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	<title>pflichtlektüre &#187; Fabian Karl</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>&#8220;Lokf&#252;hrer sind r&#252;cksichtslos&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/03/2011/ruecksichtslosigkeit-der-lokfuehrer/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 11:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Karl</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vorerst keine Bahn-Streiks mehr. Ein Grund zur Freude? Eher nicht, findet Oliver Stieglitz von "Pro Bahn". Denn dazu h&#228;tte es erst gar nicht kommen m&#252;ssen. Ein Streikgespr&#228;ch.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit dem 22. Februar wird wieder gestreikt auf deutschen Schienen. Die Gewerkschaft der deutschen Lokf&uuml;hrer (GDL) fordert ein einheitliches Tarifwerk f&uuml;r die rund 26.000 deutschen Lokf&uuml;hrer. Ganz gleich, ob die Lokf&uuml;hrer im Fern-, Nah- oder G&uuml;terverkehr besch&auml;ftigt sind, ob sie bei der Deutschen Bahn oder einem der sechs privaten Konkurrenten arbeiten. Um ihre Forderungen durchzusetzen, greift die GDL dabei auf ein bew&auml;hrtes Mittel im Arbeitskampf zur&uuml;ck: Warnstreik. Immerhin soll jetzt wieder verhandelt werden.</strong></p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Herr Stieglitz, haben Sie als Vertreter des Fahrgastverbandes &#8220;Pro Bahn&#8221; Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Streik der GDL?</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_53737" class="wp-caption alignleft" style="width: 211px"><strong></strong><strong><a rel="attachment wp-att-53737" href="http://www.pflichtlektuere.com/17/03/2011/ruecksichtslosigkeit-der-lokfuehrer/oliver_stieglitz_portrait/"><img class="size-medium wp-image-53737 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/oliver_stieglitz_portrait-201x300.png" alt="Oliver Stieglitz vom Fahrgastverband &quot;Pro Bahn&quot; w&uuml;nscht sich ein schnelles Ende des Streiks. Foto: Fabian Karl" width="201" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Oliver Stieglitz vom Fahrgastverband &quot;Pro Bahn&quot; w&uuml;nscht sich ein schnelles Ende der Streiks. Foto: Fabian Karl, Teaserbild: photocase.com / kallejipp</p></div>
<p><strong>Stieglitz:</strong> Grunds&auml;tzlich haben wir Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass die Arbeitnehmer ihre verbrieften Rechte aus ihrer gewerkschaftlichen T&auml;tigkeit wahrnehmen. Aber wir sind hier entschieden dagegen, dass der Streik auf dem R&uuml;cken der Fahrg&auml;ste ausgetragen wird. Die Fahrg&auml;ste sind ja nicht verantwortlich daf&uuml;r. Im Gegenteil. Sie sind schon genug betroffen von anderen Problemen. Es gab das Sommer-Klimaanlagen-Chaos, das Herbstlaub, das zu Versp&auml;tungen f&uuml;hrte und Winterprobleme mit vereisten Weichen und Zugausf&auml;llen. Der Streik ist f&uuml;r die Fahrg&auml;ste nur ein weiteres &Auml;rgernis. Im Grunde ist es dem Fahrgast  letzten Endes egal, ob der Zug nicht kommt wegen Sturm, Streik, Hitze oder K&auml;lte. Wir finden, es ist nicht gut, wenn die Fahrg&auml;ste noch zus&auml;tzliche Probleme zu denen bekommen, die sie sowieso schon haben.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Also am besten den Lokf&uuml;hrern gleich das Streikrecht wegnehmen?</p>
<p><strong>Stieglitz:</strong> Wenn die Lokf&uuml;hrer tats&auml;chlich alles versucht h&auml;tten, um ihre Interessen anderweitig durchzusetzen, dann ist der Streik als letztes Mittel legitim. Aber in diesem Fall haben wir das Gef&uuml;hl, dass die Lokf&uuml;hrer sich sehr schnell entschieden haben zu streiken und dass sie sich nicht gen&uuml;gend Gedanken gemacht haben, vielleicht mit einer Schlichtung den Streik abzuwenden. Und dann ist das wirklich eine R&uuml;cksichtslosigkeit der Lokf&uuml;hrer gegen&uuml;ber den Fahrg&auml;sten.<strong></strong></p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Wer k&ouml;nnte denn schlichten?</p>
<p><strong>Stieglitz:</strong> Der Bundesvorsitzende <em>(Anm. d. Red.: &#8230; der &#8220;Pro Bahn&#8221;)</em> hat die Hannoveraner Theologin Margot K&auml;&szlig;mann vorgeschlagen. Ich wei&szlig; jetzt nicht, ob er das mit ihr besprochen hat - ich glaube nicht. Aber es kommt letztendlich nicht darauf an, dass unbedingt Frau K&auml;&szlig;mann das macht. Ich glaube, da w&uuml;rden sich gen&uuml;gend geeignete Personen finden.</p>
<div id="attachment_53699" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-53699" href="http://www.pflichtlektuere.com/17/03/2011/ruecksichtslosigkeit-der-lokfuehrer/warten_auf_die_bahn/"><img class="size-full wp-image-53699" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/warten_auf_die_bahn.jpg" alt="Bis jetzt hielten sich die Wartezeiten f&uuml;r Fahrg&auml;ste noch in Grenzen. Symbolfoto: pixelio.de / Rainer Sturm" width="600" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Bis jetzt hielten sich die Wartezeiten f&uuml;r Fahrg&auml;ste noch in Grenzen. Symbolfoto: pixelio.de / Rainer Sturm</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Ihr Verband sieht sich als Schnittstelle zwischen Bahn und Fahrgast. Wie ist die Stimmung unter den Fahrg&auml;sten?</p>
<p><strong>Stieglitz:</strong> Wir bekommen die R&uuml;ckmeldung, dass die Fahrg&auml;ste f&uuml;r einen kurzen Streik Verst&auml;ndnis haben, aber nicht, wenn die Bahn mehrere Tage nicht f&auml;hrt.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Wird die Stimmung noch kippen?</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_53700" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong></strong><strong><a rel="attachment wp-att-53700" href="http://www.pflichtlektuere.com/17/03/2011/ruecksichtslosigkeit-der-lokfuehrer/privatbahnen/"><img class="size-medium wp-image-53700" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/privatbahnen-300x155.jpg" alt="Vor allem gegen die sechs gro&szlig;en Privatbahnen richtet sich der Streik der GDL. Symbolfoto: pixelio.de / Erich Westendarp " width="300" height="155" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Vor allem gegen die sechs gro&szlig;en Privatbahnen richtet sich der Streik der GDL. Symbolfoto: pixelio.de / Erich Westendarp </p></div>
<p><strong>Stieglitz:</strong> Bisher waren die Streiks eher kurz. Dazu kommt, dass nur eine Gewerkschaft streikt: die GDL. Die ist besonders in Ostdeutschland stark, hier im Westen eher nicht. Auf den Hauptstrecken - also diese Achse K&ouml;ln, D&uuml;sseldorf, Essen, Dortmund - sind bis jetzt  immer Z&uuml;ge gefahren. Da m&uuml;ssen sie sich nie Gedanken machen, dass sie nicht wegkommen. Deswegen waren die Streikauswirkungen sicher auch nicht so gravierend. F&uuml;r die Gewerkschaften ist das nat&uuml;rlich ein Problem. Denn es ist im Interesse der GDL, dass der Streik die Fahrg&auml;ste trifft. Denn nur wenn die Unzufriedenheit steigt, das Volk rumort und die Medien das aufgreifen, wird der Streik den gew&uuml;nschten Erfolg bringen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Sind wir Deutschen vielleicht auch etwas wehleidig, was das Thema Streik angeht? In anderen L&auml;ndern wird deutlich mehr gestreikt.</p>
<p><strong>Stieglitz:</strong> Ja nat&uuml;rlich wird in Frankreich oder auch in Italien mehr gestreikt. Wir jammern hier in Deutschland mit unseren Problemen nat&uuml;rlich auf einem hohen Niveau.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Verkehrsminister Peter Ramsauer hat vor kurzem verlauten lassen, die GDL nehme die Deutsche Bahn &#8220;quasi als Geisel&#8221;. Wie meint er das? Hat die Bahn nichts mit dem Streik zu tun?</p>
<p><strong>Stieglitz:</strong> Es sieht so aus, als w&uuml;rde die Deutsche Bahn AG in diesem Streik eigentlich gar nicht im Streit mit der GDL stehen. Es sind eigentlich die sechs gro&szlig;en privaten Anbieter. Aber wenn die GDL nur die Privatbahnen bestreiken w&uuml;rden, dann w&uuml;rde das den Fernverkehr gar nicht betreffen. Denn hier hat die Deutsche Bahn ein Monopol. Und da gerade der Fernverkehr ein Bereich ist, wo auch Politiker und Manager mitfahren, wird sich die Gewerkschaft denken, dass sie mehr erreicht, wenn diese Z&uuml;ge ausfallen. Also dass auch die Entscheidungstr&auml;ger und Multiplikatoren den Streik sp&uuml;ren. Der klassische Nahverkehrskunde ist da eben nicht so interessant. Aber das ist alles reine Spekulation.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a title="Internetpr&auml;senz des Fahrgastverbandes &quot;Pro Bahn&quot;" href="http://www.pro-bahn.de/" target="_blank">Fahrgastverband &#8220;Pro Bahn&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a title="Chronologie des Streiks auf ZEIT.DE" href="http://www.zeit.de/news-032011/10/iptc-bdt-20110310-465-29176846xml" target="_blank">Chronologie des Streiks bei &#8220;Zeit online&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a title="GDL-Streik im &quot;Duell am Donnerstag&quot;" href="../../10/03/2011/verstaendnis-fuer-die-lokfuehrer/" target="_blank">Das Duell: Verst&auml;ndnis f&uuml;r die GDL?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a title="Artikel &uuml;ber den Lokf&uuml;hrer-Streik von Dennis Klammer" href="http://www.pflichtlektuere.com/22/02/2011/lokfuehrer-streik-ein-erlebnis-protokoll/" target="_blank">Lokf&uuml;hrer-Streik! Ein Erlebnisprotokoll</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/17/03/2011/ruecksichtslosigkeit-der-lokfuehrer/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ausstellungstipp: Die andere deutsche Fu&#223;ballgeschichte</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/14/03/2011/ausstellungstipp-die-andere-deutsche-fuszballgeschichte/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/14/03/2011/ausstellungstipp-die-andere-deutsche-fuszballgeschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 17:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Karl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

