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	<title>pflichtlektüre &#187; Jan-Philipp Wicke</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Volltanken? Zwei Euro, bitte!</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/12/05/2011/volltanken-zwei-euro-bitte/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/12/05/2011/volltanken-zwei-euro-bitte/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 20:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Philipp Wicke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Campus]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Elektroautos]]></category>

		<category><![CDATA[Ladesäule]]></category>

		<category><![CDATA[RWE]]></category>

		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Tankstelle direkt an der Uni. Das gibt es jetzt an der TU Dortmund - aber nur f&#252;r Elektroautos. pflichtlekt&#252;re erkl&#228;rt, wie das Tanken zwischen Vorlesungen funktioniert.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Direkt am Vogelpothsweg vorm Uni-Center gibt es eine neue Ladestation. Aber nicht f&uuml;r Handys, sondern f&uuml;r Elektroautos. An der Uni Dortmund hei&szlig;t es deswegen seit diesem Jahr: &#8220;Volltanken f&uuml;r zwei Euro!&#8221; Denn das Tanken des RWE-Elektro-Antriebs kostet laut Anbieter nur zwei Euro.</strong></p>
<div id="attachment_57137" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><img class="size-medium wp-image-57137" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dsc_0036-201x300.jpg" alt="Auch an der TU Dortmund kann man jetzt Strom &quot;tanken&quot;. Foto: Jan-Philipp Wicke" width="201" height="300" /><p class="wp-caption-text">Auch an der TU Dortmund kann man jetzt Strom &quot;tanken&quot;. Foto: Jan-Philipp Wicke</p></div>
<p>Es ist eine schlichte grau-blaue S&auml;ule, gerade mal 1,50 Meter hoch. Rechts und links gibt es hinter einem schwingbaren Riegel zwei Steckdosen mit sieben L&ouml;chern. Dieses Ding ist eine so genannte &#8220;Smart Station&#8221;. Mit ihr kann man seit einiger Zeit auch an der TU Dortmund sein Elektroauto aufladen. Das geht ganz einfach: Auto ranfahren, Stromkabel aus dem Motorraum ziehen, an die Steckdose anschlie&szlig;en, Auto abschlie&szlig;en und warten. Eine LED-Leuchte zeigt den Ladestand an. Ist das Auto fertig geladen, blinkt die LED, man schlie&szlig;t das Auto wieder auf, nimmt das Ladekabel ab und f&auml;hrt weiter. Einmal auftanken dauert<strong> </strong><span style="font-weight: normal;">ungef&auml;hr eine Stunde.</span></p>
<p><strong>Netz wird weiter ausgebaut</strong></p>
<p>Betreiber der Lades&auml;ule ist der Energiekonzern RWE. Ziel ist es die Elektromobilit&auml;t attraktiver zu machen. Deshalb hat RWE mit Partnern, wie zum Beispiel dem ADAC oder dem Tankstellenbetreiber Westfalen AG, begonnen ein Netz von Lades&auml;ulen aufzubauen. Im Moment gibt es in Dortmund vierzehn S&auml;ulen, laufend sollen neue hinzukommen. Besonders das Ruhrgebiet spielt laut RWE eine gro&szlig;e Rolle. Viele Pendler in der Region und die damit verbundenen Staus treiben den Spritverbrauch in die H&ouml;he. Elektroautos haben heute eine Reichweite von 100 bis 140 Kilometer und sind deshalb ideal f&uuml;r den Einsatz in Ballungsr&auml;umen geeignet. Die Strecken sind nicht allzu lang, sodass die Kapazit&auml;t der Akkus ausreicht um beispielsweise vom Wohnort zum Arbeitsplatz zu kommen. RWE spricht davon, dass man die Autofahrer aber nur von Elektromobilit&auml;t &uuml;berzeugen k&ouml;nne, wenn es auch ausreichend Ladem&ouml;glichkeiten gebe.</p>
