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	<title>pflichtlektüre &#187; Ann-Christin Gertzen</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Jobmesse f&#252;r Informatiker</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 17:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA["Real-it-y“ hei&#223;t die Konkaktmesse, die nun zum f&#252;nften Mal im Geb&#228;ude der Fakult&#228;t f&#252;r Informatik statt fand. Die Unternehmen suchen h&#228;nderingend nach Nachwuchs.    


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>F&uuml;r die Informatik-Studenten wird heute der rote Teppich ausgerollt. In dem gro&szlig;en wei&szlig;en Zelt reiht sich ein Stand an den n&auml;chsten. Hella, Die Continentale, Cip Soft - sie alle sind hier, um neue Arbeitskr&auml;fte an Land zu ziehen. Schon zum f&uuml;nften Mal findet die Kontaktmesse f&uuml;r Informatik &#8220;real-it-y&#8221; vor und im Geb&auml;ude der Fakult&auml;t f&uuml;r Informatik statt. In f&uuml;nf Jahren hat sie sich von einem Experiment der alumni informatik dortmund e.V. zu einem ernstzunehmenden Messestandort gemausert.</strong></p>
<p>F&uuml;r Holger Decker, selbst Informatik-Alumni und von Beginn an als Organisator dabei, ist die &#8220;real-it-y&#8221; eine gute Mischung aus  etablierten Firmen und Newcomern in der Branche. &#8220;Die Informatik-Studenten sind gefragt wie nie&#8221;, sagt er stolz. Zum ersten Mal habe es in diesem Jahr mehr Unternehmensbewerbungen als Pl&auml;tze gegeben.</p>
<div id="attachment_95063" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/holger-decker.jpg"><img class="size-medium wp-image-95063" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/holger-decker-300x225.jpg" alt="Holger Decker (rechts im Bild) und Alexey Egorov haben viele zu tun. &Uuml;ber 300 Besucher werden zur Messe erwartet. " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Holger Decker (rechts im Bild) und Alexey Egorov haben viele zu tun. &Uuml;ber 300 Besucher werden zur Messe erwartet. Fotos: Ann-Christin Gertzen </p></div>
<p>Das wei&szlig;e Zelt und das Foyer an der Otto-Hahn-Stra&szlig;e bietet nur Platz f&uuml;r insgesamt 30 Firmenst&auml;nde. &Uuml;ber die letzten f&uuml;nf Teilnehmer habe er im Internet abstimmen lassen. &#8220;Das Angebot selbst zu entscheiden, welche potenziellen Arbeitgeber auf der Messe vertreten sein sollen, wurde gut angenommen&#8221;, sagt er. So gut, dass die Studenten im n&auml;chsten Jahr eventuell noch offensiver in die Auswahl eingebunden werden. Schlie&szlig;lich bef&auml;nden sich Informatik-Studenten in der gl&uuml;cklichen Position, sich ihren sp&auml;teren Arbeitsplatz weitestgehend aussuchen zu k&ouml;nnen. Denn seit die sogenannte &#8220;Dotcom-Blase&#8221; im Jahr 2000 geplatzt sei, h&auml;tten sich wesentlich weniger Studenten f&uuml;r ein Informatik-Studium entschlossen, als Stellen in der freien Wirtschaft zu besetzen waren. &#8220;Dotcom-Blase&#8221; - das bezeichnete den Internet-Boom zu Beginn des neuen Jahrtausends. Zu dieser Zeit entstanden sehr schnell zahlreiche Technologie-Unternehmen, die jedoch den hohen Gewinnerwartungen der Anlieger nicht standhalten konnten. &#8220;Vor sechs Jahren ist dann alles in sich zusammen gefallen&#8221;, erz&auml;hlt Decker. So wenig Informatikstudenten wie zu diesem Zeitpunkt habe es seit der Einf&uuml;hrung des Studiengangs in den 80er Jahren nicht mehr gegeben. Doch ohne Informatiker gehe es heute in keinem Unternehmen mehr. Deshalb seien die, die jetzt auf Ihren Abschluss zusteuerten, so gefragt: &#8220;Wir sind quasi die Hexenmeister des Informationszeitalters.&#8221;</p>
<p><strong>Klein aber fein </strong></p>
<div id="attachment_95057" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/karsten-lettow.jpg"><img class="size-medium wp-image-95057" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/karsten-lettow-225x300.jpg" alt="Karsten Lettow (rechts im Bild) hat die Messe vor zwei Jahren noch selbst mitorganisiert. Heute ist er als Aussteller hier. " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Karsten Lettow (rechts im Bild) hat die Messe vor zwei Jahren noch selbst mitorganisiert. Heute ist er als Aussteller hier. </p></div>
<p>Das besondere an der &#8220;real-it-y&#8221;? F&uuml;r Decker ist das vor allem der &#8220;kleine aber feine&#8221; Charakter. Mit ausgesuchten Unternehmen wie zum Beispiel Hella oder der Unternehmensberatung viadee. Viele Studenten w&uuml;rden die &#8220;real-it-y&#8221; dem gro&szlig;en Konkurrenten Konaktiva vorziehen, weil es hier ausschlie&szlig;lich um die Informatiker gehe und der Kontakt sehr viel pers&ouml;nlicher sei. Viele Studenten der Fakult&auml;t Informatik sind auch selbst regelm&auml;&szlig;ig in die Planung der Messe integriert. In diesem Jahr waren  gut 15 Studenten an der Organisation beteiligt. Mitglieder der Fachschaft braten W&uuml;rstchen, die Stimmung ist sehr famili&auml;r. Einige der ehemaligen Studenten der Dortmunder Fakult&auml;t f&uuml;r Informatik k&auml;men auch sp&auml;ter selbst mit einem Messestand zur&uuml;ck auf die &#8220;real-it-y&#8221;. &#8220;So schlie&szlig;t sich der Kreis&#8221;, sagt Holger Decker.</p>
<p>Einer dieser ehemaligen Studenten ist Karsten Lettow. Noch vor zwei Jahren hat er hier selbst beim Aufbau mitgeholfen - als Informatik-Student an der TU. Heute ist er als Teil des Start-Up-Unternehmens All Facebook Stats auf die Messe gekommen. Gemeinsam mit Alexander Peiniger, dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, stellt er hier das Konzept vor und sucht selbst nach guten Mitarbeitern. &#8220;Sicher ist es ein bisschen seltsam jetzt die Seiten zu wechseln&#8221;, sagt Karsten Lettow. Andererseits sei es aber auch ganz praktisch: &#8220;So wei&szlig; ich wenigstens wo alles ist.&#8221; Das Internet-Start-Up All Facebook Stats entwickelt Marketing-Werkzeuge f&uuml;r Unternehmen, die bei Facebook Werbung machen. Vor allem geht es darum eine M&ouml;glichkeit zu entwickeln, um Erfolge vergleichbar zu machen. Derzeit arbeitet das Unternehmen nur mit f&uuml;nf Mitarbeitern. Was Lettow und Peiniger hier suchen, sind vor allem Leute die gut ins Team passen. &#8220;Uns geht es weniger darum, dass die Bewerber alle ihr Studium mit einer eins abgeschlossen haben&#8221;, sagt Peiniger. Vor allem m&uuml;sse die Chemie stimmen. Au&szlig;erdem ist ihnen der gute Draht zu den umliegenden Universit&auml;ten wichtig. &#8220;Mich hat fr&uuml;her immer die Praxis sehr interessiert&#8221;, sagt Karsten Lettow. Als Aussteller kann er diese jetzt auch an Branchenneulinge vermitteln.</p>
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<div id="attachment_95058" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/messe_total.jpg"><img class="size-medium wp-image-95058" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/messe_total-300x225.jpg" alt="Das Zelt der &quot;real-it-y&quot;. Hier wird f&uuml;r die Informatikstudenten der rote Teppich ausgerollt. " width="300" height="225" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Das Zelt der &quot;real-it-y&quot;. Hier wird f&uuml;r die Informatikstudenten der rote Teppich ausgerollt. </p></div>
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<p><strong>Junge Leute bringen Innovationen</strong></p>
<p>Einen anderen Blick auf die Messe hat Bernd Rotte, IT-Manager von Daimler D&uuml;sseldorf. Mit insgesamt 6500 Arbeitspl&auml;tzen ein gro&szlig;er Arbeitgeber in der Region Rhein-Ruhr. &#8220;Wir haben festgestellt, dass uns im Bereich IT irgendwann der Draht zu den jungen Leuten abgebrochen ist&#8221;, erz&auml;hlt er. Junge Studenten, das bedeute f&uuml;r die Unternehmen vor allem ein gewaltiges Potenzial an Innovationen. &#8220;F&uuml;r uns ist es wichtig zu zeigen, dass es uns in D&uuml;sseldorf gibt und das wir auch f&uuml;r wissenschaftliche Arbeiten interessant sind.&#8221; Daher erhofft sich Lettow von dem Messestand auf der &#8220;real-it-y&#8221; vor allem Praktikanten, die eventuell sp&auml;ter ihre Bachelor- oder Masterarbeit im Unternehmen schreiben.</p>
<p>So unterschiedlich die Motivation der Aussteller ist, so unterschiedlich ist auch die der Studenten. Viktor Glaschtschenko studiert erst im vierten Semester Informatik an der FH Dortmund und sucht hier nach einem guten Nebenjob. &#8220;In welche Richtung ich sp&auml;ter genau gehen m&ouml;chte, wei&szlig; ich noch nicht. Vielleicht in die Logistik&#8221;, sagt der 26-J&auml;hrige. &#8220;Ich denke, das hier ist eine gute M&ouml;glichkeit mal zu schauen, was es &uuml;berhaupt am Markt f&uuml;r Chancen gibt.&#8221;</p>
<div id="attachment_95060" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/sascha-kwiatkowski.jpg"><img class="size-medium wp-image-95060" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/sascha-kwiatkowski-300x225.jpg" alt="Sascha Kwiatkowski hat schon einige Gespr&auml;che mit Unternehmen gef&uuml;hrt." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sascha Kwiatkowski hat schon einige Gespr&auml;che mit Unternehmen gef&uuml;hrt.</p></div>
<p>Sascha Kwiatkowski, Informatik-Student an der TU Dortmund, hat hier schon konkretere Vorstellungen. &#8220;Ich habe heute schon ein paar Gespr&auml;che mit Beratungsunternehmen gef&uuml;hrt&#8221;, erz&auml;hlt Kwiatkowski. Er hat selbst im vergangenen Jahr bei der Organisation der &#8220;real-it-y&#8221; mitgeholfen. &#8220;F&uuml;r mich ist die Messe eine super M&ouml;glichkeit auf Augenh&ouml;he mit Leuten zu sprechen, die selbst in dem Job arbeiten.&#8221; Die Aussichten nach einem Informatik-Studium seien so vielf&auml;ltig, dass es auf jeden Fall helfe, sich mit Menschen aus der Branche zu unterhalten. Das besondere an der Kontaktmesse ist auch f&uuml;r ihn die pers&ouml;nliche Atmosph&auml;re. Ins Gespr&auml;ch zu kommen mit Fachleuten, die wissen wovon sie sprechen. Das hat im vergangenen Jahr bereits an die 300 Besucher angezogen. F&uuml;r dieses Jahr erwarten die Veranstalter noch mehr Besucher.</p>
<p>Die &#8220;real-it-y&#8221; wird es auch im n&auml;chsten Jahr wieder geben. Um die 16 Unternehmen haben sich bereits jetzt angemeldet.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema<br />
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<p style="color: white;">web: <a href="http://real-it-y.de/" target="_blank">Hier geht&#8217;s zur Internetseite der Jobmesse. </a></p>
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<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Drehbeginn: Tatort in Dortmund</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/14/04/2012/drehbeginn-tatort-in-dortmund/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/14/04/2012/drehbeginn-tatort-in-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 17:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In Dortmund wird jetzt ermittelt: Die Dreharbeiten zum ersten Dortmunder Tatort haben begonnen. Dabei spielen auch TU-Roboter eine Rolle.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
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<p><strong>Dortmund wird Tatort-Stadt, v</strong><strong>or einem halben Jahr ist die Entscheidung gefallen, j</strong><strong>etzt haben die Dreharbeiten begonnen. Dortmunder U, Hauptbahnhof, Westfalenstadion - wer genau hinschaut kann in diesen Tagen vielleicht ein bisschen Filmluft schnuppern. Regisseur f&uuml;r die ersten beiden Teile ist der M&uuml;nchner Thomas Jauch. Er hat bereits Erfahrung mit dem Ruhrgebiet, einen Schimanski-Tatort drehte er  in Duisburg. In Dortmund gehen gleich vier Kommissare auf Verbrecherjagd. F&uuml;r den ersten Teil &#8220;Alter Ego&#8221; haben sich die Szenenbildner die Fu&szlig;ballroboter der TU Dortmund ausgeliehen.<br />