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		<category><![CDATA[Gottfried Fuchs]]></category>

		<category><![CDATA[jüdische Kulturtage]]></category>

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		<category><![CDATA[Klaus Wegener]]></category>

		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>

		<category><![CDATA[Walther Bensemann]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob "DFB", "kicker" oder "FC Bayern M&#252;nchen": J&#252;dische Sportler und Funktion&#228;re spielten eine gro&#223;e Rolle im deutschen Fu&#223;ball. Bis 1933. "Kicker, K&#228;mpfer, Legenden" gibt ab heute Einblicke.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ab heute 19 Uhr zeigt die Ausstellung &#8220;Kicker, K&auml;mpfer, Legenden: Juden im deutschen Fu&szlig;ball&#8221; wie sehr j&uuml;dische Pioniere den deutschen Fu&szlig;ball gepr&auml;gt haben und wie der Nationalsozialismus diese deutsch-j&uuml;dische Erfolgsgeschichte zerst&ouml;rt hat. </strong></p>
<div id="attachment_53560" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-53560" href="http://www.pflichtlektuere.com/14/03/2011/ausstellungstipp-die-andere-deutsche-fuszballgeschichte/juden_im_deutschen_fusball_totale/"><img class="size-medium wp-image-53560" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/juden_im_deutschen_fusball_totale-300x204.jpg" alt="Die Ausstellung startet heute um 19 Uhr im Foyer der Auslandsgesellschaft. Foto: Fabian Karl" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Die Ausstellung startet heute um 19 Uhr im Foyer der Auslandsgesellschaft. Foto: Fabian Karl</p></div>
<p>Es ist ein Rekord f&uuml;r die Ewigkeit. Zehn Tore scho&szlig; Gottfried Fuchs bei den Olympischen Spielen 1912 im Spiel gegen Russland. Nie mehr hat ein deutscher Nationalspieler so viele Tore in einem L&auml;nderspiel erzielt. Doch lange Zeit suchte man Fuchs&#8217; Rekord vergeblich in deutschen Fu&szlig;ballstatistiken. Denn Fuchs war Jude.</p>
<p>1937 emigrierte er zun&auml;chst nach Frankreich und dann nach Kanada. Fuchs damaliger Mitspieler Julius Hirsch konnte sich nicht mehr retten. Hirsch starb im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Sein letztes Lebenszeichen ist eine in Dortmund abgestempelte Postkarte an seine beiden Kinder und seine Frau: &#8220;Meine Lieben. Bin gut gelandet, es geht gut. Komme nach Oberschlesien, noch in Deutschland. Herzliche Gr&uuml;&szlig;e und K&uuml;sse euer Juller.&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Fu&szlig;ball ein ganz wunderbares Vehikel&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_53559" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-53559" href="http://www.pflichtlektuere.com/14/03/2011/ausstellungstipp-die-andere-deutsche-fuszballgeschichte/juden_im_deutschen_fusball_portrait/"><img class="size-medium wp-image-53559" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/juden_im_deutschen_fusball_portrait-300x231.jpg" alt="Dr. Renate M&uuml;ller und Klaus Wegener von der &quot;Auslandsgesellschaft NRW&quot; betreuten die Ausstellung. Foto: Fabian Karl" width="300" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Renate M&uuml;ller und Klaus Wegener von der &quot;Auslandsgesellschaft NRW&quot; betreuen die Ausstellung. Foto: Fabian Karl</p></div>
<p>Fast 70 Jahre sp&auml;ter zeichnet nun die Ausstellung &#8220;Kicker, K&auml;mpfer, Legenden: Juden im deutschen Fu&szlig;ball&#8221; diese tragischen Wege j&uuml;discher Sportler und Funktion&auml;re nach. Sechs Tage vor dem eigentlich Start der j&uuml;dischen Kulturtage in Dortmund er&ouml;ffnet die Ausstellung heute (14. M&auml;rz) im Foyer der Auslandsgesellschaft an der Steinstra&szlig;e 48. Initiiert wurde die Ausstellung vom Verein &#8220;BVB-International&#8221;, der die Ausstellung als Leihgabe von der Stiftung &#8220;Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum&#8221; nach Dortmund geholt hat.</p>
<p>Klaus Wegener hofft, dass die Ausstellung viele Menschen in Dortmund erreicht. Der Pr&auml;sident der Auslandsgesellschaft NRW glaubt, dass der Fu&szlig;ball daf&uuml;r &#8220;ein ganz wunderbares Vehikel ist, um klarzumachen, dass auch der deutsche Fu&szlig;ball j&uuml;dische Wurzeln hat&#8221;.</p>
<p><strong>Er&ouml;ffnung mit Fu&szlig;ballautor Dietrich Schulze-Marmeling</strong></p>
<div id="attachment_53561" class="wp-caption alignleft" style="width: 177px"><a rel="attachment wp-att-53561" href="http://www.pflichtlektuere.com/14/03/2011/ausstellungstipp-die-andere-deutsche-fuszballgeschichte/juden_im_deutschen_fusball_bensemann/"><img class="size-medium wp-image-53561" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/juden_im_deutschen_fusball_bensemann-167x300.jpg" alt="Walther Bensemann war einer der wichtigsten Pioniere im deutschen Fu&szlig;ball. Foto: Fabian Karl" width="167" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Walther Bensemann war einer der wichtigsten Pioniere im deutschen Fu&szlig;ball. Foto: Fabian Karl</p></div>
<p>Fu&szlig;ball als M&ouml;glichkeit f&uuml;r den kulturellen Austausch - so sah das auch Walther Bensemann. &#8220;Der Sport ist eine Religion, ist vielleicht das einzig wahre Verbindungsmittel der V&ouml;lker und Klassen&#8221;, kann man auf einer der sieben Stofftafeln im Foyer nachlesen. Bensemann, der den &#8220;kicker&#8221; gr&uuml;ndete und daf&uuml;r verantwortlich ist, dass der oberste deutsche Fu&szlig;ballverband &#8220;DFB&#8221;  hei&szlig;t , ist nur einer von vielen j&uuml;dischen Fu&szlig;ballfunktion&auml;ren und Spielern, die die Ausstellung vorstellt.</p>
<p>Wie der &#8220;FC Bayern M&uuml;nchen&#8221; zu seiner ersten Meisterschaft 1932 kam, wie es mit dem j&uuml;dischen Fu&szlig;ball in Deutschland nach 1945 weiterging und vieles mehr wird heute ab 19 Uhr auch Dietrich Schulze-Marmeling erz&auml;hlen, Autor des Buches &#8220;Davidstern und Lederball&#8221;. Schulze-Marmeling er&ouml;ffnet &#8220;Kicker, K&auml;mpfer, Legenden&#8221;. Au&szlig;erdem wird es Gru&szlig;worte von Klaus Wegener und J&ouml;rg St&uuml;demann, dem Stadtdirektor Dortmunds geben.</p>
<p>Kommen lohnt sich, denn &#8220;Kicker, K&auml;mpfer, Legenden&#8221; zeigt historische Seiten des deutschen Fu&szlig;balls, die man so wahrscheinlich noch nicht kennt. Der Eintritt ist kostenlos. Die Ausstellung ist bis zum 17. April in Dortmund zu sehen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong> Kicker, K&auml;mpfer, Legenden: Juden im deutschen Fu&szlig;ball</strong></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">Dauer: 14. M&auml;rz - 17. April 2011</p>
<p style="color: white;">Ort: Foyer der Auslandsgesellschaft NRW e. V. (Steinstr. 48)</p>
<p style="color: white;">Eintritt: frei</p>
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">Web: <a title="Auslandsgesellschaft NRW " href="http://www.agnrw.de/" target="_blank">Auslandsgesellschaft NRW e. V.</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a title="BVB International e.V." href="http://www.bvb-international.de/" target="_blank">BVB International e. V.</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.cjudaicum.de/" target="_blank">Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum</a></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist die Nanny wirklich super?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/14/03/2011/super-nanny-im-realitaetscheck/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 10:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Karl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

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		<category><![CDATA[Dr. Thomas Breucker]]></category>

		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>

		<category><![CDATA[Herne]]></category>

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		<category><![CDATA[RTL]]></category>

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		<category><![CDATA[Stille Treppe]]></category>

