und Beh&ouml;rden, in denen sie ohne das Amnesty Logo f&uuml;r die Freilassung von Gefangenen k&auml;mpft. &#8220;Das ist oft effektiver als die Petitionen, weil ein pers&ouml;nlicher Brief ohne das Amnesty Logo in den meisten F&auml;llen auch tats&auml;chlich ge&ouml;ffnet und oft auch gelesen wird&#8221;, erkl&auml;rt Leonard Kleinschmidt</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_56184" class="wp-caption alignright" style="width: 226px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/p1010830.jpg"><img class="size-medium wp-image-56184  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/p1010830-300x225.jpg" alt="Der Tisch ist nur klein und krag ausgestattet, Foto: Jennifer B&uuml;hsing" width="216" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Der Pr&auml;sentationstisch ist nur klein und karg ausgestattet. Foto: Jennifer B&uuml;hsing</p></div>
<p><strong>Betroffene k&ouml;nnen auch ganz direkt Hilfe in Anspruch nehmen</strong></p>
<p>Ein weiterer Punkt, den Leonard nennt und der ihm pers&ouml;nlich sehr wichtig ist, sind die konkreten Hilfestellungen, die sie zu den &Ouml;ffnungszeiten des Dortmunder B&uuml;ros in der Grisarstra&szlig;e geben k&ouml;nnen. Vor allem Betroffene k&ouml;nnen sich an das B&uuml;ro wenden und zum Beispiel pr&uuml;fen lassen, ob eine drohende Abschiebung rechtens ist oder nicht. &#8220;Es kommt schon vor, dass die Betroffenen in ihren L&auml;ndern politisch verfolgt werden und bei einer Abschiebung Folter oder sogar die Todesstrafe erwarten. In solchen F&auml;llen haben wir Experten, die das pr&uuml;fen k&ouml;nnen und den Betroffenen mit ganz konkreter Hilfe zur Seite stehen k&ouml;nnen.&#8221;</p>
<div class="additionallinks" style="text-align: left;">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Termin: Filmvorf&uuml;hrung &#8220;Hotel Ruanda&#8221; am 19.04. um 19 Uhr im Seminarraum des ASTA, EF50</p>
<p style="text-align: left; color: white;">Das Dortmunder B&uuml;ro, Grisarstra&szlig;e 2, ist jeden Montag von 18-19 Uhr ge&ouml;ffnet.</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.amnesty-1340.de">Die Hochschulgruppe der Amnesty International </a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.ai-dortmund.de">Die Dortmunder Bezirksgruppe der Amnesty International </a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>HipHop-Konferenz in Dortmund</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/01/07/2010/hiphop-konferenz-in-dortmund/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/01/07/2010/hiphop-konferenz-in-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 04:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Buehsing</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Aphroe]]></category>

		<category><![CDATA[Creutzfeld&Jakob]]></category>

		<category><![CDATA[Flipstar]]></category>

		<category><![CDATA[HipHop Jam]]></category>

		<category><![CDATA[Institut für Anglistik und Amerikanistik]]></category>

		<category><![CDATA[P.O.T.T.E.N.T.I.A.L.]]></category>

		<category><![CDATA[R.A.G.]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Sina Nietzsche]]></category>