<div id="attachment_57133" class="wp-caption alignleft" style="width: 211px"><img class="size-medium wp-image-57133" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dsc_0022-201x300.jpg" alt="Die Lades&auml;ule vor dem Uni-Center am Vogelpothsweg 74" width="201" height="300" /><p class="wp-caption-text">Die Lades&auml;ule vor dem Uni-Center am Vogelpothsweg 74 Foto: Jan-Philipp Wicke</p></div>
<p>Aus diesem Grund gibt es jetzt auch die S&auml;ule an der TU. So kann der Inhaber eines Elektroautos an der Uni arbeiten oder als Student in der Vorlesung sitzen, w&auml;hrend das Auto sich f&uuml;r den Heimweg schon wieder aufl&auml;dt. Daneben wurde auch eine Steckdose f&uuml;r daheim entwickelt. Mit der so genannten &#8220;Wallbox&#8221; ist das Tanken aus einer kleinen Box auch zu Hause m&ouml;glich.</p>
<p>Die einzige Voraussetzung f&uuml;r das Tanken ist, dass man sich mit seinem Elektroauto bei einer  Telefonhotline, im Internet oder per Smartphone bei RWE anmeldet. Der Autofahrer erh&auml;lt dann eine Kennnummer und kann von da an, jede RWE-Lades&auml;ule nutzen. Und neben der Klimafreundlichkeit, soll sich auch der Geldbeutel des Autofahrers freuen. Einmal Volltanken kostet laut RWE je nach Menge und Gr&ouml;&szlig;e der Batterie nur zwei bis drei Euro. Bezahlt wird bargeldlos, denn es gibt weder einen Schlitz, in den man das Geld einwerfen kann noch einen Kartenleser. Ist das Auto geladen oder will der Fahrer die Aufladung vorher beenden, loggt man sich an der S&auml;ule aus. Die Rechnung wird auf das Benutzerkonto &uuml;bertragen und dann sp&auml;ter per Post zugesendet.</p>
<p><strong>Gef&ouml;rdert von Landespolitik</strong></p>
<p>Auch die Politik ist auf den Zug der Elektromobilit&auml;t aufgesprungen. Das Wirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen unterst&uuml;tzt im Rahmen des &#8220;Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilit&auml;t&#8221; Forschung, Entwicklung und gewerbliche F&ouml;rderung der Elektromobilit&auml;t. 60 Millionen Euro wurden daf&uuml;r ausgegeben. Die abgew&auml;hlte schwarz-gelbe Landesregierung hatte 2009 das langfristige Ziel ausgegeben, dass bis 2020 mindestens 250.000 zukunftsf&auml;hige Fahrzeuge mit elektrischem Antriebsstrang fahren.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://www.rwe-mobility.com/web/cms/de/240690/rwemobility/was-ist-elektromobilitaet/standorte-rwe-smart-station/" target="_blank"> RWE-Zapfs&auml;ulen Standorte</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.rwe-mobility.com/web/cms/de/236726/rwemobility/" target="_blank">RWE Homepage</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/12/05/2011/volltanken-zwei-euro-bitte/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Angetreten zum Durchz&#228;hlen!</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/08/05/2011/angetreten-zum-durchzaehlen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/08/05/2011/angetreten-zum-durchzaehlen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 May 2011 05:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Philipp Wicke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Ernst-Otto Sommerer]]></category>