		<category><![CDATA[Super Nanny]]></category>

		<category><![CDATA[Trash-TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Erziehungstipps zur Prime Time. Das gibt es nur bei RTL, das gibt es nur bei ihr: der "Super Nanny". Ein P&#228;dagoge beklagt den Showeffekt und vorschnelle L&#246;sungen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;RTL will mit diesem Format einerseits den betroffenen Familien eine Hilfestellung bieten, andererseits aber auch dem Zuschauer anhand von unterschiedlichen F&auml;llen L&ouml;sungsans&auml;tze f&uuml;r Probleme in der eigenen Familie aufzeigen.&#8221; Soweit die Selbstdarstellung des Senders. Die TV-Realit&auml;t geht ungef&auml;hr so: </strong></p>
<div id="attachment_53257" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-53257" href="http://www.pflichtlektuere.com/14/03/2011/super-nanny-im-realitaetscheck/portraet_breucker/"><img class="size-medium wp-image-53257" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/portraet_breucker-300x200.jpg" alt="Dr. Thomas Breucker war neun Jahre F&ouml;rderschullehrer, bevor er an die TU Dortmund kam. Foto: Fabian Karl " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Thomas Breucker war neun Jahre F&ouml;rderschullehrer, bevor er an die TU Dortmund kam. Foto: Fabian Karl, Teaserbild: RTL </p></div>
<p>RTL im Januar 2007 zur liebsten Fernsehzeit der Deutschen. Ein Teenager mit Joint in der Hand, harte Gitarrenriffs im Hintergrund. Die Show kann beginnen. &#8220;Andy ist erst 14 Jahre alt. Er kifft regelm&auml;&szlig;ig&#8221;, sagt die Stimme aus dem Off. Er drohe abzurutschen. Schnell ein Umschnitt. Die Familie mit ihrem Problemkind im Wohnzimmer. Dissonanzen im Zigarettenrauch. Eine Stunde sp&auml;ter ist aus dem Problemkind Andy ein Musterknabe geworden. Den Drogen hat er abgeschworen. Ende gut, alles gut. Oder?</p>
<p>Einer, der das beurteilen kann, ist Dr. Thomas Breucker. Bevor er 2006 Dozent im Bereich &#8220;Rehabilitation und P&auml;dagogik bei Lernbehinderungen&#8221; an der TU Dortmund wurde, war er neun Jahre lang F&ouml;rderschullehrer. Unter anderem auch Andys.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Kann man von der Super Nanny Katharina Saalfrank &uuml;berhaupt etwas lernen?</p>
<p><strong>Thomas Breucker:</strong> Vom Grundsatz her schon. Es gibt Tipps, die nicht vollkommen verkehrt sind. Die Frage lautet aber immer: Sind die Tipps f&uuml;r genau das Kind und genau die Eltern das Richtige? In dem Fall meines ehemaligen Sch&uuml;lers Andy hatte ich da meine Zweifel.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> K&ouml;nnten Sie an einem Beispiel erl&auml;utern, warum?</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_53168" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><strong></strong><strong><a rel="attachment wp-att-53168" href="http://www.pflichtlektuere.com/14/03/2011/super-nanny-im-realitaetscheck/stille_treppe/"><img class="size-medium wp-image-53168" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/stille_treppe-200x300.jpg" alt="Seit 2006 verzichtet RTL im TV-Coachingformat &quot;Die Super Nanny&quot; auf die &quot;Stille Treppe&quot;. Symbolfoto: flickr/Mike Hoff" width="200" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Seit 2006 verzichtet RTL im TV-Coachingformat &quot;Die Super Nanny&quot; auf die &quot;Stille Treppe&quot;. Symbolfoto: flickr.com / Mike Hoff</p></div>
<p><strong>Breucker:</strong> Ein Tipp war, Tabellen anzulegen, um den Tagesablauf zu strukturieren. Das mag f&uuml;r manche Familien funktionieren. In Andys Familie, wo beide Elternteile wenig mit Schriftsprache zu tun haben, ist einfach fraglich, ob sie das eigenst&auml;ndig nutzen werden.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Eine der Erziehungsmethoden, die die Super Nanny bekannt gemacht hat, ist die &#8220;Stille Treppe&#8221;. Sinnvolles p&auml;dagogisches Mittel oder pure Effekthascherei?</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Breucker:</strong> Mit solchen Dingen wie einer &#8220;Stillen Treppe&#8221; <em>(Anm. d. Red.: Seit 2006 wird im Format auf die &#8220;Stille Treppe&#8221; verzichtet)</em> kann man arbeiten. Ich habe aber das Gef&uuml;hl, dass es bei der Super Nanny oft um den plakativen Effekt geht. Interventionen werden so gew&auml;hlt, dass der Zuschauer den Eindruck hat: &#8220;Das ist eine gute Idee. Das kann ich nachvollziehen.&#8221; Es geht oft um einfache Antworten, die der Komplexit&auml;t der Probleme nicht gerecht werden.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Zum Beispiel?</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Breucker:</strong> In der Folge mit Andy wurde herausgearbeitet, dass er stiehlt. Warum stiehlt er? Um sich einen Kick zu holen. Was machen wir da als Intervention? Da schicken wir ihn mal zum Stunttraining nach Bottrop-Kirchhellen. Das kann man nat&uuml;rlich machen und es gibt auch erlebnisp&auml;dagogische Konzepte, die so erfolgreich arbeiten. Nur in dem Fall besteht das Problem: Wie kommt der Junge von Herne zum Movie Park in Bottrop-Kirchhellen <em>(Anm. d. Red.: Knapp 30 Kilometer trennen die St&auml;dte voneinander)</em>? Und von daher war es - meiner Einsch&auml;tzung nach - eher ein Showeffekt. Das wird nichts sein, wo er regelm&auml;&szlig;ig hingehen kann und da frage ich mich schon nach dem Nutzen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Gab es noch weitere Beispiel?</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_53169" class="wp-caption alignleft" style="width: 248px"><strong></strong><strong><a rel="attachment wp-att-53169" href="http://www.pflichtlektuere.com/14/03/2011/super-nanny-im-realitaetscheck/kiffen/"><img class="size-medium wp-image-53169" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/kiffen-238x300.jpg" alt="Andy trinkt nicht nur gerne Bier und raucht, er kifft auch. Symbolfoto: flickr/Prensa 420" width="238" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Andy trinkt nicht nur gerne Bier und raucht, er kifft auch. Symbolfoto: flickr.com / Prensa 420</p></div>
<p><strong>Breucker:</strong> &Auml;hnlich war das mit dem Problem, dass Andy raucht und Drogen nimmt. Als L&ouml;sung wurde er beim Fu&szlig;balltraining angemeldet. Auch das ist auf der plakativen Ebene nachvollziehbar. Dem Sch&uuml;ler kam dann auch nach dem ersten Mal Fu&szlig;balltraining die Erleuchtung: Rauchen ist ungesund und nicht gut f&uuml;r die Lunge. Aber auch da wei&szlig; ich von seinen Mitsch&uuml;lern, dass er nur ein oder zwei Mal beim Training war und es dann nicht weiterverfolgt hat.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Was hat die Super Nanny im Leben von Andy ge&auml;ndert?</p>
<p><strong>Breucker:</strong> Eigentlich nichts.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Wie erkl&auml;ren Sie sich dann den Erfolg der Sendung?</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Breucker:</strong> Ich denke, dass ein gro&szlig;er Teil der Eltern einfach nicht mehr weiter wei&szlig;. Und die Sendung transportiert ja auch die Hoffnung, dass da jemand ist, der in einem relativ &uuml;berschaubaren Zeitraum hilft. Klar, dass sich da viele denken: &#8220;W&auml;re doch sch&ouml;n, wenn auch uns geholfen wird.&#8221;</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Also letzte Rettung Super Nanny?</p>
<p><strong>Breucker:</strong> Ja. Die Vorstellung, da wird einem schnell geholfen, ist einfach verlockend. Denn das, was zum Beispiel Jugend&auml;mter anbieten, sind eher l&auml;ngerfristige L&ouml;sungen. Da werden Familien &uuml;ber Monate und zum Teil Jahre begleitet. Das ist nicht unbedingt das, was Eltern wollen. Die sind eher an einer schnellen L&ouml;sung interessiert.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Wenn Eltern die Super Nanny als letzte Rettung sehen, tragen daran nicht auch die Schulen Schuld?</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_53167" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong></strong><strong><a rel="attachment wp-att-53167" href="http://www.pflichtlektuere.com/14/03/2011/super-nanny-im-realitaetscheck/das_weisse_rauschen/"><img class="size-medium wp-image-53167" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/das_weisse_rauschen-300x227.jpg" alt="&quot;Dick, gewaltt&auml;tig und asozial.&quot; So sei das Bild von Jugendlichen im Trash-TV, kritisiert die Landesanstalt f&uuml;r Medien Nordrhein-Westfalen. Symbolfoto: flickr/arnisto.com" width="300" height="227" /></a></strong><p class="wp-caption-text">&quot;Dick, gewaltt&auml;tig und asozial.&quot; So sei das Bild von Jugendlichen im Trash-TV, kritisiert die Landesanstalt f&uuml;r Medien Nordrhein-Westfalen. Symbolfoto: flickr.com /arnisto.com</p></div>
<p><strong>Breucker:</strong> Das hat verschiedene Gr&uuml;nde. H&auml;ufig haben Lehrer an Schulen einfach keine Zeit, um sich auch noch um die au&szlig;erschulischen Probleme ihrer Sch&uuml;ler zu k&uuml;mmern. Lehrer m&uuml;ssten teilweise die Aufgaben von Sozialarbeitern &uuml;bernehmen und daf&uuml;r sind keine Ressourcen da. Viele Kollegen tun das trotzdem. Ihre Arbeit wird dabei aber h&auml;ufig von den Eltern erschwert. Denn die m&uuml;ssen zu einem gro&szlig;en Teil mitarbeiten und das f&auml;llt vielen schwer.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Aus rein p&auml;dagogischer Sicht: Sollte man die Super Nanny absetzen?</p>
<p><strong>Breucker:</strong> Man kann sich sicher Ideen holen, die funktionieren k&ouml;nnen. Fatal sind aber zwei Sachen. Zum einen, wenn h&auml;ngen bleibt: Ich mache das jetzt wie die Super Nanny und schaue mir die Situation gar nicht genau an. Das wird nicht funktionieren. Zum anderen, wenn h&auml;ngen bleibt: Ich kann wie die Super Nanny Probleme in ein paar Tagen l&ouml;sen. Wenn das bei den meisten Zuschauern ankommt, dann w&auml;re das ein Grund die Sendung abzusetzen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong></strong><strong>Mehr zum Thema<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a title="Offizielle Homepage " href="http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/tv-programm/real_life/die-super-nanny.html" target="_blank">Offizielle Homepage der Super Nanny</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a title="Der &quot;Deutsche Kinderschutzbund&quot; &uuml;ber das Coachingformat auf RTL" href="http://www.kinderschutzbund-nrw.de/StellungnahmeSuperNanny.htm" target="_blank">Stellungnahme des Deutschen Kinderschutzbundes</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a title="Das &quot;Staatsinstitut f&uuml;r Fr&uuml;hp&auml;dagogik&quot;: &quot;Ist die Super-Nanny wirklich super?&quot;" href="http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Erziehungsfragen/s_1853.html" target="_blank">Staatsinstitut f&uuml;r Fr&uuml;hp&auml;dagogik &uuml;ber die Super Nanny</a></p>
<p style="color: white;"> </p>
</div>