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		<description><![CDATA[HipHop geh&#246;rt auf die Stra&#223;e? Einige Forscher sagen: HipHop funktioniert auch im H&#246;rsaal. Eine Konferenz in Dortmund soll zeigen, wie man HipHop wissenschaftlich untersuchen kann. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_36336" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-36336 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/dscf1432-300x225.jpg" alt="Sina Nietzsche, Iman Soultani, Jens Althoff- Orga Team" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Sina Nietzsche, Iman Soultani, Jens Althoff organisieren die Konferenz. Foto: Jennifer B&uuml;hsing</p></div>
<p><strong>Wie man das Kulturph&auml;nomen HipHop wissenschaftlich beleuchtet und wie Theoretiker auch mal Praxiserfahrung sammeln k&ouml;nnen. </strong></p>
<p>Unter HipHop an der Uni kann sich wohl erst mal keiner so richtig was vorstellen. Lernt man da Rappen und Breakdancen? Ich verstehe das nicht so ganz und darum beschlie&szlig;e ich, das Orga-Team der ersten internationalen HipHop-Konferenz im Ruhrgebiet zu Rate zu ziehen. Die Konferenz findet n&auml;mlich an diesem Wochenende im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund statt. Ich treffe mich also mit Sina Nietzsche aus der Amerikanistik an der TU-Dortmund und bin sehr gespannt. Sina steht dann vor mir und sieht nicht nach HipHop aus. Aber daf&uuml;r kann sie mir erkl&auml;ren, wie ich mir Hip Hop an der Uni vorzustellen habe.</p>
<p>Im Rahmen der Cultural Studies, die es seit ca. 60 Jahren m&ouml;glich machen, nicht nur Hochkultur wie Theater oder Oper zu untersuchen, wollen sie und ihr Orga-Team ein Bewusstsein f&uuml;r HipHop als postmodernes Kulturph&auml;nomen schaffen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Audio</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/sina-uni.mp3">Sina Nietzsche &uuml;ber HipHop an der Uni</a></p>
</div>
<p>Es fallen Worte wie Repr&auml;sentation, Space und Intertextualit&auml;t.  Darunter kann ich mir nichts weiter vorstellen und hake nach: Es geht darum, HipHop als eine sich st&auml;ndig wandelnde Subkultur zu begreifen, in der sich die K&uuml;nstler selbst darstellen k&ouml;nnen (Repr&auml;sentation). Ganz wichtig ist hier das Umfeld, n&auml;mlich das Ruhrgebiet (Space). Man will untersuchen, wie HipHop im Pott sich mit dem Strukturwandel identifiziert und wie die Themen der jeweiligen Stadt in den Texten und Bildern umgesetzt werden (Intertextualit&auml;t).</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Audio</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/space-jens.mp3">Jens zur Pott&auml;sthetik</a></p>
</div>
<p>Nat&uuml;rlich geht es auch um das umstrittene Wort „Authentizit&auml;t“,  und das ist halt das „keeping it real“ des HipHops. Was das genau hei&szlig;t, wird am Wochenende mit lokalen K&uuml;nstlern und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland diskutiert - auf der HipHop-Konferenz.</p>
<div id="attachment_36327" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img class="size-medium wp-image-36327 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/foto_flipstar-300x297.jpg" alt="Flipstar- Foto: Ruhr2010" width="180" height="178" /><p class="wp-caption-text">Flipstar. Foto: Ruhr.2010</p></div>
<p>Gibt es denn &uuml;berhaupt nahmhafte HipHop-Acts im Ruhrgebiet? Wenn man an HipHop denkt, denkt man zuerst einmal an Berlin, Stuttgart oder Hamburg. Aber wie so oft, darf man den Pott nicht untersch&auml;tzen, denn Namen wie Creuzfeld&amp;Jakob, R.A.G. oder Too Strong kennt man tats&auml;chlich auch in Berlin. Und die sind alle von hier.</p>
<p>Creutzfeld&amp;Jakob kommen zum Beispiel aus Witten und z&auml;hlen HipHop schon seit den Neunzigern, mal mehr und mal weniger zu einem Gro&szlig;teil ihres Lebens. Was HipHop bei uns so besonders macht, erkl&auml;rt mir dann „Flipstar“ Phillip Dammann von Creutzfeld&amp;Jakob.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Audio</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/sina-uni.mp3"></a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/direkt-gemacht-so.mp3">Flipstar zum Sound im Ruhrpott</a></p>
</div>
<p>Und was sagen die Wissenschaftler?</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Audio</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/iman-sound-im-pott.mp3">Iman aus dem Orga-Team zum Thema</a></p>
</div>
<p>Die Konferenz ist eine Kooperation zwischen dem Institut f&uuml;r Anglistik und Amerikanistik der TU-Dortmund und der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung NRW und steht unter dem Motto: „HipHop im Revier: Identit&auml;ten- &Ouml;konomien- Politiken“.  Das klingt erst mal ein bisschen langweilig. Das soll sie aber nicht sein, denn es geht darum, eine Br&uuml;cke zu schlagen zwischen Wissenschaft und Praxis und klar zu machen, dass HipHop nicht nur aus Rappen besteht und als ein Teil der Kultur wahrgenommen werden muss.</p>
<p>Am Freitag wurden die K&uuml;nstler erst mal mit Theorie versorgt. Es ging um HipHop und Bildung, Globale Praktiken, und am Ende wurde unter dem Motto „P.O.T.T.E.N.T.I.A.L.&#8221; noch mal auf dem Podium diskutiert. Heute werden dann die Rollen getauscht. Dann geht’s an die praktischen Skills, wie Beatboxing, Rap, Graffiti und das Produzieren von Beats. Die Konferenz endet heute Abend mit einem Jam: Dann k&ouml;nnen Creutzfeld&amp;Jakob, Aphroe von R.A.G. &amp; Rheza und Neogen denn Forschern mal zeigen wie HipHop praktisch funktioniert.</p>
<div id="attachment_36325" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><img class="size-large wp-image-36325" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/cj-2-600x401.jpg" alt="Creutzfeld&amp;Jakob- Foto Philipp Dammann" width="600" height="401" /><p class="wp-caption-text">Creutzfeld&amp;Jakob. Foto: Philipp Dammann</p></div>
<p>Der Eintritt dazu kostet 7 Euro und die Karten gibt’s im Dietrich- Keuning-Haus. Sowohl die Tagung als auch die Workshops sind  kostenlos und f&uuml;r jeden zug&auml;nglich. F&uuml;r die Workshops kann man sich beim Dietrich-Keuning-Haus anmelden.</p>
<p>&Uuml;brigens: Beim Dortmunder Campusradio eldoradio* l&auml;uft am n&auml;chsten Dienstag um 08:40 im Toaster ein Beitrag dazu; und beim Studentensender DO1 gibt es am n&auml;chsten Freitag in der Kultursendung zum Halbzeitstand der Ruhr.2010 einen Beitrag zur HipHop-Konferenz.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr Infos</strong></p>
<p style="color: white;">Los gehts an heute um 9:30 Uhr im Dietrich-Keuning_Haus, Leopoldstra&szlig;e 50-58, 44147 Dortmund.</p>
<p style="color: white;">Anmeldung zu den Workshops und Tickets zur Jam &uuml;ber das <a href="http://dkh.dortmund.de/project/assets/template5.jsp?acode=grossprojekte.dkh&amp;aid=0&amp;alimit=20&amp;atitle=Dietrich-Keuning-Haus&amp;smi=7.0&amp;tid=48488" target="_blank">Keuning-Haus</a>.</p>
<p style="color: white;">Der ganze Freitag und die Workshops am Samstag sind kostenfrei</p>
<p style="color: white;"><a href="http://englisch.tu-dortmund.de/cms/de/400_Forschung/Konferenzen/HipHop_2010/index.html" target="_blank">mehr Infos+Flyer</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.myspace.com/creutzfeldundjakob" target="_blank">Creutzfeld&amp;Jakob</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.myspace.com/mcaphroe" target="_blank">Aphroe (R.A.G.)</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Buchtipp: Salvador und der Club der unerh&#246;rten W&#252;nsche</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 12:51:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Buehsing</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Alberto Torres Blandina]]></category>

