Zwischen Uni und Missionierung

Wenn Ruben Mattusch (22) am Wochenende um die Häuser zieht, hat dies eine völlig andere Bedeutung als für viele seiner Kommilitonen. Ruben ist ein Zeuge Jehovas. Die Missionierung auf offener Straße ist Teil seiner Glaubenspraktik.

Schon von klein auf hatte Ruben Berührungspunkte mit der Religionsgemeinschaft. Heute studiert er im sechsten Semester an der Fakultät für Kulturwissenschaften der TU Dortmund. Da das Engagement bei den Zeugen Jehovas zeitintensiv ist, verpasst er die eine oder andere Vorlesung an der Uni. Knapp 20 Stunden investiert Ruben wöchentlich in Versammlungen, Bibelstunden und die Missionierung an Haus- und Wohnungstüren. „Mein Studium läuft eher nebenher“, erklärt er. In einem Gespräch nimmt er Stellung zu den Überzeugungen der Zeugen Jehovas, ihren Glaubenspraktiken und Vorurteilen, mit denen die Gemeinschaft konfrontiert ist.

Teaserbild und Fotos: Hannah Biermann

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