Mobilfunk „möglicherweise krebserregend“

Lyon/Hamburg. Laut einer Expertengruppe der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC)  ist Mobilfunk „möglicherweise krebserregend“. Das die hochfrequente elektromagnetische Strahlung das Krebsrisiko erhöht, könne nicht ausgeschlossen werden.

Die Strahlung wird von Radargeräten, Radios, aber auch von Handys abgegeben. Einen eindeutigen, signifikanten Befund zur erhöhten Krebsgefahr durch Handystrahlung konnte allerdings nicht gegeben werden. Trotzdem entschied sich das IARC, die Handystrahlung als „possibly carcinogenic“, als „möglicherweise krebserregend“, einzustufen.

Der Meldung gingen Auswertungen und ein intensiver Austausch von 31 Fachleuten aus 14 Ländern voraus. Diese betonten, dass weitere Untersuchungen notwendig seien, um die Gefährlichkeit der Strahlung zu bewerten. Grundlage für die Einstufung der IARC waren Studien, die zum Schluss kamen, dass insbesondere intensive Handynutzer, möglicherweise einem größeren Hirntumorrisiko ausgesetzt seien.

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