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	<title>pflichtlektüre &#187; Elena Bernard</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Tollwut - eine sch&#228;umende Krankheit</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/22/05/2012/tollwut-eine-schaeumende-krankheit/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/22/05/2012/tollwut-eine-schaeumende-krankheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 May 2012 04:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Schaum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

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		<category><![CDATA[Impfung]]></category>

		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>

		<category><![CDATA[Michael Roggendorf]]></category>

		<category><![CDATA[Robert Koch Institut]]></category>

		<category><![CDATA[Schaum]]></category>

		<category><![CDATA[Tollwut]]></category>

		<category><![CDATA[Virus]]></category>

		<category><![CDATA[WHO]]></category>

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		<description><![CDATA[Schaum vor dem Mund: Bei Tollwut k&#252;ndigt er den sicheren Tod an. Wie entsteht dieser Schaum und welches Risiko besteht f&#252;r uns?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_97776" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/banner-5-600x200.jpg"><img class="size-full wp-image-97776" title="Banner Themenwoche Schaum" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/banner-5-600x200.jpg" alt="Von Schaumschl&auml;gern bis zum Quantenschaum. Foto: Stefanie Br&uuml;ning" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Von Schaumschl&auml;gern bis zum Quantenschaum. Foto: Stefanie Br&uuml;ning, Teaserbild: flickr/stijn</p></div>
<p><strong>Die gelben Schilder mit einem roten Fuchs sind wohl den meisten von uns noch bekannt: Tollwut-Impfgebiet. Als Kinder bekamen wir zu h&ouml;ren: &#8220;Wenn ein zahmes Wildtier kommt, darfst du es nicht anfassen. Es k&ouml;nnte Tollwut haben.&#8221; In Deutschland ist dieser Hinweis inzwischen &uuml;berfl&uuml;ssig. Viele Urlaubsorte, so auch EM-Land Ukraine sind jedoch nach wie vor betroffen.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_96332" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/dave-proffer.jpg"><img class="size-medium wp-image-96332" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/dave-proffer-300x225.jpg" alt="F&uuml;r die Fu&szlig;ball-EM will die Ukraine das Tollwutrisiko minimieren und die Stra&szlig;en von streunenden Hunden &quot;s&auml;ubern&quot;. Foto: flickr/Dave Proffer" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">F&uuml;r die Fu&szlig;ball-EM will die Ukraine das Tollwutrisiko minimieren und die Stra&szlig;en von streunenden Hunden &quot;s&auml;ubern&quot;. Foto: flickr/Dave Proffer</p></div>
<p>Im Januar dieses Jahres machte die Tollwut mal wieder Schlagzeilen. Nicht mit einem spektakul&auml;ren Krankheitsfall, sondern durch aufsehenerregende Vorsichtsma&szlig;nahmen: &#8220;Massenmorde&#8221; an Stra&szlig;enhunden werfen Tiersch&uuml;tzer der Ukraine vor. Ob die T&ouml;tungen von streunenden Hunden mit offizieller Billigung geschehen sind, l&auml;sst sich anzweifeln. Fakt ist jedoch, dass Kiew in Vorbereitung auf die EM die Stra&szlig;en &#8220;s&auml;ubern&#8221; und das Tollwutrisiko minimieren m&ouml;chte. So wurde zum Beispiel der Verkauf von Hunden und Katzen verboten.</p>
<p>Dennoch besteht ein Risiko f&uuml;r EM-Besucher: &#8220;Bei Auslandsreisen sollte man sich rechtzeitig &uuml;ber die Tollwutgefahr informieren. Am h&ouml;chsten ist das Risiko in Indien, aber auch in der Ukraine und in Polen muss man vorsichtig sein&#8221;, erkl&auml;rt Michael Roggendorf. Er ist Direktor des Instituts f&uuml;r Virologie an der Universit&auml;t Duisburg  Essen. Teil des Instituts ist das Konsiliarlaboratorium f&uuml;r Tollwut, das  unter anderem daf&uuml;r zust&auml;ndig ist, in Verdachtsf&auml;llen zu untersuchen,  ob tats&auml;chlich eine Tollwutinfektion vorliegt. Au&szlig;erdem ber&auml;t das Institut Reisende zum Tollwutrisiko und m&ouml;glichen Vorsichtsma&szlig;nahmen. &#8220;Im Zweifel findet man auch bei der WHO Informationen zur Verbreitung von Tollwut im entsprechenden Land&#8221;, sagt Roggendorf. EM-G&auml;sten r&auml;t die Weltgesundheitsorganisation WHO, sich von streunenden Tieren fernzuhalten und im Fall einer Bissverletzung sofort eine medizinische Notfallstelle aufzusuchen.</p>
<p><strong>Bei Tollwutverdacht: Impfung</strong></p>
<p>Besteht ein Tollwutverdacht, bekommt der Patient sofort eine Postexpositionsprophylaxe, kurz PEP. Dabei handelt es sich um  eine Impfung, die unmittelbar nach der m&ouml;glichen Infektion verabreicht  wird und die den Ausbruch der Erkrankung verhindern kann. Da Tollwut  bislang nicht heilbar ist, stellt eine rechtzeitige PEP die einzige  M&ouml;glichkeit dar, das Leben des Infizierten zu retten. Dabei reicht die  Zeit nicht aus, um festzustellen, ob das Tier &uuml;berhaupt tollw&uuml;tig war  und ob eine Infektion stattgefunden hat. Die PEP wird daher auf Verdacht  hin verabreicht. Nach Sch&auml;tzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO  rettet die PEP nach einer Tollwutinfektion j&auml;hrlich rund 327 000  Menschen weltweit das Leben.</p>
<div id="attachment_95431" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/comedy_nose.jpg"><img class="size-medium wp-image-95431" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/comedy_nose-300x200.jpg" alt="Je n&auml;her die Verletzung am Gehirn ist, desto eher bricht die Tollwut aus. Foto: flickr/comedy_nose" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Je n&auml;her die Verletzung am Gehirn ist, desto eher bricht die Tollwut aus. Foto: flickr/comedy_nose</p></div>
<p>Wenn man sich mit Tollwut infiziert und nicht rechtzeitig eine PEP  erh&auml;lt, dauert es in der Regel einen bis drei Monate, bis die Krankheit  ausbricht. Zum Teil treten erste Symptome aber schon innerhalb einer  Woche nach der Infektion auf, in anderen F&auml;llen dauert es mehr als ein  Jahr. Die Zeit zwischen Infektion und Ausbruch der Erkrankung h&auml;ngt  davon ab, wie schnell das Virus das Gehirn erreicht. Bei einer  Verletzung im Gesicht bleibt weniger Zeit als wenn die Infektionsstelle  am Fu&szlig; ist, bei einer tiefen Verletzung geht es schneller als bei einer  oberfl&auml;chlichen. Sobald das Virus im Gehirn angekommen ist, vermehrt es  sich rapide und verursacht eine Gehirnentz&uuml;ndung. Erste Symptome sind  Fieber sowie Schmerzen und Schwellung an der Infektionsstelle.</p>
<p><strong>Wie entsteht der Schaum?</strong></p>
<p>Der bekannte Schaum vor dem Mund tritt erst in einem sp&auml;teren Stadium  der Krankheit auf. F&uuml;r die Bildung des Schaums spielen verschiedene  Faktoren zusammen: &#8220;Bei Tollwut kommt es zu vermehrtem Speichelfluss&#8221;,  erkl&auml;rt Michael Roggendorf. Dies liegt daran, dass sich das Virus vom  Gehirn aus &uuml;ber das Nervensystem im K&ouml;rper ausbreitet und unter anderem  auch zu den Speicheldr&uuml;sen gelangt. Doch mehr Speichel allein f&uuml;hrt  nicht zum Schaum. Hinzu kommt eine Rachenl&auml;hmung, so dass der Erkrankte  nicht mehr Schlucken kann. Au&szlig;erdem kann sich die Zunge krampfartig  bewegen und schl&auml;gt den Speichel schlie&szlig;lich schaumig. Dieses Ph&auml;nomen  gibt es nicht nur bei Tollwut, sondern auch bei anderen Krankheiten wie  Epilepsie und Vergiftungen.</p>
<p><strong>Die Symptome sind nicht eindeutig</strong></p>
<div id="attachment_95411" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/chefjancris.jpg"><img class="size-medium wp-image-95411" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/chefjancris-300x200.jpg" alt="Typisch Tollwut? Nicht jedes tollw&uuml;tige Tier wird aggressiv. Foto: flickr/chefjancris" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Typisch Tollwut? Nicht jedes tollw&uuml;tige Tier wird aggressiv. Foto: flickr/chefjancris</p></div>
<p>&#8220;Der Schaum vor dem Mund ist aber nicht das einzige Symptom bei  Tollwut&#8221;, betont Roggendorf. Typisch sind au&szlig;erdem Hyperaktivit&auml;t,  Reizbarkeit, Aggressivit&auml;t und Verwirrtheit. Keines der Symptome muss  jedoch zwangsl&auml;ufig auftreten. Nicht immer verl&auml;uft die Tollwut  tats&auml;chlich &#8220;w&uuml;tend&#8221;. Bei Mensch und Tier gibt es auch so genannte  paralytische Verl&auml;ufe, bei denen die k&ouml;rperliche und geistige  Leistungsf&auml;higkeit nach und nach abnehmen, bis der Erkrankte ins Koma  f&auml;llt und schlie&szlig;lich stirbt. Beiden Verl&auml;ufen gemeinsam ist, dass das  Gehirn sichtlich gesch&auml;digt wird.</p>
<p><strong>Geringes Risiko in Deutschland</strong></p>
<p>In Deutschland m&uuml;ssen wir allerdings wenig Angst vor Tollwut haben: Sechs Jahre ist es inzwischen her, dass ein Wildtier in Deutschland Tollwut hatte. Im Februar 2006 wurde die Krankkheit zuletzt bei einem Fuchs im Kreis Mainz-Bingen diagnostiziert. Bis 2008 wurden noch vorsorglich Impfk&ouml;der ausgelegt um ein Wiederauftreten der Krankheit zu verhindern.</p>
<div id="attachment_95413" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/digitalprimate.jpg"><img class="size-medium wp-image-95413 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/digitalprimate-300x225.jpg" alt="Von F&uuml;chsen geht in Deutschland derzeit keine Tollwutgefahr mehr aus. Foto: flickr/digitalprimate" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Von F&uuml;chsen geht in Deutschland derzeit keine Tollwutgefahr mehr aus. Foto: flickr/digitalprimate</p></div>
<p>Seither gilt Deutschland nach den Kriterien der Weltorganisation f&uuml;r Tiergesundheit als tollwutfrei. Zwei Risikofaktoren gibt es trotzdem noch: Der erste sind Hunde, die illegal aus Tollwutgebieten eingef&uuml;hrt wurden. Der zweite Risikofaktor ist den meisten Deutschen unbekannt, in den USA hingegen spielt er eine gro&szlig;e Rolle: Flederm&auml;use. Flederm&auml;use erkranken nicht an der klassischen Tollwut, sondern an einer anderen Form, der so genannten Fledermaustollwut. Diese ist ebenso t&ouml;dlich wie die klassische Tollwut und kann auch in Deutschland noch auftreten.</p>
<p>&#8220;Das Risiko von einer Fledermaus gebissen zu werden, ist aber sehr gering, denn anders als Hunde oder F&uuml;chse greifen tollw&uuml;tige Flederm&auml;use den Menschen nicht an&#8221;, sagt Michael Roggendorf. Wird man in Deutschland von einem Wildtier gebissen, besteht – anders als die meisten von uns erwarten – kaum ein Anlass, sich wegen einer m&ouml;glichen Tollwutinfektion zu sorgen. &#8220;Grunds&auml;tzlich gilt, dass man sich nicht in Gebieten infizieren kann, in denen keine Tollwut mehr vorkommt&#8221;, hei&szlig;t es im epidemiologischen Bulletin des Robert Koch Instituts. Schwieriger ist es bei Hunden: Im Zweifel muss mit dem Besitzer abgekl&auml;rt werden, ob ein Tollwutverdacht gerechtfertigt ist. Sollte man jedoch mit einer Fledermaus in Ber&uuml;hrung kommen, ist ein Arztbesuch  auf jeden Fall sinnvoll. So r&auml;t das Robert Koch Institut: &#8220;Kann ein  relevanter Kontakt zu einer Fledermaus, d. h. ein Biss oder Kratzer  nicht ausgeschlossen werden, so sollte in jedem Fall eine PEP  verabreicht werden.&#8221;</p>
<div id="attachment_95414" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/eviltomthai.jpg"><img class="size-medium wp-image-95414" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/eviltomthai-300x200.jpg" alt="Die Fledermaustollwut konnte bislang nicht ausgerottet werden. Das Risiko von einer Fledermaus &quot;angefallen&quot; zu werden ist aber sehr gering. Foto: flickr/eviltomthai" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fledermaustollwut konnte bislang nicht ausgerottet werden. Das Risiko von einer Fledermaus &quot;angefallen&quot; zu werden ist aber sehr gering. Foto: flickr/eviltomthai</p></div>
<p>F&uuml;r Menschen, die beruflich Kontakt mit Flederm&auml;usen haben, empfiehlt die St&auml;ndige Impfkommission sogar eine vorsorgliche Impfung, die von Zeit zu Zeit aufgefrischt wird, so wie wir es zum Beispiel auch von der Tetanus-Impfung kennen. Diese Empfehlung gilt au&szlig;erdem f&uuml;r Laborpersonal, das mit Tollwutviren arbeitet. J&auml;ger hingegen m&uuml;ssen sich seit 2010 vorerst nicht mehr impfen lassen, so lange es keine neuen Tollwut-F&auml;lle in Deutschland gibt.</p>
<p>Noch immer sterben nach Angaben der WHO j&auml;hrlich etwa 55 000 Menschen an Tollwut, davon 20 000 allein in Indien. &#8220;Es gab Forschungen zu Medikamenten, die aber alle nicht erfolgreich waren&#8221;, sagt Michael Roggendorf. Nach wie vor ist die Tollwut also unheilbar. Dennoch besteht Hoffnung: Durch gro&szlig;e Impfkampagnen kann es gelingen, die Tollwut weltweit auszurotten.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/T/Tollwut/Tollwut.html" target="_blank">Informationen Robert Koch Instituts zu Tollwut</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.uni-due.de/virologie/konsi_tollwut.html" target="_blank">Das Konsiliarlaboratorium f&uuml;r Tollwut</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/21/05/2012/eine-ganz-schaumige-geschichte/">Eine ganz schaumige Geschichte</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/22/05/2012/tollwut-eine-schaeumende-krankheit/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mit alten Handys helfen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Müll]]></category>