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<div id="attachment_91902" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/_mg_4765.jpg"><img class="size-medium wp-image-91902" title="_mg_4765" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/_mg_4765-300x225.jpg" alt="&Uuml;ber den D&auml;chern der Stadt. Drehtermin im HCC-Geb&auml;ude. Mit den TU-Robotern ist Oliver Urbann (rechts) als Komparse dabei." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">&Uuml;ber den D&auml;chern der Stadt, Drehtermin im HCC-Geb&auml;ude. Mit den TU-Robotern ist Oliver Urbann (rechts) als Komparse dabei. Fotos: Ann-Christin Gertzen</p></div>
<p>Der Himmel ist wolkenverhangen. Im Hintergrund die graue Gro&szlig;stadt mit dem Dortmunder U auf der einen und dem Hauptbahnhof auf der anderen Seite. Der 18. Stock des HCC-Geb&auml;udes am Hauptbahnhof bietet die perfekte Kulisse f&uuml;r die Mordermittlungen in der ersten Dortmunder Tatort-Folge &#8220;Alter Ego&#8221;. Die Crew ist schon seit acht Uhr unterwegs. Nach einem Au&szlig;endreh auf der Katharinentreppe am Hauptbahnhof und Innenaufnahmen vom Dortmunder U ist das HCC-Geb&auml;ude die letzte Station an diesem Tag. Im Panorama-Saal hat Szenenbildner Frank Polosek eine Technikausstellung nachgebaut. Mit einer gro&szlig;en Video-Leinwand, einem Roboter, der jede Bewegung nachahmen kann und einem Fu&szlig;ballfeld, hier haben sp&auml;ter die Fu&szlig;ball-Roboter der TU ihren gro&szlig;en Auftritt.</p>
<p>Die Assistentin von Frank Polosek tr&auml;gt ein dickes Skizzenbuch mit sich: Abbildungen von St&uuml;hlen, Raumma&szlig;e, besondere Gegebenheiten. &#8220;Schon 30 Tatorte habe ich ausgestattet&#8221;, erz&auml;hlt der Szenenbildner. Vor allem die Pilotfilme h&auml;tten es ihm angetan. „Ich habe schon oft die Kulisse f&uuml;r den jeweils ersten Tatort aus einer Stadt gebaut&#8221;, wie hier in Dortmund. Ein Tatort habe in der Regel 23 Drehtage. Frank Polosek ist bei jedem dabei: &#8220;Das ist anstrengend, an Tagen wie diesen arbeiten wir 12 Stunden und l&auml;nger. Harte Arbeit. Vergessen die meisten.&#8221;</p>
<p><strong>TU-Roboter im Einsatz</strong></p>
<p>&#8220;So, wollen wir mal zwei von den Jungs da reinstellen?&#8221; Poloseks Frage geht an Oliver Urbann.&#8221;Die Jungs&#8221; sind die Roboter vom Robotics Research Institute der TU Dortmund. Sie sind Vize-Weltmeister im Roboter-Fu&szlig;ball und nun auch noch Film-Stars. Oliver Urbann ist stolz: &#8220;Wir f&uuml;hlen uns nat&uuml;rlich geehrt, dass wir hier mitmachen k&ouml;nnen.&#8221; Dass sp&auml;ter im Film einer seine Kommilitonen ermordet werden soll, nimmt er mit Humor.</p>
<div id="attachment_91903" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/robo.jpg"><img class="size-medium wp-image-91903" title="robo" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/robo-225x300.jpg" alt="Die fu&szlig;ballspielenden Roboter sind bereits Vizeweltmeister. Jetzt werden sie auch noch Filmstars." width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die fu&szlig;ballspielenden Roboter sind bereits Vizeweltmeister. Jetzt werden sie auch noch Filmstars.</p></div>
<p>F&uuml;r die Roboter ist der Auftritt im Film jedoch eine gro&szlig;e Herausforderung: &#8220;Bei den Wettk&auml;mpfen ist alles genau vorgegeben, die Farbe des Spielfelds, die Linien, der Gegner, die Farbe des Tors.&#8221; Die 12.000 Euro teuren Roboter sind auf die verschiedenen Farben und Abst&auml;nde programmiert. &#8220;Ob das dann sp&auml;ter beim Dreh mit der Kulisse funktioniert - mal abwarten.&#8221; Zumindest sehen sie gut aus. Polosek ist zufrieden. Das Bild passt.<br />
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<p><strong>Leerlauf. </strong></p>
<p>Zwischen Aufbau und Drehbeginn vergehen an diesem Tag sechs Stunden. Warten. Das scheint einen gro&szlig;en Teil des Filmbusiness auszumachen. Die Roboter werden in ihren Stationen aufgeladen. Gegen 16 Uhr dann der Anruf von der Regieassistenz: &#8220;Wir sind unterwegs!&#8221; Die Dreharbeiten im Dortmunder U sind abgeschlossen. Drei LKWs mit Equipment setzen sich in Bewegung. Rollwagen mit Scheinwerfern und Stativen werden in den 18. Stock gebracht. Jetzt muss alles schnell gehen. Die gro&szlig;en Unterbauten f&uuml;r die Filmkameras werden durch die langen Flure geschoben, im Nebenraum bauen die Tontechniker ihr Mischpult auf. Um die 20 Leute wuseln durcheinander. Mittendrin: Regisseur Thomas Jauch, die Schauspieler Aylin Tezel - sie spielt die Polizeioberkommissarin Nora Dalay - und Stefan Konarske als Polizeioberkommissar Daniel Kossik. Jauch schaut sich das Set an. Die Roboter geben ihre erste Probevorf&uuml;hrung. &#8220;Los! Schie&szlig;! Schie&szlig;! Wie der Elfmeter gegen Bayern!&#8221; Die Crew hat sich das Spiel Dortmund gegen Bayern live im Stadion angesehen. Doch der kleine Roboter funktioniert besser als Robben - er trifft. Der Jubel ist gro&szlig;.<br />
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<div id="attachment_91842" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/_mg_4755.jpg"><img class="size-medium wp-image-91842" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/_mg_4755-300x225.jpg" alt="Schauspieler Stefan Konarske spielt Polizeioberkommissar Daniel Kossik. Hier in Interaktion mit einem Roboter der Uni Bielefeld." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Schauspieler Stefan Konarske spielt Polizeioberkommissar Daniel Kossik, hier in Interaktion mit einem Roboter der Uni Bielefeld.</p></div>
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<p><strong>&#8220;Und Bittesch&ouml;n!&#8221;</strong><br />
Haare und Makeup sitzen. Die Szene wird mehrmals geprobt, Kamera und Licht verstellt. Dann geht es los. Thomas Jauch gibt das Kommando. &#8220;Wir drehen! Und bittesch&ouml;n!&#8221; Stefan Konarske interagiert mit dem Roboter, der Bewegungen nachahmen kann und Aylin Tezel befragt eine Zeugin. Die ganze Szene wird im Endeffekt nicht l&auml;nger als 30 Sekunden zu sehen sein, der Dreh dauert jedoch bereits jetzt eine volle Stunde. &#8220;F&uuml;nf Minuten Technik bitte!&#8221; Wei&szlig;e T&uuml;cher werden f&uuml;r die Portraitaufnahmen ausgelegt, um den Teint weicher erscheinen zu lassen und schwarze T&uuml;cher vor die Fenster geh&auml;ngt, um das Licht besser kontrollieren zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Und immer wieder die ber&uuml;hmte Klappe: &#8220;Eins. Siebzehn. Drei. Die Erste.&#8221; &#8220;Eins. Siebzehn. Drei. Die Zweite.&#8221; Von dieser Hektik wird im Tatort nicht mehr viel zu sp&uuml;ren sein. Im Nebenraum sind schon die ersten Aufnahmen zu sehen. Thomas Jauch ist begeistert: „Hier denkt man es zieht sich alles wie Kaugummi, aber wenn man dann diese Aufnahmen sieht, wei&szlig; man, dass sich die Arbeit gelohnt hat.&#8221; Ein qualmender Schornstein ist zu sehen, d&uuml;stere Farben, eine k&uuml;hle Atmosph&auml;re. Im Nebel liegt das U. Die ersten Bilder vom Dortmunder Tatort wirken schaurig und sch&ouml;n zugleich. Wie der wolkenverhangene Himmel an diesem Tag aus dem 18. Stock.</p>
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<p><strong>Hauptdarstellerin Aylin Tezel freut sich auf die Dreharbeiten in Dortmund </strong></p>
<div id="attachment_91918" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/_mg_4748.jpg"><img class="size-medium wp-image-91918" title="_mg_4748" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/_mg_4748-225x300.jpg" alt="Schauspielerin Aylin Tezel ist mit 28 Jahren die j&uuml;ngste Tatort-Kommissarin Deutschlands." width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schauspielerin Aylin Tezel ist mit 28 Jahren die j&uuml;ngste Tatort-Kommissarin Deutschlands.</p></div>
<p>&#8220;F&uuml;r mich ist es toll, endlich in Dortmund zu drehen. Die letzten Tage waren wir zwar bereits in K&ouml;ln im Studio, aber wenn man einen Tatort aus Dortmund macht, ist es sch&ouml;n endlich vor Ort zu sein. Man merkt auch, dass sich die Leute auf uns freuen und gespannt sind, was wir aus dem Tatort machen. Beim Au&szlig;endreh vor dem Hauptbahnhof sind st&auml;ndig Leute mitten durchs Bild gelaufen, haben angehalten und sich daf&uuml;r interessiert, was jetzt passiert. Wir werden in dieser Woche noch eine Station am Borsig-Platz drehen, heute waren wir ja au&szlig;erdem schon im Dortmunder U - da lernt man die Stadt schon kennen. Ich komme geb&uuml;rtig aus B&uuml;nde und war leider vorher noch nicht so oft hier. Dortmund ist ja quasi die Stadt des Ruhrgebiets, eine Stadt im Umbruch, in der die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat. Sie bietet so viele Facetten und ist daher perfekt f&uuml;r einen Tatort. Vor einiger Zeit habe ich mir ein Spiel von Dortmund gegen Bremen angesehen. Boah, das war eine Wahnsinnsatmosph&auml;re! Die ganze Stadt in Schwarz-Gelb. Unser Polizeioberkommissar Daniel Kossik hat ja auch eine Stehplatz-Karte beim BVB. Das ist nat&uuml;rlich ein Klischee, aber schaut euch mal die Stadt an! Das live zu erleben, war wirklich spannend.&#8221;</p>
<p><strong>Regisseur Thomas Jauch ist eigentlich Bayern-Fan, trotzdem hat er auch weiterhin Lust auf den Dortmunder Tatort</strong></p>
<div id="attachment_91952" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/_mg_4766.jpg"><img class="size-medium wp-image-91952" title="_mg_4766" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/_mg_4766-225x300.jpg" alt="Regisseur Thomas Jauch sieht viel Tatort-Potenzial in Dortmund." width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Regisseur Thomas Jauch sieht viel Tatort-Potenzial in Dortmund.</p></div>
<p>&#8220;Am Mittwoch hat meine Mannschaft verloren&#8230; das war nicht so sch&ouml;n, aber so ist das. Trotzdem war es toll im Stadion! Aber das war nat&uuml;rlich nicht die erste Begegnung mit dem echten Dortmund. Ich habe mich schon seit Wochen auf den Dreh hier vorbereitet. Man l&auml;sst sich von der jeweiligen Stadt f&uuml;r die Drehs inspirieren. Wir haben hier unsere Schularbeite gemacht. Ich war viel spazieren, habe mich mit Leuten unterhalten, mir einfach die Gegend angeguckt. Was mich dabei vor allem beeindruckt hat sind die verschiedenen Gesichter der Stadt. Das gro&szlig;e Technologiezentrum, aber auch die sozialen Brennpunkte. Das ist f&uuml;r deutsche Verh&auml;ltnisse wirklich hart und in der Form habe ich das in kaum einer anderen deutschen Stadt gesehen. Einerseits stehen hier die tollsten Villen mit Swimminpool und andererseits gibt es hier die schlimmsten Hinterh&ouml;fe. Dieses Konfliktpotential bietet viel Stoff f&uuml;r weitere Tatorte. Damals habe ich auch mal Schimanski in Duisburg gedreht, die spiegelten auch immer die deutsche Realit&auml;t wieder. Es macht keinen Sinn nur Schokoladenseiten zu zeigen und Postkarten zu drehen. Man muss schon ans Eingemachte gehen. Was unseren Tatort von anderen unterscheidet? Wir haben vier sperrige Kommissare, die man sich erstmal erarbeiten muss. Die Charakt&auml;re werden f&uuml;r den Zuschauer noch nicht nach den ersten Minuten greifbar sein, das wird spannend. Speziell unser Hauptkommissar Faber, gespielt von J&ouml;rg Hartmann, macht erstmal Dinge, bei denen man denkt: Warum? Und erst sp&auml;ter wird einem klar, was f&uuml;r ein feiner Mensch er eigentlich ist.</p>