		<category><![CDATA[EU-Verordnung]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenwohnheime]]></category>

		<category><![CDATA[Volkszählung]]></category>

		<category><![CDATA[Zensus 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland ist ab Dienstag Inventur! Der Zensus 2011 steht an. Studenten in Wohnheimen sind besonders betroffen, denn sie werden ausnahmslos gez&#228;hlt und befragt.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ab Dienstag m&uuml;ssen alle Bewohner der Studentwohnheime mit Besuch rechnen. Der Grund: Sie werden f&uuml;r die Volksz&auml;hlung erfasst. Andere Haushalte werden dagegen nur stichprobenartig gez&auml;hlt.</strong></p>
<div id="attachment_59079" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-59079" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/zensus_rgb_pressebild_klingelschild-300x199.jpg" alt="Wenn es ab n&auml;chster Woche an der Haust&uuml;re klingelt k&ouml;nnte es ein Erhebungsbeauftragter sein. Quelle: www.zensus2011.de " width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Wenn es ab n&auml;chster Woche an der Haust&uuml;re klingelt k&ouml;nnte es ein Erhebungsbeauftragter sein. Foto: Zensus2011 </p></div>
<p>Ab Dienstag (10. Mai) sind sie unterwegs: die Erhebungsbeauftragten der Stadt Dortmund, die den Zensus 2011 durchf&uuml;hren. Mit einem Fragebogen unterm Arm werden sie in Dortmund insgesamt 22.612 Einwohner und rund 11.500 Bewohner von Sonderanschriften befragen. Ernst-Otto Sommerer, Leiter des Fachbereichs Statistik der Stadt Dortmund und zust&auml;ndig f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung des Zensus in Dortmund, erkl&auml;rt, dass &#8220;auf jeden Fall Besitzer von Haus- und Wohneigentum und die Bewohner von sogenannten Gemeinschaftsunterk&uuml;nften wie Studentenwohnheimen oder Altersheimen befragt werden&#8221;. Diese Gemeinschaftsunterk&uuml;nfte sind die Sonderanschriften.</p>
<p><strong>EU-weit wird gez&auml;hlt </strong></p>
<p>Doch warum gibt es den Zensus &uuml;berhaupt? Eine EU-Verordnung schreibt den Zensus vor, das bedeutet, dass in allen Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union die Bev&ouml;lkerung befragt wird. Das Hauptziel dabei ist die Bev&ouml;lkerungszahl zu ermitteln. Die Bev&ouml;lkerungszahl ist wichtig, denn die Verteilung von Geld zwischen EU, Bund, L&auml;ndern und Kommunen h&auml;ngt von der Einwohnerzahl ab. Daneben entscheidet die Anzahl der Einwohner &uuml;ber den Zuschnitt von Wahlkreisen oder &uuml;ber die Sitze Deutschlands im Europaparlament.</p>
<div id="attachment_59173" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/488168_r_b_by_gerd-altmann_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-59173" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/488168_r_b_by_gerd-altmann_pixeliode-300x212.jpg" alt="Volksz&auml;hlung: Selbst Verwandte von Angestellten der Verwaltung befragen mit. Foto:pixelio/Gerd Altmann" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Volksz&auml;hlung: Selbst Verwandte von Angestellten der Verwaltung befragen mit. Foto:pixelio/Gerd Altmann</p></div>
<p>Am Montag (9. Mai) werden die Interviewer von der Stadt geschult, damit dann ab Dienstag die Befrager durch ihre Bezirke gehen k&ouml;nnen. Die Stadt Dortmund hat 200 Erhebungsbeauftragte rekrutiert. 80 Prozent der Interviewer, arbeiten bereits bei der Verwaltung. &#8220;Wir haben versucht weitgehend Leute mit der Aufgabe zu betreuen, die uns bekannt sind&#8221;, so Ernst-Otto Sommerer. Probleme hatte die NPD gemacht. Auf ihrer Internetseite rief sie Mitglieder der Partei auf, sich freiwillig f&uuml;r die Befragung zu melden. Bef&uuml;rchtet wurde, dass die NPD so auch die politische Gesinnung der Befragten hinterfragen k&ouml;nnten.</p>
<p><strong>Jeder Befragte muss Auskunft geben</strong></p>
<p>Wer bei der Haushaltebefragung mitmacht, wird per Zufallsverfahren ermittelt. Dabei werden nicht Personen ermittelt, sondern Adressen als Fl&auml;chenst&uuml;ck. Das hei&szlig;t, befragt werden alle B&uuml;rger, die unter einer bestimmten Adresse wohnen. &#8220;Die Befrager werden ab dem 10. Mai durch ihre Bezirke gehen und die ausgew&auml;hlten Haushalte informieren, dass sie beim Zensus teilnehmen&#8221;, sagt Sommerer. Beim n&auml;chsten Mal bringen die Befrager dann den Fragebogen mit, der mit dem Interviewer gemeinsam oder alleine ausf&uuml;llt werden kann – entweder handschriftlich oder online. Die Befragung wird ungef&auml;hr 30 Minuten dauern.</p>
<p>Ist man ausgew&auml;hlt worden, besteht eine Auskunftspflicht nach Paragraph 18 des Zensusgesetzes. Nur auf die Frage nach Religion, Glaubensrichtung oder Weltanschauung ist die Antwort freiwillig. Verweigert man trotzdem die Teilnahme wird man zuerst zweimal gemahnt, bevor eine Zwangsgeldandrohung in einer H&ouml;he von ca. 150 Euro folgt, falls man nicht teilnimmt. Passiert dann immer noch nichts, kommt ein Vollzugsbeamter vorbei.</p>
