Deutsche verfolgen WM während der Arbeit

Stuttgart. Fünfzehn Minuten ihrer täglichen Arbeitszeit wollen Deutsche nutzen, um die WM zu verfolgen – doch nur jeder Vierte ist bereit, diese Zeit nachzuholen. Das fand die Universität Hohenheim in einer Studie heraus.

Insgesamt sehen die meisten Chefs den WM-Trubel eher locker: 60 bis 70 Prozent haben laut der Studie nichts dagegen, wenn ihre Mitarbeiter kurz die WM-Ergebnisse im Internet abrufen. Ein ganzes Spiel im Büro zu gucken, ist jedoch tabu: Fast 70 Prozent der Vorgesetzten würden das nicht dulden.

Die Aussicht auf einen Feierabend mit Freunden und Fußball steigert auch nicht die Motivation am Arbeitsplatz: „Nicht einmal 10% der Deutschen gaben an, dass sie während der WM eine höhere Arbeitsmotivation verspüren“, sagt Jeanette Loos, Projektleiterin der WM-Studie. Die Uni Hohenheim hat deutschlandweit 1664 Personen befragt.

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