Bochumer Forscher ist Präsident des Psychologenverbands

Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) hat am Mittwoch Prof. Dr. Jürgen Margraf zum neuen Präsidenten gewählt. Margraf ist seit 2010 Alexander-von-Humboldt-Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der RUB. Dort leitet er das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit.

Prof. Dr. Jürgen Margraf gilt nach Angaben der RUB als weltweit führender Experte für Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten psychischer Störungen. Margraf war vorher Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates Psychotherapie in Deutschland und Präsident des europäischen Dachverbandes für Verhaltenstherapie. Der Bochumer Wissenschaftler ist seit 2010 Mitglied der Akademie der Naturforscher Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften). Mit der Humboldt-Professur an der RUB erhielt er als erster Psychologe den höchstdotierten deutschen Forschungspreis.

Margrafs Arbeitsschwerpunkt ist die Therapie von Angst- und Panikstörungen. Vor seiner Wahl zum Präsidenten war er ab 2010 Erster Vizepräsident des DGPs. Nach seiner Wahl teilte Margraf mit:  „Unser Ziel ist, ein fundiertes Psychologiestudium auch im aktuellen hochschulpolitischen Umfeld der ständigen Reformen sicherzustellen.“ Zudem wolle man den Einfluss in der Forschungsförderung weiter für die Menschen einsetzen.

Die DGPs vereint in der Forschung arbeitende Psychologen.  2014 findet der 49. DGPs Kongress in Bochum statt. Neuer DGPs Beisitzer und gleichzeitig Ausrichter des Kongresses ist der Biopsychologe Prof. Dr. Onur Güntürkün. Er lehrt am Institut für Kognitive Neurowissenschaft, das der RUB-Fakultät für Psychologie zugehörig ist.

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