<div id="attachment_59081" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class="size-medium wp-image-59081 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/zensus_rgb_pressebild_briefkasten-300x199.jpg" alt="Ein Interview-Termin f&uuml;r die Volksz&auml;hlung wird vorher mit dem Befrager abgestimmt. Quelle: www.zensus2011.de  " width="210" height="139" /><p class="wp-caption-text">Ein Interview-Termin f&uuml;r die Volksz&auml;hlung wird vorher mit dem Befrager abgestimmt. Foto: Zensus2011  </p></div>
<p>Falls man nicht zu Hause sein sollte, wenn der Interviewer vorbei kommt, ist das kein Problem. Der Interviewer hinterl&auml;sst eine Nachricht und kommt zu einem angek&uuml;ndigten Zeitpunkt wieder. Telefonisch kann man auch einen anderen Termin vereinbaren. Sollte der Erhebungsbeauftragte dann umsonst kommen, gibt es die erste Mahnung.</p>
<p><strong>Wohnheime werden komplett erfasst</strong></p>
<p>Im Gegensatz zum ersten Zensus 1987 wird diesmal nicht die gesamte Bev&ouml;lkerung Deutschlands erfasst. Stichproben reichen aus. Anders sieht es aber bei Studentenwohnheimen oder Altersheimen aus. &#8220;Eine Stichprobe w&auml;re einfach zu ungenau&#8221;, sagt Ernst-Otto Sommerer. Deshalb werden in den Studentenwohnheim alle Bewohner befragt. Hier werden aber weniger Fragen gestellt. Gefragt wird zum Beispiel nach dem Namen, dem Geburtsdatum, Geburtsort und Geschlecht. Informationen zur Bildung oder zur Erwerbst&auml;tigkeit werden nicht erhoben.</p>
<div id="attachment_39820" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-39820 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/emil-figge-300x200.jpg" alt="Alle Bewohner der Studentwohnheime m&uuml;ssen am Zensus teilnehmen. Archiv-Foto: Mareike Maack " width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">Alle Bewohner der Studentwohnheime m&uuml;ssen am Zensus teilnehmen. Foto: Archiv/ Mareike Maack </p></div>
<p>Dass sie ab n&auml;chste Woche mit offiziellem Besuch rechnen m&uuml;ssen, wissen die wenigsten Bewohner der Wohnheimen rund um die TU Dortmund. Jan Meyer wohnt im Studentenwohnheim an der Ostenbergstra&szlig;e 99 und wusste nichts &uuml;ber die Volksz&auml;hlung. &#8220;Ich verstehe nicht, warum ich teilnehmen muss. Nur weil ich in einem Studentenwohnheim wohne? Ich finde das nicht korrekt.&#8221; &Auml;hnlich sieht das auch Anthoné N&#8217;Diaye. Er wohnt an der Emil-Figge-Stra&szlig;e 3 und hat Angst, dass seine Daten sp&auml;ter in falsche H&auml;nde geraten k&ouml;nnten. &#8220;Wer garantiert mir, dass meine Daten nur f&uuml;r den Zensus benutzt werden?&#8221; fragt er.</p>
<p><strong>Datensicherheit</strong></p>
<p>Die Sicherheit der Daten garantiert Ernst-Otto Sommerer: &#8220;Die Daten werden ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Erhebung benutzt. Wenn wir sie nicht mehr brauchen, dann werden sie gel&ouml;scht.&#8221; Zudem gibt es keine R&uuml;ckkopplung der Daten. Die Frageb&ouml;gen werden in Dortmund nur gesammelt und dann zum Statistischen Landesamt Information und Technik in D&uuml;sseldorf geschickt.</p>
<div id="attachment_59177" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/436002_r_by_dieter-schutz_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-59177" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/436002_r_by_dieter-schutz_pixeliode-300x221.jpg" alt="Datenklau beim Zensus? Auch das Finanzamt soll keine Infos von den Volksz&auml;hlern bekommen? Foto: pixelio/Dieter Schutz" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Datenklau beim Zensus? Auch das Finanzamt soll keine Infos von den Volksz&auml;hlern bekommen. Foto: pixelio/Dieter Schutz</p></div>
<p>Daten, die im Rahmen des Zensus gewonnen werden, d&uuml;rfen nicht f&uuml;r die allgemeine Verwaltungsarbeit verwendet werden. Ernst-Otto Sommerer nennt als Beispiel die Zweitwohnsteuer. Die Einwohnermelde&auml;mter der St&auml;dte erhalten keine Informationen dar&uuml;ber, dass jemand zwar in Dortmund wohnt, aber in einer anderen Stadt gemeldet ist und so Zweitwohnsteuer zahlen m&uuml;sste. Diese R&uuml;ckkopplung verbietet ein Urteil des Bundesverfassungsgericht von 1983.<br />
Nicole Fa&szlig;m&uuml;ller, Bewohnerin der Emil-Figge-Stra&szlig;e 7, &auml;u&szlig;ert dagegen keine Bedenken gegen&uuml;ber des Zensus. &#8220;Im Internet gibt es wahrscheinlich sowieso schon so viele Daten &uuml;ber mich, da vertraue ich doch lieber einer offiziell durchgef&uuml;hrten Umfrage. Das ist dann eben eine B&uuml;rgerpflicht.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;"><strong>Web:</strong> <a href="http://www.zensus2011.de/" target="_blank">Offizielle Internetseite zum Zensus 2011</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Web:</strong> <a href="http://www.it.nrw.de/statistik/zensus/aktuelles/index.html" target="_blank">Das Statistische Landesamt NRW &uuml;ber den Ablauf</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Web:</strong> <a href="http://www.bfdi.bund.de/DE/Schwerpunkte/Volkszaehlung/Artikel/FAQ/_functions/FAQ_table.html?nn=419502" target="_blank">Fragen und Antworten rund um den Zensus</a></p>
</div>


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