Gemischte Reaktionen der Landespolitik auf Bildungsstreik

Bei der Landtagssitzung in Düsseldorf kam es laut Nachrichtenagentur ddp heute zu gemischten Reaktionen zum Bildungsstreik. Die FDP kritisierte die jüngsten Bildungsproteste. Viele Schüler und Studenten hätten sich instrumentalisieren lassen, um ein Einheitsschulsystem und eine leistungsfeindliche Schule zu fordern. Ohnehin hätten “Radikale die Proteste mit “Klassenkampf”-Parolen dominiert.

Zudem zweifelt die FDP an, dass der Bildungsstreik repräsentativ war. Es sei nur ein Bruchteil der Schüler und Studenten auf die Straße gegangen, sagte der FDP-Abgeordnete Ralf Witzel. Redner der CDU rügten vor allem, dass es bei den Demonstrationen zu Vandalismus und Gewalt gekommen sei.

SPD und Grüne forderten die schwarz-gelbe Regierung hingegen auf, Konsequenzen aus den Protesten zu ziehen und Kopfnoten und Studiengebühren abzuschaffen.

In der vergangenen Woche hatten zahlreiche Protestaktionen in rund 20 NRW-Städten stattgefunden, so auch in Dortmund und an anderen Hochschul-Standorten. Landesweit beteiligten sich mehr als 50 000 junge Menschen am bundesweiten Bildungsstreik.

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Ein Kommentar zu “Gemischte Reaktionen der Landespolitik auf Bildungsstreik”

  1. Paul Klammer

    Ich konnte nicht den Eindruck gewinnen, dass sich Schüler und Studenten haben instrumentalisieren lassen. Dass nur ein Bruchteil derer auf die Straße gegangen ist, ist ja nichts Ungewöhnliches. Im Landtag hätte man wohl auch alle große Augen gemacht, wenn alle demonstriert hätten. Diese Argument erscheinen mir mehr scheinheilig.
    Hier in Dortmund wurden auch Klassenkampf- und Antikapitalismusparolen laut. Dass sie dominierten und dass viele Demonstranten sich hätten davon beeindrucken lassen, kann ich zumindest aus eigener Beobachtung nicht bestätigen.

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