Neue Stipendienkultur an der UDE erfolgreich

Die Universität Duisburg-Essen hat als erste nordrhein-westfälische Universität den privaten Finanzierungsanteil für ihre Stipendien unter Dach und Fach gebracht. Damit sichert sich die Uni den staatlichen Finanzierungszuschuss in voller Höhe und schöpft ihr Kontingent von 80 Stipendien im kommenden Wintersemester voll aus.

Hintergrund: Nordrhein-Westfalen hatte im März bekannt gegeben, als erstes Bundesland ein staatlich-privates Stipendiensystem aufzubauen, um seinen Studierenden neben dem einkommensabhängigen BAföG und den Angeboten der Begabtenförderungswerke eine dritte Fördermöglichkeit zu bieten. Die Hälfte eines jeden Stipendiums werben die Hochschulen bei privaten Förderern ein, das Land gibt die andere Hälfte dazu. Abhängig von der jeweiligen Anzahl der Studienanfänger hat das Innovationsministerium Kontingente auf die einzelnen Hochschulen verteilt, für die derzeit die Universitäten und Fachhochschulen um private Geldgebern werben.

Ausgewählt werden die Stipendiaten nach Begabung und Leistung durch die Hochschulen, die gemeinsam mit den privaten Geldgebern die Details der Förderung gestalten und über die Stipendien informieren. Insgesamt stehen zum kommenden Wintersemester an nordrhein-westfälischen Hochschulen 1200 leistungsorientierte und einkommensunabhängige Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich zur Verfügung.

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