Way Back When 2015: Ein Rückblick

FZW_HALLE-WebDrei Tage voller Musik: Das Way Back When 2015 ist am Sonntag zu Ende gegangen. Zum zweiten Mal lockte das Indoor-Indie-Festival Musikbegeisterte nach Dortmund. Drei Tage lang wurde im FZW, domicil und der Pauluskirche gefeiert, getanzt und allem voran Musik gemacht.

„Wie das Amen im Gebet, gebt mir ein ‚Spliff‘!“, rief Maurice Ernst von Bilderbuch der tanzenden Menge entgegen – und die antwortete aus voller Kehle. Am Freitag beendeten die Österreicher den ersten Festivaltag mit einem grandiosen Auftritt, bei dem niemand still stand. Vom Nippelblitzer des Gitarristen und einem Besuch des Frontmans im Publikum war alles dabei. Das Einzige was noch fehlte war, dass das Publikum die Bühne stürmt. Für Bilderbuch war es das erste Konzert in Dortmund, oder wie Maurice Ernst sagte: „Das erste richtige, endlich mal länger als eine halbe Stunde in Dortmund.“ 

Damit hatte das Way Back When nicht nur Fans begeistert, sondern auch sein eigenes Ziel erreicht: Bands in die Stadt zu holen, die hier sonst nicht auftreten würden. Und das waren dieses Jahr einige. Eine davon war Lùisa, die in der Pauluskirche das Publikum in den Bann zog. „Die Atmosphäre war total magisch“, fasste sie selbst ihren Auftritt zusammen. Auch das erste Mal dabei war die Band Fatherson, die nicht nur selbst unglaublich viel Stimmung ins domicil brachte, sondern sich danach noch für das Konzert von Ghostpoet unter das Publikum mischte. Damit waren die Schotten aber nicht die Einzigen, auch der Brite East India Youth hatte sich vor seinem Set im FZW Club noch die Wild Beasts angeschaut.

Auch unbekannte Künstler beeindrucken

Neben bekannten Künstlern wie Wild Beasts, Murder by Death und Fink gab es dieses Jahr auch wieder viel unbekannte Musik zu entdecken. Besonders spannend waren die Kopenhagener Alcoholic Faith Mission. Von Anfang an tanzte die Band begeistert mit, bis zum Schluss Bassist und Gitarrist gemeinsam ins Publikum sprangen. Der laute Applaus war mehr als verdient. Aber auch Citizens! machten im Club Stimmung, sowie die Künstlerin ADI, die später noch einen Gastauftritt bei Bilderbuch absolvierte. Unerwähnt darf aber auch nicht das Wanda-Konzert bleiben, dass die FZW-Halle bis zum Anschlag füllte. Praktisch für Sänger Marco Michael Wanda, der sich von der Menge zur Bar tragen ließ, um entspannt einen Schnaps zu trinken. 

Am Ende kann man nur Danke sagen. Danke Way Back When, für ausgelassene Konzerte, drei tolle Festivaltage und grandiose Musik. Danke und bis nächstes Jahr!

Die schönsten Eindrücke von den Konzerten:

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