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		<item>
		<title>Der &#8220;Vorzeige-Bieber&#8221; im Kino</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/10/03/2011/der-vorzeige-bieber-im-kino/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/10/03/2011/der-vorzeige-bieber-im-kino/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 08:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Karl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Biopic]]></category>

		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

		<category><![CDATA[Justin Bieber]]></category>

		<category><![CDATA[Madison Square Garden]]></category>

		<category><![CDATA[Never Say Never]]></category>

		<category><![CDATA[Paramount Pictures]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

		<category><![CDATA[Scooter Braun]]></category>

		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<category><![CDATA[Usher]]></category>

		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom ersten YouTube-Video bis zum Auftritt im Madison Square Garden. "Never Say Never" zeigt den unaufhaltsamen Aufstieg des ersten Web 2.0-Popstars: Justin Bieber. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-50047" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/logo_kino-tipp1.jpg" alt="logo_kino-tipp1" width="600" height="200" /></p>
<p><strong>Justin Bieber ist keine 14 mehr. Weil das so ist und seine Stimme immer m&auml;nnlicher wird, macht er seit neuestem immer 20 Liegest&uuml;tze vor jedem Auftritt. Das lie&szlig; vor kurzem seine Stimmtrainerin Jan Smith verlauten. Ob das der Grund ist, wieso man ihn so oft oben ohne in &#8220;Never Say Never&#8221; sieht? Man wei&szlig; es nicht. Es k&ouml;nnte nat&uuml;rlich auch daran liegen, dass so eine Tournee ziemlich anstrengend ist. Und damit w&auml;ren wir auch schon bei der Story des Films.</strong></p>
<div id="attachment_53267" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-53267" href="http://www.pflichtlektuere.com/10/03/2011/der-vorzeige-bieber-im-kino/bieber_mutter/"><img class="size-medium wp-image-53267" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/bieber_mutter-300x169.jpg" alt="Justin Bieber mit seiner Mutter Pattie Mallette. Foto: Paramount Pictures" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Justin Bieber mit seiner Mutter Pattie Mallette. Foto: Paramount Pictures</p></div>
<p>Justin kann nicht mehr. Der Hals schmerzt, die Stimme ist fast weg. Und das nur wenige Tage vor seiner ausverkauftem Show im &#8220;Madison Square Garden&#8221;, dem Pop-Olymp, in dem vor ihm so Gr&ouml;&szlig;en wie Michael Jackson, The Police oder die Rolling Stones gespielt haben. Traurig wirft er sich in sein Bett im Tourbus und zieht die Decke &uuml;ber den Kopf.</p>
<p>Der Junge ist untr&ouml;stlich. Selbst seine fast acht Millionen Follower bei Twitter oder die mehr als 22 Millionen Fans auf Facebook k&ouml;nnen da nicht mehr helfen. Aber keine Sorge. Denn nat&uuml;rlich hat &#8220;Never Say Never&#8221; ein Happy-End und die bieberschen Stimmbruchprobleme sind nur dramatischer Moment vor dem finalen Auftritt im &#8220;Madison Square Garden&#8221;.</p>
<p>Zehn Tage begleitet man als Zuschauer Justin Bieber bei seiner Tour: vom Auftakt in seiner kanadischen Heimat bis zum gro&szlig;en Finale in New York. Das ist die eine Ebene des Films. Die andere springt immer wieder zur&uuml;ck in der Zeit und zeigt, wie aus dem &#8220;ganz normalen Jungen&#8221; aus der kanadischen Provinz ein weltweiter Teenie-Star wurde. Und, weil die 3D-Szenen auf der B&uuml;hne deutlich weniger Gewicht haben als die verwackelten YouTube-Videos aus der bieberschen Historie, ist &#8220;Never Say Never&#8221; eher Biopic als 3D-Konzertfilm.</p>
<p><strong>Wie alles begann</strong></p>
<div id="attachment_53268" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-53268" href="http://www.pflichtlektuere.com/10/03/2011/der-vorzeige-bieber-im-kino/bieber_fans/"><img class="size-medium wp-image-53268" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/bieber_fans-300x169.jpg" alt="Ein Herz f&uuml;r Bieber: Fans machen bei einem Konzert das typische Bieber-Handzeichen. Foto: Paramount Pictures" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Herz f&uuml;r Bieber: Fans machen bei einem Konzert das typische Bieber-Handzeichen. Foto: Paramount Pictures</p></div>
<p>Bevor man Justin Bieber in &#8220;Never Say Never&#8221; sieht, bekommt man erst mal ein paar YouTube-Evergreens zu Gesicht: &#8220;<a title="&quot;Suprised Kitty&quot; auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=0Bmhjf0rKe8" target="_blank">Suprised Kitty</a>&#8221; (43 Millionen Klicks), &#8220;<a title="&quot;The Sneezing Baby Panda&quot; auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=FzRH3iTQPrk" target="_blank">The Sneezing Baby Panda</a>&#8221; (100 Millionen Klicks) und dann kommt er: &#8220;<a title="Justin Biebers Kanal auf YouTube" href="http://www.youtube.com/user/kidrauhl?blend=1&amp;ob=4" target="_blank">kidrauhl</a>&#8220;. So nennt sich Bieber auf der Videoplattform und allein sein Musikvideo &#8220;Baby&#8221; hat bereits 482 Millionen Klicks. Es ist nur logisch, dass &#8220;Never Say Never&#8221; so beginnt, denn das Ph&auml;nomen &#8220;Justin Bieber&#8221; ist auch eine Erfolgsgeschichte des Web 2.0.</p>
<p>Angefangen hat alles damit, dass seine Mutter Pattie Mallette Videos ihres singenden Spr&ouml;sslings hochl&auml;dt, damit der Rest des Bieber-Clans den talentierten Knirps trotz tausender Kilometer Entfernung auch sehen und vor allem h&ouml;ren kann. Aber nicht nur die schauen die Videos. Tausende andere auch.</p>
<p>Unter ihnen ist der Musikmanager Scooter Braun. Begeistert von Biebers Talent macht er sich auf die Suche nach dem Jungen, findet ihn, l&auml;dt ihn ein nach Atlanta zu fliegen, um bei R&#8217;n'B-S&auml;nger Usher vorzusingen. Auch Usher ist direkt begeistert vom Kanadier und nur ein Jahr sp&auml;ter ver&ouml;ffentlicht Bieber seine erste Single &#8220;One Time&#8221;, die es in den US-Charts bis auf Platz 17 schafft.</p>
<p>2009 erscheint sein erstes Album &#8220;One Less Lonely Girl&#8221; und erreicht sowohl in Kanada als auch in den USA Platin-Status. Bemerkenswert an Biebers Karriere ist, dass er es im Gegensatz zu Disney-Stars wie Miley Cyrus ohne Cross-Promoting ber&uuml;hmt wurde. Bieber hatte keine eigene Serie. Er hat einfach seine Videos ins Netz gestellt, irgendwann angefangen zu twittern. &#8220;Marketing-Tool&#8221; Social Media.</p>
<p><strong>Fans, Fans, Fans</strong></p>
<div id="attachment_53273" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-53273" href="http://www.pflichtlektuere.com/10/03/2011/der-vorzeige-bieber-im-kino/bieber_konzert/"><img class="size-medium wp-image-53273" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/bieber_konzert-300x169.jpg" alt="Beten geh&ouml;rt, wie bei vielen anderen Stars, auch bei Justin Bieber zum Ritual vor dem Konzert. Foto: Paramount Pictures" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Beten geh&ouml;rt, wie bei vielen anderen Stars, auch bei Justin Bieber zum Ritual vor dem Konzert. Foto: Paramount Pictures</p></div>
<p>Eine analytische Durchdringung des Ph&auml;nomens &#8220;Justin Bieber&#8221; erwartet man als Zuschauer  zwar nicht in &#8220;Never Say Never&#8221;, aber man bekommt sie trotzdem: die Fans h&auml;tten Justin entdeckt und nicht die Major Labels. Daher die enge Fanbindung. So die Begr&uuml;ndung und wie zum Beweis sieht man ein junges M&auml;dchen, das mit ernster Miene in die Kamera sagt: &#8220;Ich war von Justin&#8217;s erstem Video an Fan und werde es bis zum letzten bleiben.&#8221; So funktioniert der Mythos vom YouTube-Star.</p>
<p>Weitere Zutaten: Eine Menge kreischender, zumeist weiblicher Fans. Und davon gibt es allerhand zu sehen im Film. Gef&uuml;hlte hundert Heiratsantr&auml;ge muss man sich anh&ouml;ren und jede f&uuml;nfte Szene scheint ein &#8220;meet &amp; greet&#8221; mit Bieber und seinen Fans zu sein. Dass der Junge seine Fans aufrichtig mag, nimmt man ihm ab. Aber h&auml;tte da nicht eine Szene gereicht?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Too much, too much..</strong></p>
<div id="attachment_53274" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-53274" href="http://www.pflichtlektuere.com/10/03/2011/der-vorzeige-bieber-im-kino/bieber_strassenmusikerin/"><img class="size-medium wp-image-53274" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/bieber_strassenmusikerin-300x169.jpg" alt="Justin Bieber trifft in seiner Heimatstadt Stratford, Ontario eine Stra&szlig;enmusikern. Foto: Paramount Pictures" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Justin Bieber trifft in seiner Heimatstadt Stratford, Ontario, eine Stra&szlig;enmusikern. Foto: Paramount Pictures</p></div>
<p>110 Minuten lang ist &#8220;Never Say Never&#8221;. Ein bisschen weniger h&auml;tte es auch getan. Denn so bietet der Film Platz f&uuml;r die Wiederholung des immergleichen Musters: der &#8220;Vorzeige-Bieber&#8221;, der seinen Traum lebt. Auch dass lie&szlig;e sich vielleicht sogar ertragen, wenn der Film nicht derart eindimensional und ironiefrei w&auml;re. Denn die Schattenseiten des Ruhms zeigt der Film, wenn &uuml;berhaupt, nur ansatzweise. Was man aber immer wieder zu sehen bekommt, ist der &#8220;Vorzeige-Bieber&#8221; in Vorzeige-Situationen</p>
<p>So wird Bieber bei einem Besuch in der Heimat von seiner Gro&szlig;mutter aufgefordert, sein Bett zu machen und dann erst mit seinen Freunden spielen zu gehen. Nat&uuml;rlich wird erst das Bett gemacht. Eine weitere Szene des gleichen Kalibers: Bieber begegnet in seiner alten Heimatstadt einer jungen Stra&szlig;enmusikerin, die wie er einst Geld sammelt. Nat&uuml;rlich hat er etwas zu sagen und was k&ouml;nnte das auch anderes sein als: Lebe deinen Traum - &#8220;Never say never.&#8221;</p>
<p>Auch wenn sich Biebers Leben - das hochbegabte Scheidungskind aus der kanadischen Provinz mit Pers&ouml;nlichkeit, das, wie aus dem Nichts, zum Star wird - f&uuml;r eine vom &#8220;Tellerw&auml;scher-zum-Million&auml;r-Story&#8221; anbietet: ganz so kitschig h&auml;tte es dann doch nicht sein m&uuml;ssen. Sicherlich: Der Film ist gut (das hei&szlig;t rasant) geschnitten, wer Fan ist, kommt vor allem bei den Konzertmitschnitten in 3D auf seine Kosten. Aber so richtig Nahe kommt man der Person &#8220;Justin Bieber&#8221; nicht. Und so bleibt der Film doch irgendwie dr&ouml;ge Pop-Propaganda.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/10/03/2011/der-vorzeige-bieber-im-kino/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/category/kino_tipp/"><img class="aligncenter size-full wp-image-50048" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/teaser-fuer-kinorubrik.jpg" alt="teaser-fuer-kinorubrik" width="596" height="192" /></a></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Kino-Tipp: True Grit</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/24/02/2011/kino-tipp-true-grit/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/24/02/2011/kino-tipp-true-grit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 23:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Karl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>

