Abo-Frust statt Abo-Lust

Ein kostenloses Probe-Abo, das klingt reizvoll. Hinter den verlockenden Angeboten lauern jedoch oft dreiste Betrüger. Aktuell warnt die  Verbraucherzentrale NRW vor der Abo-Abzocke des Deutschen Videorings.

Der Verbraucherschutz warnt vor der dreisten Masche des DVR.

Der Verbraucherschutz warnt vor der dreisten Masche des DVR.

Den gemütlichen Einkaufsbummel in der Dortmunder-Innenstadt wird Laura* so schnell nicht vergessen. In der Fußgängerzone sprach sie eine junger Mann an: „Er erzählte mir, dass seine Firma derzeit Zeitungsausträger testet“, erinnert sich Laura. „Ich versprach mir drei kostenlose Ausgaben meiner Lieblingszeitschrift. Alles was ich dafür machen müsste, ist im Anschluss des Abos einen Bewertungsbogen ausfüllen“, sagt die Studentin. Verwunderlich: Obwohl alles kostenlos sei, musste sie ihre Kontoverbindung angeben. Reine Routine beruhigte sie der Jugendliche: Nur so könnte die Firma ihre Identität und die Zustellungsdaten ihres Probeabonnements eindeutig zuordnen. „Eigentlich war es offensichtlich, dass an der Geschichte etwas faul war“, ärgert sich Laura im Nachhinein.

Die Fälle häufen sich

Laura ist nicht die Einzige, die in den vergangenen Wochen auf die dreiste Masche reingefallen ist. Anstelle kostenloser Zeitschriften, wundern sich die Probekunden über Abbuchungen von ihrem Girokonto. Auch im Ruhrgebiet häufen sich die Fälle. Hinter der Abzocke steckt laut der Verbraucherzentrale der Deutsche Video Ring (DVR). Die Masche ist einfach: Vor allem junge Mitarbeiter des DVR bitten in den Innenstädten des Ruhrgebiets um Unterstützung. Mit einem völlig kostenlosen Zeitschriften-Abo (darunter Titel wie Gala, Kicker, Hörzu, Spiegel oder Stern) locken sie ihre Opfer in die Falle. Zum Ende der Probezeit müsse man nur eine Bewertungskarte mit der Zufriedenheit der Zustellung zurücksenden. Der angeblich hehrer Zweck der Sache: Schüler, die als Zeitschriften-Austräger arbeiten wollen, werden so getestet und erhalten im Anschluss eine feste Anstellung. Tatsächlich geht es dem DVR jedoch nur um die Kontoverbindungen und das Geld ahnungsloser Bürger.

Der DVR ködert mit bekannten Zeitschriftentiteln.

Der DVR ködert mit bekannten Zeitschriftentiteln.

Auf der Seite des  Verbraucherschutzes mehren sich die Kommentare über das Vorgehen des DVR. So kommentiert Kai Raußmüller: „Ich bin auch darauf reingefallen! Leider kann man nichts machen, da man ja mit seiner Unterschrift quittiert hat.“ Ilona Schwieger von der Verbraucherzentrale Dortmund kennt das Problem. „Solche Delikte sind rechtlich immer schwierig. Im Nachhinein ist es nie leicht zu beweisen, wer was gesagt und vereinbart hat“, sagt Schwieger. Wer auf die Abzocke reingefallen ist, der sollte sofort vom 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machen, rät die Verbraucherschützerin. Die Geschädigten sollten zudem unbedingt die Abbuchung von ihrem Girokonto im Auge behalten. Unrechtmäßige Abbuchungen können von der Bank wegen Widerspruch zurückgebucht werden. Auch Laura hat einen Widerruf an die DVR-Gmbh geschickt. „Hoffentlich hat sich das Thema damit erledigt“, sagt Laura.

Tipps von der Verbraucherzentrale:

  • Vorfall der Verbraucherzentrale melden. Dann kann man schriftlich tätig werden.
  • Auf jeden Fall das 14-tägige Widerrufsrecht nutzen und das Abo kündigen.

90 Comments

  • Blümchen sagt:

    Hallo alle zusammen,

    Mir ist vor Ca. 3 Tagen so etwas passiert in schweinfurt in der innenstadt
    Eine nette Frau sprach mich an ob ich gerne lese und Musik höre und das übliche wie ich auch schon in den vorherigen Beiträgen gelesen habe.
    Ich füllte mit der Dame das Formular aus und unterschrieb, jedoch als ich dann den Durchschlag erhalten hatte las ich das mit den Gebühren. Also ging ich zu ihr zurück und sagte dass ich das original wieder haben möchte, weil ich damit nicht einverstanden bin. sie gab mir dann auch wieder das originalschreiben mit.
    Kann mir in diesem Fall jetzt noch was passieren oder nicht?
    Ich bin ein wenig irritiert werden die Daten noch irgendwo gespeichert oder nur auf diesem Formular??

