Geringer Andrang bei Studierendenversammlung

Dortmund. Knapp über 50 Personen sind heute zur Studierendenversammlung im Audimax erschienen. Rektorin Ursula Gather und Prorektor Metin Tolan zeigten sich enttäuscht vom geringen Interesse.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) hatte zu der Veranstaltung eingeladen, damit die Studierenden Fragen zur Neuaufstellung des Rektorats stellen können. Dieses Thema nahm allerdings nur geringen Raum ein. In der offenen Diskussion wurden vielmehr generelle Fragen beantwortet, vor allem die Finanzierung und die derzeitige Lage im Institut für Psychologie waren Gegenstand.

Die Finanzierung der Universität sei wohl gesichert, allerdings habe man noch keinen offiziellen Bescheid, sagte die Rektorin. Das Rektorat geht allerdings davon aus, dass die vom Land zur Verfügung gestellten Finanzmittel die Studiengebühren nicht komplett kompensieren können.

Auch zur derzeitigen Lage des Instituts für Psychologie äußerte sich die Rektorin. Dabei sicherte sie den dauerhaften Erhalt des Instituts zu. „Wir haben den Handlungsbedarf erkannt und arbeiten an einer Lösung der prekären Lage“, sagte Frau Professor Gather. Im kommenden Wintersemester wird die Universität aufgrund eines Rektoratsbeschlusses keine Lehramtsbewerber für das Fach Psychologie aufnehmen.

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