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		<description><![CDATA[Recycling mal anders: Wer sein altes Handy im Dortmunder Zoo abgibt, kann damit Menschenaffen helfen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_85752" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg"><img class="size-full wp-image-85752" title="banner_themenwoche_mull" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg" alt="Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>Viele alte Handys landen in der M&uuml;lltonne oder bleiben einfach in der Schublade liegen. Selbst wenn sie noch funktionieren, kommen die meisten Menschen nicht auf die Idee, dass man das alte Modell noch sinnvoll nutzen kann. Mittlerweile machen verschiedene Aktionen darauf aufmerksam, so auch im Dortmunder Zoo.</strong></p>
<div id="attachment_84875" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/handysammelbox1.jpg"><img class="size-medium wp-image-84875" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/handysammelbox1-200x300.jpg" alt="Am Eingang des Dortmunder Zoos steht die Sammelbox f&uuml;r alte Handys. Foto: Zoo Dortmund" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Am Eingang des Dortmunder Zoos steht die Sammelbox f&uuml;r alte Handys. Foto: Zoo Dortmund</p></div>
<p>Elektroschrott schadet der Umwelt. Giftige Gase bei der Verbrennung,  Schwermetalle, die den Boden verseuchen, und so weiter. Das d&uuml;rften viele im Hinterkopf haben. Vielleicht ist das einer der Gr&uuml;nde, warum  alte Handys – funktionsf&auml;hig oder nicht – oft in der Schublade liegen  bleiben. Doch die Entsorgung von alten Elektroger&auml;ten kann der Umwelt  sogar helfen, vorausgesetzt, sie werden fachgerecht recycelt. Da das  Recycling oft mehr Geld einbringt, als es kostet, nutzen verschiedene  Organisationen den Elektroschrott sogar als Spendenquelle.</p>
<p>Ein solches Projekt wurde zum Beispiel im Jahr 2011 von der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) gestartet. Der Erl&ouml;s aus den alten Handys kam bei dieser Kampagne den Menschenaffen in Mittelafrika zu Gute. In diesem Jahr sollen Tierarten in S&uuml;dostasien unterst&uuml;tzt werden. In vielen teilnehmenden Zoos stehen Sammelboxen, in denen Zoobesucher ihre alten Handys entsorgen k&ouml;nnen. Auch der Dortmunder Zoo beteiligt sich an der Aktion.</p>
<p><strong>Was passiert mit den alten Handys?</strong></p>
<div id="attachment_84876" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/orangutanfotozoodortmund1.jpg"><img class="size-medium wp-image-84876" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/orangutanfotozoodortmund1-300x200.jpg" alt="Orang-Utan Walter lebt im Dortmunder Zoo. Seinen Artgenossen in S&uuml;dostasien hilft die aktuelle Kampagne der EAZA. Foto: Zoo Dortmund" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Orang-Utan Walter lebt im Dortmunder Zoo. Seinen Artgenossen in S&uuml;dostasien hilft die aktuelle Kampagne der EAZA. Foto: Zoo Dortmund</p></div>
<p>Die gesammelten Handys werden an ein Recycling-Unternehmen weitergeleitet. Dort werden Handys, die noch nutzbar sind, wieder so aufgearbeitet, dass sie weiterverkauft werden k&ouml;nnen. Doch auch kaputte Handys k&ouml;nnen verwendet werden: &#8220;Wir sammeln alle Handys, egal in welchem Alter und Zustand&#8221;, sagt Nadja Niemann, wissenschaftliche Assistentin des Dortmunder Zoodirektors. &#8220;Was nicht mehr reparabel ist, wird zerlegt&#8221;, erkl&auml;rt sie. Denn jedes Handy enth&auml;lt wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertet werden k&ouml;nnen. Abz&uuml;glich der Recyclingkosten bleiben pro Handy noch etwa 50 Cent bis 2 Euro, so dass der Zoo im Durchschnitt 1 Euro pro Handy von der Recyclingfirma erh&auml;lt. Dieses Geld geht dann an die jeweilige EAZA-Kampagne und wird beispielsweise f&uuml;r den Schutz von Menschenaffen eingesetzt.</p>
<p><strong>Coltan-Abbau gef&auml;hrdet Lebensraum der Affen</strong></p>
<div id="attachment_84513" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/mobiel-gert-janssen8-300x189-photo-apenheul.jpg"><img class="size-full wp-image-84513 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/mobiel-gert-janssen8-300x189-photo-apenheul.jpg" alt="Der niederl&auml;ndische Zoo Apenheul hat viele Handys zugunsten der Gorillas gesammelt. Foto: Apenheul" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Der niederl&auml;ndische Zoo Apenheul hat viele Handys zugunsten der Gorillas gesammelt. Foto: Apenheul</p></div>
<p>Doch die Affen profitieren nicht nur vom Verkaufserl&ouml;s, den die alten   Handys erzielen. Denn f&uuml;r die Elektronik der Ger&auml;te wird unter anderem   das Metall Tantal ben&ouml;tigt. Dieses gewinnt man aus einem Erz namens  Coltan. Rund 2000 Tonnen werden j&auml;hrlich abgebaut, oft unter inhumanen  Bedingungen. Doch was haben die Affen damit zu tun? Um an das wertvolle  Erz zu gelangen, werden beispielsweise im Kongo Teile des Regenwalds  abgeholzt, in dem die letzte Population des bedrohten &Ouml;stlichen  Flachlandgorillas lebt, die dadurch immer st&auml;rker zur&uuml;ckgeht.</p>
<p>Aus den gesammelten Handys werden Tantal und andere Metalle wie Silber, Gold, Palladium, Kupfer und Kobalt zur&uuml;ckgewonnen. Ein einzelnes Handy enth&auml;lt zwar jeweils nur wenige Milligramm der wertvollen Metalle. Doch weltweit ben&ouml;tigt allein die Handy-Industrie j&auml;hrlich viele Tonnen der Edelmetalle. Das Recycling von Elektroger&auml;ten wie Handys hilft dabei, den Abbau zu reduzieren und so auch die Affen zu sch&uuml;tzen.</p>
<p><strong>&#8220;Die meisten wissen nicht, dass es Recycling-M&ouml;glichkeiten gibt&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_84888" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/glen-bowman3511874961_64f9605444_o.jpg"><img class="size-medium wp-image-84888" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/glen-bowman3511874961_64f9605444_o-225x300.jpg" alt="Auch aus kaputten Handys k&ouml;nnen die wertvollen Rohstoffe zur&uuml;ckgewonnen werden. Foto: www.flickr.com/Glen Bowman" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auch aus kaputten Handys k&ouml;nnen die wertvollen Rohstoffe zur&uuml;ckgewonnen werden. Foto: www.flickr.com/Glen Bowman</p></div>
<p>&#8220;Das Tolle an der Kampagne ist, dass sie nicht nur Aufmerksamkeit f&uuml;r die bedrohten Tierarten weckt, sondern im Idealfall eine Recycling-Welle ausl&ouml;st, die dann auch wieder direkt den Tieren zugute kommt. So tut man mit dem Recycling doppelt Gutes&#8221;, meint Nadja Niemann. Was den bisherigen Erfolg der Sammelaktion im Dortmunder Zoo angeht, ist sie allerdings weniger zufrieden: &#8220;Wir haben im letzten Jahr leider nur ungef&auml;hr 100 Handys gesammelt. Dabei hat ja fast jeder ein altes Handy zu Hause liegen. Nur: Die meisten wissen nicht, dass es Recyclingm&ouml;glichkeiten gibt&#8221;, vermutet sie.</p>
<p>Dennoch nutzen verschiedene Organisationen Handyspenden, um Geld zu sammeln. Die Deutsche Umwelthilfe etwa bietet den Nutzern auf ihrer Seite die M&ouml;glichkeit, ihr Handy selbst online zu verkaufen und einen Teil des Erl&ouml;ses f&uuml;r Projekte der Umwelthilfe zu spenden. Dabei w&auml;hlt der Nutzer Marke, Modell und Zustand seines alten Handys und kann damit berechnen lassen, wie viel er f&uuml;r sein Altger&auml;t noch bekommen kann. Modelle, die sich nicht mehr verkaufen lassen, k&ouml;nnen kostenlos zum Recycling geschickt werden. Auch Recycling-Angebote ohne Spendenhintergrund gibt es im Internet. Die Mobilfunkanbieter sind sogar gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Ger&auml;te kostenlos zur&uuml;ck zu nehmen und umweltschonend zu entsorgen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.handysfuerdieumwelt.de" target="_blank">Das Recycling-Angebot der Deutschen Umwelthilfe</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.apecampaign.org" target="_blank">Die EAZA-Kampagne</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.dortmund.de/zoo" target="_blank">Homepage des Dortmunder Zoos</a></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/" target="_blank">Vom Pulli zum Putzlappen?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/studentenmuell-hochgerechnet/" target="_blank">Studentenm&uuml;ll hochgerechnet</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/muellberge-fuer-die-steckdose/" target="_blank">M&uuml;llberge f&uuml;r die Steckdose</a></p>
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</strong></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Wissenswert: Der Alternative Nobelpreis</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/12/2011/wissenswert-der-alternative-nobelpreis/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/09/12/2011/wissenswert-der-alternative-nobelpreis/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 07:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Alternative Nobelpreise]]></category>

