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	<title>pflichtlektüre &#187; Annika Middeldorf</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
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		<title>Hungern h&#228;lt gesund!</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/16/02/2010/hungern-haelt-gesund/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 10:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika Middeldorf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit - Schluss mit S&#252;&#223;em und Hochprozentigem! Warum Hungern richtig gesund ist, k&#246;nnt ihr hier erfahren.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie profitieren von den Hei&szlig;hungerattacken nach der Kneipentour: Die D&ouml;ner- und Schnell-Friss-Buden im Ruhrgebiet. Nach Bier und Schnaps schreit der Magen nach gebratenen Burgern, fettig-triefenden Fritten und Pizzen mit dreifach K&auml;se. Jetzt soll aber erstmal Schluss damit sein: Heute am Aschermittwoch ist nicht nur das Ende der feucht-fr&ouml;hlichen Karnevalszeit. Heute f&auml;llt auch der Startschuss f&uuml;r die 7-w&ouml;chige Fastenzeit, und warum Hungern echt gesund sein kann, haben Wissenschaftler des Life &amp; and Medical Sciences Institute (kurz: LIMES) in Bonn herausgefunden.</p>
<div id="attachment_22922" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/370962_r_k_b_by_rainer-sturm_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-22922" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/370962_r_k_b_by_rainer-sturm_pixeliode-300x214.jpg" alt="Fastenzeit - Und der Hunger ist gegessen?! Foto: Rainer Sturm (pixelio.de)" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Fastenzeit - Und der Hunger ist gegessen?! Foto: Rainer Sturm (pixelio.de)</p></div>
<p>Die Wissenschaftler stellten fest, dass der K&ouml;rper in Hungersituationen vermehrt Abwehrproteine aussch&uuml;ttet und uns so vor bakteriellen oder viruellen Angreifern sch&uuml;tzt. Dieser Mechanismus funktioniert schneller als die klassische Immunabwehr, so die Bonner Forscher in ihrem Bericht im Fachmagazin &#8220;Nature&#8221;.</p>
<p><strong>Stress f&uuml;r den K&ouml;rper</strong></p>
<p>Haben wir l&auml;ngere Zeit nichts gegessen oder steigen ein paar Treppen, bedeutet das f&uuml;r den K&ouml;rper in erster Linie Stress.  Bei Hunger oder k&ouml;rperlicher Anstrengung sinkt unser Energie- und damit auch das Insulinlevel. Insulin ist ein Hormon, dass beim Kohlehydratstoffwechsel eine zentrale Rolle spielt, den Blutzuckerspiegel regelt und zum Beispiel durch die Umwandlung von Glukose dem K&ouml;rper neue Energie liefert. Liegt der Insulinspiegel aber brach, schaltet sich, so die Bonner Forscher, der sogenannte FOXO-Transkriptionsfaktor an. FOXO trommelt bei Energiebedarf die richtigen Gene f&uuml;r Abwehrproteine zusammen. Diese Eiwei&szlig;stoffe verlassen dann die K&ouml;rperzelle und zerst&ouml;ren alles, was krank machen k&ouml;nnte.</p>
<p>Richtig clever ist das besonders, weil der K&ouml;rper pr&auml;ventiv fiese Krankmacher abwehrt, ohne einen gro&szlig;en Energieverlust durch das Aktivieren des klassischen Immunsystems zu riskieren. „Die Barriere zwischen K&ouml;rper und Au&szlig;enwelt wird wohl in einer m&ouml;glichen Gefahrensituation gest&auml;rkt, in der wir zu wenig Energie haben&#8221;, vermutet Forscher Michael Hoch.</p>
<p><strong>Krisenzeiten gut f&uuml;r das Immunsystem</strong></p>
<div id="attachment_22939" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/370073_r_k_b_by_nagnag_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-22939" title="Macht zwar satt, aber nicht gesund: Pommes rot-wei&szlig;  Foto: nagnag (pixelio.de)" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/370073_r_k_b_by_nagnag_pixeliode-204x300.jpg" alt="Macht zwar satt, aber nicht gesund: Pommes rot-wei&szlig;  Foto: nagnag (pixelio.de)" width="204" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Macht zwar satt, aber nicht gesund: Pommes rot-wei&szlig;  Foto: nagnag (pixelio.de)</p></div>
