TU: Wohnheim drosselt freies Internetvolumen

Eigentlich sollte das Angebot nur für eine Woche gelten: Von acht Uhr abends bis sechs Uhr morgens konnten Wohnheimbewohner an der TU Dortmund in der letzten Dezemberwoche 2012 surfen, soviel sie wollten.  Doch der technische Betreuer des Netzwerks vergaß, das Angebot wieder aufzuheben. Jetzt soll die Datengrenze auch Nachts wieder greifen.

Dortmund. Ende 2012 entschied der Netzwerkbetreiber Euromicron, das Internetvolumen im Dortmunder Studentenwohnheim von acht Uhr Abends bis sechs Uhr Morgens freizugeben. Damit ist jetzt wieder Schluss: Ab dem 1. Februar gehen auch nächtliche Surfaktionen wieder vom Monatsvolumen ab. Das eigentliche monatliche Datenvolumen beträgt nämlich nur 10 Gigabyte – es ist in der Miete inbegriffen.

Dank des nächtlichen Freivolumens strapazierten einige Nutzer die 10 Gigabyte-Grenze deutlich über: Mehrere hundert Mieter konnten in der Folge ihr Internet nicht mehr normal benutzen. Das Studentenwerk erklärt, dass das nächtliche Freivolumen deshalb jetzt wieder abgestellt wird.  So sollen alle Bewohner wieder normal surfen können – auch am Abend. Euromicron meldete sich nur über ein Wohnheimforum zu den Vorfällen: „Das jetzige Verhalten (keine Zählung in der genannten Zeit) war eigentlich geplant für den Jahreswechsel 2012/2013 als Weihnachtsgeschenk, die Rekonfiguration wurde aber 2013 einfach vergessen.“, schreibt User Klaus von Euromicron. Langfristig möchte das Studentwerk das Datenvolumen wieder erhöhen. 

 

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