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	<title>pflichtlektüre &#187; Agnes Sawer</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
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		<title>„Sehenden Auges“ – Christoph B&#246;lls Hommage an Max Imdahl</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 07:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Agnes Sawer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bochumer Filmemacher Christoph B&#246;ll pr&#228;sentierte in der RUB erstmalig Ausschnitte aus seinem Filmprojekt „Sehenden Auges“.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine B&uuml;ste von Giacometti, eine gro&szlig;e Tanne, Richard Serras Skulptur „Terminal“ und ein tanzender Mann werden abwechselnd zu rhythmischen Kl&auml;ngen einer Percussion in Christoph B&ouml;lls Kurzfilm gezeigt. An manchen Stellen werden die Bilder &uuml;berblendet: Aufgrund der &auml;hnlichen Form scheint sich ein Gegenstand aus dem anderen zu generieren, ihre Strukturen &uuml;berschneiden sich. Fast acht Minuten lang werden dem Zuschauer die sich st&auml;ndig wiederholenden Bilder gezeigt, die unser Sehen und Wahrnehmen von Gegenst&auml;nden und insbesondere von Kunst thematisieren.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><strong>Hommage an den Kunsthistoriker Max Imdahl </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">
<div id="attachment_22670" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/boll-portrait.jpg"><img class="size-full wp-image-22670" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/boll-portrait.jpg" alt="Der Bochumer Filmemacher Christoph B&ouml;ll pr&auml;sentierte in der Unibib der RUB erstmalig Ausschnitte aus seinem Filmprojekt „Sehenden Auges“, in dessen Mittelpunkt der Kunsthistoriker Max Imdahl (1925-1988) steht." width="200" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bochumer Filmemacher Christoph B&ouml;ll pr&auml;sentierte in der Unibib der RUB erstmalig Ausschnitte aus seinem Filmprojekt „Sehenden Auges“, in dessen Mittelpunkt der Kunsthistoriker Max Imdahl (1925-1988) steht.</p></div>
<p>Christiph B&ouml;lls filmische Laufbahn begann im Studienkreis Film an der Ruhr-Uni Bochum. Sein Film <em>Der Sprinter </em>(1983/84) gewann als erster deutscher Film den Gro&szlig;en Preis auf dem Kom&ouml;dienfestival in Vevey. Dar&uuml;berhinaus drehte B&ouml;ll zahlreiche Filme, die in der ARD, auf 3sat oder arte jahrelang gezeigt wurden.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Nun pr&auml;sentierte B&ouml;ll an seiner fr&uuml;heren Wirkungsst&auml;tte erstmalig Ausschnitte seiner aktuellen Arbeit <em>Sehenden Auges</em>, eine Hommage an den Kunsthistoriker Max Imdahl. Interviews mit Freunden und Kollegen des Kunsthistorikers sowie Bilder der Museumsanlage „Situation Kunst“ und der dort ausgestellten Kunstwerke erlauben einen Einblick in Imdahls Denkweise und Zugang zur Kunst. Imdahl war der erste Lehrstuhlinhaber f&uuml;r Kunstgeschichte an der 1964 gegr&uuml;ndeten <span style="color: black;"><a title="Ruhr-Universit&auml;t Bochum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhr-Universit%C3%A4t_Bochum"><span style="color: black;">Ruhr-Universit&auml;t</span></a> <a title="Bochum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bochum"><span style="color: black;">Bochum</span></a>. Sein besonderer Verdienst liegt in der intensiven Besch&auml;ftigung mit moderner Kunst, die zu seiner Zeit noch nicht als geschichtsw&uuml;rdig angesehen wurde. In Auseinandersetzung mit dieser entwickelte er eine neue Rezeptionsmethode, die auf unmittelbarer Anschauung basiert. Durch Erkennen der Bildstrukturen und nicht durch fachliches Vorwissen &uuml;ber Bildgegenst&auml;nde und Kontext soll der Betrachter das Werk analysieren. Durch intensive Augenarbeit k&ouml;nne auch ein Laie ein Kunstwerk erschlie&szlig;en.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><strong><span style="color: black;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><strong><span style="color: black;">Kunst erfahren – sich erfahren</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: black;">Imdahls Wunsch, den Menschen Kunst n&auml;herzubringen veranlasste ihn, auf dem Campus der Ruhr-Universit&auml;t Bochum die Kunstsammlungen zu gr&uuml;nden. Arbeiten unterschiedlichster Materialien, Epochen und K&uuml;nstler werden dort ausgestellt. So fanden dort sowohl antike Skulpturen als auch Arbeiten renommierter zeitgen&ouml;ssischer K&uuml;nstler ihren Platz. Imdahls Vorhaben blieb jedoch nicht nur auf den Campus begrenzt: 1979 kaufte die Stadt Bochum trotz Protesten von Seiten der Bochumer B&uuml;rger Richard Serras Stahlskulptur <em>Terminal </em>und installierte diese vor dem Bochumer Bahnhof. Wie aus den von B&ouml;ll gezeigten Interviews