Loveparade hängt am seidenen Faden

Die Ratsfraktionen in Dortmund lehnen die Idee, die Loveparade ein zweites Mal in Dortmund auszurichten, aus Gründen des Geldmangels ab. Sie sprechen damit gegen Dortmunds obersten Kassenwart Jörg Stüdemann, der den Vorschlag gegeben hatte. Wie bereits von uns berichtet wurde, ist nach wie vor unklar, ob die Loveparade in Duisburg stattfinden kann. Die unter Haushaltsaufsicht stehende Stadt müsste einen Eigenanteil von 840.000 Euro aufbringen.

Dass Dortmund noch einmal Gastgeber einer Love-Parade wird, können sich weder Stadtdirektor Siegfried Pogadl, amtierender Verwaltungs-Chef der Stadt Dortmund, noch die Ratsfraktionen vorstellen. Denn auch dort sitzt das Geld laut Stüdemann nicht gerade locker, man müsse Sponsoren an Land ziehen. Aber wenn die Loveparade ein zweites mal ausfallen würde, so Stüdemann, wäre sie „tot“.

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