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	<title>pflichtlektüre &#187; Christina Trelle</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Wie gesund ist Leitungswasser?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/05/2011/wie-gesund-ist-leitungswasser/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 17:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trelle</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bakterien aus dem Wasserhahn: Das ist keine sch&#246;ne Vorstellung. Trotzdem schafft es verseuchtes Trinkwasser immer mal wieder in die Nachrichten. Kann man Wasser aus dem Hahn noch sorglos trinken?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verseuchtes Wasser ist eine unangenehme Vorstellung. Parasiten und Bakterien verursachen viele Krankheiten, meistens aber erst einmal Durchfall. Das Problem ist, dass selbst das klarste Wasser mit blo&szlig;em Auge nicht als rein bezeichnet werden kann. Was kann man tun, um mit ruhigem Gewissen Leitungswasser zu trinken und wie wahrscheinlich ist es wirklich, dass Bakterien aus dem Wasserhahn kommen?</strong></p>
<div id="attachment_60645" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/wasserhahnnamensnennungkeine-kommerzielle-nutzungweitergabe-unter-gleichen-bedingungen-bestimmte-rechte-vorbehalten-von-tf28-e29d98-tfaltingsde.jpg"><img class="size-medium wp-image-60645 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/wasserhahnnamensnennungkeine-kommerzielle-nutzungweitergabe-unter-gleichen-bedingungen-bestimmte-rechte-vorbehalten-von-tf28-e29d98-tfaltingsde-300x200.jpg" alt="Kaltes, klares Wasser: Was rein aussieht muss nicht rein sein. Quelle: Flickr; Foto: tf28-e29d98-tfaltings.de" width="270" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Kaltes, klares Wasser: Was rein aussieht muss nicht rein sein. Foto: Flickr/tf28-e29d98-tfaltings.de</p></div>
<p>Hier in Deutschland ist die Trinkwasserqualit&auml;t erste Klasse, jedenfalls dann, wenn das Wasser gerade die Kl&auml;ranlagen verlassen hat. Auf das, was in den sanit&auml;ren Anlagen eines jeden Hauses passiert, haben die Wasserwerke aber keinen Einfluss. Das gut gereinigte Wasser kann in alten H&auml;usern wieder verdreckt werden.</p>
<p>Das best&auml;tigt auch Wasserchemiker Karsten Z&uuml;hlke: „Durch lange Stagnationszeiten [Stillstandszeiten, Anm. der Autorin] und Leitungen, die schlecht durchflossen werden oder durch den Einsatz ungeeigneter Materialien in der Installation kann Trinkwasser verunreinigt werden. Auch wenn das kalte Wasser zu warm wird, zum Beispiel bei schlechter Isolation und der gemeinsamen Verlegung mit Heizungsleitungen in einem Kanal, besteht die Gefahr der Verunreinigung.“ Das zeigt auch eine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Studie im Auftrag der Gesundheits&auml;mter zur Trinkwasserqualit&auml;t. Von 20.000 Proben war jede achte durch Keime verseucht.</p>
<p><strong>Bakterien </strong><strong>im Wasser k&ouml;nnen </strong><strong>eine Lungenentz&uuml;ndung verursachen</strong></p>
<p>Bakterien h&ouml;ren sich gef&auml;hrlich an, m&uuml;ssen aber nicht immer gesundheitsgef&auml;hrdend sein. Das kennt man allein von all den guten Bakterien, die jeder in und an seinem K&ouml;rper mit sich herumtr&auml;gt und damit sein Immunsystem fit h&auml;lt. Die „schlechten“ Keime im Trinkwasser lassen sich in unseren Breitengraden auf zwei Erreger beschr&auml;nken. Zum einen sind das die Pseudomonaden: Sie breiten sich extrem schnell aus, sind allerdings f&uuml;r Menschen mit intaktem Immunsystem keine Herausforderung. In Krankenh&auml;usern ist dieser Erreger jedoch ein unliebsamer Gast. Wasserspezialist Karsten Z&uuml;hlke sagt: „Bei 22 bis 36 Grad Celsius k&ouml;nnen sich coliforme Keime und Pseudomonas aerigunosa bilden. Besonders an Wasserh&auml;hnen, die selten genutzt werden oder an feuchten und warmen Stellen.“</p>
<div id="attachment_60644" class="wp-caption alignright" style="width: 232px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/legionella-copyright-alle-rechte-vorbehalten-von-josie-morales.jpg"><img class="size-medium wp-image-60644  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/legionella-copyright-alle-rechte-vorbehalten-von-josie-morales-278x300.jpg" alt="Eine Legionelle - im Trinkwasser kann sie zu einer Lungenentz&uuml;ndung f&uuml;hren  Quelle: Flickr; Foto: Josie Morales" width="222" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Legionelle: Im Trinkwasser kann sie zu einer Lungenentz&uuml;ndung f&uuml;hren. Foto: Flickr/Josie Morales</p></div>