		<category><![CDATA[Armut]]></category>

		<category><![CDATA[Auszeichnung]]></category>

		<category><![CDATA[Engagement]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Right Livelihood Award]]></category>

		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab dem 10. Dezember werden die Nobelpreise verliehen. Schon am 5. Dezember wurden die Preistr&#228;ger der "Alternativen Nobelpreise" gek&#252;rt. Wo liegt der Unterschied und wozu dienen sie?


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_74616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg"><img class="size-full wp-image-74616" title="Banner_Wissenswert" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg" alt="Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/poniblog" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>Eigentlich hei&szlig;t er &#8220;Right Livelihood Award&#8221;, also in etwa &#8220;Preis f&uuml;r die richtige Lebensweise&#8221;. Denn auch wenn sich die Bezeichnung &#8220;Alternativer Nobelpreis&#8221; schnell eingeb&uuml;rgert hat, besteht streng genommen keine Verbindung zum Nobelpreis. </strong></p>
<p>Der Journalist und Philatelist Jakob von Uexk&uuml;ll hatte dem Nobelpreiskomitee 1980 vorgeschlagen, weitere Kategorien f&uuml;r Nobelpreise einzuf&uuml;hren, um Menschen zu ehren, die sich besonders f&uuml;r die Umwelt oder f&uuml;r Arme engagieren. Dies war jedoch nicht m&ouml;glich, denn zu den Kategorien Physik, Chemie, Medizin oder Physiologie, Literatur und Frieden, die Alfred Nobel festgelegt hat,  k&ouml;nnen laut seinem Testament keine weiteren hinzugef&uuml;gt werden. Eine Ausnahme bildet der Preis f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften. Dieser wird gemeinsam mit den Nobelpreisen vergeben. Doch nicht die Nobelstiftung finanziert diesen Preis, sondern die schwedische Reichsbank.</p>
<p><strong>Eigener Preis, der Engagement f&uuml;r Umwelt und Arme belohnt</strong></p>
<p><strong></strong> Da das Nobelpreiskomitee seinen Antrag ablehnte, gr&uuml;ndete von Uexk&uuml;ll selbst eine Stiftung. In den ersten Jahren mietete die Stiftung R&auml;umlichkeiten f&uuml;r die Preisvergabe, seit 1985 findet die Zeremonie im Schwedischen Reichstag statt, jeweils im Dezember, wenige Tage vor der Verleihung der Nobelpreise. Im September gibt die Right Livelihood Award Stiftung die Preistr&auml;ger bekannt.  Bis heute wird der Right Livelihood Award aus Spenden finanziert. Je nach Spendenaufkommen schwanken die Preisgelder. In diesem Jahr teilen sich drei Preistr&auml;ger 150.000 Dollar. Sinn des Preises ist, die Arbeit der Gek&uuml;rten zu unterst&uuml;tzen. Deshalb m&uuml;ssen sie das Geld f&uuml;r ihr Projekt verwenden, nicht f&uuml;r sich selbst. Au&szlig;erdem verhilft die Auszeichnung den Preistr&auml;gern zu internationaler Bekanntheit.</p>
<div id="attachment_79800" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/preistrager-rla.jpeg"><img class="size-medium wp-image-79800" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/preistrager-rla-300x200.jpg" alt="Die diesj&auml;hrigen Preistr&auml;ger: Huang Ming, Jacqueline Moudeina, Vertreter der NGO &quot;GRAIN&quot; und Ina May Gaskin." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die diesj&auml;hrigen Preistr&auml;ger: Huang Ming, Jacqueline Moudeina, Vertreter der NGO &quot;GRAIN&quot; und Ina May Gaskin. Foto und Teaser: www.rightlivelihood.org.</p></div>
<p>Ausgezeichnet werden Menschen und Initiativen. In der Regel erhalten drei Preistr&auml;ger einen Geldpreis, ein weiterer einen undotierten Ehrenpreis. Vorschl&auml;ge kann jeder einreichen, so dass auch kleine, unbekannte Aktionen eine Chance haben. Kategorien wie beim Nobelpreis gibt es beim Right Livelihood Award nicht. &#8220;Denn oft sind es gerade jene neuen Wege und L&ouml;sungsans&auml;tze, die in keine Schublade passen wollen, die den Problemen unserer Zeit am besten gerecht werden&#8221;, hei&szlig;t es zur Begr&uuml;ndung auf der offiziellen Website.  Preistr&auml;ger sind in diesem Jahr die Menschenrechtlerin Jacqueline Moudeina aus dem Tschad, die US-amerikanische Hebamme Ina May Gaskin und die spanische Organisation GRAIN, die sich unter anderem dagegen einsetzt, dass ausl&auml;ndische Investoren mehr und mehr Ackerland in Entwicklungsl&auml;ndern aufkaufen. Den undotierten Ehrenpreis hat der Chinese Huang Ming erhalten f&uuml;r seinen Einsatz zur Verbreitung von Solarenergie.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.rightlivelihood.org" target="_blank">Right Livelihood Award</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Wissenswert:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/02/12/2011/wissenswert-weltaidstag/">Weltaidstag </a></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/25/11/2011/wissenswert-die-internationale-atomenergie-organisation/">Internationale Atomenergie-Organisation</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Brain Painting</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/06/12/2011/brain-painting/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/06/12/2011/brain-painting/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 09:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Brain Painting]]></category>

		<category><![CDATA[Brain-Computer-Interfaces]]></category>

		<category><![CDATA[Computer]]></category>

		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Locked-In-Syndrom]]></category>