		<category><![CDATA[Ethan Coen]]></category>

		<category><![CDATA[Hailee Steinfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Jeff Bridges]]></category>

		<category><![CDATA[Joel Coen]]></category>

		<category><![CDATA[John Wayne]]></category>

		<category><![CDATA[Matt Damon]]></category>

		<category><![CDATA[Oscar]]></category>

		<category><![CDATA[True Grit]]></category>

		<category><![CDATA[Western]]></category>

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		<description><![CDATA[13 Jahre nach dem Kult-Hit "The Big Lebowski" haben Ethan und Joel Coen wieder einen Film mit Jeff Bridges gedreht. Herausgekommen ist dabei "True Grit". Ein Oscarfavorit. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-49713" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/logo_kino-tipp.jpg" alt="logo_kino-tipp" width="600" height="200" /></p>
<p><strong>Bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller, beste Nebendarstellerin und so weiter. Zehn Oscar-Nominierungen hat &#8220;True Grit&#8221; erhalten und die Chancen stehen gut, dass es am 27. Februar im Kodak Theatre in Los Angeles nicht nur einmal hei&szlig;t: &#8220;And the Oscar goes to True Grit!&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_52503" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/true_grit_filmplakat.jpg"><img class="size-medium wp-image-52503" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/true_grit_filmplakat-212x300.jpg" alt="&quot;True Grit&quot; startet am 24. Februar in den deutschen Kinos. Foto: Getty Images" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;True Grit&quot; startet am 24. Februar in den deutschen Kinos. Foto: Getty Images / Paramount Pictures</p></div>
<p>Das Wichtigste zuerst: &#8220;True Grit&#8221; ist kein Remake. Das ist den Regisseuren Joel und Ethan Coen wichtig. Ihr Film soll weder eine Hommage noch ein ironischer Seitenhieb auf John Waynes legend&auml;re Darstellung als Rooster Cogburn sein. Wayne erspielte sich mit seiner Rolle in &#8220;True Grit&#8221; 1969 seinen ersten und einzigen Oscar.</p>
<p>Mehr als vierzig Jahre sp&auml;ter ist auch Jeff Bridges f&uuml;r seine Rolle als Rooster Cogburn f&uuml;r einen Oscar nominiert. Doch der Rooster Cogburn der Coen-Br&uuml;der ist ein anderer als der, den John Wayne spielte. In ihrer Verfilmung des Romans von Charles Portis ist Cogburn nicht der h&auml;rteste Kerl des gesamten Wilden Westens. Er ist ein depressiver, trinkender Cowboy, der wei&szlig;, dass seine Zeit vorbei ist.</p>
<p><strong>&#8220;Vergeltung - Du kannst ihr nicht entgehen.&#8221;</strong></p>
<p>Nicht nur das unterscheidet den Western der Coen Br&uuml;dern vom John-Wayne-Klassiker. &#8220;True Grit&#8221; ist auch ein Film dar&uuml;ber, wer ihn hat: <em>true grit</em>, den &#8220;wahren Schneid“. Und den hat in diesem Film nur eine: Mattie Ross. Die 14-J&auml;hrige, die alleine an die letzte Grenzstadt des Mittleren Westens reist, um den Mord an ihrem Vater zu r&auml;chen, ist die einzige Heldin in diesem Film voller Anti-Helden. Gespielt wird Mattie Ross von Hailee Steinfeld, die zu den Dreharbeiten erst 13 Jahre alt war. Doch davon merkt man nichts.</p>
<div id="attachment_52508" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/true_grit_mattie_ross.jpg"><img class="size-medium wp-image-52508" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/true_grit_mattie_ross-300x200.jpg" alt="Der neue Liebeling der Kritiker: Hailee Steinfeld in ihrer Rolle als Mattie Ross. Foto: Getty Images" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Der neue Liebling der Kritiker: Hailee Steinfeld in ihrer Rolle als Mattie Ross. Foto: Getty Images / Paramount Pictures</p></div>
<p>Brillant spielt sie die resolute G&ouml;re, die sich von nichts und niemandem auf ihrem Rachefeldzug aufhalten l&auml;sst. Auch nicht vom eitlen Texas Ranger LaBoeuf (gespielt von Matt Damon).<br />
Der ist ebenfalls hinter dem M&ouml;rder her und alles andere als begeistert von Matties Idee, zusammen mit Rooster Cogburn auf Gangsterjadg zu gehen.<br />
Aber Mattie setzt sich letztendlich durch. Sie hat eben <em>true grit</em>.<br />
So wird aus Mattie, dem U.S. Marshall Rooster Cogburn, den sie f&uuml;r 100 Dollar engagiert hat, und dem Texas Ranger LaBouef widerwillens ein Dreier-Gespann. Zusammen reiten sie dem Showdown mitten in der Pr&auml;rie entgegen und ihr Weg dahin ist gepflastert von Leichen. Ob erh&auml;ngt an B&auml;umen, gestapelt in der Wildnis oder zerst&uuml;ckelt - &#8220;True Grit&#8221; ist ein Film, der ganz genau hinschaut.</p>
<p><strong>Epische Bilder, brillante Darsteller und Bibelzitate</strong></p>
<div id="attachment_52511" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/true_grit_cogburn.jpg"><img class="size-medium wp-image-52511" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/true_grit_cogburn-200x300.jpg" alt="Jeff Bridges ist f&uuml;r seine Rolle als Rooster Cogburn f&uuml;r einen Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Foto: Getty Images" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jeff Bridges ist f&uuml;r seine Rolle als Rooster Cogburn f&uuml;r einen Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Foto: Getty Images / Paramount Pictures</p></div>
<p>Aber nicht nur in Sachen Mord und Totschlag erkennt man die Liebe zum Detail der Coen-Br&uuml;der. Alles an diesem Film sieht nach Western aus. Angefangen bei Cogburns Augenklappe &uuml;ber LaBoeuf Fransen-Jacke bis hin zu den unz&auml;hligen Bartvariationen. Und es h&ouml;rt sich auch nach Western an. So wechseln sich Bibelzitate und markige Spr&uuml;che im Minutentakt ab und im Hintergrund l&auml;uft Johnny Cash mit &#8220;god&#8217;s gonna cut you down&#8221;.</p>
<p>Beeindruckend sind aber nicht nur die Kost&uuml;me und die Dialoge. Roger Deakins hat mit seiner Kameraarbeit die Einsamkeit des Wilden Westens in epischen Totalen eingefangen und erzeugt mit seinen ausgeblichenen Bildern Trostlosigkeit. So stellt man sich die Pr&auml;rie im Jahre 1872 vor. Aber erst durch die herausragenden Schauspieler und die schn&ouml;rkellose und tiefschwarze Erz&auml;hlweise der Coen-Br&uuml;der wird &#8220;True Grit&#8221; zu einem au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Western. Einen Western, den sich nicht nur Fans des Genres anschauen sollten.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die meisten hab&#8217; ich halt ausgeknockt&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 08:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Karl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Boxen]]></category>

		<category><![CDATA[Boxweltmeisterin]]></category>

		<category><![CDATA[Christina Hammer]]></category>

		<category><![CDATA[Diana Kiss]]></category>

		<category><![CDATA[Dimitri Kirnos]]></category>

		<category><![CDATA[Frauenboxen]]></category>

		<category><![CDATA[Ljubljana]]></category>

		<category><![CDATA[SES-Fightnight]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<category><![CDATA[WBO]]></category>

