Unwetter in NRW: kein Ende in Sicht

In der vergangenen Nacht hat es in ganz NRW kräftig gestürmt. Orkanartige Böen und starker Regen führten zu 435 Einsätzen, knapp 50 davon in Dortmund. Sturmtief „Nils“ überflutete Unterführungen, ließ Keller volllaufen und blockierte eine Bahnstrecke.

In der vergangenen Nacht hat der Sturm für Chaos in NRW gesorgt, vor allem im Ruhrgebiet hat es heftig geregnet. Äste fielen auf Fahrbahnen, Unterführungen wurden geflutet und Hausbesitzer meldeten vollgelaufene Keller. Die Feuerwehr musste mehrmals ausrücken, allein in Dortmund gab es 50 wetterbedingte Einsätze. Diese konnten schnell bearbeiten werden und verletzt wurde niemand.

Südlich von Dortmund, in Hemer, wurden Böen von bis zu 106 km/h gemessen. Auch Zugreisende waren betroffen: Ein umgestürzter Baum hatte die Strecke zwischen Essen und Dortmund blockiert, dadurch mussten Züge warten. Seit Montagmorgen fährt der Bahnverkehr aber wieder ohne weitere Störungen. Neben NRW war ebenfalls Norddeutschland stark betroffen.

Auch in den nächsten Tagen soll es zunächst stürmisch und regnerisch bleiben, besonders am Dienstagnachmittag. In den Höhenlagen von Sauer- und Siegerland werden mit 45 Liter Regen pro Quadratmeter gerechnet. Aufgrund der erwarteten Niederschläge gibt es eine amtliche Unwetterwarnung. Ab Mittwoch soll es wieder ruhiger werden.

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