Kino-Tipp Spezial: Intruders

Ein Beitrag von Sandra Calvo Pastor und Alberto Sisí Sánchez

Intruders ist ein Horrorfilm. Es geht um die Geschichte zweier Kinder, Juan und Mia, die getrennt von Raum und Zeit leben. Sie haben jedoch eine gemeinsame Furcht, die Furcht vor dem Einschlafen. Sie leiden unter mysteriösen Albträumen in der Nacht. Diese Albträume sind die Basis von „Intruders“, dem dritten Film des spanischen Regisseurs Juan Carlos Fresnadillo.

Mia hat jede Nacht Albträume. Quelle: Universal Pictures

Mia hat jede Nacht Albträume. Ihre Mutter versucht ihre Tochter zu verstehen. Quelle: Universal Pictures

Der Junge Juan ist eigentlich ein lebendiges Kind. Er wächst im grauen Spanien, in der Zeit der spanischen Diktatur von Francisco Franco auf. Er lebt gemeinsam mit seiner Mutter, einer alleinerziehende Frau, in Spanien. Das kleine Mädchen Mia ist aus England und lebt mit ihren Eltern in London. Die Eltern der beiden Kinder sind in großer Sorge. Sie versuchen das Geheimnis der Albträume ihrer Kinder zu entwirren und entdecken letztendlich, warum ihre Kinder diese Ängste aufweisen. Während Mias Großmutter, Luisa (gespielt von Pilar Lopez de Ayala) bei einem jungen katholischen Priester (gespielt von Daniel Brühl) Hilfe sucht, versuchen Mias Eltern eine Lösung bei einem renomierten Psychologen aus London zu finden.

Laut dem Regisseur, der ursprünglich von den Kanarischen Inseln stammt, löst der Film kein Entsetzen aus. Es ist ein Krimi, mit viel Fantasie. Ein Film, der die Ängste von Kindern beschreibt, die wir alle bereits wahrscheinlich während unserer Kindheit erlebt haben. Die Angst vor dem „Closet Monster“, also dem Monster im Kleiderschrank. Der Film zeigt sehr anspruchsvolle Spezialeffekte, die die Angst bei dem Zuschauer verstärken sollen.

Das offizielle Intruders Filmplakat. Quelle: Universal Pictures

Das offizielle Intruders Filmplakat. Quelle: Universal Pictures

Wer ist Juan Carlos Fresnadillo?

Juan Carlos Fresnadillo ist ein Regisseur aus Spanien. Er begann seine Karriere in Hollywood, mit der Regie des Films „28 Tage später“, dann mit der Forsetzung „28 Wochen später“. Ein weiterer Film, dass die dunkle Seite des Menschen erforscht, um zu zeigen, was auf der Erde nach einer Zombie-Invasion passieren würde. Diese Filme führten ihn direkt in die Hollywood-Studios, wo er nun vollkommen angekommen ist. Er arbeitet derzeit engagiert für Projekte mit Steven Spielberg. Fresnadillos nächstes Projekt ist die Verfilmung von „Die Krähe“.

Sein neuester Film „Intruders“ ist nicht nur eine internationale Produktion, weil der Schauspieler Clive Owen in diesem Film mitspielt. Auch der deutsch-spanische Schauspieler Daniel Brühl spielt in diesem Film mit. Als Sohn einer Spanierin, spricht er sehr gut Spanisch. Er hat bereits in vielen anderen spanischen Produktionen mitgespielt, wie zum Beispiel in dem Film „Salvador“, der 2006 in die Kinos kam. Es gibt viele weitere erfolgreiche Filmkooperationen zwischen Deutschland und Spanien.

Weitere Beispiele

FIlmproduktionen, wie zum Beispiel „Transsiberian“. In diesem Film haben der spanische Schauspieler Eduardo Noriega und der deutsche Schauspieler Thomas Kretschmann mitgespielt. Auch im Jahre 2011, konnte man in den Kinos eine Produktion zwischen Frankreich, Polen, Deutschland und Spanien sehen, der Film: „Der Gott des Gemetzels“, von dem erfolgreichen Direktor Roman Polanski. Der Film war eine Anlehnung an das Theaterstück von Yasmin Reza „Le dieu de Carnage“.

Der Film Dr. Alemán kam 2008 in die Kinos. Quelle: Paramount Pictures

Der Film Dr. Alemán kam 2008 in die Kinos. Quelle: Paramount Pictures

Man merkt, dass es in den letzten Jahren eine Tendenz zu mehr internationalen Produktionen gegeben hat. Ein weiteres Beispiel für eine gute internationale Produktion ist „Dr. Alemán“ (2008), von dem deutschen Regisseur Tom Schreiber. Der Film handelt von einem deutschen Medizinstudenten, der sein praktisches Jahr in Südamerika absolvieren möchte. Gespielt wird dieser von dem deutschen Schauspieler August Diehl, der auch zusammen mit Daniel Brühl in „Inglorious Basterds“ (2009) gespielt hat.

Ein guter Weg

Man kann sagen, dass internationale Produktionen, die heutige Filmindustrie bereichern und verbessern. Die Inhalte der Filme weisen verschiedene kulturelle Hintergründe auf, wie zum Beipsiel auch „Intruders“.