Juicy Beats: Nachtschicht im Westfalenpark

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Es ist Donnerstag, einen Tag vor Beginn des Juicy-Beats-Festivals. Der Westfalenpark ist gesperrt, denn die Festival-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Dass am Wochenende rund 50.000 Menschen durch den Park schlendern werden, ist kaum vorstellbar. Noch gibt es viel zu tun.

Freitag um 14 Uhr öffnet der Westfalenpark für die Juicy-Beats-Besucher seine Türen. Seit einem Jahr arbeitet das Organisationsteam auf diesen Moment hin. Denn obwohl das Festival nur zwei Tage dauert, gibt es genug zu planen. Welche Bands treten auf? Wer sponsert das Festival? Welche Stände sollen wohin? Diese und viele weitere Fragen sind für das Juicy Beats 2016 natürlich schon beantwortet. Und trotzdem: Ausruhen kann sich die Crew noch lange nicht.

„Die Nacht wird auf jeden Fall durchgearbeitet“, erzählt Malte Langer, Mitarbeiter im Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit. Genau 24 Stunden vor Festivalbeginn schrauben zahlreiche Helfer*innen an den großen Hauptbühnen herum. Noch sieht es nicht so aus, als ob eine Band dort auftreten könnte. Währenddessen bauen die Sponsoren ihre kleinen Stände auf. Gabelstapler fahren durch den Park, Absperrungen werden aufgebaut und der Backstage-Bereich für die Künstler*innen wird eingerichtet. Schließlich sollen morgen auf über 20 verschiedenen Bühnen und Floors fast 200 Bands und DJs auftreten.

In diesem Jahr gibt es einige Neuerungen beim Juicy Beats. So können sich die Besucher*innen auf ein 38 Meter hohes Riesenrad freuen. Unter dem Motto „Dortmund.Macht.Lauter“ gibt es erstmals eine Bühne für Dortmunder Bands. Ein eigener „Playground“ mit Erwachsenen-Hüpfburg, Bällebad und Kopfballtischtennis steht für die etwas aktiveren Feierwütigen bereit.

Keine Eintrittskarte und trotzdem Lust auf Party?
Am Samstag gibt es ab 22 Uhr an der Nachtparty-Kasse für 17 Euro Eintrittskarten für das Juicy Beats. Da das Live-Programm nur bis 22 Uhr geht, sind die Karten für diejenigen gedacht, die danach noch die DJs an den kleinen Bühnen und Floors hören möchten.

Wegen der Ereignisse der letzten Tage bemühen sich die Verantwortlichen des Juicy Beats außerdem um ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept. Mit über 400 Ordner*innen bewacht so viel Sicherheitspersonal wie noch nie das Festival. „Wir bitten unsere Gäste außerdem, wenn möglich nur kleinere Taschen mit auf das Festivalgelände zu nehmen. Das erleichtert uns die Arbeit erheblich“, betont Langer. Mit Blick auf die letzten Vorbereitungen im Westfalenpark wird klar: Das Juicy Beats wird mit Sicherheit ein gut organisiertes und schönes Festival.

Fotos: Sarah Puczewski, Sven Theusz