hervorgeht, hatte sich vor allem auch Imdahl f&uuml;r die Installierung der Skulptur eingesetzt. Dass es teilweise sehr schwierig war, die Menschen f&uuml;r dieses Werk und generell f&uuml;r zeitgen&ouml;ssische Kunst zu begeistern zeigt eine Sequenz aus B&ouml;lls Film, die einen O-Ton aus der Radiosendung des WDR „Hallo &Uuml;-Wagen“ einspielt: Eine in der monumentalen Skulptur stehende Frau antwortet auf die Frage, wo sie sich denn gerade bef&auml;nde, „in einem Haufen Schrott“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><strong><span style="color: black;">Situation Kunst – F&uuml;r Max Imdahl</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: black;">In Erinnerung an Imdahls Engagement entstand in den achtziger Jahren angrenzend an das Parkgel&auml;nde von Haus Weitmar in Bochum die Museums-Anlage, „Situation Kunst“, die unter anderem Arbeiten von Dan Flavin, Arnulf Rainer, Ad Reinhardt und Maria Nordman pr&auml;sentiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: black;">Nordmans <em>Room with two doors </em>(1989)<em> </em>spielt eine Hauptrolle in einem der Kurzfilme B&ouml;lls. „Wann darf ich gehn“ ist der Titel des Films, der zwei Menschen zeigt, wie sie den dunklen Raum erfahren. Durch die T&uuml;ren kommend werden sie zu Lichtgestalten, die sich im Raum begegnen. Singend und erz&auml;hlend durchschreiten sie die R&auml;umlichkeit und erfahren dabei die von ihnen verursachten Ger&auml;usche und ihre eigene Existenz in der Dunkelheit des leeren Raumes.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">
<div id="attachment_22669" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/boll-imdahl.jpg"><img class="size-medium wp-image-22669" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/boll-imdahl-300x168.jpg" alt="Der Bochumer Filmemacher Christoph B&ouml;ll pr&auml;sentierte in der Unibib der RUB erstmalig Ausschnitte aus seinem Filmprojekt „Sehenden Auges“, in dessen Mittelpunkt der Kunsthistoriker Max Imdahl (1925-1988) steht." width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Filmausschnitt: Eine Buddha-Figur, die in Situation Kunst zu sehen ist.</p></div>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: black;">In einem anderen Filmausschnitt zeigt B&ouml;ll </span>den Bau des neuen Geb&auml;udes KUBUS von „Situation Kunst“, das im Mai 2010 er&ouml;ffnet wird. Daf&uuml;r nutzt B&ouml;ll Musik. Beethovens Eroica l&auml;uft jedoch nicht unterschwellig im Hintergrund, sondern wird zum Protagonisten: Das Drehbuch ist nach der Musik geschrieben. Zu heroischen Kl&auml;ngen werden Szenen gezeigt, in denen W&auml;nde verstellt und Fl&auml;chen umgegraben werden. Zu leisen Melodien werden Bauarbeiter bei ihrer T&auml;tigkeit gezeigt. B&ouml;ll bezieht nicht zuf&auml;llig Musik in seinen Film ein. Imdahl selbst behauptete, seine Sensibilit&auml;t f&uuml;r Kunst durch intensive Besch&auml;ftigung mit Musik entwickelt zu haben.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Imdahls emotionale Herangehensweise an Kunst zog viele Studenten in seine Vorlesungen, die stets &uuml;berf&uuml;llt waren. Er schaffte es nicht nur, den Zugang zur Kunst zu demokratisieren, sondern auch die Kunst selbst aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Vor allem hat die Kunst des 20. Jahrhunderts, die das heutige Bild des Ruhrgebiets, der Kulturhauptstadt 2010 <span> </span>pr&auml;gt, durch ihn an Anerkennung gewonnen.</p>


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		<title>R&#252;ckriem-Ausstellung in der RUB</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2010/rueckriem-ausstellung-in-der-rub/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 16:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Agnes Sawer</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

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		<description><![CDATA[Ulrich R&#252;ckriems Skulpturen sind in vielen St&#228;dten NRWs zu sehen. Nun werden in den Kunstsammlungen der RUB Arbeiten auf Papier und Skulpturmodelle pr&#228;sentiert.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w :WordDocument> </w><w :View>Normal</w> <w :Zoom>0</w> <w :HyphenationZone>21</w> <w :PunctuationKerning /> <w :ValidateAgainstSchemas /> <w :SaveIfXMLInvalid>false</w> <w :IgnoreMixedContent>false</w> <w :AlwaysShowPlaceholderText>false</w> <w :Compatibility> <w :BreakWrappedTables /> <w :SnapToGridInCell /> <w :WrapTextWithPunct /> <w :UseAsianBreakRules /> <w :DontGrowAutofit /> </w> </xml>< ![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w :LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w> </xml>< ![endif]--> <!--[if gte mso 10]> <mce :style>< !<br />