<p>F&uuml;r die klassische Immunabwehr verbr&auml;t der K&ouml;rper viel Energie: T-Zellen, B-Zellen und Antik&ouml;rper m&uuml;ssen aktiviert und in den Krieg gegen Viren und Bakterien geschickt werden. Das &#8216;FOXO-System&#8217; hingegen funktioniert in Krisenzeiten - und das ist f&uuml;r den K&ouml;rper nunmal auch schon der Hunger. &#8220;Das findet zu jeder Minute statt&#8221;, erkl&auml;rt Studienleiter Professor Michale Hoch vom LIMES-Institut. Und weiter: &#8220;Faszinierend dabei ist, dass eine Funktion des Immunsystem direkt abh&auml;ngig davon ist, wie viel und was wir essen.&#8221; Und wie viel und was wir Essen ist in der Fastenzeit ja eigentlich schnell erkl&auml;rt.</p>
<p><strong>Pizza ist tabu!</strong></p>
<p>Zur&uuml;ckhaltung ist das Schl&uuml;sselwort: keinen Extra-K&auml;se, Pizza ist sowieso tabu, denn in der Regel sollte der ernsthafte Faster nur das Essen, was &#8220;zur Erhaltung der Schaffenskraft&#8221; gebraucht wird. Bis ins letzte Jahrhundert war sogar der Besuch von Tanzveranstaltungen im streng-christlichen Fasten-Sinne untersagt. V&ouml;lliger Quatsch, zumindest aus wissenschaftlicher Sicht.</p>
<p>Ein wenig Verzicht schadet sicher niemandem, aber gelegentlich das Tanzbein schwingen hat noch jeden jung und gesund gehalten. Nur nicht zu viel Trinken: Der Mitternachts-Imbiss r&auml;cht sich letztlich auf den Rippen oder im Kranksein.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Aschermittwoch-Passionszeit.html</strong></p>
<p style="color: white;"><strong>http://www.swr.de/imperia/md/content/ratundtat/fastenkalender2.pdf</strong></p>
<p style="color: white;"><strong>http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/14-2010</strong></p>
<p style="color: white;"><strong>http://www.karl-leisner-jugend.de/Fastenzeit.htm</strong></p>
</div>
<p style="color:white;"><strong>Absatz</strong></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Einmal Liebe s&#252;&#223;-sauer, bitte!</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/14/02/2010/liebe-geht-durch-den-gaumen/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 07:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika Middeldorf</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur am Valentinstag schmecken Verliebte ihr Essen anders. Warum uns die Liebe nicht das Leben vers&#252;&#223;t, k&#246;nnt ihr hier erfahren.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jana steht in der Mensa. Das macht sie &ouml;fter, immer dann, wenn der Hunger ruft und die Zeit zwischen den Vorlesungen es zul&auml;sst. Aber seit ein paar Tagen findet sie die Speisepl&auml;ne wenig abwechslungsreich. Der Nachtisch ist viel zu s&uuml;&szlig; und der Rosenkohl viel zu bitter. Wer soll das blo&szlig; runter kriegen? Dass Jana gerade am liebsten kiloweise Gew&uuml;rze in ihr Essen sch&uuml;tten m&ouml;chte hat einen Grund: Sie ist verliebt – und Liebe geht nicht nur durch den Magen, sondern beeinflusst auch unsere Geschmackssinne enorm.</p>
<div id="attachment_22787" class="wp-caption alignleft" style="width: 301px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/424774_r_k_by_karin-jung_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-22787" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/424774_r_k_by_karin-jung_pixeliode-300x249.jpg" alt="Naschtouren mit dem Liebsten k&ouml;nnen schiefgehen: Wer verliebt ist, schmeckt weniger s&uuml;&szlig;. " width="291" height="242" /></a><p class="wp-caption-text">  Vorsicht bei romantischen Naschtouren:  Wer verliebt ist, schmeckt weniger s&uuml;&szlig;.   