<p>Die zweite Gruppe ist die der Legionellen. Diese Bakterien f&uuml;hlen sich in warmem und stehendem Wasser wohl. Auch hier sind beim Trinken Menschen mit guter Gesundheit nicht betroffen. Beim Duschen allerdings, wenn man den Wasserdampf einatmet und die Bakterien in die Lunge gelangen, kann es gef&auml;hrlich werden. &#8220;Die Bakterien k&ouml;nnen eine Lungenentz&uuml;ndung ausl&ouml;sen,“ sagt Karsten Z&uuml;hlke. Hier muss bei einem &uuml;berm&auml;&szlig;igen Befall auch das Gesundheitsamt benachrichtigt werden.</p>
<p>Doch wo genau liegen im Haus die wunden Punkte, an denen die Bakterien sich ins Wasser mischen? Hier lautet das Stichwort „Biofilm“. Dieser besteht aus einer Schleimschicht, in der sich die B&ouml;sewichte eingenistet haben. Dieser Film kann innerhalb weniger Tage zum Beispiel in einem Rohr entstehen.</p>
<p><strong>Hohe Wassertemperaturen beugen vor<br />
</strong></p>
<p>Dieser Horrorvorstellungen kann man jedoch in seinem Haus entgehen, wenn man einige Tipps und Ratschl&auml;ge beachtet. Karsten Z&uuml;hlke: „Wenn die Installation ordentlich errichtet wurde, muss Stagnation vermieden werden und ansonsten eigentlich nichts weiter. Die Warmwassersysteme m&uuml;ssen immer im Temperaturbereich um 55 Grad Celsius gefahren werden. Dann wachsen Legionellen nicht.“ Das hei&szlig;t, dass Wassersparen nicht immer angebracht ist. Wer viel Wasser flie&szlig;en l&auml;sst und das vor allem bei hohen Temperaturen, bietet den Bakterien keine Chance, sich zu vermehren. Vor allem in H&auml;usern mit einer zentralen Warmwasseranlage ist das wichtig, denn die Temperatur in den Rohren ist immer tiefer als die im Heizkessel. Bis 40 Grad Celsius f&uuml;hlen sich die Bakterien am wohlsten und vermehren sich. &Uuml;ber die Dusche und den Wasserdampf k&ouml;nnen sie so in unsere Lungen gelangen.</p>
<div id="attachment_62054" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/117967_r_k_b_by_s-hofschlaeger_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-62054 " title="Leitungswasser" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/117967_r_k_b_by_s-hofschlaeger_pixeliode-300x225.jpg" alt="Foto: pixelio.de/S. Hofschlaeger" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Bei 70 Grad Celsius sterben so gut wie alle Bakterien ab. Foto: pixelio.de/S. Hofschlaeger</p></div>
<p>Wasseraufbereitungsanlagen lohnen sich dagegen eher wenig, da die Bakterien einem gesunden Menschen in fl&uuml;ssigem Wasser nichts anhaben k&ouml;nnen. „Bei Bedarf und hohen Wasserh&auml;rten k&ouml;nnen Enth&auml;rtungsanlagen Sinn machen. Filter am Wasserhahn sind nicht erforderlich“, so Z&uuml;hlke. „Die Stoffe, mit denen gerne Wasserkunden verschreckt werden sollen, wie Schwermetalle, Pflanzenschutzmittel oder Medikamentenr&uuml;ckst&auml;nde, sind im Trinkwasser nur in Ausnahmef&auml;llen enthalten.“ Und wen das immer noch nicht beruhigt, dem bleibt immer noch das gute alte Wasserkochen. Denn ab 70 Grad Celsius sterben so gut wie alle Bakterien ab.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://www.trinkwasserspezi.de" target="_blank"> Infos rund ums Trinkwasser von Karsten Z&uuml;hlke</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio*:<a href="http://www.eldoradio.de/lowfi/podcast/item.php?idx=2476&amp;sel=all&amp;skip=210" target="_blank"> H&ouml;rfunk-Beitrag zum Thema Wassersparen</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/10/01/2011/ist-wasser-sparen-sinnlos/" target="_blank"> Ist Wassersparen sinnlos?<br />
</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Aus Hafenliebe</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/06/05/2011/aus-hafenliebe/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/06/05/2011/aus-hafenliebe/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 06:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trelle</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange war im Dortmunder Hafen Stillstand was Gastronomie und Clubs angeht. Heute macht die Hafenliebe den Anfang und er&#246;ffnet. Was macht die Location aus? Ein Einblick.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Dortmund-Ems-Kanal glitzert in der Sonne. Das Hafenamt thront &uuml;ber den roten Backsteinh&auml;usern, den Umschlagspl&auml;tzen und den kleinen Booten, die hier ab und zu vorbeifahren. Der Hafen hat Charme. Es ist ruhig. Direkt unter dem Hafenamt befindet sich eine ehemalige Seilerei. Das alte Fabrikgeb&auml;ude sieht mitgenommen aus, heute Abend wird hier die gro&szlig;e Er&ouml;ffnungsfeier stattfinden: endlich kann die neue Dortmunder Location Hafenliebe in den Sommer starten. </strong></p>
<div id="attachment_59338" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc07358.jpg"><img class="size-medium wp-image-59338" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc07358-300x200.jpg" alt="Shiver me timbers! Foto: Christina Trelle" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Shiver me timbers! Foto: Christina Trelle</p></div>
