TU verärgert über Sicherheits-Berichterstattung

Dortmund. Die Technische Universität Dortmund distanziert sich auf ihrer Internetseite von der „einseitig formulierten und rufschädigenden“  Berichterstattung der Ruhrnachrichten. Die Dortmunder Lokalzeitung hatte am 4. Oktober über die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen zum Semesterbeginn berichtet. In einer Erklärung stellt die TU nun klar: Es wurden keine zusätzlichen Beschäftigten oder ein Sicherheitsdienst bestellt. Die Uni beschäftige seit jeher Personal, das für die Sicherheit auf dem Campus sorge.

In dem Artikel, den die Ruhrnachrichten unter dem Titel „Dortmund: Hörsäle bei Überfüllung geschlossen“ verfasst hatten, zitiert die Tageszeitung aus einem Schreiben der TU an die Dekane, welches das Online-Portal Ruhrbarone.de veröffentlicht hatte. Darin heißt es, es sei Aufgabe des Uni-Sicherheitspersonals, „dass bei einer Raumüberfüllung die überzähligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lehrveranstaltung den Raum verlassen beziehungsweise keine weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Hörsaal betreten.“ Die TU Dortmund stellt klar: Sie habe in dem Schreiben an die Dekane der Fakultäten „lediglich auf eine vorbeugende Maßnahme hingewiesen, die die Sicherheit der Studierenden und die Sicherung ihrer Lernbedingungen gewährleisten soll.“ Die Fürsorgepflicht, so betont die Uni, stehe nicht explizit wegen des doppelten Abiturjahrgangs, sondern an jedem Semesterbeginn besonders im Fokus – der Orientierungsphase.

Weiter stellt die TU auf ihrer Internetseite klar, dass in erster Linie die Lehrenden dafür verantwortlich sind, die Qualität ihrer Veranstaltung zu sichern indem sie die Teilnehmerzahl beschränken. Auch wegen Brandschutzauflagen seien diese Maßnahmen nötig. Das Uni-Personal, auf welches in dem Schreiben an die Dekane hingewiesen wird, sei lediglich Ansprechpartner, die den „Dozenten helfen sollen, auch große Personengruppen schnell und sicher in die Räume hinein und heraus zu begleiten.“

Die Ruhrnachrichten haben nach Angaben der TU den Sachverhalt „tendenziös“ und „einseitig“ dargestellt sowie eine ausführliche Stellungnahme der Uni ignoriert. Die Universität stellt auf ihrer Internetseite klar: „Die TU Dortmund distanziert sich hiermit in aller Form von dieser Berichterstattung und wird sich an keinerlei Spekulationen zu diesem Thema mehr beteiligen.“

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