Videoüberwachung bei Public Viewing von DFB-Pokalfinale in Dortmund

Am morgigen Samstag, 27. Mai 2017, trifft der BVB beim DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion auf die Eintracht Frankfurt. Da in der Dortmunder Innenstadt zehntausende Fans zum Public Viewing des Spiels erwartet werden, kündigte der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange eine temporäre Videoüberwachung an.

Dazu sollen Videokameras an mehreren Orten und auch mobil eingesetzt werden. Zu den festen Standorten zählen unter anderem der Borsigplatz, der Friedensplatz und der Alte Markt, wo Public Viewing möglich sein wird. Anpfiff des Pokalspiels ist am Samstag um 20 Uhr.

Die Videokameras werden eingesetzt, um illegale Handlungen vorzubeugen. „Um Straftaten und mögliche Gefahrensituationen effektiv entgegen wirken zu können, halte ich das Videografieren in diesem Fall nicht nur für rechtlich möglich, sondern auch für geboten“, erläutert Lange den Einsatz der Kameras. Gerade Straftaten wie das Zünden von Pyrotechnik sollen verhindert werden.

Um potenzielle Gefahren in Bezug auf das Sprengstoffgesetz frühzeitig zu erkennen, werden zusätzlich Spürhunde eingesetzt. Aus Sicherheitsgründen sind in der gesamten Innenstadt Glasflaschen verboten, auf den Public-Viewing-Plätzen gibt es zusätzlich ein Plastikflaschen- und Dosenverbot. Darüber hinaus warnt die Polizei, dass der Dortmunder Hauptbahnhof am Wochenende bei einem zu großen Menschenandrang zeitweise gesperrt werden könnte. 

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