Foto: Karin Jung (pixelio.de)</p></div>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE              MicrosoftInternetExplorer4              &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                            &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Forscher vom Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven, kurz ttz, haben herausgefunden, dass Verliebte bestimmte Geschmacksnoten schlechter wahrnehmen als nicht verliebte Menschen. Oben auf Wolke Sieben gibt es einen wahres Chaos im Hormonhaushalt. Die &uuml;blichen Nebenwirkungen wie wackelige Knie und Herzrasen sind bekannt. Neu ist, dass auch die Geschmackswahrnehmung eine g&auml;nzlich andere ist als bei Nichtverliebten. Salzige und Saure Geschmacksnoten schmeckt der Verliebte n&auml;mlich deutlich besser heraus, w&auml;hrend die Wahrnehmung f&uuml;r S&uuml;&szlig;es und Bitteres abnimmt.</p>
<p>Imke Matullat, Projektleiterin der Sensorik des ttz, hat mit ihrer Forschergruppe herausgefunden, woran das liegt: „Wir haben bei unseren Testpersonen festgestellt, dass sie einen verminderten Serotinwert haben. Serotin ist als Hormon eine Art Botenstoff, das Signale wie „s&uuml;&szlig;“ oder „bitter“ an unser Gehirn weiterleitet.“ Weniger Serotin bedeutet also eine ged&auml;mpfte Wahrnehmung der bitteren und s&uuml;&szlig;en Geschmacksrichtungen. Die Wahrnehmung von sauren und salzigen Geschm&auml;ckern wird hingegen von anderen biochemischen Prozessen gesteuert.</p>
<p><strong>Wie hoch ist dein Verliebtheitsgrad?</strong></p>
<p>Wenn Jana ihren Nachtisch also f&uuml;r viel zu &uuml;berzuckert h&auml;lt und beim Schlemmen sowieso st&auml;ndig von ihrem Liebling spricht, ist sie eindeutig verliebt. Damit h&auml;tte sie sich auch einen Platz ganz oben auf der „Passionate Love Scale“ gesichert. Mit Hilfe dieser Skala, mit der seit 1986 in der Wissenschaft gearbeitet wird, wird der Verliebtheitsgrad untersucht.</p>
<p>Auch die Forscher des ttz haben ihre Probanden mit Hilfe der Skala in die Gruppen „Frisch verliebt“, „sehr verliebt“ und „weniger verliebt“ eingeteilt. „Diese Skala arbeitet mit der pers&ouml;nlichen Einsch&auml;tzung der Gef&uuml;hle, das bedeutet der Proband bekommt 14 Fragen vorgelegt und diesen Fragen muss er entweder zustimmen oder sie ablehnen. Demnach kann man einteilen wie verliebt diese Person ist oder eben nicht.“, erkl&auml;rt Imke Matullat. Ihre „sehr verliebten“ Probanden reagierten auf Bitterreize fast gar nicht, saures und salziges aber viel schneller als ihre Mitstreiter, die weniger verliebt waren.</p>
<div id="attachment_22788" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/440586_r_b_by_jorg-siebauer_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-22788" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/440586_r_b_by_jorg-siebauer_pixeliode-300x200.jpg" alt="Sag mir wie s&uuml;&szlig; du schmeckst und ich sag dir, wie verliebt du bist! " width="294" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Sag mir wie s&uuml;&szlig; du schmeckst und ich sag dir, wie verliebt du bist! Foto: J&ouml;rg Siebauer (Pixelio.de)</p></div>
<p class="MsoNormal">Allerdings ist auch bewiesen, dass sich der Serotinwert von Verliebten mit der Zeit von ganz alleine wieder reguliert. Wie auch die rosa Brille gewisserma&szlig;en langsam an St&auml;rke abnimmt und auch die Kniee nicht mehr schlackern, so schmecken auch gl&uuml;ckliche Paare letztlich wieder ganz normal. Die Konsequenz: Sp&auml;testens dann k&ouml;nnen die ehemals Frischverliebten feststellen, ob ihre Liebe ein guter Koch ist, oder doch eher ein Gew&uuml;rzmuffel…</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Drei Jahre bis zum Weltuntergang</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/22/12/2009/drei-jahre-bis-zum-weltuntergang/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/22/12/2009/drei-jahre-bis-zum-weltuntergang/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 23:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika Middeldorf</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[2012]]></category>