		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Malen, ohne auch nur einen Muskel zu r&#252;hren? Schnittstellen zwischen Computer und Gehirn erm&#246;glichen, Bilder allein mit Gedanken zu malen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bunte Formen auf einem Computerbildschirm. Ein wenig, wie eine erweiterte Version von Paint. Doch diese Punkte hat niemand per Mausklick auf den Bildschirm gebracht. Sie sind allein durch Gedanken entstanden. Der K&uuml;nstler Adi Hoesle und die W&uuml;rzburger Psychologie-Professorin Andrea K&uuml;bler haben gemeinsam ein Malprogramm entwickelt, das direkt &uuml;ber Gehirnstr&ouml;me gesteuert wird: Brain Painting.</strong></p>
<div id="attachment_79421" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-79421" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/bild7v3kopie2-300x300.png" alt="Dieses Gem&auml;lde wurde mit Hilfe von Brain Painting erstellt." width="300" height="300" /><p class="wp-caption-text">Dieses Gem&auml;lde wurde mit Hilfe von Brain Painting erstellt. Fotos: www.brain-painting.com</p></div>
<p>Die Basis des Programms bilden sogenannte Brain-Computer-Interfaces (BCI), also Schnittstellen zwischen Computer und Gehirn. Diese werden bereits f&uuml;r einfache Computerspiele wie Ego-Shooter eingesetzt. Doch die Entwicklung des Brain Paintings ist viel mehr als Spielerei: Sie erm&ouml;glicht gel&auml;hmten Patienten wieder kreativ zu werden.</p>
<p>Gerade f&uuml;r Menschen, die unter dem sogenannten Locked-In-Syndrom leiden, also bei vollem Bewusstsein in einem bewegungslosen K&ouml;rper gefangen sind, kann Brain Painting einen erheblichen Gewinn an Lebensqualit&auml;t bedeuten. &#8220;Durch Brain Painting sind die Patienten wieder in der Lage, selbst etwas zu schaffen. Das steigert ihr Selbstwertgef&uuml;hl und sie f&uuml;hlen sich st&auml;rker integriert&#8221;, beschreibt Adi Hoesle, der das Projekt k&uuml;nstlerisch leitet.</p>
<p><strong>Individuelle Betreuung<br />
</strong></p>
<p>Anders als ein normales Computerprogramm, kann man die Brain-Painting-Software nicht einfach kaufen und benutzen. Bisher ist die Technik so aufw&auml;ndig, dass die Patienten intensiv betreut werden m&uuml;ssen. Dazu kommt das Team um Adi Hoesle zu den Patienten nach Hause. &#8220;Man baut auch eine per&ouml;nliche Beziehung zu den Menschen auf&#8221;, sagt Hoesle.</p>
<div id="attachment_79423" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-79423" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/mbild5.png" alt="Von seinem Bett aus arbeitet ALS-Patient Reinhard Fissler an seinem Werk &quot;Licht am Ende des Tunnels&quot;" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Von seinem Bett aus arbeitet ALS-Patient Reinhard Fissler an seinem Werk &quot;Licht am Ende des Tunnels&quot;</p></div>
<p>Nach einem Vorgespr&auml;ch geht es ans Werk. Am Kopf des Patienten werden Elektroden befestigt, die seine Hirnstr&ouml;me messen. Damit sie Kontakt zur Kopfhaut haben und nicht verrutschen, stecken sie in einer Art Badekappe, unter die ein Kontaktgel gespritzt wird. Bevor das Malen beginnen kann, muss der Computer auf die Hirnstr&ouml;me des Patienten eingestellt werden. Daf&uuml;r wird eine Technik genutzt, die schon l&auml;nger existiert: Das Brain Spelling, bei dem ein Sprachcomputer &uuml;ber Gehirnstr&ouml;me gesteuert wird. Sind alle diese Vorbereitungen getroffen, kann es endlich losgehen.</p>
<p><strong>Wie kommt der Punkt auf die Leinwand?</strong></p>
<p>Zwei Bildschirme werden zum Malen ben&ouml;tigt. Auf dem einen ist die Malpalette zu sehen, dargestellt in einer Matrix, der andere zeigt die Leinwand. Der K&uuml;nstler schaut am Bildschirm auf die Matrix, in der die verschiedenen Malwerkzeuge und Farben stehen. Nun konzentriert er sich auf das Tool, das er ausw&auml;hlen m&ouml;chte. Da er die ganze Zeit nur dieses anschaut und sich nichts ver&auml;ndert, sind die Hirnstr&ouml;me gleichm&auml;&szlig;ig. Immer wieder blinken die Tools aber kurz auf. Das Blinken ist f&uuml;r das Gehirn ein unerwarteter Reiz. Daraufhin zeigt sich bei der Gehirnstrommessung die so genannte P300-Welle, ein positiver Ausschlag 300 Milisekunden nach dem Reiz.</p>
<div id="attachment_79422" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-79422" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/matrix3-300x213.png" alt="Mit Hilfe dieser Matrix werden die Malwerkzeuge ausgew&auml;hlt." width="300" height="213" /><p class="wp-caption-text">Mit Hilfe dieser Matrix werden die Malwerkzeuge ausgew&auml;hlt.</p></div>
<p>Diese P300-Welle registriert der Computer und w&auml;hlt das Tool aus, auf das sich der K&uuml;nstler konzentriert hat. Auf diese Weise wird der Cursor auf der Leinwand positioniert und Farben, Formen, Transparenz und Pinselgr&ouml;&szlig;e festgelegt. &#8220;Dadurch ergeben sich quasi unendlich viele M&ouml;glichkeiten&#8221;, sagt Adi Hoesle.  Nach all diesen Schritten ist nun der erste Punkt auf dem Bild zu sehen. Je nachdem, wie gut der Computer auf den jeweiligen K&uuml;nstler eingestellt ist, kann jede einzelne Auswahl mehrere Minuten dauern.</p>
<p>Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen auch Fehler passieren. Denn eine P300-Welle kann auch durch andere unerwartete Reize ausgel&ouml;st werden. Ein klingelndes Telefon etwa kann dazu f&uuml;hren, dass der Computer ein falsches Tool ausw&auml;hlt oder ein Punkt an einer ungewollten Stelle auf der Leinwand landet. Von sich selbst erz&auml;hlt Adi Hoesle: &#8220;Ich kann mich so konzentrieren, dass mich Ablenkung nicht st&ouml;rt. Ich habe auch schon auf Ausstellungen vor vielen Zuschauern gemalt.&#8221; F&uuml;r den Fall, dass doch eine Auswahl anders ist als beabsichtigt, gibt es die R&uuml;ckg&auml;ngig-Funktion.</p>
<p><strong>&#8220;Eine Art von Meditation&#8221;</strong></p>
<p>All dies klingt sehr aufw&auml;ndig und erm&uuml;dend. &#8220;Das ist es auch am Anfang&#8221;, best&auml;tigt Hoesle. Schlie&szlig;lich muss man sich stark konzentrieren, damit das Ergebnis am Ende aussieht wie gew&uuml;nscht. Doch Hoesle findet das Brain Painting mittlerweile entspannend. Er beschreibt: &#8220;F&uuml;r mich ist es eine Art Meditation. Ein Gef&uuml;hl, ins eigene Gehirn zu wandern. Das ist eine extreme Art der Selbstwahrnehmung.&#8221; Ungewollte Auswahlen macht er meist nicht r&uuml;ckg&auml;ngig, denn schlie&szlig;lich entstammen auch sie seinem Gehirn.</p>
<p><strong>Erfunden f&uuml;r einen Bekannten<br />
</strong></p>
<p>Adi Hoesle hatte die Idee zu dem Projekt, als bei dem Maler J&ouml;rg Immendorf ALS diagnostiziert wurde, eine Krankheit, die zu fortschreitender L&auml;hmung f&uuml;hrt. F&uuml;r ihn suchte Hoesle  nach einer M&ouml;glichkeit, weiter k&uuml;nstlerisch t&auml;tig zu sein. Der T&uuml;binger Professor Niels Birbaumer, der sich mit Computer-Hirn-Schnittstellen besch&auml;ftigt, unterst&uuml;tzte ihn bei der Umsetzung. Inzwischen betreut seine ehemalige Doktorandin Andrea K&uuml;bler das Projekt wissenschaftlich. J&ouml;rg Immendorf ist 2007 verstorben bevor die Brain-Painting-Technik fertig war. Doch heute profitieren andere ALS-Patienten von der Entwicklung.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Die Krankheit ALS</strong></p>