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		<title>Stark wie Pippi, klug wie Wickie</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/04/2012/stark-wie-pippi-klug-wie-wickie/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 20:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zeig mir deinen Kinderhelden und ich sag Dir wer du bist – Psychologie-Professor Alfred Gebert hat erforscht wie sich Pippi Langstrumpf, Winnetou und Co. auf unseren Charakter auswirken. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bunte Str&uuml;mpfe die nicht zusammen passen, ein &Auml;ffchen als Haustier und ein Pferd auf der Veranda - Pippi Langstrumpf ist das beste Beispiel f&uuml;r Unangepasstheit. Eine wahre Kinderheldin - vor allem f&uuml;r M&auml;dchen. Jungs beeindrucken da eher die Verbrecherjagden der drei ???. Doch was sagt das &uuml;ber uns als Erwachsene aus? &#8220;Kinderhelden beeinflussen unseren Charakter&#8221;, davon ist Psychologie-Professer Alfred Gebert &uuml;berzeugt.  Dagegen wehren k&ouml;nne man sich eigentlich nicht. </strong></p>
<p>Schon seit 1980 erforscht der M&uuml;nsteraner Psychologe welchen Einfluss Kinderhelden auf unsere Entwicklung und unseren Charakter haben. Angefangen hat bei ihm alles mit einem M&auml;rchen: &#8220;Als Kind fand ich H&auml;nsel und Gretel toll.&#8221; Wenn M&auml;rchen auch meist ein grausames Ende h&auml;tten, sei bei ihm vor allem h&auml;ngen geblieben, dass das Gute immer siege. Die modernen M&auml;rchen, da ist sich Alfred Gebert sicher, spielten sich heute im Fernsehen ab. Deshalb befragte er rund 200 Studenten zwischen 20 und 30 Jahren, welche Kinderhelden sie am meisten beeindruckt haben.</p>
<div id="attachment_86947" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/alfred_gebert_privat.jpg"><img class="size-medium wp-image-86947" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/alfred_gebert_privat-300x225.jpg" alt="Prof. Alfred Geberts Kinderhelden waren H&auml;nsel und Gretel. Foto: Privat" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Alfred Geberts Kinderhelden waren H&auml;nsel und Gretel. Foto: Privat</p></div>
<p>Eine Figur tauchte bei seinen Umfragen immer wieder auf, Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf: &#8220;Vor allem emanzipierte Frauen waren fasziniert von der Figur.&#8221; Manchmal sei er sich schon vorher sicher gewesen, welche seiner Studentinnen ein Fan des Rotschopfes ist. &#8220;Das sind meist taffe Frauen, die immer ihre Meinung sagen, viele Freundinnen haben, aber auch mit Jungs gut klar kommen.&#8221; In Einzel- und Gruppengespr&auml;chen best&auml;tigte sich dieser Eindruck meist. &#8220;Da viele Schwierigkeiten haben, ihren Charakter selbst einzusch&auml;tzen, habe ich nach der Auswertung der Frageb&ouml;gen auch mit den Freunden gesprochen.&#8221; So habe sich St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck ein Pers&ouml;nlichkeitsprofil aufgebaut, das er dann mit den jeweiligen Helden aus den Geschichten verglich.<br />
Nat&uuml;rlich ist Pippi nicht die einzige Kinderheldin. &#8220;Die Augsburger Puppenkiste mit Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivf&uuml;hrer lag bei vielen anderen auch hoch im Kurs&#8221;, sagt der Psychologe. Bei Jungen seien die drei ??? sehr beliebt. Abenteuer, Technik und Freundschaft, die drei ??? - das fasziniere viele. &#8220;Kinderhelden pr&auml;gen unseren Charakter&#8221;, davon ist Alfred Gebert &uuml;berzeugt und zwar &#8220;ein Leben lang&#8221;.</p>
<p>Was sagen Eure Kinderhelden &uuml;ber Euren Charakter aus? Die beliebtesten Helden der 20- bis 30-J&auml;hrigen aus der Studie von Psychologie-Professor Alfred Gebert haben wir hier noch einmal f&uuml;r euch zusammengefasst.</p>
<p><strong>Pippi Langstrumpf</strong></p>
<div id="attachment_86939" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/pippi_universal-home-entertainment.jpg"><img class="size-medium wp-image-86939" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/pippi_universal-home-entertainment-300x225.jpg" alt="Pippi ist das st&auml;rkste M&auml;dchen der Welt. Auch f&uuml;r ihre Freunde. Bild: &quot;Gesund werden mit Astrid Lindgren&quot; Universal Home Entertainment" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Pippi ist das st&auml;rkste M&auml;dchen der Welt. Auch f&uuml;r ihre Freunde. Teaser/Artikelbild: &quot;Gesund werden mit Astrid Lindgren&quot; Universum Film Home Entertainment</p></div>
<p>Pippi ist stark, frech und hilfsbereit. Sie lebt ganz alleine in einer gro&szlig;en Villa, muss nicht zur Schule gehen und kann trotzdem alles erreichen, was sie will. Pippi kommt hervorragend alleine klar - oder zumindest fast, denn ihre Freunde spielen eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Das Rollenbild sei sehr emanzipiert, sagt Professor Gebert - wie ihre Fans. Wer Pippi Langstrumpf als Kinderheldin hatte, wird sich im Beruf wahrscheinlich gut gegen M&auml;nner durchsetzen k&ouml;nnen und alles f&uuml;r seine Freunde tun.  Pippi Langstrumpf-Fans trauen sich einiges, verschiedenfarbige Str&uuml;mpfe lassen sich auch auf das Leben &uuml;bertragen.  Was sie aber vor allem auszeichnet ist die Verl&auml;sslichkeit: Jedes Versprechen gilt f&uuml;r immer.</p>
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<div id="attachment_86775" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/1_pumuckl_und_sein_zirkusa1.jpg"><img class="size-medium wp-image-86775" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/1_pumuckl_und_sein_zirkusa1-300x225.jpg" alt="Pumuckl-Freunde sind Familienmenschen. Bild: MDR/BR/Infafilm/Original-Entwurf &quot;Pumuckl&quot;- Figur: Barbara von Johnson" width="300" height="225" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Pumuckl-Freunde sind Familienmenschen. Bild: MDR/BR/Infafilm/Original-Entwurf &quot;Pumuckl&quot;- Figur: Barbara von Johnson</p></div>
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<p><strong>Pumuckl</strong></p>
<p>Meister Eder treibt er zur Wei&szlig;glut, der kleine Kobold mit den roten Haaren, der gr&uuml;nen Hose und dem gelben Pulli. „Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt und niemand was meckt&#8221;, hei&szlig;t es im Titellied der Serie - Streiche sind seine Leidenschaft. Weil er sich dabei unsichtbar machen kann, merkt auch niemand, dass er es war, au&szlig;er Meister Eder nat&uuml;rlich. Doch auch der kann ihm einfach nicht b&ouml;se sein. Alfred Gebert sagt: &#8220;Wer Pumuckl als Kind mochte, will Lachen und gl&uuml;cklich sein.&#8221; Pumuckl-Fans sind spontan, Optimisten mit ganzem Herzen, kreativ und meist ein bisschen verr&uuml;ckt. Auch wenn sie durch ihren Einfallsreichtum manchmal auf Ideen kommen, die niemand wirklich nachvollziehen kann, kehren sie doch immer wieder zu ihren Lieben zur&uuml;ck. Wie der Pumuckl Meister Eder nicht mehr allein lassen kann, steht auch bei seinen Fans die Familie an erster Stelle.</p>
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<div id="attachment_86776" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/wickie-auf-grosser-fahrt_01.jpg"><img class="size-medium wp-image-86776 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/wickie-auf-grosser-fahrt_01-300x225.jpg" alt="Wickie begeistert auch heute noch. Im Kino. Bild: Constantin " width="300" height="225" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Wickie begeistert auch heute noch. Im Kino. Bild: Constantin </p></div>
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<p><strong>Wickie</strong><br />
„Hey, hey Wickie, hey Wickie hey!&#8221; Wer fr&uuml;her singend vor dem Fernseher stand, um sich Wickie den kleinen Wickinger in voller L&auml;nge anzugucken, war wahrscheinlich vor allem von seiner Probleml&ouml;sung beeindruckt. Um den b&ouml;sen Wolf zu vertreiben oder einen fiesen Wickingerk&ouml;nig in die Flucht zu schlagen ben&ouml;tigte Wickie keine B&auml;renkr&auml;fte, sondern nur seinen Verstand. Auch wenn er  kleiner und &auml;ngstlicher war als die erwachsenen Wickinger, hatte er immer den rettenden Einfall. Laut Professor Gebert scheuen Wickie-Fans keine Herausforderung. „Ich hab&#8217;s!&#8221; ist ihr Lebensmotto. Wie auch Wickie nicht der typische Wickinger ist, bef&uuml;rchten auch seine Fans den W&uuml;nschen der Eltern h&auml;ufig  nicht zu gen&uuml;gen. Das stachelt sie an. Mit Mut, Charme und Cleverness bew&auml;ltigen sie Probleme, vor denen sich andere dr&uuml;cken. Einzelg&auml;nger sind sie keineswegs, im Gegenteil. Wickie-Fans bl&uuml;hen erst im Team richtig auf. Sie sind mitrei&szlig;end und beliebt. Sie erkennen die Begabungen jedes Einzelnen und versuchen diesen in das Team einzubinden.</p>
<p><strong></strong></p>
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<div id="attachment_86937" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/winnetou_universal-home-entertainment.jpg"><img class="size-medium wp-image-86937" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/winnetou_universal-home-entertainment-300x225.jpg" alt="Auf Winnetou kann man sich auch verlassen, wenn es mal brenzlig wird. Bild: Universal Home Entertainment" width="300" height="225" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Auf Winnetou kann man sich auch verlassen, wenn es mal brenzlig wird. Bild: Universum Film Home Entertainment</p></div>
<p><strong>Winnetou</strong></p>
<p>Gemeinsam mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand durchlebte Winnetou spannende Abenteuer im Wilden Westen. Sp&uuml;rst auch Du den Ruf der Freiheit? Gehst Du mit Deinem besten Freund durch dick und d&uuml;nn bis ans Ende der Welt? Dann bist Du wahrscheinlich ein ehemaliger Winnetou-Fan. Indianer und Cowboys mussten nie zur Schule gehen, sondern lernten im wirklichen Leben. Winnetou ist stets der Gute.  F&uuml;r Frieden und Freundschaft gibt er sogar sein Leben. Auf Winnetou war immer Verlass, nie w&uuml;rde er einen Freund im Stich lassen. Professor Alfred Gebert hat herausgefunden: &#8220;Und das ist es auch, was sich seine Fans von Partnern und Freunden w&uuml;nschen: Loyalit&auml;t und Verl&auml;sslichkeit.&#8221; Sie w&uuml;rden alles mit den Freunden teilen, sind absolut hilfsbereit und w&uuml;nschen sich nichts sehnlicher als eine friedliche Welt. Die Anh&auml;nger von Winnetou haben meist einen starken Charakter und sind immer auf der Suche nach einem Blutsbruder, mit dem sie gegen Angst, Trauer und Einsamkeit ank&auml;mpfen k&ouml;nnen.</p>
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<div id="attachment_87084" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/bibi_artikel.jpg"><img class="size-medium wp-image-87084" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/bibi_artikel-300x225.jpg" alt="Bibi-Fans m&ouml;chten sich gerne den Weg frei hexen. Doch wer m&ouml;chte das nicht ab und zu? Bild: kiddinx" width="300" height="225" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Bibi-Fans m&ouml;chten sich gerne den Weg frei hexen. Doch wer m&ouml;chte das nicht ab und zu? Bild: kiddinx</p></div>
