„Dortmunder Mädel“ – Auch was für Jungs

Die Stadt erleben und den Leuten zeigen, was Dortmund eigentlich drauf hat. In ihrem Blog „Dortmunder Mädel“ zeigt Maike Kranaster, was in und um Dortmund so los ist und dass die Stadt mehr kann als ihr oftmals schlechter Ruf. Sie bloggt über Restaurants, Shopping und Sehenswertes. Aber wie sieht so ein Bloggeralltag eigentlich aus und wie finanziert man das Ganze? Die 41-jährige hat uns diese Fragen beantwortet und verrät auch, warum gerade die Dortmunder Nordstadt für Sie so einen Charme hat.

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Ein echtes „Dortmunder Mädel“ – die Bloggerin Maike Kranaster. Foto: Blog „Dortmunder Mädel“

 

Maike, wie bist du auf die Idee gekommen einen lokalen Blog zu starten?

Seit Anfang 2013 hat das Ganze eigentlich so richtig angefangen. Vorher habe ich auch schon oft auf Facebook gepostet, was ich so in Dortmund unternommen habe oder wenn ich auf Reisen war. Dann habe ich ein sogenanntes „Blogcamp“ in Köln besucht, wo man richtig bloggen gelernt hat, das hat nochmal mein Profil geschärft für das Schreiben.

Was genau erfährt man in deinem Blog?

Ich poste generell nur Sachen, die mir in Dortmund Spaß machen. Es gibt nichts zur Politik oder zu Läden, die nicht gut sind. Ich will den Leuten einfach zeigen, dass man hier in der Freizeit viel machen kann. Oftmals hat man die Augen gar nicht offen für das, was man hier vor der Tür alles entdecken kann.

Ist das Bloggen mehr Hobby oder Beruf?

Es ist mehr ein aufwändiges Hobby. Hauptberuflich arbeite ich bei der Stadt als Projektmanagerin. Der Blog ist eine schöne Ergänzung, in der Freizeit über Dortmunds positive Seiten zu schreiben. Wie viel Zeit ich dann letztendlich in der Woche am Blog arbeite, das will ich glaube ich gar nicht wissen.

Wie finanziert man das Ganze eigentlich? 

Also ich zahle wirklich drauf – die Arbeitszeit darf man eigentlich gar nicht einrechnen, aber wie gesagt, es ist ja ein Hobby. Trotzdem gibt es auch ein wenig Werbung auf meiner Seite, die Artikel werden dann aber immer ganz klar als gesponsorter Post gekennzeichnet. Und wenn mir eine Sache wirklich nicht gefällt, dann schreibe ich erst gar nicht darüber, auch nicht mit Sponsoring.

Was sind deine Lieblingsorte in der Stadt? 

Das ist schwer zu sagen. Ich mag gerne das „Herr Walter“ aber finde auch die Hohensyburg sehr beeindruckend. Aber ich möchte auf jeden Fall die Lanze für die Nordstadt brechen. Ihr schlechter Ruf ist oftmals nicht gerechtfertigt. Man kann dort großartig essen gehen, und ich fühle mich immer, als ob ich eine Reise mache und gerade aus dem Flieger gestiegen bin. Ich mag das Mulitkulturelle – man sieht mal etwas Anderes und nicht immer nur das typisch Deutsche.

Gibt es noch etwas an Dortmund, das du besonders magst? 

Ich fühle mich hier einfach wohl. Die Leute sind rustikal, es ist genug los aber es ist nicht so busy wie zum Beispiel Berlin.

Welche Zielgruppe spricht dein Blog an? 

Auch wenn die Seite „Dortmunder Mädel“ heißt, spreche ich sowohl Frauen als auch Männer an. Über Schminke oder Klamotten schreiben ist jetzt nicht so mein Ding, mein Blog ist eher unisex ausgerichtet, man erfährt auch etwas über den BVB. Es ist auf jeden Fall für jeden zwischen 18 und 70 Jahren was dabei.

Hast du einen besonderen Tipp für Studenten? 

Am 11. Juli findet wieder „Kreuzviertel bei Nacht“ statt. Dann haben die Geschäfte dort bis Mitternacht auf und es sind immer viele Leute unterwegs. Eine richtige Straßenparty, bei der man von Kneipe zu Kneipe wandern kann.

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