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<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; line-height: 150%;"><strong>Ulrich R&uuml;ckriem – Ausstellung in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universit&auml;t Bochum</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; line-height: 150%;"><strong><br />
</strong>
</p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; line-height: 150%;">
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; line-height: 150%;">Ulrich R&uuml;ckriems Skulpturen sind in vielen St&auml;dten NRWs zu sehen. Nun werden in den Kunstsammlungen der Ruhr-Uni Bochum Arbeiten auf Papier und Skulpturmodelle des K&uuml;nstlers pr&auml;sentiert, die einen Einblick in seine Arbeitsweise geben.</p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="color: blue;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;">
<div id="attachment_22031" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/rueckriem-wand-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-22031" title="Ulrich R&uuml;ckriem - Ausstellung an der RUB" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/rueckriem-wand-2-300x195.jpg" alt="Ulrich R&uuml;ckriem - Ausstellung an der RUB" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Ulrich R&uuml;ckriem - Ausstellung an der RUB</p></div>
<p>Noch bis April pr&auml;sentieren die Kunstsammlungen der Ruhr-Universit&auml;t Bochum die Ausstellung <span>„Ulrich R&uuml;ckriem Zeichnungen und Skulpturmodelle“. <span style="color: black;">Erstmals wird damit ein</span> Einblick in die Arbeiten geboten, die der <span style="color: black;">K&uuml;nstler im Jahr 2008</span> den Kunstsammlungen zur wissenschaftlichen Bearbeitung <span style="color: black;">&uuml;bergab. </span></span><span style="color: black;">Anl&auml;sslich</span> dieser Ausstellung schenkte R&uuml;ckriem der RUB ein Wandbild, das im Foyer des Veranstaltungszentrums zu sehen ist und <span style="line-height: 150%;">das Projekt „Kunst am Bau“ um ein weiteres bedeutendes Kunstwerk erg&auml;nzt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;">
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><strong>Steinskulpturen im &ouml;ffentlichen Raum</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;">
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%;">Wer schon mal durch die Huestra&szlig;e in der Bochumer Innenstadt gegangen ist, dem wird sicherlich eine metergro&szlig;e Naturstein-Skulptur aufgefallen sein. Sie </span>musste 2008 aufgrund von Bauarbeiten den Standort wechseln und ist nun am Bochumer Kunstmuseum zu sehen.<span style="line-height: 150%;"> Auf den ersten Blick wirkt das vor &uuml;ber zwanzig Jahren installierte Werk wie ein in seiner Rohform belassener Stein. Bei genauerer Betrachtung f&auml;llt jedoch die feine vertikale Spaltung in der Mitte der Skulptur auf: Es handelt sich nicht um einen unbearbeiteten einzelnen Steinblock, sondern um zwei aneinandergef&uuml;gte Teile, die ein Ganzes bilden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><strong><span style="line-height: 150%;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><strong><span style="line-height: 150%;">Der Arbeitsprozess muss sichtbar sein</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%;">Teilung und Erg&auml;nzung bestimmen R&uuml;ckriems Arbeit mit Stein. Der 1938 in D&uuml;sseldorf geborene Bildhauer, dessen Skulpturen unter anderem auf dem Gel&auml;nde der Zeche Zollverein oder im Schlosspark Haus Weitmar in Bochum zu sehen sind, spaltet das Rohmaterial und f&uuml;gt es anschlie&szlig;end wieder zusammen. Dabei ist die Bearbeitung des Materials keinesfalls <span style="color: black;">willk&uuml;rlich, sondern mathematisch und geometrisch durchdacht - mit dem Ziel, die Wirkungskraft der Skulptur in der jeweiligen Umgebung zu steigern. R&uuml;ckriems Skulpturen stehen in einer Relation zu ihrer Umgebung, indem sie sich beispielsweise auf die Geschichte oder Architektur ihres Standortes beziehen. Keinesfalls soll aber die Umgebung vom eigentlichen Werk ablenken. Die Spuren der Bearbeitung, wie Schnitte und L&ouml;cher, die auf den Steinbruch verweisen, sollen auf den Arbeitsprozess, auf die Ver&auml;nderung des Rohmaterials aufmerksam machen. Die Arbeitsvorg&auml;nge am Werk m&uuml;ssen f&uuml;r den Betrachter nachvollziehbar sein.<span> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;">
<div id="attachment_21759" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-21759" href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2010/rueckriem-ausstellung-in-der-rub/ruckriem2neu/"><img class="size-medium wp-image-21759" title="Ausstellung Ulrich R&uuml;ckriem" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/ruckriem2neu-300x175.jpg" alt="Ausstellung Ulrich R&uuml;ckriem, Foto Thorsten Koch" width="300" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Ausstellung Ulrich R&uuml;ckriem, Foto Thorsten Koch</p></div>
