Mehrere Millionen für Nanoenergie und Solarzellen

Die Universität Duisburg-Essen bekommt mehr als 14 Millionen Euro Fördermittel vom Land NRW. Mit 12 Millionen Euro soll der Aufbau Nanoenergietechnikzentrum (NETZ) unterstützt werden. In dem geplanten Zentrum wird es darum gehen, mit Nanotechnologie neue Materialien zu entwickeln, mit denen Energie produziert, gespeichert und eingespart werden kann. Einen Schwerpunkt wird die Forschung darauf legen, Brennstoffzellen und Photovoltaik zu verbessern. Auch vom Bund gibt es finanzielle Unterstützung. Vor zwei Monaten wurden 43 Millionen Euro für das NETZ bewilligt.
Weitere 2,2 Millionen Euro gewann ein anderes Projekt der Uni Duisburg-Essen im selben Wettbewerb. Bei NaSoL (Halbleiter-Nanodrähte für Solarzellen und Leuchtdioden) geht es ebenfalls um zukünftige Energieversorgung. Die Uni kooperiert dabei mit der Aixstron AG. Mit Halbleiter-Nanodrähten werden Solarzellen und Dioden leistungsstärker und haben einen geringeren Verlust beim Energietransport. Durch die Kooperation mit der Industrie können die wissenschaftlichen Erkenntnisse schnell technisch umgesetzt werden.

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