<p>Dass es nun soweit ist, hat die Hafenliebe nicht etwa der Stadt oder externen Investoren zu verdanken. &#8220;Es ist ein Herzensanliegen, unsere Leidenschaft steht im Vordergrund&#8221;, sagt Sylke Herberholt, die sonst im Kulturb&uuml;ro der Stadt arbeitet und die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit f&uuml;r Festivals oder Konzerte macht. Zusammen mit Andre Rother und Axel Schauerte wurde ein Projekt auf die Beine gestellt, das in Dortmund eine andere Art von Club, Kneipe, bzw. Restaurant etablieren soll. Axel Schauerte ist der Inhaber des neuen Lokals, ihm geh&ouml;rt auch das Bam Boomerang und das Café Max: ein erfahrener Mann im Gastronomiegesch&auml;ft.<br />
Die Hafenliebe ist trotz sehr knapper Mittel entstanden, sodass sich die Mitarbeit im Moment finanziell kaum lohnt. Dennoch sind Sylke und Andre fest davon &uuml;berzeugt, dass die Hafenliebe in Dortmund ankommen wird. &#8220;Am Wochenende soll Geld verdient werden, dann finden Partyreihen statt, die auch im vergangenen Jahr sehr beliebt waren&#8221;, sagt Andre.</p>
<p><strong>Die Hafenliebe ist privatwirtschaftlich finanziert, die Stadt hat sich nicht beteiligt.</strong></p>
<div id="attachment_59340" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc07343.jpg"><img class="size-medium wp-image-59340" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc07343-300x200.jpg" alt="V.l.: Andre Rother, Sylke Herberholt, Axel Schauerte. Vorne: Blumenbeet. Foto: Christina Trelle" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">V.l.: Andre Rother, Sylke Herberholt, Axel Schauerte. Vorne: Blumenbeet. Foto: Christina Trelle</p></div>
<p>Die &#8220;All The Time-Partys&#8221; wurden von ihm organisiert – er hat offenbar ein H&auml;ndchen daf&uuml;r auch ohne gro&szlig;e PR-Ma&szlig;nahmen Dinge ins Gespr&auml;ch zu bringen. Die Partys fanden in den leeren R&auml;umen des damals noch brachliegenden Geb&auml;udes statt, in dem jetzt die Hafenliebe ist. Sie waren so erfolgreich, dass Axel Schauerte, der P&auml;chter der alten Seilerei, die Umsetzung des Clubs in Andre Rothers H&auml;nde gab.  Andre ist nun Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, Booker, Grafiker und M&auml;dchen f&uuml;r alles.</p>
<p>Dank ihm gibt es in der Hafenliebe einen Club- bzw. Konzertraum, eine monatlich wechselnde Kunstaustellung, einen Gastrobereich und einen sogenannten &#8220;VIP-Raum&#8221;. Sylke: &#8220;Ein Ort – viele Gesichter: Das ist unser Motto und hei&szlig;t nicht, dass wir kein Konzept haben oder da irgendwie schwammig werden wollen. Es bedeutet einfach, dass man hier hinkommen kann wie man ist, man geht sp&auml;ter raus und ist immer noch derselbe Mensch. Hier muss sich niemand aufbrezeln oder verstellen. Und genau das ist unser Konzept.&#8221;<strong></strong></p>
<p><strong>Kein Verstellen: Hafenliebe ist keine institutionalisierte Entspannung.</strong></p>
<div id="attachment_59373" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc0736012.jpg"><img class="size-medium wp-image-59373" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc0736012-200x300.jpg" alt="Ein alter Sesselstuhl in alten Fabrikr&auml;umen. Im Hintergrund der Kanal: das hat was. Foto: Christina Trelle" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein alter Sesselstuhl in alten Fabrikr&auml;umen. Im Hintergrund der Kanal: das hat was. Foto: Christina Trelle</p></div>
<p>Und dieses Konzept f&auml;llt auf, ist ein Kontrast zu den sonst so hippen Dortmunder Partylocations: Mehrere Buddhas aus Stein meditieren am Wasser oder inmitten eines Blumenbeets, das Au&szlig;engel&auml;nde ist weitl&auml;ufig und direkt am Ufer. Innen hat man freien Blick auf Rohre, Kabel und das Betonfundament – keine Baustelle, sondern Teil der Einrichtung. &#8220;Das hier ist kein buddhistischer Ort im religi&ouml;sen Sinn, es ist eher die gelebte Philosophie der Ruhe, Entspanntheit und auch des Respekts vor den Mitarbeitern&#8221;, sagt Sylke. Und den bringt Axel mit. Er bedankt sich bei seinem Team f&uuml;r die Arbeit, auch wenn sie am Ende des Monats nat&uuml;rlich Geld daf&uuml;r bekommen. Jeder hat seinen Bereich, in dem er sich einbringen kann. Au&szlig;erdem ist die Hafenliebe ein Ort, an dem sich laut Sylke jeder wohl f&uuml;hlt, &#8220;ich meine das zeigt doch schon, dass das Blumenbeet um den Buddha zuerst fertig war.&#8221; In der n&auml;heren Umgebung sitzen nur Unternehmen, direkt nebenan eine Stahlfirma, auf der anderen Seite des Kanals noch die leere H&uuml;lle der seit 2010 geschlossenen Strandbar Solendo.</p>
