UDE: Angst vor Jobverlust steigt

Duisburg/Essen. Die Angst vor dem Jobverlust hat in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren zugenommen, obwohl die Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich nicht instabiler geworden sind. Das zeigt ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. „Die schlechte Lohnentwicklung könnte eine Erklärung für diesen Widerspruch sein, neben der zunehmenden Einkommensungleichheit und dem drohenden Statusverlust bei längerer Arbeitslosigkeit“, vermutet der IAQ-Arbeitsmarktforscher PD Dr. Marcel Erlinghagen.

2 Comments

  • Anja Willner sagt:

    Was das Problem ist? Dass man womöglich nicht ohne weiteres einen neuen Job findet. Oder dass man nie einen richtigen Arbeitsvertrag hatte und sich von Praktikum zu befristetem Vertrag zu Praktikum hangelt. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre, entspricht das jedenfalls der Lebenswirklichkeit vieler jüngerer Leute. Dass die Beschäftigungsverhältnisse in letzter Zeit nicht instabiler geworden sind, heißt ja nicht, dass sie stabil sind;). Ich finde jedenfalls die Angst vor Job- und Statusverlust nicht „irre“, sondern nachvollziehbar.

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  • Herbert von Geier sagt:

    hach ja, arme irre. wenn man rausfliegt sucht man sich halt was neues, was ist dabei? wo ist das problem?

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