Warum es den Weihnachtsmann nicht gibt

1897 schon stellte Francis Pharcellus Church im Editorial der New York Sun fest: „Yes, Virginia, there is a Santa Claus”. Ist die Frage damit beantwortet? Eher nicht. Der Leitartikel ist der meistzitierte Leitartikel einer Zeitung, der je in englischer Sprache erschienen ist. Doch der Autor argumentierte philosophisch. Außerdem konnte er schlecht eine andere Antwort geben, denn den Leserbrief, den der Leitartikel beantworten sollte, hatte ein kleines Mädchen geschrieben.

Wissenschaftlich betrachtet jedoch, kann es den Weihnachtsmann gar nicht geben, denn:

Der Zustand, der Raum und die Zeit machen ihm einen Strich durch die Rechnung.

Der Zustand, der Raum und die Zeit machen dem Weihnachtsmann einen Strich durch die Rechnung.

  1. Müsste der Weihnachtsmann ganz schön schnell sein. Das Statistische Bundesamt gibt für 2005 eine Anzahl von 12 Millionen Kindern allein in Deutschland an. Wenn man nun davon ausgeht, dass in jedem Haushalt zwei Kinder wohnen, müssen 6 Millionen Haushalte mit Geschenken „versorgt“ werden. Für diese Haushalte hätte der Weihnachtsmann rein theoretisch 24 Stunden Zeit. Pro Stunde müsste er dabei 250 000 Familien besuchen. Pro Familie bliebe ein Zeitraum von 0,00024 Stunden, in dem der Weihnachtsmann aus dem Schlitten aussteigen, die Geschenke hereintragen, wieder hinausgehen und auch noch die räumliche Distanz zum nächsten Haus zurücklegen müsste. Und das nur, um die Kinder in Deutschland zu beschenken – alle anderen braven Kinder würden noch nicht einmal Geschenke bekommen.
  2. Rentiere können nicht fliegen.
  3. Der Schlitten des Weihnachtsmannes wäre so schwer, dass Rentiere ihn gar nicht ziehen könnten. Berechnet man für jedes Kind in Deutschland ein fiktives „Geschenk-Gewicht“ von einem Kilo (was eher zu wenig als zu viel ist), wäre der Schlitten 12 Millionen Kilo schwer – ein Gewicht, was kein Schlitten aushalten könnte.

Fazit: Den Weihnachtsmann kann es gar nicht geben!

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