<p>Im Restaurant der Hafenliebe kocht Arne Freitag, es gibt eine w&ouml;chentlich wechselnde Karte, die auch mit der Location zu tun haben soll. &#8220;Es bleibt aber bodenst&auml;ndig. Wir wollen auch kohlem&auml;&szlig;ig nicht abheben&#8221;, sagt Sylke. Deswegen soll auch die Veranstaltungen nicht mehr als zehn Euro kosten. Dieses Wochenende wird der Eintritt frei sein, Getr&auml;nke und Essen gibt es g&uuml;nstiger.</p>
<p><strong>Zur Er&ouml;ffnung gibt es ein volles Programm mit Livek&uuml;nstlern und freiem Eintritt</strong></p>
<div id="attachment_59341" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc07372.jpg"><img class="size-medium wp-image-59341" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc07372-300x219.jpg" alt="F&uuml;hlt sich wohl im Hafen: Buddhastatue. Foto: Christina Trelle" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">F&uuml;hlt sich wohl im Hafen: Buddhastatue. Foto: Christina Trelle</p></div>
<p>Noch ist die Hafenliebe nicht fertig: es gibt noch viele Baustellen. Die knappen Mittel zwingen das Team in Etappen zu arbeiten. Aber Andre, Sylke und Axel sind sich sicher, dass die Hafenliebe aufgeht. &#8220;So funktioniert Dortmund&#8221;, sagt Sylke, &#8220;wir sind ein bisschen wie das alte FZW war. Man braucht einfach einen Wohlf&uuml;hlfaktor. F&uuml;r jeden gibt es was: Techno- und House-Partys, aber auch Rockkonzerte und was f&uuml;rs &auml;ltere Publikum.&#8221;</p>
<p>Hafenliebhaber hoffen, dass sich mit der Er&ouml;ffnung mehr Clubs und Restaurants am Dortmund-Ems-Kanal ansiedeln und auch die Stadt sich mehr f&uuml;r den Hafen als Kulturmeile einsetzt. Was sich tats&auml;chlich entwickelt und wie lang diese Entwicklung noch brauchen wird, ist ungewiss. Immerhin hat es schon &uuml;ber ein halbes Jahr gedauert, bis das Hafenliebe-Team das &#8220;Okay&#8221; f&uuml;r die Ansiedlung der Gastronomie erhalten hat.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;"><strong>Web:</strong> <a href="http://hafenliebe-dortmund.de/" target="_blank">Internetpr&auml;senz der Hafenliebe</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Web: </strong><a href="http://www.facebook.com/hafenliebe" target="_blank">Hafenliebe auf Facebook</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Web: </strong><a href="http://hafenliebe.tumblr.com/" target="_blank">Hafenliebe Lyrikblog auf Tumblr</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Dortmund, die Meisterstadt</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/02/05/2011/dortmund-die-meisterstadt/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/02/05/2011/dortmund-die-meisterstadt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 17:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trelle</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Trikot]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Tage nach der vorzeitigen Meisterschaft f&#252;r den BVB sind in Dortmund die Planung f&#252;r die Meisterfeier angelaufen. Auch sonst hat sich in der schwarz-gelben Stadt viel getan. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei Tage nach der vorzeitigen Meisterschaft f&uuml;r den BV Borussia Dortmund hat sich das Hupen, Singen, Gr&ouml;len und Trinken langsam gelegt. Bis zum 14. Mai m&uuml;ssen wir allerdings noch warten, um die feierliche &Uuml;bergabe der Meisterschale verfolgen zu k&ouml;nnen. Doch was hat sich seit Samstag, den 30. April, getan und was tut sich danach? Dank der Meisterschaft befindet sich Dortmund in einem schwarz-gelben Freudentaumel.</strong></p>
<div id="attachment_58470" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/5673725994_b566040320_o.jpg"><img class="size-medium wp-image-58470" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/5673725994_b566040320_o-300x225.jpg" alt="BVB-Fans feiern auf dem Alten Markt Quelle: Flickr; Fotograf: sputnik-" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">BVB-Fans feiern auf dem Alten Markt. Foto: Flickr.com/User: sputnik</p></div>
<p>Endlich k&ouml;nnen all die Meisterschaftsplanungen der vergangenen Wochen und Monate in die Tat umgesetzt werden. Alle haben auf den Moment gewartet, in dem die W&uuml;nsche in Erf&uuml;llung gingen.</p>
<p>Der BVB ist im Moment allgegenw&auml;rtig: Die Seite der Stadt Dortmund ist schwarz-gelb, die Trikots sind die neue Mode auf dem Campus, beim Sport und beim Feiern. “Die Trikotverk&auml;ufe sind stark angestiegen, alles was mit schwarz-gelbem Fanbedarf zu tun hat, wird extrem nachgefragt”, sagt Ralf Doppelgatz, Vertriebsleiter von Intersport Voswinkel. “Wir bereiten Nachk&auml;ufe vor, haben aber noch Trikots auf Lager.” Eine gl&uuml;ckliche Lage, denn laut BVB-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hans-Joachim Watzke hat ein Brand bei Kappa das Angebot zus&auml;tzlich verringert. Am 14. Mai werden auch die Trikots der kommenden Saison vorgestellt.</p>