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		<description><![CDATA[Christina Hammer ist die j&#252;ngste deutsche Boxweltmeisterin. Und sie ist "gierig". Gierig auf ihre Titelverteidigung. Ein Trainingsbesuch. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Acht K&auml;mpfe, acht Siege, sechs davon durch K.O. Wenn man Christina Hammer fragt, wie sie das angestellt hat, sagt sie: &#8220;Die meisten hab&#8217; ich halt ausgeknockt.&#8221; So einfach geht das also. Eine Knock-Out w&auml;re ihr auch heute Abend in Ljubljana ganz recht. Einen Monat vor dem Kampf hat unser Reporter Fabian Karl die Boxerin beim Training besucht. </strong></p>
<div id="attachment_52280" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/christina_hammer_halle.jpg"><img class="size-medium wp-image-52280" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/christina_hammer_halle-300x237.jpg" alt="Direkt unter der S&uuml;dtrib&uuml;ne befindet sich die Boxhalle, in der Christina Hammer trainiert. Foto: Matthis Dierkes" width="300" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Die Poster an den W&auml;nden zeugen von erfolgreichen Tagen. Die jetzigen sind noch erfolgreicher. Foto: Matthis Dierkes</p></div>
<p>Dortmund Mitte Januar ist schockgefrostet. Kein Schnee. Daf&uuml;r K&auml;lte, die einem beim Atmen in der Nase schmerzt. Es ist kurz nach vier Uhr und der kleine schwarze Wagen mit den Sponsorenaufklebern an der Seite, der auf dem Parkplatz an der S&uuml;dtrib&uuml;ne h&auml;lt, kann eigentlich gar nicht Christinas sein. Doch er ist es. Sie ist f&uuml;nfzehn Minuten zu fr&uuml;h und hat das Klischee vom Trainingsflei&szlig;igsten, der zuerst kommt und zuletzt geht, zumindest schon mal zur H&auml;lfte erf&uuml;llt. Auf dem Weg zur Trainingshalle, die sich in den Katakomben direkt unter der S&uuml;dtrib&uuml;ne befindet, frage ich sie, zu welcher Musik sie denn einlaufe. &#8220;Du bist Hammer von Culcha Candela&#8221;, sagt sie. Keine Wortspiele mit diesen Namen denke ich und muss an die Schlagzeile in der Zeitung mit den vier Gro&szlig;buchstaben denken. Die titelte vor ihrem Weltmeisterschaftskampf im Oktober: &#8220;Sexy Christina holt den Hammer raus.&#8221; Das hat sie dann auch gemacht. Seitdem ist sie WBO-Weltmeisterin. Neben dem WBO-Titel (World Boxin Organization) gibt es noch vier weitere Weltmeistertitel. Irgendwann einmal &#8220;Super-Champion&#8221; zu sein, also alle f&uuml;nf Titel zu gewinnen, das ist Christinas Traum.</p>
<p><strong>&#8220;Sie hat den Willen, will k&auml;mpfen und hat keine Angst&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_52283" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/christina_hammer_trainer.jpg"><img class="size-medium wp-image-52283" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/christina_hammer_trainer-300x200.jpg" alt="Dimitri Kirnos (75) ist seit zwei Jahren Christinas Trainer. Foto: Matthis Dierkes" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dimitri Kirnos (75) ist seit zwei Jahren Christinas Trainer. Foto: Matthis Dierkes</p></div>
<p>W&auml;hrend Christina sich &#8220;boxfein&#8221; macht, gehe ich schon mal in die Halle. Zw&ouml;lf Boxs&auml;cke h&auml;ngen an der Decke, ganz hinten ist ein kleiner Ring. Die W&auml;nde sind tapeziert mit Postern aus vergangenen Tagen. Unter den milchschnittenerweichenden Blicken von Vitali und Wladimir, die nat&uuml;rlich auch ihren Platz an den W&auml;nden der Halle haben, sitzt Dimitri Kirnos. Er ist seit zwei Jahren Christinas Trainer und ein Boxurgestein. Seit 60 Jahren sei er jetzt im Boxgesch&auml;ft, erz&auml;hlt er. Angefangen habe er als Jugendlicher in der Ukraine, sp&auml;ter habe er dann sein Sportdiplom in Kiew gemacht und in den Neunzigern sei er nach Deutschland gegangen. Ich frage ihn nach Christinas Erfolgsrezept und der Mann, der sonst immer l&auml;chelt, wird auf einmal ganz ernst: &#8220;Sie hat den Willen, will k&auml;mpfen und hat keine Angst&#8221;, sagt er. Und sie hat ihn.<br />
Gekreuzt haben sich die Wege von Dimitri Kirnos und Christina in Eschwege in der N&auml;he von Kassel. Hier fing Christina als 15-j&auml;hrigen mit dem Boxen an und hier trainierte auch Dimitri Kirnos. W&auml;hrend er 1998 nach Dortmund wechselte, gewann Christina Kampf f&uuml;r Kampf. Ihre Bilanz: Deutsche Meisterin, 20 K&auml;mpfe ungeschlagen. Vor zwei Jahren dann die Entscheidung Profi werden zu wollen. Der passende Trainer war schnell gefunden: Dimitri Kirnos. Bei einem Treffen mit Christinas Eltern hat Kirnos dann sein Wort gegeben: &#8220;In zwei Jahren machen ich sie zum Profi.&#8221; Das hat er.<br />
2009 zog Christina nach Dortmund. Freunde und Familie hat sie in Eschwege zur&uuml;ckgelassen. Wenn man sie fragt, ob ihr das nicht schwergefallen sei, das alles zur&uuml;ckzulassen, sagt sie nur: &#8220;Ich bin da nicht so der Typ&#8221;, und f&uuml;gt hinzu: &#8220;F&uuml;r mich war immer klar: Ich will Profiboxerin und Weltmeisterin werden.&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Boxen hat keine Grenzen. Jeder muss trainieren, um besser zu werden.&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_52286" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/christina_hammer_training.jpg"><img class="size-medium wp-image-52286" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/christina_hammer_training-300x200.jpg" alt="Sechs- bis siebenmal die Woche trainiert Christina. Foto: Matthis Dierkes" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Sechs- bis siebenmal die Woche trainiert Christina. Foto: Matthis Dierkes</p></div>
<p>Profixboxen. Das bedeutet f&uuml;r Christina sechs- bis siebenmal die Woche Training. Morgens zwei Stunden Kondition, abends zwei Stunden Technik. Nebenbei macht sie ihr Abitur am Westfalen-Kolleg. Heute hat sie extra eine Sparringspartnerin eingeladen. Schon nach dem ersten Schlag tut sie mir leid.<br />
&#8220;Angriff ist die beste Verteidigung.&#8221; So lautet Christinas Motto und so boxt sie auch: aggressiv und enorm schlagkr&auml;ftig. Eine gute Physis habe sie, sagt Kirnos, nur manchmal sei sie noch etwas zu beh&auml;big. Ob es noch weitere Schw&auml;chen gebe, frage ich. &#8220;Nein, das ist keine Schw&auml;che&#8221;, sagt Kirnos. &#8220;Boxen hat keine Grenzen. Jeder muss trainiere, um besser zu werden&#8221;, erkl&auml;rt er.<br />
W&auml;hrend Christina mit ihrer Sparringspartnerin Katz und Maus im Ring spielt, &uuml;ben die anderen zw&ouml;lf Jungs und zwei M&auml;dchen in der Boxhalle Schlagtechniken. W&auml;hrend Kirnos Christinas Sparring begutachtet, hat ein &auml;lterer Junge das Training &uuml;bernommen. &#8220;Arbeite, steh&#8217; nicht rum wie ein M&auml;dchen&#8221;, sagt er zu einem kleinen Jungen und faltet dessen Ego damit auf Briefmarkengr&ouml;&szlig;e. Auf die Frage, ob es nicht manchmal anstrengend sei, so erfolgreich in einer M&auml;nnerdom&auml;ne zu sein, antwortet Christina diplomatisch: &#8220;Neid spielt immer eine Rolle im Boxen. Das geh&ouml;rt dazu. Aber ich denke, alle g&ouml;nnen es mir.&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Ich denke immer, dass ich gewinne. Wenn nicht ich, wer dann?&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_52289" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/christina_hammer_selbstbewusst.jpg"><img class="size-medium wp-image-52289" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/christina_hammer_selbstbewusst-300x200.jpg" alt="&quot;Ich denke immer, dass ich gewinne&quot;, sagt Christina einen Monat vor dem Titelkampf. Foto: Matthis Dierkes" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Am 18. Februar bestreitet Christina ihren neunten Profikampf: Die Titelverteidigung gegen Diana Kiss. Foto: Matthis Dierkes</p></div>
<p>Nach dem Training bleibt noch Zeit f&uuml;r ein paar Fragen in der Kabine. Jetzt, knapp einem Monat vor dem Kampf, werde sie immer gieriger auf den Fight, sagt Christina. Gierig in den Ring zu steigen und zu zeigen, dass auch ein M&auml;dchen hart zuschlagen kann.<br />
Ob sie sich siegessicher f&uuml;hle, will ich wissen. &#8220;Ich denke immer, dass ich gewinne&#8221;, sagt sie. &#8220;Wenn nicht ich an mich glaube, wer macht es dann?&#8221; Wie zum Beweis f&uuml;r ihr Selbstbewusstsein zeigt sie ihre T&auml;towierung am linken Unterarm. Sie hat sich das Tattoo direkt nach dem Weltmeistertitel stechen lassen. Es steht f&uuml;r ihren Traum: Super-Champion werden.<br />
Den Traum - wie manch andere Boxer - bei Olympia 2012 in London dabei zu sein, hat sie nicht. Das m&uuml;sse jeder f&uuml;r sich entscheiden und sie habe sich eben dagegen entschieden. &#8220;Im Profiboxen verdient man ja auch deutlich mehr&#8221;, sage ich. &#8220;Das war auch der entscheidende Punkt&#8221;, sagt sie lachend. Wie viel sie genau mit dem Boxen verdient, verr&auml;t sie nicht.<br />
Nach drei Stunden geht das Tor des Signal-Iduna-Parks auf. Christina f&auml;hrt nach Hause und hat damit das Klischee vom Trainingsflei&szlig;igsten voll erf&uuml;llt. Sie ist die Letzte die geht.</p>
<p><em>Update: Am 18. Februar hat Christina ihren WBO-Weltmeistertitel im  Mittelgewicht (bis 72,5 Kilo) erfolgreich verteidigt. Mehr noch. Durch  technischen KO-Sieg in der achten Runde gegen Diana Kiss ist sie nun  auch noch  die amtierende WBF-Weltmeisterin.</em></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a title="Christina Hammer bei SES Boxing" href="http://www.sesboxing.de/?site=BoxTeam&amp;index=12%20-%20Christina%20Hammer&amp;title=Christina+Hammer" target="_blank">Christina Hammer bei SES Boxing</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a title="Statistiken zu Christina Hammer auf Boxrec" href="http://boxrec.com/list_bouts.php?human_id=511100&amp;cat=boxer" target="_blank">Statistiken zu Christina Hammer auf BoxRec</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio*: <a title="eldoradio*-Beitrag &uuml;ber Christina Hammer" href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2522&amp;sel=all&amp;skip=20" target="_blank">Jonathan Niehaus hat die Boxweltmeisterin ebenfalls besucht</a></p>
<p style="color: white;">
</div>
<p><strong></strong></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Selbstst&#228;ndig mit Apps</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/24/11/2010/selbststaendig-mit-apps/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/24/11/2010/selbststaendig-mit-apps/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 22:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Karl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[apple]]></category>

