EU fördert Materialwissenschaftler an der RUB

Mit 3,7 Millionen Euro fördert die Europäische Union (EU) zukünftig die Doktorandenausbildung im Bereich Materialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Im Mittelpunkt des Marie-Curie-Programms ENHANCE stehen Konzepte zur Herstellung und Integration funktioneller Dünnschichtmaterialien für Anwendungen in Mikro- und Nanoelektronik, Datenspeicherung und Photovoltaik. In die Promotionsprojekte sind mehrmonatige Aufenthalte an den kooperierenden Standorten eingebunden. So findet ein Internationaler Austausch mit 15 Partnern aus Industrie und Forschung statt. In Deutschland beteiligen sich das Forschungszentrum Jülich, die AIXTRON AG (Aachen), die Carl-Zeiss NTS GmbH (Jena) und das NamLab (Dresden).

Chemische Dünnschicht-Verfahren erlauben die Feinsteuerung von Materialeigenschaften auf der Nanoskala. Die Kontrolle über die chemische Zusammensetzung, Größe und Form sowie die Position der Strukturen an Oberflächen ist die Basis für neue Bauelemente in der Informationstechnologie und Energiegewinnung und -speicherung.

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