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<p><strong>Bibi Blocksberg</strong></p>
<p>„Hex Hex!&#8221;, ruft die kleine Heldin - und pl&ouml;tzlich wird aus der Lehrerin eine Kr&ouml;te, oder aus dem B&uuml;rgermeister ein Affe. „Flieg los, Kartoffelbrei!&#8221; - und es geht weit weg aus der realen Welt. Bibi Blocksberg ist zwar einerseits eine Heldin, die mit ihrer Hexenkraft vor allem b&ouml;se Leute nach Ihrer Pfeife tanzen l&auml;sst. Sie macht es sich aber damit auch relativ einfach. W&auml;hrend sich Bibi Blocksberg-Fans als Kinder meist eine Welt gew&uuml;nscht haben, in denen Erwachsene nicht das Sagen haben, neigen sie laut der Studie im Erwanchsenenalter dazu ein bisschen tr&auml;ge zu sein. Alfred Gebert hat heraus gefunden: Wer sich w&uuml;nscht alles gut hexen zu k&ouml;nnen habe hin und wieder Schwierigkeiten, f&uuml;r eine wichtige Sache gro&szlig;e Energien aufzuwenden. Aber da das ja nur menschlich ist, ist es wohl auch in Ordnung sich hin und wieder Hexenkraft zu w&uuml;nschen.</p>
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<div id="attachment_86777" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/drei_fragezeichen.jpg"><img class="size-medium wp-image-86777" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/drei_fragezeichen-225x300.jpg" alt="Die Abenteuer der drei ??? sind vor allem was f&uuml;r Jungs. Bild: Kosmos" width="225" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Die Abenteuer der drei ??? sind vor allem was f&uuml;r Jungs. Bild: Kosmos</p></div>
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<p><strong>Die drei ???</strong></p>
<p>Die drei ??? - drei junge Detektive aus einer kalifornischen Kleinstadt - decken gef&auml;hrliche Kriminalf&auml;lle auf. Justus Jonas ist der Gr&uuml;nder des Detektivsb&uuml;ros in einem alten Wohnwagen auf dem Schrottplatz seines Onkels. Peter Shaw, der gr&ouml;&szlig;te und sportlichste der drei Detektive macht die Verbrecher meist dingfest und Bob Andrews, der kleinste unter den dreien, ist der Rechercheur vom Dienst. Die drei ??? sind legend&auml;r und Live-Vorlesungen momentan unter Erwachsenen sehr beliebt. Laut Alfred Gebert sind vor allem Jungs Fans der Krimi-Reihe. F&uuml;r sie stehen zuverl&auml;ssige Freundschaften an erster Stelle und sie ziehen meistens kniffelige Adventure-Games einem Fu&szlig;ballspiel vor. M&auml;dchen, die Fans der drei ??? waren, wollten lieber wegen ihrer F&auml;higkeiten und nicht wegen ihres Aussehens gemocht werden. Als Erwachsene verachten ehemalige drei ???-Fans den Materialismus. Sie sind meist sehr umweltbewusst und k&ouml;nnen nicht verstehen, warum Geld wichtiger sein soll, als gegenseitiges Vertrauen und Nachhaltigkeit.</p>
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<div id="attachment_87202" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/1_f19_jim_knopf_artikel.jpg"><img class="size-medium wp-image-87202" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/1_f19_jim_knopf_artikel-300x225.jpg" alt="Jim Knopf und Lukas den Lokomotivf&uuml;hrer gibt es momentan im Fernsehen nur noch als Zeichentrick. Bild: WDR" width="300" height="225" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Jim Knopf und Lukas den Lokomotivf&uuml;hrer gibt es momentan im Fernsehen nur noch als Zeichentrick. Bild: WDR</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Jim Knopf </strong></p>
<p>Jim Knopf und Lukas der Lokomotivf&uuml;hrer geh&ouml;ren zu den Evergreens der Augsburger Puppenkiste. Die Geschichte von Michael Ende ist ein verr&uuml;cktes M&auml;rchen, mit Scheinriesen die aus der Ferne gr&ouml;&szlig;er wirken als sie tats&auml;chlich sind und Lokomotiven, die sich kurzerhand zum Schiff umfunktionieren lassen. Hier wird eine Art Roadmovie-Geschichte erz&auml;hlt, die von der kleinen Insel Lummerland bis zum fernen China immer neue &uuml;berraschende Wendungen auf Lager hat. Der kleine Jim Knopf ist der Held dieser Geschichte. Durch die Hilfe von Mitstreitern l&ouml;st er allerhand Aufgaben, befreit Prinzessinnen und macht Bekanntschaft mit einer Horde Piraten. Laut Alfred Gebert sind die Fans dieser Geschichten als Erwachsene meist sehr sprachbegabt, neugierig, mutig und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Geld und Konsum ist Ihnen nicht so wichtig. Es ist doch viel spannender mit wahren Freunden die Welt zu entdecken. Die Geschichte von Michael Ende ist sprachlich sehr ausgefeilt und spricht vor allem lern- und wissbegierige Kinder an. Als Erwachsene w&uuml;nschen sich ehemalige Fans von Jim Knopf daher auch, dass ihre Kinder eine erfolgreiche Ausbildung absolvieren - wie sie selbst.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Kinderhelden im Netz<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.astrid-lindgren.de/" target="_blank">Astrid Lindgren ist die Sch&ouml;pferin vieler Kinderhelden</a></p>
<p style="color: white;">Web:  <a href="http://www.dreifragezeichen.de/" target="_blank">Alles rund um die drei ??? mit Terminen rund um die Live-Show</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>J&#246;rg Thadeusz bewundert Studenten</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/06/02/2012/joerg-thadeusz-bewundert-studenten/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/06/02/2012/joerg-thadeusz-bewundert-studenten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<description><![CDATA[Seine Studienzeit hat Moderator J&#246;rg Thadeusz als "br&#228;sig" in Erinnerung. Die Romanistik-Studentinnen fand er jedoch gut, erz&#228;hlt er in unserer Serie "Vom Studenten zum Prominenten". 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/promis-banner-ferig.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-83759" title="promis-banner-ferig" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/promis-banner-ferig.jpg" alt="promis-banner-ferig" width="600" height="200" /></a></p>
<p><strong>Moderator J&ouml;rg Thadeusz lebt mittlerweile in Berlin und hat eine eigene Talkshow beim rbb. Angefangen hat seine journalistische Karriere jedoch beim WDR - hier wurde er unter anderem durch seine launigen Promi-Besuche bei &#8220;Zimmer frei!&#8221; bekannt. F&uuml;r dieses Interview hat er uns das Versprechen abgekn&ouml;pft, mit ihm in einem angesagten Berliner Club feiern zu gehen. Klar doch, machen wir gerne. Vielleicht nimmt er uns dann ja auch mit zu seiner n&auml;chsten Berlinale-Berichterstattung. Dabei mag er solchen D&uuml;nkel eigentlich gar nicht, erz&auml;hlt er in unserer Interview-Reihe &#8220;Vom Studenten zum Prominenten&#8221;.<br />
</strong></p>
<p><strong>Was ist die sch&ouml;nste Erinnerung an </strong><strong>Ihre Studienzeit?</strong></p>
<p>Kaffee trinken mit meinem Bruder in einer Cafeteria, in der wir auf Romanistik-Studentinnen lauerten. Nickerchen in der ein oder anderen Bibliothek. Au&szlig;erdem konnte ich mir damals durch volles Haar fassen, wenn mir nicht einfiel, was ich sonst machen sollte.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
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<div id="attachment_86644" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/6_berlinale_2012_radioeins_artikel.jpg"><img class="size-medium wp-image-86644" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/6_berlinale_2012_radioeins_artikel-300x225.jpg" alt="J&ouml;rg Thadeusz hat seine eigene Talkshow im rbb und berichtet regelm&auml;&szlig;ig von der Berlinale. Die Zeit an der RUB war hingegen &quot;br&auml;sig&quot;. Teaser- und Artikelfoto: rbb/Jenny Sieboldt" width="300" height="225" /></a></strong><p class="wp-caption-text">J&ouml;rg Thadeusz hat seine eigene Talkshow im rbb und berichtet regelm&auml;&szlig;ig von der Berlinale. Teaser- und Artikelfoto: rbb/Jenny Sieboldt</p></div>
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<p><strong>Und welche ist Ihre schlimmste?</strong></p>
<p>Ich habe den Aufenthalt an der Ruhr-Uni als so br&auml;sig in Erinnerung, dass noch nicht mal irgendetwas genug Spannkraft hatte, um wirklich schlimm zu sein. Die Begr&uuml;&szlig;ungsansprachen mehrerer Dozenten waren r&uuml;de. Auf uns h&auml;tte nun wirklich niemand gewartet und jeder Einzelne von uns w&uuml;rde letztlich den ganzen Laden nur &uuml;berf&uuml;llen, war die Botschaft. War aber auch nicht schlimm. Weil ich dachte: Aber Ihr m&uuml;sst f&uuml;r immer hier bleiben. Und ich darf irgendwann raus aus dem Waschbeton.</p>
<p><strong>Was ist das Besondere am Studieren im Ruhrpott?</strong></p>
<p>Wie generell im Ruhrgebiet: Die Abwesenheit von D&uuml;nkel. Ich habe auch keine Burschenschafts-Heinis treffen m&uuml;ssen, die unter dem kleinen doofen M&uuml;tzchen ganz viel verwirrten Geist mit sich tragen. Und: Die Geb&auml;ude sehen so schrecklich aus, dass ich die Erinnerung gelegentlich f&uuml;r eine alptraumhafte Fantasie halte. Aber die kluge Bev&ouml;lkerung dieser Finsterbauten ist einnehmender als anderswo.<strong></strong></p>
<p><strong>Welche Tipps geben Sie uns Studenten?</strong></p>
<p>Keinen Rat von Leuten annehmen, die ihr Studium nicht abgeschlossen haben. Ich habe in letzter Zeit viele Leute im Studentenalter getroffen, die wendiger, welthungriger und zielstrebiger sind, als ich es jemals war. Denen kann ich nichts empfehlen, sondern sie nur bewundern.</p>
<p><em>J&ouml;rg Thadeusz wurde in Dortmund geboren und hat von 1990 bis 1994 an der Ruhr-Uni Jura, Geschichte und Politik studiert. Von insgesamt acht Semestern studierte er auch ein Semester an der LMU in M&uuml;nchen: &#8220;Aber nur, um Mitstudenten kennenzulernen, die mir sch&ouml;ne Bierg&auml;rten und Sportpl&auml;tze zeigen.&#8221; </em></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Serie vom Studenten zum Prominenten<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Das Prinzip ist einfach. Die Pflichtlekt&uuml;re hat prominenten Ex-Studenten der Ruhr-Universit&auml;ten dieselben Fragen zu ihrer Unizeit gestellt. Mit dabei sind unter anderem der Autor Oliver Uschmann, Fu&szlig;ballreporter Manni Breuckmann und Comedian Hennes Bender.</p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/01/2012/autor-oliver-uschmann-genoss-die-vielfalt-des-ruhrpotts/">Promi-Interview mit Oliver Uschmann</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/23/01/2012/hennes-bender-nackt-auf-dem-campus/"> Zum Interview mit Hennes Bender</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/manni-breuckmann-und-der-ruhrpott/">Manni Breuckmanns Interview zu seiner Studienzeit </a></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://www.rbb-online.de/thadeusz/moderation/joerg_thadeusz.html" target="_blank"> Zur rbb-Seite von J&ouml;rg Thadeusz</a></p>
</div>
<p>Fotos: RUB/UDE/TU Dortmund/Gerd Altmann/AllSilhouettes.com/pixelio.de; Montage: A.-L. Wagner</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Manni Breuckmann und der Ruhrpott</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/manni-breuckmann-und-der-ruhrpott/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