		<category><![CDATA[Apps]]></category>

		<category><![CDATA[awesome apps]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Smartphones erobern den deutschen Markt und damit boomt auch der Handel mit Apps. Wer daran mitverdienen will, muss sich ins Zeug legen. Die Informatik-Studenten Tobias und Sebastian haben es geschafft.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Anfang war die Idee. Bei Thomas Kopinski (30) und Sebastian Riebeling (31) hie&szlig; sie: Spiele f&uuml;r das iPhone entwickeln. Aus der Idee wurde ein Businessplan und aus dem Businessplan wurde &#8220;awesome apps&#8221;. So hei&szlig;t das kleine Unternehmen der beiden ehemaligen Dortmunder Informatik-Studenten. Angefangen hat alles ganz zuf&auml;llig&#8230; </strong></p>
<div id="attachment_44562" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/portrait_apps.jpg"><img class="size-medium wp-image-44562" title="portrait_apps" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/portrait_apps-300x200.jpg" alt="Sebastian Riebeling (links) und Thomas Kopinski (rechts) haben vor einem Jahr &quot;awesome apps&quot; gegr&uuml;ndet. Foto: Matthis Dierkes" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Sebastian Riebeling (li.) und Thomas Kopinski gr&uuml;ndeten &quot;awesome apps&quot; vor einem Jahr. Foto: Matthis Dierkes</p></div>
<p><strong>Sebastian:</strong> Ein Kumpel von uns hatte sich ein iPhone gekauft. Wir haben das Ding dann irgendwie in die Finger bekommen und einfach mal rumprobiert. Zeitgleich gab es diesen immensen Boom um Apps und man hat von allerhand Goldgr&auml;bergeschichten geh&ouml;rt. Dass Entwickler hobbym&auml;&szlig;ig eine App entwickelt haben und dann &uuml;ber Nacht zu Million&auml;ren wurden.</p>
<p><strong>Stimmen denn diese Geschichten?</strong></p>
<p><strong>S</strong><strong>ebastian:</strong> Ja, auf jeden Fall. Es ist zwar ein sehr kleiner Teil von Entwicklern, die mit einer guten Idee und sehr wenig Geld eine App programmiert haben und damit dann reich wurden, aber solche Geschichten hat es definitiv gegeben.</p>
<p><strong>Rechnet ihr auch fest damit?</strong></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Nein. Mit so etwas kann man nicht rechnen. Der Boom kam auch extrem schnell. Innerhalb von ein, zwei Jahren. Mittlerweile will jedes Unternehmen eine eigene App im App Store. So wie fr&uuml;her die firmeneigene Website. Deswegen fahren wir zweigleisig. Auf der einen Seite Auftragsarbeit und auf der anderen Seite die Entwicklung unseres eigenen Spiele-Apps.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/24/11/2010/selbststaendig-mit-apps/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a><strong></strong></p>
<p><strong>Wie lange braucht ihr f&uuml;r die Entwicklung einer App?</strong></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Eigentlich ist die Entwicklung ein klassischer Softwareentwicklungsprozess  mit allen Stationen, die dazugeh&ouml;ren. Von der Planung auf dem Papier, &uuml;ber eine Konzeptentwicklung bis hin zum Design der <a title="Mehr zur Navigation auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brotkr%C3%BCmelnavigation" target="_blank">Klickpfade</a>. Die Entwicklung kann sich von ein bis zwei Tagen bis hin zu mehreren Monaten ziehen. Das h&auml;ngt ganz vom Auftrag des Kunden ab.</p>
<p><strong>Wie geht es dann weiter? </strong></p>
<p><strong>Thomas:</strong> Die fertige App wird zu Apple geschickt und dann einem mehrt&auml;gigen, teilweise auch mehrw&ouml;chigen Review-Prozess unterzogen. Es geht einfach darum gewisse Richtlinien einzuhalten und davon gibt es einige. Grunds&auml;tzlich darf die App nat&uuml;rlich nicht abst&uuml;rzen, sie muss halten, was sie verspricht, darf keine pornographischen oder gewaltt&auml;tige Inhalte haben und so weiter.</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_44583" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/mobile_apps_download.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-44583" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/mobile_apps_download-250x250.jpg" alt="Der App-Boom geht weiter." width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Der App-Boom geht weiter. Quelle: BITKOM, RESEARCH2GUIDANCE</p></div>
<p><strong>K&ouml;nnt ihr von Apps leben? </strong></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Die ersten Jahre sind einfach hart. Wenn man die n&ouml;tigen Kontakte hat und sich einen Ruf erarbeitet hat, dann kann man gut davon leben. Trotz Stress. Gerade als Selbstst&auml;ndiger muss man erst mal nehmen, was kommt. Und alles muss schnell fertig werden. Mit einem Acht-Stundentag ist es da oft nicht getan. Aber das ist das Schicksal eines jeden Selbstst&auml;ndigen, glaube ich.</p>
<p><strong>Was verdient ihr konkret?</strong></p>
<p><strong>Thomas:</strong> Wir orientieren uns da an den Tagess&auml;tzen, die in der Branche &uuml;blich sind. Das sind so 400 bis 600 Euro.</p>
<p><strong>Was verdient Apple an euch? </strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Nat&uuml;rlich verfolgt Apple eigene Interessen. Aber gerade die Infrastruktur des App Stores ist f&uuml;r uns als Entwickler eine gro&szlig;e Chance. 30 Prozent der Einnahmen einer App bekommt Apple. Im Vergleich zu anderen Branchen ist das aber wirklich fair. Ich habe fr&uuml;her f&uuml;r eine Handyspielefirma gearbeitet und da war man froh, wenn man am Ende 30 Prozent f&uuml;r sich behalten konnte.</p>
<p><strong>Haben Apps unser Leben ver&auml;ndert?</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_44561" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/teaser_apps.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-44561" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/teaser_apps-250x250.jpg" alt="&quot;Airport PAD&quot; so hei&szlig;t eine der Apps von&quot; awesome apps&quot;. Sie zeigt die aktuellen Flugtafeln des Airports Paderborn-Lippstadt an. Foto: Matthis Dierkes" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Airport PAD&quot; hei&szlig;t eine der Apps von &quot;awesome apps&quot;. Sie zeigt die aktuellen Flugtafeln des Airports Paderborn-Lippstadt an. Foto: Matthis Dierkes </p></div>
<p><strong>Sebastian:</strong> Fakt ist: Immer mehr Leute nutzen Smartphones. Und die  ersetzen teilweise schon normale Computer. Die Frage ist: Bleiben die  Apps? Experten meinen, dass in sp&auml;testens f&uuml;nf Jahren der Trend enden  wird. Dann sollen alle Anwendungen &uuml;ber das Internet abrufbar sein.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Thomas:</strong> Ob das aber so kommt, k&ouml;nnen wir nicht sagen. Ich habe sogar eine gegenteilige Meinung gelesen. Apple will Apps jetzt auch f&uuml;r den Mac entwickeln und so ein einheitliches System schaffen. Die haben also ein gro&szlig;es Interesse daran, dass es weiterhin Apps geben wird. Daher glaube ich: Das ist noch nicht das Ende der Apps.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.awesome-apps.com/" target="_blank">Die Homepage von awesome apps</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/App_Store" target="_blank">App Store auf wikipedia</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.suite101.de/content/apples-app-store-a62445" target="_blank">Zur Geschichte des App Stores</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://edition.cnn.com/2008/TECH/11/18/iphone.game.developer/index.html" target="_blank">Eine der &#8220;Goldgr&auml;bergeschichten&#8221; um die Apps</a></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Kino-Tipp: Die unertr&#228;gliche Langweiligkeit des Seins</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/11/11/2010/die-unertraegliche-langweiligkeit-des-seins/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/11/11/2010/die-unertraegliche-langweiligkeit-des-seins/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 09:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Karl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[elle fanning]]></category>