		<category><![CDATA[Astrologie]]></category>

		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>

		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>

		<category><![CDATA[Weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 21. Dezember 2012 soll wie so oft die Welt untergehen. Spinnerei oder ernsthafte Vorhersage?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man kennt es ja schon, der Weltuntergang wird alle paar Jahre vorhergesagt. Anh&auml;nger dieses Glaubens decken sich regelm&auml;&szlig;ig mit Tonnen von Dosen-Lebensmitteln ein, bauen Luftschutzbunker oder begehen im schlimmsten Fall kollektiven Suizid, um dem Leben vor dem Ende ein Ende zu setzen. In der Akte „21. Dezember 2012“ schlummern allerdings tats&auml;chlich auch wissenschaftliche Dokumente.</strong></p>
<div id="attachment_20040" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/urlaub_guatemala_252.jpg"><img class="size-full wp-image-20040" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/urlaub_guatemala_252.jpg" alt="Beeindruckende Architekten und Astrologen: Das Maya Volk " width="320" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Beeindruckende Architekten und Astrologen: Die Bauten der Maya sind bis heute erhalten geblieben. Sind ihre Prophezeiungen f&uuml;r den Weltuntergang vielleicht auch noch g&uuml;ltig?  Foto: pixelio/olibr</p></div>
<p>So endet zur Wintersonnenwende im Dezember 2012 etwa der Maya-Kalender. Die Mayas sind eine Gruppe indigener V&ouml;lker in Mittelamerika, eine der fr&uuml;hsten Hochkulturen der Menschheit mit einem au&szlig;erordentlichen Verst&auml;ndnis f&uuml;r Astronomie. Anhand ihres Wissens &uuml;ber den Kosmos und die Sterne entwickelten die Maya einen pr&auml;zisen Kalender, der einen Zyklus von etwa 26.000 Jahren hat. Laut des Maya-Kalenders leben wir in der ‚Endzeit‘ – und diese Endzeit findet nach dem gregorianischen Kalendersystem ihr Ende am 21. Dezember 2012. Und was dann?</p>
<p><strong>Bewusstseinssprung, Pol-Taumel und Alien-G&ouml;tter</strong></p>
<p>Die Szenarien sind wahnsinnig. Und unterschiedlich: Der Biophysiker Dieter Broers behauptet Sonneneruptionen und Sonnenst&uuml;rme k&ouml;nnten das Erdmagnetfeld beeinflussen. Der Effekt: menschliche Gehirne werden dann in einer anderen Frequenz als bislang ‚bestrahlt‘– der sogenannte Bewusstseinssprung vollzieht sich. Wir finden zu uns selbst und k&ouml;nnen die Frage nach dem ‚Warum‘ beantworten.</p>
<p>Weniger sch&ouml;n klingen hingegen diese Szenarien: Durch magnetische Krafteinwirkung auf die Erde werden ihre Pole ins Taumeln geraten. So k&ouml;nnten ganze Landstriche absacken und andere auftauchen - die Weltmeere w&uuml;rden sich verschieben. Oder auch: Ein Planet namens ‚Niburi‘ fliegt sehr dicht an der Erde vorbei. So dicht, dass die Bewohner des Niburi, das G&ouml;ttervolk der ‚Annunaki‘, wieder zu uns r&uuml;ber h&uuml;pfen. Die waren n&auml;mlich schon mal hier und laut des Forschers Zachariah Sitchin haben sie vor 30.000 Jahren den Menschen geschaffen. Puh!</p>
<div id="attachment_20043" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/hilfe2.jpg"><img class="size-medium wp-image-20043" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/hilfe2-300x206.jpg" alt="Land unter - K&ouml;nnen sich die Weltmeere verschieben? " width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Land unter - K&ouml;nnen sich die Weltmeere verschieben?  Foto: pixelio/Rainer Sturm</p></div>
<p><strong>„Gro&szlig;e Gelassenheit!“</strong></p>
