Neuseeland für Sparfüchse

Kostenlose Sonnenstunden: Auckland Park

Viel Abenteuer, aber bitte kostenlos

Wer Hobbiton, einen Drehort aus dem Film „Herr der Ringe“, sehen will, bezahlt 75 Dollar für die zweistündige Führung. Die Foxgletscher-Tour kostet 50 Dollar, geführte Wanderungen ebenfalls. Meine Tipps: Aktivitäten und Walking Tracks, die nichts kosten und trotzdem für Abenteuerfeeling sorgen:

Die natürliche Badewanne

Halb nackt Baden bei Minusgraden – das geht nur am Hot Water Beach in Coromandel. An diesem Meeresufer ist es immer heiß, denn unter der dicken Sandschicht befindet sich eine heiße Quelle. Im Internet finden sich bereits zahlreiche Fotos von Touristen: sie graben sich dort Löcher und benutzen diese als „Badewannen“. Für seine heißen Quellen ist Neuseeland bekannt und der Hot Water Beach ist nur eine von vielen Stellen, die das ganze Jahr über warm bleiben. (Norden Nordinsel)

Wasserfälle und Strände

Kilometerweite Gischt, lautes Platschen und alles völlig unberührt – Wasserfälle sind immer einen Besuch wert. Die begehrteste Region mit den schönsten Wasserfällen in  Neuseeland ist um das Gebiet Taupo, denn hier sind neben den berühmten Huka Falls viele weitere lokalisiert. Wasserfälle gibt es auch auf der Südinsel: zum Beispiel die Wainui Falls im Abel Tasman National Park. Und wer sich eh schon in der Abel Tasman-Region verirrt hat, sollte den Golden Bay Track entlang wandern. Denn dort warten weiße unberührte Sandstrände! (Im Norden der Südinsel)

Tongariro Crossing

Hut

Eine Wandertour durch das Tongariro Gebirge garantiert eine Atemberaubende Aussicht auf Lake Taupo, den größten See Neuseelands. Und geht ziemlich in den Hintern. Folgen muss man nur den Pfeilen, die an den Wanderwegen in regelmäßigem Abstand platziert sind. Für Abenteurer bietet sich eine mehrtägige Tour durch die Höhen und Tiefen des Gebirges an, bei der man in echten Holzhütten – den sogenannten Huts übernachtet. Hier gibt es sogar eine Feuerstelle zum Aufwärmen und das Tolle ist, dass man die kleinen Häuschen außerhalb der Saison sogar kostenlos nutzen kann. 

Seal Colony
Typisches Schild für Wanderwege

Schild: Wanderwege

Im Gegensatz zu Australien gibt es in Neuseeland kaum wilde Tiere. Der einheimischen Vogel Kiwi kommt nur nachts aus seinem Versteck. Es gibt eine Vielzahl von „Possums“, und das wars – fast: Am Cape Foulwind leben Seelöwen.. Von einem Balkon gibt es atemberaubende Aussicht auf die Tierkolonie. Sie liegen, robben, kämpfen – in ganz natürlicher Wildbahn. (Nähe Westport an der Westküste der Südinsel)

Te Papa Museum

Das Te Papa Museum liegt im Herzen von Wellington. Es zeigt Skulpturen, Animationen und viele Originalstücke, welche die Geschichte der Maori und die Entstehung Neuseelands erzählen. Da das Museum täglich geöffnet und auch noch kostenlos ist, kann man hier super Regentage verbringen und noch ein wenig Kultur erleben. Auf Wellington selbst hat man eine tolle Sicht vom Victoria Hill.

Als Wwoofer sein Budget aufstocken

Kalkulation für den Urlaub muss sein. „Wie viel gebe ich wohl aus? Was brauche ich an Geld? Gerade bei großen Reisen steigt das Risiko, sich ordentlich zu verschätzen und auf der Reise festzustellen, dass der Geldbeutel leer ist. Kein Problem, wenn das in Neuseeland passiert. Denn hier gibt es die Möglichkeit ganz ohne Geld zu leben – mit „wwoofing“. „Wwoofer“ leben in den Häusern waschechter Kiwis, bekommen Essen und dürfen den gesamten Haushalt mit Waschmaschine, Fernseher, Dusche und Co. mitnutzen. Dafür helfen sie bei Feldarbeit und sammeln Ernten ein.

Der Weg zum Wwoofer
Wwoofer werden kann jeder. Ein kurzes Anschreiben auf der Homepage genügt, und manchmal kann man schon am nächsten Tag auf der Farm anfangen zu arbeiten. Viele Farmer sind da sehr flexibel und spontan, manche schreiben auf der Homepage sogar selbst Suchmeldungen. Das Praktische an dem System ist, dass ein Wwoofer so lange bleiben kann, wie es ihm passt – auch gern nur für einen oder zwei Tage. Wer nicht gerade in Neuseeland unterwegs ist, kann von dem wwoof-Prinzip trotzdem profitieren, denn das gibt es auch in Europa, Asien, Afrika und Amerika.
Mehr Infos gibt es unter: http://wwoofinternational.org.

 

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