<p>Da sind die Meistersongs von den verschiedensten K&uuml;nstlern – und hier geht es nicht um die primitiven aber gruppendynamischen Einzeiler wie “Wer ist deutscher Meister – BVB Borussia”: Schon um viertel nach f&uuml;nf am Tag des Entscheidungsspiels ging der Meistersong von “Six Packs Later” an 1Live und Konsorten, um den Sieg &uuml;ber N&uuml;rnberg auch via Rundfunk zu verallgegenw&auml;rtigen. In diesem Zusammenhang sollte auch Matthias “Kasche” Kartner erw&auml;hnt werden, der mit seinem “Wer wird deutscher Meister Remix 2011” seit Montag in den CD-Gro&szlig;m&auml;rkten Dortmunds vertreten ist.</p>
<p><strong>Noch kann man sich auf den Meisterschaftsbahnen verewigen</strong></p>
<div id="attachment_58481" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/3476341478_81a89e121e_b.jpg"><img class="size-medium wp-image-58481" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/3476341478_81a89e121e_b-300x225.jpg" alt="Auch am Signal Iduna Park soll gefeiert werden. Quelle: Flickr; Fotograf: sualky" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Auch am Signal Iduna Park soll gefeiert werden. Foto: Flickr.com/User:sualky</p></div>
<p>Etwas handfester als die zahlreichen Meisterschaftssongs sind die Meisterschaftsbahnen der Dortmunder Stadtwerke, pflichtlektuere.com berichtete.<br />
Noch am 6. und 7. Mai kann man sich auf schwarz-gelben Folien verewigen, die anschlie&szlig;end auf die Linien U43 und U44 aufgebracht werden und bis zum Ende des Jahres schwarz-gelb durch Dortmund fahren.</p>
<p>Und dann ist da nat&uuml;rlich noch die Meisterfeier am 15. Mai, die wohl in ganz Dortmund, vor allem aber auf der B1 stattfinden soll. Alle, die sich jetzt fragen, wo sie am 15. Mai ganz offiziell die Meisterschale feiern werden, muss Michael Meinders, Pressereferent der Stadt Dortmund, auf Freitag vertr&ouml;sten. Dann werden alle Infos bekannt gegeben. “Alles was ich bis jetzt sagen kann ist, dass es einen Autokorso geben wird und die Hauptfeierlichkeiten auf der B1 auf H&ouml;he der Westfalenhallen stattfinden.” Auf dem Friedensplatz soll aus Platzgr&uuml;nden keine Fete stattfinden.<br />
Alleine auf Facebook haben sich f&uuml;r die Meisterfeier bereits 19 000 Borussiafans angek&uuml;ndigt.</p>
<p><strong>BVB-Aktie f&auml;llt trotz der Meisterschaft</strong></p>
<p>Man k&ouml;nnte denken, die Wirtschaft der Borussia boomt: Das Bier flie&szlig;t in Str&ouml;men, Trikots sind Mangelware. Leider profitiert das Sorgenkind der Borussia, die BVB-Aktie, kaum von der Meisterschaft. Heute morgen lag sie zwar beim h&ouml;chsten Wert des Jahres, 3,15 Euro. Doch trotz des Titelgewinns rutschte sie im Laufe des Tages unter 3,00 Euro. Ein magerer Kurs, wenn man bedenkt, dass sie Ende 2000 mit 11 Euro platziert wurde. Um den Schuldenberg von circa 57 Millionen Euro zu verringern, sollen die Mehreinnahmen aus der Champions League eingesetzt werden, so Watzke in der Montagsausgabe der Ruhr Nachrichten.</p>
<p>Doch von diesem kleinen Makel l&auml;sst sich in Dortmund offenbar niemand die Laune verderben. Die Presse ist sich einig: Die Meisterschaft war selten so verdient und die Dortmunder Fu&szlig;ballfans identifizieren sich mit dem Team von J&uuml;rgen Klopp. Die Devise lautet also: den schwarz-gelben Rausch genie&szlig;en und sich auf das ganz gro&szlig;e Fest am 15. Mai freuen.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><strong>Web: </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PSgVKGSl4Fw&amp;" target="_blank"> Meistersong von Six Packs Later </a></p>
<p style="color: white;"><strong>Web: </strong><a href="../../14/04/2011/fan-autogramme-auf-bvb-bahn/" target="_blank">Alle Infos zu den BVB-Bahnen</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Web:</strong><a href="http://www.borussia-aktie.de/?Z%1B%E7%F4%9C" target="_blank"> Der aktuelle BVB-Aktienkurs</a></p>
<p style="color: white;"><strong>pflichtlekt&uuml;re: </strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/14/04/2011/fan-autogramme-auf-bvb-bahn/" target="_blank">Fan-Autogramme auf BVB-Bahn</a></p>
<p style="color: white;"><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/04/2011/warten-auf-die-meisterfrisu" target="_blank"> Warten auf Meisterfrisur</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PSgVKGSl4Fw&amp;" target="_blank"></a></p>
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		<item>