		<category><![CDATA[Manni Breuckmann]]></category>

		<category><![CDATA[RUB]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhrpott]]></category>

		<category><![CDATA[Sportreporter]]></category>

		<category><![CDATA[WDR]]></category>

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		<description><![CDATA[Er war nicht immer Sportreporter. Vor langer Zeit war Manni Breuckmann Student an der RUB und DJ. Was er damals sonst noch getrieben hat, erz&#228;hlt er in unserer Serie "Vom Studenten zum Prominenten".


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/promis-banner-ferig.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-83759" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/promis-banner-ferig.jpg" alt="promis-banner-ferig" width="600" height="200" /></a></p>
<p><strong>Lebenslange Freundschaften und als DJ durch die Clubs ziehen. Sportreporter Manni Breuckmann hat gute Erinnerungen an seine Uni-Zeit an der RUB. Doch nicht nur. Wenn er an sein Studium zur&uuml;ckdenkt, liegt auch immer ein trauriger Schatten dar&uuml;ber. &Uuml;ber all das spricht er im vierten Teil unserer Serie &#8220;Vom Studenten zum Prominenten&#8221;.<br />
</strong></p>
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<p><strong>Was ist die sch&ouml;nste Erinnerung an Ihre Studienzeit?</strong></p>
<p>Es ist mir zwar peinlich, aber: keine Vorlesung, kein Seminar, sondern meine diversen Jobs als DJ in der N&auml;he von Marburg und die ersten Fu&szlig;ball-Reportagen f&uuml;r den WDR.</p>
<p><strong>Und welche ist Ihre schlimmste?</strong></p>
<p>Der Morgen, als mir in meiner Studentenbude in Witten (sechs Kilometer von der Uni Bochum entfernt) der Sohn des Hauses die Nachricht vom Tod meiner Mutter &uuml;berbrachte. Da gab&#8217;s noch kein Handy, und mein Onkel erlaubte sich, mir diese Neuigkeit ausrichten zu lassen.</p>
<div id="attachment_83707" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/breuckmann1_artikel1.jpg"><img class="size-medium wp-image-83707" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/breuckmann1_artikel1-225x300.jpg" alt="Manni Breuckmann begann seine Karriere als Sportreporter schon w&auml;hrend seines Studiums. Teaser/Artikelfotos: Gr&uuml;ger-Breuckmann" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Manni Breuckmann begann seine Karriere als Sportreporter schon w&auml;hrend seines Studiums. Teaserfoto: Heitmann; Artikelfoto: Gr&uuml;ger-Breuckmann</p></div>
<p><strong>Was ist das Besondere am Studieren im Ruhrpott?</strong></p>
<p>Damals kamen die Studierenden noch &uuml;berwiegend aus dem Revier, und deswegen war das Besondere die &Uuml;bertragung der un&uuml;bertroffenen Ruhrpott-Mentalit&auml;t auf das Uni-Leben.</p>
<p><strong>Was sollte man in seiner Studienzeit auf jeden Fall gemacht haben?</strong></p>
<p>Wenn es zeitlich noch m&ouml;glich ist, sollte jede(r) Studierende die Zeit f&uuml;r viele Kontakte und den Aufbau lebenslanger Freundschaften nutzen. Ich habe noch vier Freunde aus dieser Zeit.</p>
<p><strong>Welche Tipps geben Sie uns Studenten?</strong></p>
<p>Seid flei&szlig;ig und wissbegierig im Fach, guckt aber &uuml;ber den fachlichen Tellerrand und schafft euch so viele Freir&auml;ume wie eben m&ouml;glich. Falls das heutzutage noch geht. Das Hamsterrad kommt noch fr&uuml;h genug.</p>
<p><em>Manni Breuckmann hat zwischen 1965 und 1975 in Bochum und Marburg Rechtswissenschaften studiert. Neben der Uni arbeitete er bereits als Sportreporter f&uuml;r den WDR.</em></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Serie “Vom Studenten zum Prominenten”<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Das Prinzip ist einfach. Die Pflichtlekt&uuml;re hat  prominenten Ex-Studenten der Ruhr-Universit&auml;ten dieselben Fragen zu  ihrer Unizeit gestellt. Mit dabei sind unter anderem der Autor Oliver Uschmann, Sportler Jan Fitschen und Comedian Hennes Bender.</p>
<p style="color: white;">Pflichlekt&uuml;re: Promi-Interview mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/23/01/2012/hennes-bender-nackt-auf-dem-campus/">Hennes Bender</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: Die Folge von <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/01/2012/autor-oliver-uschmann-genoss-die-vielfalt-des-ruhrpotts/">Oliver Uschmann</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: Hier geht&#8217;s zum Interview mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/16/01/2012/jan-fitschen-sportler-im-studium/">Jan Fitschen</a></p>
<p style="color: white;">Web: Zur Internet-Seite von <a href="http://www.mannibreuckmann.net/" target="_blank">Manni Breuckmann</a></p>
</div>
<p>Fotos: RUB/UDE/TU Dortmund/Gerd Altmann/AllSilhouettes.com/pixelio.de; Montage: A.-L. Wagner</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Hennes Bender: Nackt auf dem Campus</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/01/2012/hennes-bender-nackt-auf-dem-campus/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/23/01/2012/hennes-bender-nackt-auf-dem-campus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 21:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Comedian]]></category>

		<category><![CDATA[Hennes Bender]]></category>

		<category><![CDATA[prominent]]></category>

		<category><![CDATA[RUB Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[student]]></category>

		<category><![CDATA[Tofifee]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem die Freiheit geno&#223; Hennes Bender in seiner Zeit an der RUB, und wurde damit "Vom Studenten zum Prominenten". 


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/promis-banner-ferig.jpg"><img class="size-full wp-image-83759 aligncenter" title="promis-banner-ferig" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/promis-banner-ferig.jpg" alt="promis-banner-ferig" width="600" height="200" /></a></p>
<p><strong>Der Komiker Hennes Bender ist Ruhrpott-Patriot und bekannt f&uuml;r seine gro&szlig;e Klappe. Im dritten Teil unserer Serie &#8220;Vom Studenten zum Prominenten&#8221; zeigt er sich aber auch von seiner vern&uuml;nftigen Seite - zumindest ein bisschen.</strong> <strong> </strong></p>
<p><strong></strong> <strong>Was ist die sch&ouml;nste Erinnerung an Ihre Studienzeit?</strong></p>
<p>Das lange Ausschlafen, das viele Feiern und die Freiheit meine Kurse so zu legen wie ICH das will! Mein Patensohn hat Montag fr&uuml;hmorgens um zehn vor acht Sport! DAS ist Folter!</p>
<p><strong>Und welche ist Ihre schlimmste?</strong></p>
<div id="attachment_81702" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/0benderblitz.jpg"><img class="size-medium wp-image-81702" title="Hennes Bender " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/0benderblitz-199x300.jpg" alt="Hennes Bender kommt mitten aus dem Pott. Foto: Hennes Bender" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hennes Bender kommt mitten aus dem Pott. Foto: Hennes Bender</p></div>
<p>Das Mensaessen und die Parkplatzsucherei!</p>
<p><strong>Was ist das Besondere am Studieren im Ruhrpott?</strong></p>
<p>Da ich nirgendwo anders studiert habe, kann ich diese Frage schwer beantworten. Ich hab hier studiert, weil ich hier geboren wurde und hier geblieben bin. Reine Faulheit. Im Nachhinein bereue ich es, kein einziges Semester im Ausland studiert zu haben.</p>
<p><strong>Was sollte man in seiner Studienzeit auf jeden Fall gemacht haben?</strong></p>
<p>Einmal nackt &uuml;ber den Campus rennen.  <strong></strong></p>
<p><strong>Welche Tipps geben Sie uns Studenten?</strong></p>
<p>Was man anf&auml;ngt sollte man auch zu Ende bringen. Ich habe an der Uni vor allem gelernt, Projekte so wie Hausarbeiten und sp&auml;ter mein Examen bis zum Schluss durchzuziehen und zu einem abschlie&szlig;enden Ergebnis zu kommen. Es bringt nichts, an etwas &#8220;rumzudoktern&#8221; und dann das Projekt im Sande verlaufen zu lassen, weil man keine B&ouml;cke mehr hat. Das Ende ist der Anfang ist das Ende. Und eine Rose ist eine Rose.</p>
<p><em>Hennes Bender hat von 1988-1997 Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft (&#8221;Tofifee&#8221;) an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum studiert. Anglistik und Amerikanistik hatte er im Nebenfach. Wie viele Semester er studiert hat? &#8220;Zu viele. Ich hab gleichzeitig viel Theater und Comedy gemacht, zu meiner Entschuldigung!&#8221;</em></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>pflichtlekt&uuml;re-Serie &#8220;Vom Studenten zum Prominenten&#8221;<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Das Prinzip ist einfach. Die pflichtlekt&uuml;re hat prominenten Ex-Studenten der Ruhr-Universit&auml;ten dieselben Fragen nach ihrer Unizeit gestellt. Mit dabei sind unter anderem der Autor Oliver Uschmann, Sportler Jan Fitschen und Fu&szlig;ball-Reporter-Legende Manni Breuckmann.</p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: Zur Folge mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/01/2012/autor-oliver-uschmann-genoss-die-vielfalt-des-ruhrpotts/">Oliver Uschmann</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: Zur Folge mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/16/01/2012/jan-fitschen-sportler-im-studium/">Jan Fitschen</a></p>
<p style="color: white;">Web: Zur Homepage von <a href="http://www.hennesbender.de/">Hennes Bender</a></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">
</div>
<p>Fotos: RUB/UDE/TU Dortmund/Gerd Altmann/AllSilhouettes.com/pixelio.de; Montage: A.-L. Wagner</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Skriptverkauf in der TU-Buchhandlung</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/20/12/2011/skriptverkauf-in-der-tu-buchhandlung/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/20/12/2011/skriptverkauf-in-der-tu-buchhandlung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Buchhandlung]]></category>