<p>Wie intensiv R&uuml;ckriems Vorarbeit zu den einzelnen Werken ist, zeigen die Arbeiten in der aktuellen Ausstellung in den Kunstsammlungen. Zerteilte Kuben, auf Schachbrettmustern angeordnete Stelen, geometrische Figurationen und Installationsanordnungen veranschaulichen sowohl den Arbeitsprozess als auch die Ideen des K&uuml;nstlers. Die zentralen Themen der Teilung und Erg&auml;nzung werden anhand von Zeichnungen und Modellen verdeutlicht. Sie dokumentieren nicht nur die verschiedenen Aufteilungen der Skulpturen, sondern zugleich auch die Art der Bearbeitung. Gerade, mit Lineal gezogene Linien, sollen einen pr&auml;zisen Schnitt darstellen und unregelm&auml;&szlig;ige Linien eine Spaltung, bei der das Material ungleichm&auml;&szlig;ig geteilt wurde.</p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%; color: black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><strong><span style="line-height: 150%; color: black;">Dame-Problem</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%; color: black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%; color: black;">Die in der Ausstellung pr&auml;sentierten Modelle zeigen, dass die Platzierung der Skulpturen und somit die Beziehung zu ihrer Umgebung und zum Betrachter nicht zuf&auml;llig ist. In den Werken der letzten Jahren ist es das schachmathematische Dame-Problem, das den Standort der Stelen bestimmt: Auf einem Schachbrett &auml;hnlichen Rasterfeld werden acht Stelen so platziert, dass sich auf jeder Vertikalen, Horizontalen und Diagonalen nur eine von ihnen befindet. Zun&auml;chst wie wahllos platziert, besetzen die Stelen eine bestimmte, von der Mathematik vorgegebene Position, die auch f&uuml;r den Betrachter nachvollziehbar ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%; color: black;">In der Auseinandersetzung mit dem Dame-Problem entstehen auch R&uuml;ckriems j&uuml;ngste Arbeiten auf Papier, die <em>Freien Figurationen</em>. Anstelle der Stelen werden 7 bis</span><span style="line-height: 150%; color: blue;"> </span><span style="line-height: 150%; color: black;">8 Punkte auf die Schnittpunkte des Rasters gesetzt. Anschlie&szlig;end werden diese miteinander verbunden. Dabei entstehen unterschiedliche geometrische Gebilde, die R&uuml;ckriem teils farbig, teils schwarz gestaltet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><strong><span style="line-height: 150%; color: black;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><strong><span style="line-height: 150%; color: black;">Neues Wandbild im Veranstaltungszentrum </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%; color: black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%; color: black;">Auf der Idee der <em>Freien Figurationen</em> beruht auch die Gestaltung des Wandbildes, das R&uuml;ckriem im Veranstaltungszentrum der Universit&auml;t realisierte. Darauf sind sieben farbige Figurationen auf einer wei&szlig;en, quadratischen Fl&auml;che zu sehen. Das Dame-Problem, das das skulpturale Werk bestimmt, wird auch hier angewendet. Die starr platzierten Stelen der fr&uuml;heren Werke werden jedoch durch filigrane Figurationen ersetzt, die in der Luft zu schweben scheinen und an Origami-V&ouml;gel erinnern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;">
<div id="attachment_21758" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-21758" href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2010/rueckriem-ausstellung-in-der-rub/ruckriem1neu/"><img class="size-medium wp-image-21758" title="Ausstellung Ulrich R&uuml;ckriem" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/ruckriem1neu-300x160.jpg" alt="Ausstellung Ulrich R&uuml;ckriem, Foto Thorsten Koch" width="300" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Ausstellung Ulrich R&uuml;ckriem, Foto Thorsten Koch</p></div>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%; color: black;"><br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm; text-align: justify; line-height: 150%;"><span style="line-height: 150%;"> </span></p>
</div>
<p class="MsoNormal">Die Ausstellung „Ulrich R&uuml;ckriem. Zeichnungen und Skulpturmodelle“ ist bis zum 11. April 2010 in den Kunstsammlungen (Campusmuseum: Sammlung Moderne) auf dem Forum der Ruhr-Universit&auml;t zu sehen. &Ouml;ffnungszeiten: Di-Fr 11-17 Uhr, Sa, So und an Feiertagen: 11-18 Uhr; Eintritt frei</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="color: blue;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color: blue;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color: blue;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color: blue;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color: blue;"> </span></p>
<p></mce></p>


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