		<title>Eine kleine Geschichte des Geldes</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/26/01/2011/eine-kleine-geschichte-des-geldes/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/26/01/2011/eine-kleine-geschichte-des-geldes/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 01:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trelle</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<category><![CDATA[Euro]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Geld ver&#228;ndert sich st&#228;ndig. In den letzten Jahrhunderten war es zwar nur das Aussehen, doch auch bevor es M&#252;nzen und Scheine gab, musste man vor &#252;ber 2500 Jahren mit irgendwas handeln.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In unserem Alter hat man es noch live miterlebt: Als 2001 der Euro kam, hie&szlig; es &#8220;adé D-Mark&#8221; und damit Bahn frei f&uuml;r eine neue W&auml;hrung. Geld ver&auml;ndert sich. Das hat es immer getan, und wahrscheinlich wird auch der Euro nicht ewig das Zahlungsmittel in unseren Taschen sein. Womit der weltweite Handel letztendlich angefangen hat, liegt von unseren heutigen Traditionen gar nicht so weit entfernt.</strong></p>
<p>&#8220;Meine Tomate gegen Dein Brot?&#8221; - &#8220;Nein, mein Brot ist mehr wert, sagen wir f&uuml;nf Tomaten gegen mein Brot.&#8221; Na wenn sich da mal nicht der Tomatenbesitzer &auml;rgert. Der sogenannte Naturaltausch, also Gegenstand gegen Gegenstand, war nervenaufreibend. Nie konnte man sich einigen, denn das eigene Tauschmittel war nat&uuml;rlich immer irgendwie wertvoller. Nur mit einem Zwischentauschmittel gibt es einen festgelegten Wert, man kann vergleichen: die L&ouml;sung aller Probleme und der Startschuss zur Entwicklung von M&uuml;nzgeld. Damit geh&ouml;ren Dialoge wie der oben genannte der Vergangenheit an. Muscheln, Salz, Felle – beim Naturalgeld eignet sich alles zum geschickten Handeln, was leicht zu transportieren, teilbar und sehr lange haltbar ist.</p>
<div id="attachment_50818" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/frueh_1_gr.jpg"><img class="size-medium wp-image-50818 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/frueh_1_gr-300x157.jpg" alt="Litauen  und Westru&szlig;land, 13. Jh. bis Mitte 15. Jh. " width="300" height="157" /></a><p class="wp-caption-text">Silberbarren aus Litauen, 13. bis Mitte 15. Jh. Foto: geldgeschichte.de</p></div>
<p><strong>Metall als best&auml;ndiges und wertiges Zahlungsmittel</strong></p>
<p>Vor allem die Cauri-Muschel war ein weit verbreitetes Tauschmittel, bevor es Metall zum Bezahlen gab: &#8220;Man geht davon aus, dass es zwischen 2000 und 3000 vor Christi Geburt schon in China eingesetzt wurde&#8221;, sagt J&uuml;rgen Stollmann vom Museum Schatzkammer Kemnade in Bochum. &#8220;Auch Salz war – nicht nur in Afrika, sondern auch bei uns – begehrt und beliebt, weil man es A leicht tragen, B l&auml;ngere Zeit aufbewahren und C zur Konservierung von Fleisch und Fisch gebrauchen konnte.&#8221;</p>
<p>Trotz dessen, dass es an Naturalgeld offenbar nicht mangelte, entwickelte sich das Bed&uuml;rfnis nach etwas, an dem man einen bestimmten Wert tats&auml;chlich in Zahlen ausdr&uuml;cken konnte. Metall besitzt all diese Eigenschaften. Das wurde schon 650 v. Chr. in Kleinasien erkannt, K&ouml;nig Kr&ouml;sus ( – bin ich Kr&ouml;sus? – ) lie&szlig; dort die ersten M&uuml;nzen herstellen. Wie weit die Entwicklung der M&uuml;nzen war, hing auch mit geographischen Gegebenheiten zusammen. Babylonier, &Auml;gypter, Griechen und R&ouml;mer bezahlten schon mit gepr&auml;gtem M&uuml;nzgeld, der Brandenburger gab sich noch 1000 Jahre danach mit ungepr&auml;gten M&uuml;nzen zufrieden. Auch in der Slowakei oder Russland gab es noch im elften Jahrhundert nach Christus keine M&uuml;nzen, nur in Form gegossenes Eisen.</p>
<div id="attachment_50819" class="wp-caption alignright" style="width: 166px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/griechische-muenzen.jpg"><img class="size-medium wp-image-50819 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/griechische-muenzen-156x300.jpg" alt="Eine griechische M&uuml;nze von 359-336 v. Chr." width="156" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Eine griechische M&uuml;nze von 359-336 v. Chr Foto: geldgeschichte.de</p></div>
<p><strong>Der Wert der Scheine ist ihre Allgemeing&uuml;ltigkeit</strong></p>
<p>Egal ob gepr&auml;gt oder nicht, M&uuml;nzen sind schwer. Wenn man nur Metall im Geldbeutel hat, k&ouml;nnen einem Reicht&uuml;mer zur Last werden, zumindest was das Gewicht angeht. Es ist jedenfalls viel angenehmer, einen 20-Euro-Schein als zehn zwei-Euro-St&uuml;cke im Portemonnaie zu haben. Doch das war nicht der einzige Grund f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von Geld in Scheinen: Edle Metalle waren irgendwann knapp. Papiere mit Wertangabe und Siegel des Staatsoberhaupts mussten von jedermann als Zahlungsmittel angenommen werden, um der Geldknappheit zu entgehen. Dass jeder die Scheine annimmt, war eine der Hauptvoraussetzungen f&uuml;r das abstrakte Konstrukt. Warum hat ein St&uuml;ck Papier, das 81 Gramm wiegt und 133 x 72 Millimeter gro&szlig; ist, einen Wert von 20 Euro? Am Material kann es ja schon mal nicht liegen. Der Trick ist die Allgemeing&uuml;ltigkeit. Fr&uuml;her war diese auch Vertrauen, am Anfang durch eine Deckung des Wertes in Gold.</p>