<p>Die Kenntnisse der Maya sind trotz all der wirren Weltuntergangstheorien erstaunlich: Genau 25.800 Jahre dauert es n&auml;mlich auch, bis unser Sonnensystem die Sterngruppen der Plejaden (auch Siebengestirn genannt) umkreist hat. Ziemlich genau, was die Maya in ihrem Zyklus errechnet haben. Aber nur ziemlich ungenau l&auml;sst sich das Datum in unser Kalendersystem &uuml;bertragen. Hans-Walter Langbein ist seit mehr als drei&szlig;ig Jahren Maya-Forscher und hat in diesem Jahr das Buch „2012 – Endzeit und Neuanfang“ ver&ouml;ffentlicht. F&uuml;r ihn ist die Annahme, dass der Zyklus im Dezember 2012 endet , spekulativ. Und selbst dann: „Wenn rein hypothetisch so ein Zeitzyklus endet, dann geht am n&auml;chsten Tag ein neuer Zyklus wieder an. Das hei&szlig;t also wir k&ouml;nnen mit gro&szlig;er Gelassenheit dem Jahr 2012 entgegensehen.“</p>
<p>Und auch Walter Maletzki vom Astronomischen Verein Dortmund e.V. kann uns beruhigen: „Wenn wirklich die Mayas an irgendeine kosmische Katastrophe geglaubt haben, so wissen wir heute, dass Sternkonstellationen oder Planetenstellungen kein Grund f&uuml;r irgendwelche Katastrophen sein k&ouml;nnen.“ Pl&ouml;tzlich auftauchende Kometen oder Astroiden sind f&uuml;r die Erde immer eine Gefahr, wei&szlig; Maletzki. „Aber wann, das wissen wir heute trotz modernster Hightech-Teleskope und Raumsonden  nicht. Wie sollten die V&ouml;lker vor einigen Tausend Jahren das erfahren haben?“</p>
<p><strong>Weihnachten 2012 ist sicher</strong></p>
<p>Langbein sieht zwar hier und da Gefahren, diese lassen sich aber nicht auf das Jahr 2012 und die Maya-Prophezeiungen zur&uuml;ckf&uuml;hren. „Es gibt eine Vielzahl von Gefahren auf der Erde, z.B. Ausbr&uuml;che von Supervulkanen, die die Existenz der gesamten Menschheit in Frage stellen.“ Der Autor sieht die Zukunft der Menschen in der interstellaren Raumfahrt. Zumindest im Maya-Zyklus gerechnet, sprich &uuml;ber einen Zeitraum von fast 26.000 Jahren, eine nicht ganz unwahrscheinliche Prophezeiung… Aber das ist ein anderes Thema. Bis dahin freuen wir uns auf Weihnachten 2012!</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr Informationen</strong></p>
<p style="color: white;"><em>Endet der Maya Kalender wirklich am 21.12.2012? </em> Nein. Er ist zyklisch und „endet“ damit nie. Wenn sich die Maya-Zeitrechnung genau auf unseren Kalender &uuml;bertragen lie&szlig;e, endet am 21.12.2012 lediglich eine Epoche des Maya-Kalenders.</p>
<p style="color: white;"><em>Stimmt es, dass 2012 eine sehr seltene Planetenkonstellation zu beobachten ist? </em> Nein. 2012 gibt es keine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Planetenkonstellation.</p>
<p style="color: white;"><em>Kann es 2012 einen Polsprung geben?</em> In der Geophysik ist ein „Polsprung“ eine Umpolung des Erdmagnetfeldes: Der magnetische Nordpol wird zum S&uuml;dpol und umgekehrt. Das passiert etwa alle 25.000 Jahre und kann bis zu 1000 Jahren dauern, passiert also nicht pl&ouml;tzlich.</p>
</div>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks"><a title="Online Maya-Kalender, rechnet jedes beliebige Datum des gregorianischen Kalenders um" href="http://www.mayakalender.net/" target="_blank">Online Maya-Kalender, rechnet jedes beliebige Datum des gregorianischen Kalenders um</a></div>
<div class="additionallinks"><a title="FAQ &uuml;ber 2012, wissenschaftlich beantwortet vom Astronom Florian Freistetter" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/weltuntergang-2012-fragen-und-antworten.php" target="_blank">FAQ &uuml;ber 2012, wissenschaftlich beantwortet vom Astronom Florian Freistetter</a></div>
<div class="additionallinks"><a title="Offizielle Seite von Roland Emmerichs Film „2012“" href="http://www.whowillsurvive2012.com/" target="_blank">Offizielle Seite von Roland Emmerichs Film „2012“</a></div>


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