		<category><![CDATA[Buch]]></category>

		<category><![CDATA[Neuerscheinung]]></category>

		<category><![CDATA[Salvador und der Club der unerhörten Wünsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Land Japan wurde nur zu Werbezwecken erfunden und es gibt einen Club, der uns alle W&#252;nsche erf&#252;llen kann. Der Saubermann Salvador erz&#228;hlt unglaubliche Geschichten, die uns zwischen T&#252;r und Angel zum Nachdenken bringen.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_29799" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-29799 " title="Buchtitel" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/salvador.jpg" alt="Eine Sammlung von unglaublichen Geschichten." width="300" height="300" /><p class="wp-caption-text">Eine Sammlung von unglaublichen Geschichten, die in jede kurze Auszeit passen.</p></div>
<p>Mit den Worten „Ich mache hier nur sauber“ erkl&auml;rt uns Salvador die Welt. Er fegt jetzt schon seit 30 Jahren den Flughafen und hat im Laufe der Zeit viele, mehr oder weniger glaubhafte Geschichten geh&ouml;rt, die er nun den Wartenden Flugg&auml;sten weitergibt.</p>
<p>Zum Beispiel gibt es einen &#8220;Club der unerh&ouml;rten W&uuml;nsche&#8221;, dem man beitreten kann. Alle Mitglieder bekommen W&uuml;nsche erf&uuml;llt, die sie sonst noch nicht einmal wagen, auszusprechen.</p>
<p>Immer wieder f&auml;ngt Salvador ein eher oberfl&auml;chliches Gespr&auml;ch an. Doch ehe der Leser sich versieht, findet er sich in einer Geschichte wieder, bei der er sich am Ende nur fragen kann: Ist es m&ouml;glich, dass das wahr ist?</p>
<p>Einem Reisenden verr&auml;t der Mann mit dem Besen zum Beispiel, dass das Land in welches er gerade reisen will, n&auml;mlich Japan, gar nicht existiert. Es sei ein von der Werbebranche erfundenes Land, um Produkte unter dem Zertifikat &#8220;made in Japan&#8221;, besser zu vermarkten.</p>
<p>In anderen von Salvadors Geschichten geht es um Familie, Sex, Poesie, Ruhm, den Tod und vieles Mehr. Aber das Wichtigste an allem Erz&auml;hlungen ist, dass der Leser eine Auszeit von der Wirklichkeit nimmt, eine kleine Atempause macht, in der er sich in der Vermischung von Realit&auml;t und Fiktion verlieren kann.</p>
<p>Manche der Geschichten sind unglaublich raffinierte Gedankenexperimente, &uuml;ber die man noch lange nachdenken kann. Andere bleiben eher oberfl&auml;chlich oder lassen lediglich ein Schmunzeln auf dem Gesicht des Lesers zur&uuml;ck. Doch Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind so kurz, dass man sie leicht noch kurz vor dem Einschlafen oder zwischen ein paar Bahnhaltestellen lesen kann.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;">„Salvador und der Club der unerh&ouml;rten W&uuml;nsche“ ist am 10.Mai im DVA erschienen. Der Autor Alberto Torres Blandina ist 1976 in Valencia geboren und Salvador und der Club der unerh&ouml;rten W&uuml;nsche war sein erster Roma. Das Buch hat 274 Seiten und kostet 16,95 Euro.</p>
</div>


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