<p>Wenn das Geld als Zahlungsmittel wegf&auml;llt, fallen wir wieder zur&uuml;ck auf das, was sich bew&auml;hrt hat, den Tauschhandel. Nach dem zweiten Weltkrieg war zum Beispiel die Zigarette Hauptzahlungsmittel. Und mal ehrlich, irgendwie ergibt es ja auch Sinn. Oder wer hat nicht schon mal die Flasche Cola gegen das Br&ouml;tchen vom Kommilitonen getauscht?</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.geldgeschichte.de/" target="_blank">Geldgeschichtliches Museum</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2517&amp;sel=sendung&amp;selidx=25" target="_blank">Ultraschall: Die Geschichte des Geldes (eldoradio*-Podcast)</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2519&amp;sel=sendung&amp;selidx=25" target="_blank">Ultraschall: Macht Geld gl&uuml;cklich? (eldoradio*-Podcast)</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2516&amp;sel=sendung&amp;selidx=25" target="_blank">Ultraschall: Die f&uuml;nf reichsten Menschen (eldoradio*-Podcast)</a></p>
</div>


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		</item>
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		<title>Frieren f&#252;r die pflichtlekt&#252;re</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/12/2010/frieren-fuer-die-pflichtlektuere/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/12/2010/frieren-fuer-die-pflichtlektuere/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 09:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trelle</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Wärme]]></category>

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		<description><![CDATA[G&#228;nsehaut, Zittern und Z&#228;hneklappern - Ma&#223;nahmen unseres K&#246;rpers gegen das Erfrieren. Doch wie f&#252;hlt's sich wirklich an mit dem Kleidchen im Schnee?


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>W&auml;rme und K&auml;lte f&uuml;hlen sich nicht f&uuml;r jeden gleich an. W&auml;hrend der eine im Herbst noch mit T-Shirt rumrennt, hat der andere schon die dicke Jacke rausgekramt. F&auml;llt das Thermometer unter null Grad ist das T-Shirt Wetter jedoch endg&uuml;ltig vorbei. Doch warum ist das so? Was passiert mit dem K&ouml;rper, wenn es kalt ist, und wieso versucht das jeder zu verhindern? Daniela Albat hat sich im kurzen Kleid in den Schnee gestellt, um herauszufinden, wie sie sich nach 45 Minuten in der K&auml;lte so f&uuml;hlt.</strong></p>
<div id="attachment_48344" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/daniela-zieht-sich-aus.jpg"><img class="size-medium wp-image-48344" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/daniela-zieht-sich-aus-200x300.jpg" alt="Neben Jacke und Schal wird auch der Pulli abgelegt" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Neben Jacke und Schal wird auch der Pulli abgelegt. Foto: Christina Trelle</p></div>
<p>Noch ist Daniela so gekleidet, wie man es im Winter normalerweise macht: Mit Winterjacke und Schal steht sie mitten im Schnee, mitten auf dem Campus. Doch ihr aufgeregtes Grinsen verr&auml;t es: Heute steht der Selbstversuch K&auml;lte an – und daf&uuml;r muss sie die Jacke ablegen.</p>
<p>Auch wenn es bitterkalt aussieht: Erst nach f&uuml;nf Minuten  fangen Danielas Beine an zu zittern. „Ich merke, dass jetzt die K&auml;lte doch so langsam in den K&ouml;rper reinkriecht und langsam wird’s ein bisschen ungem&uuml;tlich.“ Um sich trotzdem ein wenig W&auml;rme in der Schneelandschaft zu verschaffen, wippt sie vom einen Bein aufs andere. Bei Bewegung werden Kalorien verbrannt und das erzeugt W&auml;rme.</p>
<p><strong>Nach sechs Minuten kommt die erste G&auml;nsehaut</strong></p>
<p>Eine Minute sp&auml;ter bekommt sie die erste G&auml;nsehaut: Die soll die warme Luft zwischen den Haaren am K&ouml;rper halten. Kleine Muskeln am Ende jedes Haares ziehen sich zusammen, dadurch richtet sich das Haar auf. In Zeiten, in denen Menschen noch richtiges Fell hatten, war das eine effektive Methode. Heutzutage ist es eher ein Relikt vergangener Tage. Warm h&auml;lt das nicht mehr.</p>
<div id="attachment_48346" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/gaensehaut.jpg"><img class="size-medium wp-image-48346" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/gaensehaut-300x200.jpg" alt="Danielas Haare stellen sich auf" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Danielas Haare stellen sich auf. Foto: Christina Trelle</p></div>
