Florida: Selfie-Verbot bei Uni-Feier

Florida. Dieses Jahr könnte weltweit das Jahr der Selfies werden. Überall machen die Menschen Selbstportraits mit ihren Smartphones. Eine Uni im US-Staat Florida hat ihren Studenten jetzt allerdings diese Selfies verboten. Bei den Abschluss-Partys müssen die Handys in der Tasche bleiben. 

Studenten an der University of South Florida dürfen bei ihren Graduierungsfeiern keine Selfies mehr machen. Der Dekan der Universität habe das so entschieden, berichtet die Studentenzeitung „The Oracle“. Bei dieser Veranstaltung gehe es um eine „ernsthafte akademische Zeremonie“, das Aufnehmen von Selbstporträts sei deshalb „selbstsüchtig und respektlos“. Die Studenten sehen das natürlich anders: „Wenn US-Präsident Barack Obama und die Moderatoren der Oscar-Verleihung bei zweifelsohne seriösen Veranstaltungen Selfies knipsen könnten, ohne dafür öffentlich gerügt zu werden, sollte es wohl auch möglich sein, ein Foto mit der Unipräsidentin zu machen“, argumentierte der Sprecher der Studenten. Die Studentenzeitung räumt zwar ein, dass die Zeremonie durch die Fotos noch länger dauern würde, aber anstatt den populären Trend zum Selfie abzulehnen, sollte die Uni ihn besser „umarmen und eine Tradition daraus machen“.

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