Haftstrafe für Dortmunder Neonazi

Den Dortmunder Neonazi Daniel Grebe erwartet eine Haftstrafe von 22 Monaten ohne Bewährung. Das Dortmunder Amtsgericht verurteilte ihn unter anderem wegen seiner Beteiligung am sogenannten „Rathaussturm“ nach der Kommunalwahl im Mai 2014.

Grebe, der Mitglied der rechtsextremistischen Partei „Die Rechte“ ist, hatte während der Krawalle vor dem Dortmunder Rathaus im Mai 2014 eine Bierflasche in eine Gruppe von Gegendemonstranten geworfen. Dabei verletzte er einen Mann, der eine blutige Platzwunde im Gesicht erlitt. Der zweite Vorwurf gegen Grebe betrifft einen Böller, den der Neonazi in der Silvesternacht 2015 in Dortmund-Dorstfeld in Richtung einer Gruppe Polizisten geschleudert haben soll. Verletzt wurde in diesem Fall niemand.

Das Urteil des Dortmunder Amtsgerichtes ist bis jetzt nicht rechtskräftig. Daniel Grebe hat noch die Möglichkeit, juristisch dagegen vorzugehen.

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