		<category><![CDATA[Mensa]]></category>

		<category><![CDATA[Schreibwarenladen]]></category>

		<category><![CDATA[Skripte]]></category>

		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Vorlesungs- und Seminarskripte werden an der TU Dortmund ab dem 02. Januar 2012 in der Universit&#228;tsbuchhandlung im Mensa-Geb&#228;ude verkauft und nicht mehr im Schreibwarenladen unter dem Sonnendeck. Wie die TU Dortmund mitteilte, habe der Verkauf in der Universit&#228;tsbuchhandlung viele Vorteile. 
Vor allem die zentrale Lage auf dem Campus Nord sei ein Grund f&#252;r die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Vorlesungs- und Seminarskripte werden an der TU Dortmund ab dem 02. Januar 2012 in der Universit&auml;tsbuchhandlung im Mensa-Geb&auml;ude verkauft und nicht mehr im Schreibwarenladen unter dem Sonnendeck. Wie die TU Dortmund mitteilte, habe der Verkauf in der Universit&auml;tsbuchhandlung viele Vorteile. </strong></p>
<p><strong></strong>Vor allem die zentrale Lage auf dem Campus Nord sei ein Grund f&uuml;r die Entscheidung gewesen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnten jetzt auch in der Mittagspause Skripte verkauft werden. Zudem w&uuml;rden die Verkaufspreise nicht ge&auml;ndert. Zun&auml;chst testet die Uni den Verkauf ein Jahr lang.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Technische Pannen bei Studienplatzvergabe</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/20/12/2011/technische-pannen-bei-studienplatzvergabe/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/20/12/2011/technische-pannen-bei-studienplatzvergabe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[HIS]]></category>

		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

		<category><![CDATA[Numerus Clausus]]></category>

		<category><![CDATA[Studienplatz]]></category>

		<category><![CDATA[Vergabe]]></category>

		<category><![CDATA[ZVS]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Weil die Dortmunder Stiftung f&#252;r Hochschulzulassung kein funktionierendes Techniksystem hat, seien auch in diesem Jahr bis zu 20.000 Studienpl&#228;tze unbesetzt geblieben oder erst versp&#228;tet genutzt worden. Das berichten die Ruhr-Nachrichten. Demnach k&#246;nne die Nachfolgeorganisation der ZVS schon seit 2010 die Studienpl&#228;tze nicht richtig koordinieren. 
Bislang habe der Bund bereits 15 Millionen Euro in das [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Weil die Dortmunder Stiftung f&uuml;r Hochschulzulassung kein funktionierendes Techniksystem hat, seien auch in diesem Jahr bis zu 20.000 Studienpl&auml;tze unbesetzt geblieben oder erst versp&auml;tet genutzt worden. Das berichten die Ruhr-Nachrichten. Demnach k&ouml;nne die Nachfolgeorganisation der ZVS schon seit 2010 die Studienpl&auml;tze nicht richtig koordinieren. </strong></p>
<p><strong></strong>Bislang habe der Bund bereits 15 Millionen Euro in das System HIS GX der Firma Hochschul-Informations-System GmbH investiert, das alle Hochschulen miteinander verbinden solle. Bisher habe man das einheitliche Programm aber noch nicht ausliefern k&ouml;nnen, so die Ruhr-Nachrichten.</p>
<p>Wie Spiegel-Online berichtete, drohten einige Bundesl&auml;nder dem Unternehmen jetzt sogar mit Geldentzug. Laut Ruhr-Nachrichten seien in jedem Semester 50 Prozent der Studienpl&auml;tze nicht korrekt vergeben worden. Vor allem betreffe das die Pl&auml;tze mit einem lokalen Numerus Clausus. Weil sich Abiturienten jedes Jahr bei mehreren Universit&auml;ten gleichzeitig bewerben, um einen Studienplatz zu erhalten und bei mehrfachen Zulassungen nicht bei den Universit&auml;ten absagen, komme es in der Regel zu 20.000 Pl&auml;tzen, die versp&auml;tet oder gar nicht genutzt w&uuml;rden.Das Techniksystem der Stiftung f&uuml;r Hochschulzulassung habe das eigentlich verhindern sollen.</p>
<p>Auch derwesten.de berichtete &uuml;ber das Thema und zitierte Bernhard Kempen, den Pr&auml;sident des Deutschen Hochschulverbandes: &#8220;Wir k&ouml;nnen eine Fu&szlig;ball-WM organisieren, wir schicken Menschen ins All, aber wir schaffen keine ordentliche Hochschulzulassung.&#8221;</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>UDE: AStA muss Wahlurne zur&#252;ckgeben</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/20/12/2011/asta-muss-wahlurne-zurueckgeben/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/20/12/2011/asta-muss-wahlurne-zurueckgeben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[ASta]]></category>

		<category><![CDATA[Stupa]]></category>

		<category><![CDATA[Universität Duisburg-Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