		<category><![CDATA[sofia coppola]]></category>

		<category><![CDATA[somewhere]]></category>

		<category><![CDATA[stephen dorff]]></category>

		<category><![CDATA[venice 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Sex, Drugs, Rock and Roll. So schmeckt das Hollywoodstar-Leben. Oder auch nicht. In ihrem neuen Film Somewhere zeigt Sofia Coppola, wie verdammt langweilig Ruhm sein kann.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/logo_kino-tipp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43327" title="logo_kino-tipp" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/logo_kino-tipp.jpg" alt="logo_kino-tipp" width="600" height="200" /></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/logo_kino-tipp.jpg"></a>Man sollte so etwas nicht tun. Man sollte einen Film nicht gut finden, nur weil er cool ist. Die Jury der Filmfestspiele in Venedig hat das trotzdem getan und Sofia Coppola mit dem Goldenen L&ouml;wen f&uuml;r ihren Film <em>Somewhere</em> ausgezeichnet. Zu Recht? </strong></p>
<div id="attachment_40494" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/preview.jpg"><img class="size-full wp-image-40494 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/preview.jpg" alt="Johnny Marco im Interview" width="280" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Johnny Marco (Stephen Dorff) wird von einer italienischen Journalisten interviewt. Foto: Tobis</p></div>
<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;">G&auml;be es einen Luftschutzbunker in Disneyland Paris, er w&uuml;rde wohl so aussehen wie das Hotel Chateau Marmont in West Hollywood.  Seit 1929 steht der wei&szlig;e Kitschkasten nur wenige Schritte entfernt vom legend&auml;ren Sunset Boulevard. Seitdem hat das Hotel vier Erdbeben, die st&auml;rker waren als 5,8, und noch viel mehr Hollywood-Stars ertragen.</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;">Led Zeppelin ist hier mit Motorr&auml;dern durch die Lobby gefahren, James Dean sprang f&uuml;r ein Vorsprechen f&uuml;r <em>Denn sie wissen nicht, was sie tun</em> durch ein Fenster und Britney Spears bekam 2007 Hausverbot, nachdem sie sich das Hotelessen ins Gesicht geschmiert hatte.  Wer es in Hollywood geschafft hat, der mietet sich hier ein. Sicherlich nicht die schlechteste Adresse f&uuml;r ein unterhaltsames Leben. Sollte man meinen. Vor einem Jahr ist Sofia Coppola (<em>Lost in Translation</em>, <em>Marie Antoinette</em>) im Chateau Marmont eingezogen, um ihren neuen Film <em>Somewhere</em> zu drehen. Herausgekommen ist dabei ein Film &uuml;ber die unertr&auml;gliche Langweiligkeit des Seins in Hollywood - zumindest wenn man ein Star im besten Alter ist.</span> <strong>Tristesse royale im Chateau Marmont: Die Leiden eines Hollywoodstars</strong>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;">Um es vorweg zu sagen: Wer ins Kino geht, um eine spannende Geschichte mit ausgekl&uuml;gelter Dramaturgie zu sehen, der sitzt bei <em>Somewhere </em>garantiert im falschen Film. Denn die Geschichte ist schnell erz&auml;hlt:  Johnny Marco <em>(Stephen Doff)</em> ist ein blendendes Beispiel f&uuml;r das, was man einen abgefuckten Hollywoodstar nennt. Wohnhaft im Chateau Marmont verbringt er seine Zeit entweder in seinem schwarzen Ferrari F430, auf Parties oder in Betten mit Frauen, deren Namen er nicht kennt und eigentlich auch nicht kennen will. Was sich nach einer Menge Spa&szlig; f&uuml;r Johnny Marco anh&ouml;rt, ist in Wirklichkeit das komplette Gegenteil: unertr&auml;glich langweilig.</span> <!--EndFragment--></p>
<div id="attachment_40493" class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/preview-3.jpg"><img class="size-full wp-image-40493 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/preview-3.jpg" alt="Johnny Marco (gespielt von Stephen Dorff) nach einer durchzechten Nacht." width="280" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Johnny Marco wacht nach einer durchzechten Nacht - ausnahmsweise - allein auf. Foto: Tobis</p></div>
<p><!--StartFragment-->
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;">Und so bekommt der Zuschauer Johnny Marco auch zu sehen: Er sitzt alleine in seinem Zimmer, raucht, pustet Ringe in die Luft, starrt die Decke an. Das ist Tristesse. Und der Zuschauer schaut ihm dabei zu.  Einzig die Besuche seiner Tochter Cleo <em>(Elle Fanning)</em> durchbrechen diese Monotonie, in der sich Exzess und depressive Einsamkeit die Klinke in die Hand geben. Nachdem Cleos Mutter - von der Johnny geschieden ist - f&uuml;r l&auml;ngere Zeit verreist, muss dieser zum ersten Mal so etwas wie Vaterpflichten &uuml;bernehmen. Neben Tagen vor der Playstation und einer Reise zu einem grotesken italienischen Filmfest fahren die beiden nach Las Vegas. Dort verabschiedet sich Johnny von seiner elfj&auml;hrigen Tochter Cleo. Sie f&auml;hrt ins Ferienlager und ihm wird auf dem R&uuml;ckweg klar, dass sein Leben ein einziges Ferienlager f&uuml;r Erwachsene ist - mit zu viel Alkohol, zu vielen Frauen und zu wenig Sinn.</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;">„I am fucking nothing. Not even a person“, h&ouml;rt man ihn nach dieser Erkenntnis in sein Telefon schluchzen. Doch seine Ex-Frau, die er in seiner Verzweiflung angerufen hat, kann ihn nicht mehr ernst nehmen. Er solle es mal mit etwas Ehrenamtlichen probieren. Einen besseren Tipp hat sie nicht. Das ist die tragischste Szene des Films und als man gerade meint, zu verstehen, wer denn dieser Johnny Marco ist, da endet der Film. Mittendrin. Somewhere eben.</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;"><em><strong>„Ich bin auch schon mal gefragt worden, warum meine Filme immer so cool seien.“</strong></em><strong> - Sofia Coppola</strong></p>
<p><!--StartFragment--><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;">Nun kann man sich sicher fragen: Ist dieser Film nicht schrecklich langweilig? Ja, das ist er. Aber irgendwie schafft es Sofia Coppola diese Langeweile ziemlich gut aussehen zu lassen.  Neben gro&szlig;artig melancholischen Bildern und wirklich guter Popmusik (Phoenix, Foo Fighters, Gwen Stefani, The Strokes, Brian Ferry und vielen, vielen mehr) sind aber auch Coppolas Hauptdarsteller wirklich &uuml;berzeugend.</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<div id="attachment_40496" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/preview-2.jpg"><img class="size-full wp-image-40496 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/preview-2.jpg" alt="Johnny Marco und Cleo (gespielt von Elle Fanning)" width="280" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Johnny Marco und seine Tochter Cleo (gespielt von Elle Fanning) lauschen der Musik in der Lobby. Foto: Tobis </p></div>
<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;">Stephen Dorff, der selbst einmal im Hotel Chateau Marmont gelebt hat - bis ihm irgendwann das Geld ausging -, spielt Johnny Marco genau so, wie man sich einen Hollywoodstar vorstellt, an dem bereits der Milchzahn der Zeit genagt hat. Und auch Elle Fanning spielt den Engel in Johnnys Leben ohne dabei kitschig zu wirken. Zudem bietet der Film auch ein paar tolle Szenen. So wird Johnny auf einer Pressekonferenz gefragt, ob sein neuer Film nicht etwas mit Post-Globalismus zu tun h&auml;tte und wie denn sein t&auml;gliches Workout auss&auml;he. Es sind solche Szenen, die zeigen wie grotesk eigentlich diese Traumfabrik Hollywood funktioniert und die dem Film seinen ironischen Charme verleihen.</span></p>
<p><!--EndFragment--><strong>Fast so gut wie Lost in Translation</strong></p>
<p><!--StartFragment--><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;">Viele Kritiker haben bem&auml;ngelt, dass <em>Somewhere</em> zu pathetisch, zu hohl, zu cool, zu banal sei. Aber darum geht es ja schlie&szlig;lich auch. Um das Leben eines Hollywoodstars. Und das ist eben so. Da kennt sich Sofia Coppola aus. Schlie&szlig;lich ist sie die Tochter des ber&uuml;hmten Regisseurs Francis Ford Coppola (<em>Der Pate</em>, <em>Apocalypse Now</em>).  Wer Lost in Translation geliebt hat, der wird <em>Somewhere</em> m&ouml;gen. F&uuml;r alle Freunde des Asthma-Stils in Sachen Schnitt, ist dieser Film sicherlich nichts. Zu qu&auml;lend lang sind viele Einstellungen. Verdient war der Goldene L&ouml;we in Venedig aber trotzdem - auch wenn der Film sicher nicht jedem gefallen wird.</span></p>
<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/_lMm0ao6Jn0?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_lMm0ao6Jn0?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<div class="additionallinks" style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;">
<p style="color: white;"><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p style="color: white;">Kinostart ist der 11. November</p>
<p style="color:white;"><a title="Somewhere auf focusfeatures.com" href="http://focusfeatures.com/film/somewhere/" target="_blank">Offizielle Website (englisch) </a></p>
</div>
<div align="center">
<a href="http://www.pflichtlektuere.com/category/kino_tipp/"><br />
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		</item>
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		<title>Deutschland - Argentinien: Wer macht&#8217;s?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/03/07/2010/deutschland-argentinien-wer-machts/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/03/07/2010/deutschland-argentinien-wer-machts/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 23:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Karl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[wm-special]]></category>

		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>

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		<category><![CDATA[Kapstadt]]></category>

		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[&#214;zil gegen Messi, Schweinsteiger gegen Mascherano. Am Samstag hei&#223;t es High Noon in Kapstadt. Die deutsche Nationalmannschaft trifft, wie schon 2006, im Viertelfinale der Weltmeisterschaft auf Argentinien. Aber wer macht's? Ein Beitrag zur Lage der Fu&#223;ballnation direkt vom Campus:    


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<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/voxpop.mp3">Vor dem Viertelfinale: Zum Reinh&ouml;ren hier klicken</a></strong></p>
<p style="color: white;">
</div>


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