<p style="color: white;">ALS steht f&uuml;r Amyotrophe Lateralsklerose. Diese Krankkheit bef&auml;llt das Nervensystem und bewirkt, dass Signale nicht mehr an die Muskeln weitergegeben werden k&ouml;nnen, so dass der Betroffene sich nach und nach immer weniger bewegen kann, bis schlie&szlig;lich auch die Atemmuskulatur versagt.</p>
<p style="color: white;">
</div>
<p>Momentan betreut das Brain-Painting-Team zwei ALS-Patienten. &#8220;Unsere Kapazit&auml;ten sind zur Zeit klein, weil gerade ein EU-F&ouml;rderprojekt ausgelaufen ist. Jetzt fehlt das Geld&#8221;, erkl&auml;rt Hoesle. Vor seiner k&uuml;nstlerischen Ausbildung hat er als Krankenpfleger gearbeitet. Mit ALS-Patienten hatte er zu dieser Zeit noch keinen Kontakt, wohl aber mit Tetraplegikern, also Menschen, die auf Grund einer Querschnittsl&auml;hmung Arme und Beine nicht nutzen k&ouml;nnen. &#8220;Auch f&uuml;r solche Patienten w&auml;re Brain Painting sicherlich ein Gewinn&#8221;, meint der K&uuml;nstler.</p>
<p><strong>Was ist ein Original? Und wer ist der K&uuml;nstler?</strong></p>
<p>Was Adi Hoesle am Brain Painting fasziniert, ist aber nicht nur der Vorteil f&uuml;r gel&auml;hmte Patienten. &#8220;Diese Technik f&uuml;hrt auch zu philosophischen Fragen&#8221;, meint er. Wer ist denn &uuml;berhaupt der Urheber eines Bildes? Ist es der Mensch, der durch seine Gedanken den Computer bedient, oder vielleicht derjenige, der die Auswahlm&ouml;glichkeiten festgelegt hat? Und was ist ein &#8220;Original&#8221;, wenn doch alles am Computer ist? Was genau ist eigentlich die Kunst? Sind es die Gedanken? Wie bei so vielen philosophischen Problemen l&auml;sst sich wohl keine einfache Antwort finden. &#8220;Das Brain Painting sorgt daf&uuml;r, dass wir unser ganzes Verst&auml;ndnis von Kunst neu &uuml;berdenken m&uuml;ssen&#8221;, glaubt Hoesle.</p>
<p><strong>Zukunftspl&auml;ne</strong></p>
<div id="attachment_79420" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-79420" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/bild6brainpainting-300x266.png" alt="Adi Hoesle beim Brain Painting. Der K&uuml;nstler blickt auf einen Bildschirm mit der Malpalette und sieht gleichzeitig die Leinwand." width="300" height="266" /><p class="wp-caption-text">Adi Hoesle beim Brain Painting. Der K&uuml;nstler blickt auf einen Bildschirm mit der Malpalette und sieht gleichzeitig die Leinwand.</p></div>
<p>Bislang ist Hoesle der einzige nicht gel&auml;hmte K&uuml;nstler, der die Brain-Painting-Technik nutzt. Denn noch ist die Software schwierig zu bedienen. &#8220;Das Handling muss noch vereinfacht werden. Bisher muss man sich gut mit Informatik auskennen, um das Programm zu bedienen&#8221;, sagt Hoesle. Er selbst sei mittlerweile in der Lage, alles selbst zu machen, doch jeder andere brauche zum Gedanken-Malen noch die Hilfe einer Person, die mit dem Computer umgehen kann.</p>
<p>Ein weiterer Nachteil ist, dass der k&uuml;nstlerische Freiheitsgrad recht eingeschr&auml;nkt ist. Zwar bietet das Programm viele Wahlm&ouml;glichkeiten, doch letztlich ist ein gro&szlig;er Teil vorbestimmt. Eine Mona Lisa wird man wohl kaum auf die Leinwand bringen. Deshalb arbeitet Hoesle zur Zeit an einem neuen Projekt, genannt Brain Drawing. Dieses soll es erm&ouml;glichen, allein durch die Vorstellung von Bewegung zu zeichnen. W&auml;hrend die Gem&auml;lde, die beim Brain Painting entstehen, abstrakt sind, w&auml;re mit Brain Drawing auch konkrete Kunst m&ouml;glich.</p>
<p>Hoesle tr&auml;umt davon, dass die Software irgendwann einmal so weit ist, dass sie auch ohne Konzentration und Bewusstsein bedient werden kann, etwa im Schlaf. &#8220;Dann k&ouml;nnte ich mich abends mit den Elektroden am Kopf hinlegen und w&uuml;rde morgens nach dem Aufwachen sehen, was mein Gehirn im Schlaf gemalt hat. Aber das ist f&uuml;rs Erste nur eine Utopie.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.brain-painting.com/" target="_blank">Brain Painting</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.retrogradist.de/" target="_blank">Homepage von Adi Hoesle</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=4c2ba826-4be7-4bd9-9ad9-d4f11b80f847" target="_blank">Viedeobeitrag des Schweizer Fernsehens &uuml;ber Brain Painting</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		<item>
		<title>Schlafkulturen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/schlafkulturen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/schlafkulturen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Schlaf]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Bett]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturen]]></category>

		<category><![CDATA[Länder]]></category>

		<category><![CDATA[Nacht]]></category>

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		<category><![CDATA[Schlafkulturen]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlafen muss jeder. Aber wie, das ist eine Frage der Kultur. Auf dem Boden, mit der ganzen Familie oder blo&#223; nicht auf dem R&#252;cken.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_78467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg"><img class="size-full wp-image-78467" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg" alt="Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>In Deutschland legen wir uns abends in unser Bett, kuscheln uns unter die Bettdecke und schlafen bis zum n&auml;chsten Morgen, um dann am kommenden Tag wach zu sein. Eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Doch wie sieht das in anderen L&auml;ndern aus? Junge Menschen aus aller Welt erz&auml;hlen, wie man in ihrem Heimatland schl&auml;ft.</strong></p>
<p><object width="100%" height="400" data="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=04b9410ff0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=04b9410ff0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Teaser: Fahnen: www.nationalflaggen.de; Bett: flickr.com/ joelk75; Montage: Elena Bernard</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Themenwoche Schlaf:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">F&uuml;nf Tage lang dreht sich bei uns alles ums Thema Schlaf. Zusammen mit eldoradio* pr&auml;sentieren wir euch Interessantes, Kurioses und Unglaubliches. eldoradio* steigt heute  (29.11.) um 19 Uhr live mit der Wissenschaftsendung Ultraschall ein. Online gibt es t&auml;glich einen neuen Beitrag.</p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>StuPa-Wahlen an der UDE</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/21/11/2011/stupa-wahlen-an-der-ude/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/21/11/2011/stupa-wahlen-an-der-ude/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 18:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Amtsgericht Gelsenkirchen]]></category>

