Weiter Störungen im Bahnverkehr

DORTMUND. Die Auswirkungen des Streiks bei der Deutschen Bahn halten an. Vor allem im Fernverkehr gibt es immer noch Verspätungen und Zugausfälle. Bei privaten Anbietern wie der „eurobahn“ gab es nur vereinzelt Störungen.

Die Gewerkschaften Transnet und GDBA hatten die Beschäftigten der Deutschen Bahn und vieler Privatbahnen am Morgen zu Warnstreiks aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaften beteiligten sich 1700 Eisenbahner an der Arbeitsniederlegung. Sie fordern einen einheitlichen Branchentarif-Vertrag für alle Beschäftigten im Regionalverkehr. Derzeit wird für die gleiche Arbeit vor allem bei den Privatbahnen bis zu 20 Prozent weniger Lohn bezahlt.

Nähere Informationen zu Ausfällen und Verspätungen gibt die Deutsche Bahn unter 08000 99 66 33 und im Internet.

1 Comment

  • buch leser sagt:

    Wie aus Verhandlungskreisen verlautete, hat die DB ein Angebot unterbreitet: Sie würde einen Branchentarifvertrag akzeptieren, der auf dem durchschnittlichen Niveau der drei am höchsten dotierten Tarifverträge der Privatbahnen liegt – und damit leicht unter dem der DB. Voraussetzung: Mindestens 50 Prozent der privaten Konkurrenten müssten den Branchentarif akzeptieren. Das verstehe ich nicht, will die Bahn wieder das Monopol durch die Hintertür einführen. Die sollen jetzt mal nicht Politik machen, sondern ihre Züge zum Laufen bringen.

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