Mahnmal für Loveparade-Opfer eingeweiht

Duisburg. Am Sonntag, 26. Juni, wurde in der Nähe des Geländes der Loveparade 2010 ein Mahnmal zum Gedenken der Opfer der Massenpanik eingeweiht. Hunderte Menschen waren vier Wochen vor dem Jahrestag der Tragödie anwesend.

Nur wenige Meter von der Unglücksstelle entfernt steht nun das Denkmal, das der Duisburger Künstler Gerhard Losemann entworfen hat: Auf der Vorderseite der zehn Tonnen schweren Stahlskulptur stehen neben dem Datum der Katastrophe auch die Namen der Opfer. Auf der Rückseite erinnern 21 Stahlstäbe an die Toten des Unglücks. Über 500 Menschen waren am 24. Juli 2010 verletzt worden.

Das nötige Geld zur Finanzierung des Mahnmals hatten Duisburger Bürger wenige Tage nach der Tragödie gesammelt. 27.000 Euro waren dabei zusammengekommen.

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