Ruhr-Unis: Stipendien für rund 400 Studenten

Dortmund. An den drei Ruhr-Universitäten haben 2011 insgesamt 396 Studierende das neue Deutschlandstipendium erhalten. Wie die nordrhein-westfälische Landesregierung berichtet, schnitt mit 146 Stipendiaten dabei die Ruhr-Universität Bochum (RUB) am besten ab und belegt im NRW-Vergleich hinter Köln (154 Stipendiate) und Aachen (149) Rang drei.

Insgesamt haben 1.430 Studierende an nordrhein-westfälischen Hochschulen 2011 ein Deutschlandstipendium erhalten. Verglichen mit den Studentenzahlen liegen die Universitäten im Ruhrgebiet etwa auf einem Niveau. In Bochum und Dortmund haben von 1000 Studierenden im Durchschnitt 4 ein Deutschlandstipendium erhalten, bei der Universität Duisburg-Essen waren es 3,8. Auch bei den Fachhochschulen sind die Standorte aus dem Ruhrgebiet vorne vertreten: Die FH Dortmund belegt mit 37 Stipendien Rang drei, Bochum Platz sieben (21 Stipendien). Die Stipendiaten erhalten ein monatlichen Fördergeld von 300 Euro, das zur Hälte von Bund und privaten Förderern gedeckt wird.

Zwar haben deutschlandweit 81 Prozent der Universitäten am Programm teilgenommen, doch die Kritik am von der Bundesregierung ins Leben gerufene Projekt reißt nicht ab. 2011 sind sieben Millionen an Fördergeldern verfallen, weil die Universitäten keine Partner gefunden haben, berichtet Spiegel Online. Ihnen obliegt es, private Mittel einzuwerben. Der Bund stellt dafür die Hälfte der Fördergelder. Ursprünglich sollten 200.000 Studierende durch die Maßnahmen gefördert werden, inzwischen wurde diese Marke nach unten korrigiert. Bis 2013 sollen 160.000 Studierende die Gelder erhalten.

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