		<category><![CDATA[Verwaltungsgericht Gelsenkirchen]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlurne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=81123</guid>
		<description><![CDATA[Gelsenkirchen. Die Wahlurne zu den Wahlen des Studierendenparlaments an der Universit&#228;t Duisburg-Essen muss vom Allgemeinen Studierendenausschuss an den Vorsitzenden des Wahlausschusses herausgegeben werden. Das hat das  Verwaltungsgericht Gelsenkirchen am Montag, 19. Dezember, beschlossen. 
Binnen 24 Stunden m&#252;sse die Urne ausgeh&#228;ndigt werden. Wie pflichtlekt&#252;re berichtete, hatte der stellvertretende Vorsitzende des AStA die Wahlurne am 15. November [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gelsenkirchen. Die Wahlurne zu den Wahlen des Studierendenparlaments an der Universit&auml;t Duisburg-Essen muss vom Allgemeinen Studierendenausschuss an den Vorsitzenden des Wahlausschusses herausgegeben werden. Das hat das  Verwaltungsgericht Gelsenkirchen am Montag, 19. Dezember, beschlossen. </strong></p>
<p>Binnen 24 Stunden m&uuml;sse die Urne ausgeh&auml;ndigt werden. Wie pflichtlekt&uuml;re berichtete, hatte der stellvertretende Vorsitzende des AStA die Wahlurne am 15. November in seinen Besitz genommen und dem Rechtsanwalt des AStA Duisburg-Essen &uuml;bergeben.</p>
<p>Die Kammer des Verwaltungsgerichts begr&uuml;ndete ihre Entscheidung damit, dass der Wahlausschuss einen Anspruch auf R&uuml;ckgabe der Wahlurne habe, weil er St&ouml;rungen bei der Wahl beseitigen m&uuml;sse. Weil der stellvertretende Vorsitzende des AStA die Wahlurne gegen den Willen der anderen Mitglieder des Wahlausschusses beziehungsweise der Wahlhelfer entfernt habe, liege eine solche St&ouml;rung vor.</p>
<p>Auch die Ziele des AStA, Neuwahlen herbeizuf&uuml;hren, k&ouml;nne durch das Entfernen der Urne nicht herbeigef&uuml;hrt werden, so das Verwaltungsgericht. Zuerst m&uuml;sse die Wahl abgeschlossen werden, um sie auf Richtigkeit &uuml;berpr&uuml;fen zu k&ouml;nnen. Ob die Beanstandung der Wahl durch den AStA-Vorsitzenden zu einem Abbruch der Wahlen h&auml;tte f&uuml;hren m&uuml;ssen, lie&szlig; die Kammer offen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/02/12/2011/chaos-an-der-ude-ist-die-stupa-wahl-gueltig/">Eine Chronik zu den StuPa-Wahlen an der Universit&auml;t Duisburg-Essen</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.stupa-due.de/index.php?id=1">Internetseite des Studierendenparlaments der Universit&auml;t Duisburg-Essen </a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.vg-gelsenkirchen.nrw.de/presse/pressemitteilungen/21_111219/index.php">Der Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen</a></p>
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		<title>Weihnachtsvorlesung mit Margot K&#228;&#223;mann</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 19:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die zu sp&#228;t gekommen sind, sitzen auf den Treppen, der Saal ist geschm&#252;ckt mit roten Weihnachtssternen, neben dem Sprecherpult wartet eine Big Band auf ihren Einsatz. Der Vortrag von Theologin Margot K&#228;&#223;mann im Audimax der Uniklinik Essen hat etwas von einer besinnlichen Christmette. Ihr Anliegen: &#8220;Es gibt keinen Frieden durch Krieg, sondern Gerechtigkeit und Frieden [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die zu sp&auml;t gekommen sind, sitzen auf den Treppen, der Saal ist geschm&uuml;ckt mit roten Weihnachtssternen, neben dem Sprecherpult wartet eine Big Band auf ihren Einsatz. Der Vortrag von Theologin Margot K&auml;&szlig;mann im Audimax der Uniklinik Essen hat etwas von einer besinnlichen Christmette. Ihr Anliegen: &#8220;Es gibt keinen Frieden durch Krieg, sondern Gerechtigkeit und Frieden sind der Weg.&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_80597" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/kaessmann_vorlesung.jpg"><img class="size-medium wp-image-80597" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/kaessmann_vorlesung-300x225.jpg" alt="Margot K&auml;&szlig;mann zur Weihnachtsvorlesung im Audimax der Uni-Klinik Essen. Fotos: Ann-Christin Gertzen" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Margot K&auml;&szlig;mann zur Weihnachtsvorlesung im Audimax der Uni-Klinik Essen. Fotos: Ann-Christin Gertzen</p></div>
<p>Die Krise sei &uuml;berwunden, habe es in der Neujahrsansprache von Kanzlerin Angela Merkel aus dem Jahr 2010 gehei&szlig;en, sagt Margot K&auml;&szlig;mann. Im Hinblick auf die Finanzkrise und das Ringen der EU-Staaten um den Euro sei sie gespannt, ob die Kanzlerin das in diesem Jahr auch noch so sehe.</p>
<p>F&uuml;r K&auml;&szlig;mann gibt es aber noch ein weiteres Thema, dass die Kanzlerin in ihren diesj&auml;hrigen R&uuml;ckblick aufnehmen sollte: Die Herausforderung von Kriegen und Krisen. Der Arabische Fr&uuml;hling zum Beispiel sei ein &#8220;Aufbegehren der Menschen gegen die Unterdr&uuml;ckung der Diktatur&#8221;.</p>
<p>Warum die Menschen in Europa von dieser Entwicklung so &uuml;berrascht waren, habe sie sich gefragt. &#8220;Liegt es daran, dass wir in Europa so ein festgefahrenes Bild von muslimisch gepr&auml;gten Staaten haben?&#8221; Und: &#8220;Warum empfinden wir eigentlich so wenig Mitfreude daf&uuml;r, dass die Menschen dort f&uuml;r Freiheit, Gleichheit und Demokratie aufstehen?&#8221; Dass die Debatte &uuml;ber den Arabischen Fr&uuml;hling anfangs davon gepr&auml;gt gewesen sei, wie die westlichen Staaten mit den Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men aus diesen L&auml;ndern umgehen sollen, &auml;rgert sie. Das sieht man ihr an. Die Stimme wird lauter: &#8220;Das war das erste, was mit der lybischen Regierung diskutiert wurde: K&ouml;nnten die Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me bitte wieder gestoppt werden?&#8221;</p>
<p><strong>Religion wird zu politischen Zwecken missbraucht</strong></p>
<p>In dieser Weihnachtsvorlesung solle es deshalb nicht darum gehen, M&auml;rchen zu erz&auml;hlen, sondern zu verdeutlichen, dass das Weihnachtsfest und das Friedensthema unweigerlich miteinander verbunden seien. &#8220;Tr&auml;gt Religion zum Frieden bei? Sch&uuml;rt Religion Konflikte?&#8221; K&auml;&szlig;mann geht auch mit der Kirche hart ins Gericht. Die Inquisition oder die Kreuzz&uuml;ge h&auml;tten gezeigt, dass die Kirche immer dann in die Irre gegangen sei, wenn sie Wege gesucht habe, Gewalt zu legitimieren. Doch auch heute f&auml;nden sich immer noch Beispiele daf&uuml;r, wie Religion zur Legitimierung von Gewalt herhalten m&uuml;sse. Dabei spricht sie nicht nur vom Christentum. Der Nahost-Konflikt, die Christenverfolgung in Indien, der Konflikt in Nordirland und das schlechte Bild vom Islam seit dem 11. September 2001 - sie k&ouml;nne verstehen, wenn Menschen sagen: Religion sch&uuml;rt Konflikte. Jedoch sei diese Einsch&auml;tzung oft vorschnell. Man m&uuml;sse lernen zu durchschauen, wann Religion zu politischen Zwecken missbraucht werde.</p>