		<category><![CDATA[ASta]]></category>

		<category><![CDATA[Stupa]]></category>

		<category><![CDATA[UDE]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=77321</guid>
		<description><![CDATA[Duisburg/Essen. Heute beginnen an der Universit&#228;t Duisburg-Essen (UDE) die Wahlen zum Studierendenparlament. Gleichzeitig entscheidet das Amtsgericht Gelsenkirchen, ob die Wahl &#252;berhaupt g&#252;ltig ist.
Eigentlich sollte die StuPa-Wahl schon im Juni stattfinden, musste aber wegen formaler Fehler verschoben werden. Jetzt haben die Studierenden beider Universit&#228;ten vom 21. bis 25. November die M&#246;glichkeit, ihre Stimme abzugeben. Doch auch [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Duisburg/Essen. </strong><strong>Heute beginnen an der Universit&auml;t Duisburg-Essen (UDE) die Wahlen zum Studierendenparlament. Gleichzeitig entscheidet das Amtsgericht Gelsenkirchen, ob die Wahl &uuml;berhaupt g&uuml;ltig ist.</strong></p>
<p>Eigentlich sollte die StuPa-Wahl schon im Juni stattfinden, musste aber wegen formaler Fehler verschoben werden. Jetzt haben die Studierenden beider Universit&auml;ten vom 21. bis 25. November die M&ouml;glichkeit, ihre Stimme abzugeben. Doch auch diese Wahl steht auf wackeligen F&uuml;&szlig;en, denn das Amtsgericht Gelsenkirchen hat heute Mittag eine einstweilige Anordnung gepr&uuml;ft, die zum Abbruch der Wahlen f&uuml;hren k&ouml;nnte. Das Ergebnis ist noch nicht bekannt. Der Antrag wurde unter anderem von Mitgliedern des AstA gestellt. &Uuml;ber die Gr&uuml;nde wollte der AStA auf Nachfrage keine Auskunft geben. Sollte es tats&auml;chlich zu der einstweiligen Anordnung kommen, m&uuml;sste ein neuer Wahltermin gefunden werden, der nach Angaben von Felix Hesse, dem Vorsitzenden des StuPa-Pr&auml;sidiums, fr&uuml;hestens im Mai stattfinden k&ouml;nnte.</p>
<p>Wenn die Wahlen wie geplant durchgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen, stehen von Montag (21.) bis Freitag (25.) an beiden Universit&auml;ten jeweils zwischen 10 und 16 Uhr Wahlurnen bereit, an denen Studierende unter Vorlage ihres Studentenausweises ihre Stimme abgeben k&ouml;nnen. Gew&auml;hlt werden 37 Mitglieder f&uuml;r das Studierendenparlament.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.asta-due.de/fileadmin/user_upload/Inhalte/News/2011_Wahlbekanntmachung.pdf" target="_blank">Wahlbekanntmachung der UDE</a></p>
<p style="color: white;"> </p>
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/21/11/2011/stupa-wahlen-an-der-ude/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>RUB: Sushi in der Mensa</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/21/11/2011/rub-sushi-in-der-mensa/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<category><![CDATA[Japan-Woche]]></category>

		<category><![CDATA[Mensa]]></category>

		<category><![CDATA[RUB]]></category>

		<category><![CDATA[Sushi]]></category>

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		<description><![CDATA[Bochum. „Essst&#228;bchen statt Messer und Gabel“ hei&#223;t es in dieser Woche an der Ruhr-Uni Bochum. Denn vom 21. bis 25. November veranstaltet die RUB eine Japan-Woche, an der sich auch die Mensa beteiligt.
Als Gast wurde der Koch Daniel Takeshi Wieland eingeladen, der sich auf Sushi-Catering spezialisiert hat. Gemeinsam mit den K&#246;chen des Akademischen F&#246;rderwerks bereitet [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bochum. „Essst&auml;bchen statt Messer und Gabel“ hei&szlig;t es in dieser Woche an der Ruhr-Uni Bochum. Denn vom 21. bis 25. November veranstaltet die RUB eine Japan-Woche, an der sich auch die Mensa beteiligt.</strong></p>
<p>Als Gast wurde der Koch Daniel Takeshi Wieland eingeladen, der sich auf Sushi-Catering spezialisiert hat. Gemeinsam mit den K&ouml;chen des Akademischen F&ouml;rderwerks bereitet er f&uuml;nf Tage lang frische Sushi-Variationen zu Mensa-Preisen zu. Jeden Tag soll es eine andere Spezialit&auml;t geben. Auch die bei Sushi-Fans bekannten Variationen Nigiri, Maki und California-Roll werden im Aktionsbereich der Mensa angeboten.</p>
<p>Anlass der Japan-Woche ist die 150-j&auml;hrige Freundschaft zwischen Deutschland und Japan. Die RUB hat mehrere japanische Partneruniversit&auml;ten, mit denen sie seit &uuml;ber 40 Jahren kooperiert. Morgen (22.) wird die Japan-Woche offiziell er&ouml;ffnet. Die Feier findet von 15-16 Uhr in der Mensa statt. Erwartet wird unter anderem der japanische Generalkonsul Kiyoshi Koinuma. Gleichzeitig startet die Ausstellung „Mein Japan- Dein Japan“ im Mensa-Foyer. Dort zeigen Studierende Fotos, die sie w&auml;hrend Aufenthalten in Japan aufgenommen haben.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/15/11/2011/japanische-woche-an-der-rub/" target="_blank">Japanische Woche an der RUB</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Vortrag: „Vorsicht Tierheilpraktiker“</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/21/11/2011/vortrag-vorsicht-tierheilpraktiker/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/21/11/2011/vortrag-vorsicht-tierheilpraktiker/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Biologie]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Colin Goldner]]></category>

		<category><![CDATA[Paramedizin]]></category>

		<category><![CDATA[Tiermedizin]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Biologie und Gesellschaft“ der Fachgruppe Biologie und ihre Didaktik findet heute um 17.15 Uhr im H&#246;rsaal 2 des Chemiegeb&#228;udes ein Vortrag zum Thema „Vorsicht Tierheilpraktiker. Alternativverterin&#228;re Diagnose- und Behandlungsverfahren“ statt.
Der Referent Dr. Colin Goldner arbeitet als Klinischer Psychologe und Wissenschaftsjournalist. Au&#223;erdem leitet er das „Forum Kritische Psychologie e.V.“, ist Mitglied im [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Biologie und Gesellschaft“ der Fachgruppe Biologie und ihre Didaktik findet heute um 17.15 Uhr im H&ouml;rsaal 2 des Chemiegeb&auml;udes ein Vortrag zum Thema „Vorsicht Tierheilpraktiker. Alternativverterin&auml;re Diagnose- und Behandlungsverfahren“ statt.</strong></p>
<p>Der Referent Dr. Colin Goldner arbeitet als Klinischer Psychologe und Wissenschaftsjournalist. Au&szlig;erdem leitet er das „Forum Kritische Psychologie e.V.“, ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der „Giordano Bruno Stiftung“ und Mitbegr&uuml;nder einer Tierrechtsorganisation. Zum Thema seines Vortrags hat er bereits ein Sachbuch mit gleichem Titel verfasst.</p>
<p>Die Veranstaltungsreihe behandelt in diesem Semester Themen aus der Paramedizin. Der Vortrag ist offen f&uuml;r alle Interessierten. Im Anschluss wird eine Diskussion angeboten.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Nach der Uni K&#252;rbisschnitzen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/10/2011/nach-der-uni-kuerbisschnitzen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/10/2011/nach-der-uni-kuerbisschnitzen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 14:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Basteln]]></category>