<p>Also f&auml;llt Danielas Temperatur weiter ab. Neben dem Zittern und Bibbern f&auml;llt Ihr auf einmal auf: „Wo ist mein dicker Zeh?“ Auch ihre H&auml;nde werden rot, kalt und schwer beweglich. Der Plan des K&ouml;rpers: Er will die wichtigen Organe weiterhin mit W&auml;rme versorgen. Die Gliedma&szlig;en sind in diesem Moment eher unwichtig. Die Adern ziehen sich zusammen, es flie&szlig;t weniger Blut in die H&auml;nde und damit auch weniger Sauerstoff.  Dadurch sind Danielas H&auml;nde auch nicht mehr besonders geschickt. „Ich tippe hier jetzt mal Hi ein, und das geht noch einigerma&szlig;en, aber das dauert irgendwie alles viel l&auml;nger als normalerweise. Ich treffe auch die Tasten nicht so richtig. Jetzt geht’s, aber es dauert einfach ´ne Ewigkeit.“</p>
<div id="attachment_48349" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/sms-schreiben.jpg"><img class="size-medium wp-image-48349" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/sms-schreiben-300x200.jpg" alt="Mit tauben Fingern ist es schwer, die Tasten zu treffen." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Mit tauben Fingern ist es schwer, die Tasten zu treffen. Foto: Christina Trelle</p></div>
<p><strong>Aus H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en zieht sich das Blut zuerst zur&uuml;ck</strong></p>
<p>Ist diese Stufe erreicht, dauert es nicht mehr lang, bis der K&ouml;rper auf die Notversorgung schaltet. Das Zittern wird eingestellt, der Herzschlag genauso wie die Atmung reduziert. Der Sauerstoffverbrauch verringert sich. „Die K&auml;lte ist in den H&auml;nden am meisten und in den Zehenspitzen. Vor allen mein gro&szlig;er Zeh ist relativ eingefroren. Da, wo ich jetzt gedacht h&auml;tte, die Arme oder im Dekolleté ist es nicht so schlimm. Es sind wirklich haupts&auml;chlich Finger, Zehen&#8230;das ist besonders kalt.“</p>
<p>So w&uuml;rde es Daniela wohl noch einige Zeit im Schnee aushalten, doch nach 45 Minuten ist das Experiment beendet. Sie sp&uuml;rt ihre Finger und Zehen nicht, doch Zittern muss sie auch nicht mehr. Was sich f&uuml;r Daniela entspannt anf&uuml;hlt, ist f&uuml;r den K&ouml;rper die Reduzierung der Funktionen auf ein Minimum.</p>
<div id="attachment_48347" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/kalt.jpg"><img class="size-medium wp-image-48347" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/kalt-300x200.jpg" alt="Langsam ist die K&auml;lte ertr&auml;glich" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Langsam ist die K&auml;lte ertr&auml;glich. Foto: Christina Trelle</p></div>
<p>Danielas K&ouml;rpertemperatur hat sich bei diesem Versuch um ein Grad verringert. Fiele die Kerntemperatur ihres K&ouml;rpers unter 27 Grad, k&auml;me es zum Kreislaufstillstand. Das bedeutet bei Unterk&uuml;hlung allerdings nicht zwangsl&auml;ufig den Tod. Das Gehirn ben&ouml;tigt im Notfall extrem wenig Sauerstoff, und man kann noch Stunden nach dem Herzstillstand reanimiert werden.</p>

<a href='http://www.pflichtlektuere.com/29/12/2010/frieren-fuer-die-pflichtlektuere/taube-haende1/' title='Taube Hände'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/taube-haende1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/29/12/2010/frieren-fuer-die-pflichtlektuere/frieren-auf-dem-campus1/' title='Daniela friert'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/frieren-auf-dem-campus1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/29/12/2010/frieren-fuer-die-pflichtlektuere/kalte-haende1/' title='kalte Hände'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/kalte-haende1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/29/12/2010/frieren-fuer-die-pflichtlektuere/gaensehaut/' title='Gänsehaut'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/gaensehaut-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/29/12/2010/frieren-fuer-die-pflichtlektuere/sms-schreiben/' title='SMS schreiben'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/sms-schreiben-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/29/12/2010/frieren-fuer-die-pflichtlektuere/kalt/' title='kalt'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/kalt-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/29/12/2010/frieren-fuer-die-pflichtlektuere/daniela-zieht-sich-aus/' title='Daniela zieht sich aus'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/daniela-zieht-sich-aus-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/29/12/2010/frieren-fuer-die-pflichtlektuere/kalteteaser2/' title='kalteteaser2'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/kalteteaser2.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>



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