<div id="attachment_80617" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/bigband.jpg"><img class="size-medium wp-image-80617" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/bigband-300x225.jpg" alt="Die Big Band der Universit&auml;t Duisburg Essen sorgt f&uuml;r jazzige Weihnachtsmusik." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die Big Band der Universit&auml;t Duisburg Essen sorgt f&uuml;r jazzige Weihnachtsmusik.</p></div>
<p>Im vergangenen Jahr habe sie h&auml;ufig Gelegenheit gehabt, auch mit Vertretern anderer Religionen zu sprechen. Deshalb ist sie &uuml;berzeugt: &#8220;Jede Religion tr&auml;gt einen Kern in sich, der zum Frieden ruft.&#8221; Ein kritischer Blick auf die eigene Religion - den m&uuml;ssten sich die Menschen bewahren. Die &ouml;kumenische Bewegung um Friedrich Bonhoeffer in den 30er Jahren habe gezeigt, dass Religionen einen Beitrag zum Frieden leisten k&ouml;nnten, wenn sie sich verst&auml;ndigen und zusammenarbeiten w&uuml;rden. Zwar sei diese Hoffnung oft entt&auml;uscht worden, aber hin und wieder gebe es doch &#8220;Glanzlichter der Verwirklichung&#8221;. Zum Beispiel als 1948 die &Ouml;kumenischen Kirchen der Welt erkl&auml;rt h&auml;tten: &#8220;Krieg soll um Gottes Willen nicht sein.&#8221;</p>
<p><strong>Klare Stellung zu den Menschenrechten beziehen</strong></p>
<p>Im Namen der Sicherheit w&uuml;rden Menschen get&ouml;tet und gefoltert. Da habe sich die Stimme der Religion zu erheben. &#8220;Ja, wir k&ouml;nnen Muslime auffordern, sich von fanatischen und irregeleiteten Terroristen zu distanzieren, die meinen im Namen von Allah t&ouml;ten zu d&uuml;rfen.&#8221; Aber man k&ouml;nne sich nicht im Namen westlicher Demokratie f&uuml;r Menschenrechte einsetzen, wenn Menschen durch unsere eigenen Soldaten gefoltert und erniedrigt w&uuml;rden. Jetzt sei ein entscheidender Wendepunkt erreicht, an dem Gl&auml;ubige klar Stellung zu den Menschenrechten beziehen m&uuml;ssten: &#8220;Es gibt keinen Frieden durch Krieg, sondern Gerechtigkeit und Frieden sind der Weg.&#8221;</p>
<div id="attachment_80611" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/kasmann_rede.jpg"><img class="size-medium wp-image-80611 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/kasmann_rede-300x225.jpg" alt="K&auml;&szlig;mann ermahnt die Religionen zu besserer Kommunikation untereinander." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">K&auml;&szlig;mann ermahnt die Religionen zu besserer Kommunikation untereinander.</p></div>
<p>Doch wie k&ouml;nnen Religionen zur zivilen Konfliktbew&auml;ltigung beitragen? F&uuml;r K&auml;&szlig;mann leistet vor allem das Projekt Weltethos nach dem gleichnamigen Buch des Theologen Hans K&uuml;ng einen entscheidenden Beitrag dazu. Dabei gehe es vor allem um das Sprichwort: &#8220;Was du nicht willst, was man dir tu, das f&uuml;g auch keinem anderen zu.&#8221; Vier Weisungen bildeten demnach den Grundstock f&uuml;r eine Verst&auml;ndigung aller Religionen: &#8220;Ehrfurcht vor dem Leben. Handle gerecht und fair. Handle und rede wahrhaftig. Achtet und liebet einander.&#8221; Weltethos und Waffenstillstand aller Religionen - f&uuml;r manch einen erscheine das naiv. Jedoch m&uuml;sse die &Ouml;ffentlichkeit auch sehen, was jeden Tag an m&uuml;hseliger Friedensarbeit durch die Religionen geleistet werde.</p>
<p><strong>Ehrliche Geschichten vom Krieg erz&auml;hlen</strong></p>
<p>Davon, wie Gewaltpr&auml;vention in Zukunft aussehen k&ouml;nnte, hat K&auml;&szlig;mann ein deutliches Bild: &#8220;Wir m&uuml;ssen ehrliche Geschichten erz&auml;hlen, nicht nur vom Frieden, sondern auch vom Krieg.&#8221; R&uuml;stungsexporte m&uuml;ssten endlich beendet werden, denn wie k&ouml;nne man Friedenspolitik betreiben, wenn man gleichzeitig an Waffen verdiene? Religionsgemeinschaften w&uuml;rden vor Ort erleben, was Krieg bedeutet. Deshalb sei es nat&uuml;rlich auch an ihnen, dar&uuml;ber ehrlich zu berichten. Aber auch in Kinderg&auml;rten m&uuml;sse bereits Religionen &uuml;bergreifend gelehrt werden. Denn nur dann k&ouml;nne auch Vertrauen zwischen den verschiedenen Religionen entstehen. Gerade in Europa m&uuml;sse es vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus m&ouml;glich sein, eine friedliche Konfliktl&ouml;sung voranzutreiben: &#8220;Wir k&ouml;nnten da Vorreiter sein!&#8221;</p>
<p>Bei all den Negativ-Beispielen, den Vortrag beendet sie dann doch hoffnungsvoll: &#8220;Ich bin &uuml;berzeugt, Religionen k&ouml;nnen durch Dialoge vertrauen schaffen und ein Zeichen sein f&uuml;r Menschen, die sagen: Religion ist meine Sache nicht.&#8221;</p>
<p><strong>Und was nehmen die Studenten mit?</strong></p>
<div id="attachment_80560" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/christopher_dieter.jpg"><img class="size-medium wp-image-80560" title="christopher_dieter" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/christopher_dieter-225x300.jpg" alt="Christopher Dieter studiert Kommunikationswissenschaften in Duisburg-Essen." width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Christopher Dieter studiert Kommunikationswissenschaften in Duisburg-Essen.</p></div>
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<p>&#8220;Die Rezeption &uuml;ber Krieg und Frieden fand ich sehr interessant. Ich w&uuml;rde mir mehr kritische Theologen w&uuml;nschen, die sich auch trauen kontrovers &uuml;ber Moral und Politik zu diskutieren. Mehr fundiertes Wissen, als blindes Gottvertrauen. Das nehme ich aus dem Vortrag mit.&#8221;</p>
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<div id="attachment_80563" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/ulrike_krause.jpg"><img class="size-medium wp-image-80563" title="ulrike_krause" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/ulrike_krause-225x300.jpg" alt="Ulrike Krause (25) studiert Medizin in Essen." width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ulrike Krause (25) studiert Medizin in Essen.</p></div>
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<p>&#8220;Ich bin mit den Erwartungen hier hin gekommen, Frau K&auml;&szlig;mann einfach mal reden zu h&ouml;ren. Was ich jetzt mitnehme ist, das Auge f&uuml;r  kleine Gesten nicht zu verlieren. Wir sollten nicht vergessen, dass Krieg eigentlich nicht zum Leben dazugeh&ouml;rt.&#8221;</p>
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<div id="attachment_80561" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/marius_schoenenberg.jpg"><img class="size-medium wp-image-80561" title="marius_schoenenberg" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/marius_schoenenberg-225x300.jpg" alt="Marius Schoenenberg (20) studiert BWL an der Universit&auml;t Duisburg-Essen." width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Marius Schoenenberg (20) studiert BWL an der Universit&auml;t Duisburg-Essen.</p></div>
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<p>&#8220;Frau K&auml;&szlig;mann hat Aspekte beleuchtet, an die man sonst nicht so denken w&uuml;rde. Friedensstiftende Ma&szlig;nahmen an der Basis anzupacken, das ist etwas, was ich einfach noch nicht so oft geh&ouml;rt habe. Ich finde, die Ans&auml;tze, die sie genannt hat, erfordern Mut. Nat&uuml;rlich denkt man jetzt auch dar&uuml;ber nach, welche anderen politischen Interessen mit Kriegen wirklich verfolgt werden.&#8221;</p>
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