		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[Halloween]]></category>

		<category><![CDATA[Kürbis]]></category>

		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

		<category><![CDATA[Nebenjob]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=74664</guid>
		<description><![CDATA[Halloween steht vor der T&#252;r und damit beginnt die Arbeit von TU-Student René Wimmer. Er zeigt Kindern, wie man gruselige K&#252;rbisfratzen schnitzt. Von einem ganz besonderen Nebenjob.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>TU-Student René Wimmer verdient sein Geld mit K&uuml;rbissen: Jedes Jahr vor Halloween unterweist er Kinder in der Kunst, gruselige Fratzen in die harte Schale zu schnitzen. Die Arbeit mit den Kindern macht ihm Spa&szlig; und bereitet ihn auch auf seinen angestrebten Job als F&ouml;rderschullehrer vor.</strong></p>
<div id="attachment_74693" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-74693 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/rene2-300x200.jpg" alt="Vor Halloween gibt René K&uuml;rbisschnitzkurse auf dem Hof Ligges" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Vor Halloween gibt René K&uuml;rbisschnitzkurse auf dem Hof Ligges. Foto: Elena Bernard</p></div>
<p>Kerzen erhellen den Raum, rund ein Dutzend Kinder sitzt auf Strohballen im Kreis in der Scheune des Hof Ligges in Kamen Methler. René Wimmer, Rehap&auml;d-Student an der Uni Dortmund, beginnt zu erz&auml;hlen: Die Geschichte von Halloween und alles, was man als angehender K&uuml;rbisschnitz-Profi &uuml;ber K&uuml;rbisse wissen muss. &#8220;Der K&uuml;rbis hat eine Sonnenseite und eine Erdseite&#8221;, erkl&auml;rt er. &#8220;Die Erdseite sieht nicht so sch&ouml;n aus, aber das liegt daran, dass der K&uuml;rbis damit immer den Boden ber&uuml;hrt hat.&#8221; Mit diesem Wissen gewappnet, d&uuml;rfen sich die Kinder nun ihren K&uuml;rbis aussuchen. Aber kaum haben sie gelernt, dass auch die Erdseite ihres Arbeitsobjekts nicht absto&szlig;end, sondern ganz normal ist, kommt doch noch etwas zum Ekeln: René erz&auml;hlt ihnen, dass manchmal Geister in den K&uuml;rbissen sitzen und dort ihren Nasenschleim hinterlassen. &#8220;Wenn die Kinder dann den K&uuml;rbis aush&ouml;hlen, finden alle auf einmal Geisterpopel.&#8221;</p>
<p><strong>Ein K&uuml;rbis f&uuml;r jeden</strong></p>
<p><strong></strong>Ist der K&uuml;rbis von den Kernen befreit, geht es ans Schnitzen. René legt dabei Wert darauf, dass die Kinder so viel wie m&ouml;glich selbst machen. &#8220;Sie sollen Dinge ausprobieren und ruhig auch rummatschen k&ouml;nnen.&#8221; Er unterst&uuml;tzt sie nur so viel wie n&ouml;tig. Am Ende kann jedes Kind seinen eigenen K&uuml;rbis mit nach Hause nehmen.</p>
<div id="attachment_74694" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-74694" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/schitzausweis-300x200.jpg" alt="Nachdem die Kinder ihren K&uuml;rbis gestaltet haben, bekommen sie einen Schnitzausweis. Foto: Elena Bernard" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Nachdem die Kinder ihren K&uuml;rbis gestaltet haben, bekommen sie einen Schnitzausweis. Foto: Elena Bernard</p></div>
<p>René betreut Kindergartengruppen und Schulklassen, Kindergeburtstagsfeiern und Kinder, die sich einfach so zu einem Schnitzkurs anmelden. Manche der Kinder kommen schon seit mehreren Jahren vor Halloween zum Hof Ligges. Bei ihrem ersten Besuch bekommen sie einen &#8220;K&uuml;rbisschnitzausweis&#8221;, auf dem sie sich dann f&uuml;r jeden fertigen K&uuml;rbis eine Unterschrift geben lassen und die Stufen Bronze, Silber und Gold erreichen k&ouml;nnen. Unterschrieben wird der Ausweis von der &#8220;Hexe vom Dienst&#8221;, also der jeweiligen Kursleiterin. René ist zur Zeit das einzige m&auml;nnliche Mitglied im Anleiter-Team und nennt sich stattdessen &#8220;Zaubermeister&#8221;. Er erkl&auml;rt: &#8220;Eigentlich f&auml;nde ich ja &#8220;Hexenmeister&#8221; gut, aber da haben die Hexen was gegen.&#8221;</p>
<div id="attachment_74691" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-74691" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/kurbis2-300x200.jpg" alt="K&uuml;rbis2" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Mit einer kleinen S&auml;ge werden Muster in den K&uuml;rbis geschnitten. Foto: Elena Bernard</p></div>
<p>Auch Erwachsene buchen K&uuml;rbisschnitzkurse, etwa bei Betriebsausfl&uuml;gen. Ein Lehrerkollegium und eine Arztpraxis waren zum Beispiel in diesem Jahr schon da. Doch solche Kurse &uuml;bernimmt René h&ouml;chstens ab und zu als Vertretung: &#8220;Mir macht es mit Kindern einfach mehr Spa&szlig;.&#8221; Bei der Frage, wie viel er verdient, muss der Student erstmal &uuml;berlegen. Das Geld sei ihm nicht so wichtig, sagt er: &#8220;Ich mache das, weil ich die Arbeit mit Kindern toll finde und weil ich glaube, dass ich die Erfahrung auch f&uuml;r sp&auml;ter gebrauchen kann.&#8221; Nach dem Studium m&ouml;chte er an einer F&ouml;rderschule arbeiten. Bei den Schnitzkursen k&ouml;nne er Praxis im Umgang mit Kindern sammeln und sich so auf seine sp&auml;tere Arbeit vorbereiten. Momentan studiert der 31-J&auml;hrige Rehabilitationswissenschaften an der TU Dortmund.</p>
<div id="attachment_74690" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-74690" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/kurbis1-300x200.jpg" alt="Gruselig oder dekorativ: Die fertigen K&uuml;rbisse. Foto: Elena Bernard" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Gruselig oder dekorativ: Die fertigen K&uuml;rbisse. Foto: Elena Bernard</p></div>
<p><strong>René ist schon lange dabei</strong></p>
<p><strong></strong>Seit sechs Jahren arbeitet er jeden Oktober auf dem Hof Ligges. Eine Freundin habe ihn auf die Idee gebracht, sagt er. Sie habe ihn mit auf den K&uuml;rbishof genommen. Im folgenden Jahr habe er dort selbst angefangen. &#8220;Ich habe dann erstmal selbst gelernt, was es mit Halloween auf sich hat, damit ich es jetzt den Kursteilnehmern beibringen kann.&#8221; Au&szlig;erdem habe er sich mit dem Konzept f&uuml;r die Kinder-Kurse vertraut gemacht, das Hofbesitzerin Ute Ligges gemeinsam mit einer Sonderschullehrerin entwickelt hat.</p>
<p>Die K&uuml;rbisse werden auf dem Hof Ligges selbst angebaut. An T&auml;tigkeiten wie der K&uuml;rbisernte hat René aber weniger Interesse. Er arbeitet nur im Oktober, manchmal auch schon im September auf dem Hof Ligges. Allerdings gebe es in diesem Jahr auch Adventsaktionen. &#8220;Vielleicht mache ich da ja mit&#8221;, sagt er.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Die Geschichte von Halloween</strong></p>
<p style="color: white;">Das Wort Halloween entwickelte sich aus &#8220;All Hallows Evening&#8221;, bedeutet also &#8220;Abend vor Allerheiligen&#8221;. Gefeiert wurde am 31.Oktober aber schon lange bevor der Gedenktag Allerheiligen eingef&uuml;hrt wurde: Bei den Kelten war an diesem Tag das Jahr zu Ende und wurde beim Samhain-Fest mit gro&szlig;en Feuern verabschiedet. Schon damals glaubten die Menschen, dass in der Nacht die Geister der Verstorbenen wiederk&auml;men und f&uuml;rchteten sich vor verirrten Seelen. Darauf geht der Brauch zur&uuml;ck, Geister zum Beispiel durch K&uuml;rbisfratzen abzuschrecken.</p>
</div>
<p><span style="font-family: mceinline;"><br />
</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.hof-ligges.de" target="_blank">Die Homepage von Hof Ligges </a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/24/10/2011/traumjob-monster/" target="_blank">Traumjob Monster</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/10/2009/halloween-ein-festtag-zwischen-grusel-splatter-und-ahnengedenken/" target="_blank"> Ein Festtag zwischen Grusel-Splatter und Ahnengedenken</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/28/10/2011/nach-der-uni-kuerbisschnitzen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Studentenflut an den Ruhr-Unis</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/10/2011/studentenflut-an-den-ruhr-unis/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/17/10/2011/studentenflut-an-den-ruhr-unis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 19:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Doppeljahrgang]]></category>

		<category><![CDATA[Erstsemester]]></category>

		<category><![CDATA[Hörsäle]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr-Universität Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenflut]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Universität Duisburg-Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=73482</guid>
		<description><![CDATA[Die NRW-Landesregierung hat mit solch einem Ansturm nicht gerechnet. 115.000 Erstsemester tummeln sich in H&#246;rsaal und Mensa. Wie sind die Unis im Ruhrgebiet darauf vorbereitet?


