Weihnachtsmarkt Dortmund: spürbare Verunsicherung

Zehn Tage nach der Eröffnung des Dortmunder Weihnachtsmarktes zieht der Schaustellerverband Bilanz: Es sind weniger Besucher als üblich, vor allem an Familienständen und Kinderfahrgeschäften.

„Die ersten Tage sind etwas verhaltener. Allerdings muss die bevorstehende Weihnachtszeit abgewartet werden, da kann sich viel tun“, sagt Patrick Arens vom Schaustellerverein Rote Erde. Gründe dafür gibt es mehrere: Zunächst sorgt das schlechte Wetter dafür, dass die Dortmunder sich lieber zuhause oder drinnen aufhalten. Zudem kommt nach den Anschlägen in Paris die erhöhte Sicherheitsgefahr, weshalb die Menschen vorsichtiger geworden sind.

Am Vormittag und unter der Woche sei weniger los, da besonders Familien Bedenken hätten. An den Abendständen aber (beispielsweise Glühwein- und Essenstände) gäbe es am Wochenende genauso viele Besucher wie in den vergangenen Jahren. Seit der Eröffnung sind laut Arens schätzungsweise 700.000 bis 750.000 Besucher über den Weihnachtsmarkt geschlendert.

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