Weihnachten: Festtage voller Liebe?

Das Fest der Liebe. Jetzt steht es wieder vor der Tür, aber was hat Weihnachten eigentlich genau mit Liebe zu tun? Experten wissen: Neun Monate nach den Feiertagen gibt es keine herausragenden Höhepunkte in den Geburtenstatistiken und Weihnachten löst auch keine nachweisbaren hormonellen Veränderungen bei uns aus.

Was zählt wirklich zum Fest: Geld oder Liebe?

"Herz"-liche Dekoration zum "Fest der Liebe"

Trotzdem verbinden viele Menschen mit dem 24. Dezember romantische Gefühle, friedliches Zusammensein und liebevolles Beschenken. Das Schenken wird für viele immer wichtiger. Sie wollen nicht nur ihren Liebsten etwas Gutes tun, sondern immer mehr möchten zum Fest der Liebe auch die Ärmsten unterstützen. Daher boomt das Weihnachtsgeschäft auch trotz Finanzkrise und Spendenaktionen wie „Weihnachten im Schuhkarton“ werden immer populärer. Dieser Weg das Weihnachtsfest anzugehen, ganz nach dem Grundsatz „Liebe deinen Nächsten“, ist einer der wenigen, die den christlichen Ursprung der Feiertage berücksichtigt.

Liegt der Ursprung des Ausdrucks in der Bibel?

Theologen wissen übrigens auch nicht ganz genau, woher der Ausdruck „das Fest der Liebe“  kommt. Eine Umfrage unter Pfarramts-Anwärtern ergab verschiedene Einschätzungen: „Gott sandte seinen Sohn auf die Erde und bewies so seine Liebe zu den Menschen“, meinte einer der Studenten. Ein anderer sagte: „Ich schätze, dass versucht worden ist, einen neutraleren Ausdruck zu finden als ‚Fest des Gedenkens an die Geburt Jesu‘, um auch nichtchristliche Gruppen mit einzubeziehen. Trotzdem hat der Begriff auch noch Ausdruckskraft im Christentum.“

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