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&Uuml;berf&uuml;llte H&ouml;rs&auml;le, kein Platz mehr im Wohnheim, lange Schlangen beim BAf&ouml;G-Amt. Wer etwas von einer „Studentenflut&#8221; geh&ouml;rt hat, f&uuml;hlt sich auf dem Campus vermutlich best&auml;tigt. 115.000 Erstsemester gibt es in diesem Jahr an den Unis in NRW - 18 Prozent mehr als 2010.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_73493" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/studentenflut.jpg"><img class="size-medium wp-image-73493 " title="studentenflut" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/studentenflut-300x200.jpg" alt="studentenflut" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wer in den vergangenen Tagen einen BAf&ouml;G-Antrag stellen wollte, musste sich auf lange Wartezeiten einrichten. Foto: Caroline Nagorski</p></div>
<p>Ursachen f&uuml;r die Steigerung gibt es viele: An erster Stelle wird in diesem Jahr meist das Aussetzen der Wehrpflicht genannt. Dadurch kommen viele m&auml;nnliche Abiturienten, die eigentlich zum Bund gemusst h&auml;tten, schon jetzt an die Unis. Die geburtenstarken Jahrg&auml;nge Anfang der 90er gelten als weiterer Grund. In der Diskussion ist auch, ob die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren zur Erh&ouml;hung der Bewerberzahlen beitr&auml;gt. Josef K&ouml;nig, Pressesprecher der RUB, h&auml;lt das f&uuml;r unwahrscheinlich: In den letzten Jahren sei die Zahl der Neueinschreibungen trotz der Studiengeb&uuml;hren hoch gewesen und nicht etwa bei Einf&uuml;hrung der Studiengeb&uuml;hren eingebrochen. Dass es in Bayern und Niedersachsen doppelte Abiturjahrg&auml;nge gibt, wirkt sich auf die Universit&auml;ten des Ruhrgebiets offenbar wenig aus. Nach Angaben der Pressesprecher haben sich nicht wesentlich mehr Abiturienten aus diesen Bundesl&auml;ndern beworben.</p>
<p><strong>Wie sieht es bei den Unis im Einzelnen aus?</strong></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>TU Dortmund</strong></p>
<p style="color: white;">In Dortmund gibt es in diesem Jahr 4.600 Erstsemester, vergangenes Jahr waren es 4.100. In den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren werden rund 7.500 zus&auml;tzliche Studienanf&auml;nger erwartet. Wird es also eng auf dem Campus? „Wir haben Vorsorge daf&uuml;r getragen, dass genug Personal und R&auml;ume f&uuml;r die neuen Studierenden zur Verf&uuml;gung stehen werden&#8221;, versichert Pressesprecherin Stephanie Bolsinger. Geplant seien verschiedene Bauma&szlig;nahmen: So solle auf dem Campus Nord ein neues Seminar- und H&ouml;rsaalgeb&auml;ude entstehen, au&szlig;erdem gebe es Planungen f&uuml;r einen Logistik-Campus. Bei Bedarf w&uuml;rden auch externe R&auml;umlichkeiten angemietet. Finanziert werden sollen die Ma&szlig;nahmen laut Bolsinger zum Beispiel durch Gelder aus dem Hochschulpaket II: Pro zus&auml;tzlichem Studierenden erh&auml;lt die Uni 20.000 Euro, verteilt auf vier Jahre.</p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Universit&auml;t Duisburg-Essen</strong></p>
<p style="color: white;">Den gr&ouml;&szlig;ten Zuwachs an Studienanf&auml;ngern verzeichnet die Universit&auml;t Duisburg-Essen: 6.000 Erstsemester beginnen in diesem Jahr dort ihr Studium - das sind fast 23 Prozent mehr als 2010. Um dem gerecht zu werden, wurden und werden neue Professuren eingerichtet. Auch in Duisburg und Essen werden neue H&ouml;rsaalzentren gebaut, die bis 2013 fertig sein sollen. Momentan miete die Universit&auml;t andere R&auml;ume an, um die vielen Studierenden unterzubringen.</p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Ruhr-Uni Bochum</strong></p>
<p style="color: white;">Bei der Ruhr-Uni Bochum dagegen wurden in diesem Jahr nur 25 Studierende mehr als im Vorjahr zugelassen, n&auml;mlich 4.850 von mehr als 50.000 Bewerbern. Pressesprecher Josef K&ouml;nig erkl&auml;rt, dies liege daran, dass nur noch sehr wenige F&auml;cher NC-frei sind. Die Zahl der Studienanf&auml;nger wird also an der RUB durch die Zulassungsverfahren konstant gehalten.</p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Die Sicht der Studenten</strong></p>
<div id="attachment_73498" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/studentenflut_christian_pfeiffer.jpg"><img class="size-medium wp-image-73498" title="studentenflut_christian" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/studentenflut_christian_pfeiffer-200x300.jpg" alt="studentenflut_christian" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Pfeiffer sitzt bei seinem Informatikstudium oft in &uuml;berf&uuml;llten H&ouml;rs&auml;len. Foto: Elena Bernard</p></div>
<p>Christian Pfeiffer studiert Informatik im ersten Semester an der TU Dortmund. „Die H&ouml;rs&auml;le sind wirklich oft &uuml;berf&uuml;llt&#8221;, berichtet er. „Das Problem ist: Es gibt zwar gr&ouml;&szlig;ere R&auml;ume, aber nicht genug. Meistens stehen sie nicht zur Verf&uuml;gung.&#8221; In seinen Vorlesungen habe aber bisher noch keiner drau&szlig;en bleiben m&uuml;ssen, nur f&uuml;r einen Sitzplatz m&uuml;sse man fr&uuml;h dran sein. „Manche Professoren stellen unten noch St&uuml;hle auf, damit nicht so viele auf den Treppen sitzen m&uuml;ssen&#8221;, erz&auml;hlt der 20-J&auml;hrige. Einige Vorlesungen w&uuml;rden auch angesichts der vielen Studierenden in zwei Veranstaltungen geteilt, so dass es statt einer gro&szlig;en nun zwei kleinere Gruppen gebe.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div id="attachment_73499" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/studentenflut_kim_vanessa_wesnigk.jpg"><img class="size-medium wp-image-73499" title="studentenflut_kim" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/studentenflut_kim_vanessa_wesnigk-200x300.jpg" alt="Kim Vanessa Wesnigk studiert Chemie im 1. Semester. Foto: Elena Bernard" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kim Vanessa Wesnigk studiert Chemie im 1. Semester. Foto: Elena Bernard</p></div>
<p>Kim Vanessa Wesnigk hatte bisher noch nie ein Problem, einen Sitzplatz im H&ouml;rsaal zu finden. Sie hat vor wenigen Wochen ihr Chemiestudium begonnen. Obwohl sie ein naturwissenschaftliches Fach studiert, das nicht f&uuml;r seine hohe Frauenquote bekannt ist, stellt sie trotz Aussetzung der Wehrpflicht keinen &uuml;berdurchschnittlich hohen Anteil an m&auml;nnlichen Studierenden fest: „Es ist sogar ziemlich ausgeglichen.&#8221;</p>
<p>Als sie allerdings BAf&ouml;G beantragen wollte, wurde sie von den langen Schlangen vor dem BAf&ouml;G-Amt abgeschreckt: „So lange warten wollte ich nicht. Ich mache das, wenn nicht mehr so ein gro&szlig;er Andrang ist.&#8221;</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Die Sorge, dass so viele Studierende BAf&ouml;G beantragen, dass das Geld nicht f&uuml;r alle reicht, ist &uuml;brigens unbegr&uuml;ndet. Denn jeder bed&uuml;rftige Studierende hat einen Rechtsanspruch auf die staatliche F&ouml;rderung. Aber Achtung: Wer ab Oktober BAf&ouml;G bekommen will, muss den Antrag auch in diesem Monat einreichen, denn das Geld gibt es erst ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt wurde.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/18/10/2011/sitzstreik-vor-dem-buero-der-tu-rektorin/" target="_blank">Sitzstreik vor dem B&uuml;ro der TU-Rektorin</a></span></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/14/10/2011/mehr-studenten-in-nrw/" target="_blank">Mehr Studenten in NRW</a></p>
<p style="color: white;">Do1: <a href="http://www.do1.tv/2011/10/28/campusnews-die-uni-ist-voll/" target="_blank">Campusnews: Die Uni ist voll</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.wissenschaft.nrw.de/objekt-pool/download_dateien/presse/PK_WS-Zahlen_11_12/Factsheet_Zahlen_Wintersemester.pdf" target="_blank">Fact-Sheet des NRW-Wissenschaftsministeriums zur Zahl der Studierenden</a></p>
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<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/17/10/2011/studentenflut-an-den-ruhr-unis/feed/</wfw:commentRss>
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