    Grüße

  • Mandy sagt:

    Ich habe mich nun schriftlich nochmals an die pvz gewendet.
    Ihnen gesagt das ich mir einen anwalt nehmen werde und zur polizei gehen werde.
    Ihre Antwort darauf war das sie sich keiner Schuld bewusst wären und dann kam die nächste Rechnung.
    Nun bin ich wirklich kurz davor zur Polizei zu gehen.
    Wie kann man Leute nur so abzocken? Ohne Skrupel oder auch nur einem im ansatz schlechtem Gewissen?

    Vielen dank für deine Antwort Felix =)

  • Felix sagt:

    Wende dich an die Vebraucherzentrale und an die Polizei. Schreibe an die PVZ eine E-mail und sage klipp und klar wenn du nicht bis dann und dann eine schriftliche Kündigungsbestätigung von Ihnen erhältst, stellst du umgehend Strafanzeige bei der Polizei wegen Betruges. (natürlich hast du Zeugen, die bestätigen können was dir der Werber erzählt hat um dich hinters Licht zu führen und den Wiederruf hast auch per Einschreiben losgeschickt um beweisen zu können das und wann du ihn abgeschickt hast ;P … … das solltest du auch in der mail erwähnen selbst wenn es gelogen ist ;P, sprich allerding zuerst mal mit dem Verbraucherschutz und wenn die dir nicht vernünftig weiterhelfen schick die mail an die PVZ)
    Zahle diesen Leuten keinen Cent.
    Du wirst vll. einen Brief von einem Anwalt erhalten, der dich auffordert 200-300 Euro Mahngebühren zu zahlen. (Da steht auch drin, das du sofort zahlen sollst, sonst wird es noch teurer).
    Nimm den Brief mit zur Verbraucherzentrale und zahle auf keinen Fall auch nur einen Cent an diese Betrüger. Die PVZ ist ein Abzug Verein. In meinem Fall musste ich nur die goldenen Worte Polizei und Strafanzeige in eine deftige E-mail verpackt losschicken und habe direkt meine Kündigungsbestätigung bekommen.

    Lass dich auf keinen Fall einschüchtern und besorg dir Notfalls einen Anwalt (Verbraucherzentale stellt dir einen für 10 euro oder so).

  • Mandy sagt:

    Mir ist genau das gleiche in erfurt passiert.
    ich habe keine bankdaten angegeben weil es mir da komisch vorkam…habe leider vorher schon unterschrieben.
    ich war ja in der annahme es ginge nur um einen bewertungsbogen für jugendliche zeitungsausträger.

    ich habe auch nicht angekreuzt welches abo ich haben möchte!!!!

    daraufhin habe ich mehrere wochen später eine bestätigung für ein „hörzu“ abo bekommen mit den 2wochen widerrufsrecht…
    diese habe ich wahrgenommen und meinen widerruf an die firma geschickt von der ich die bestätigung bekommen hatte..

    2wochen danach habe ich von der firma einen brief bekommen in dem sinngemäß stand das der widerruf nicht berücksichtigt werden kann da sie nicht wüssten an welche firma sie meine daten weitergeleitet hätten

    und ab da ging es dann los

    die hörzu flog ins haus…un die pvz schickte mir rechnungen (da ich meine kontodaten nicht angegeben habe)
    bisher habe ich auf die rechnung nicht reagiert

    wie soll ich denn jetzt weiter vorgehen?
    im grunde habe ich ja mein widerrufsrecht genutzt…für die inkompetenz der firma kann ich im grunde nichts

    ich würde mich über eine antwort freuen

  • Werber2012 sagt:

    FÜR DIE HÖRZU: IST ES NICHT ZU VIEL VERLANGT FÜR EIN SOZIALES PROJEKT: UND MAN HAT ZWEI JAHRE LANG ETWAS POSITIVES DAVON! ENTGEGENSATZ VON SPENDEN, WO MANN NICHT MAL WEIß, WO GENAU DIE KOHLE HINGEHT!

  • Werber2012 sagt:

    Hier einmal die Wichtigsten Infos zur Erkennung von Ehrlichen Werbern:
    Der Ehrliche Werber:
    Nett, Höfflich, Zuvorkommend, Flirtend (Aber Bestimmend in der Gesprächsführung)

    Haut beim an ihm Vorbei laufen, kein Dummen spruch raus.

    Sagt der Kunde nein, drückt er dem Kunden die Hand, bedankt sich für das Gespräch und wünscht dem Kunden einen schönen Tag (Denn so gewinnt er den Kunden, wenn er ihn das nächste mal anspricht).

    Er erwähnt eine möglichkeit des kostenlosen nur kurz, Sprich Sie hätten doch sicherlich nichts dagegen, wenn ein Jugendlicher Ihnen mal acht kostenlose Zeitschriften Ihrer Wahl in den Briefkasten schmeißt und Du bekommst in den acht Wochen ein Begrüßungschreiben auf das du reagieren müsstest um das ganze Projekt nicht weiter unterstützen zu müssen.

    Er erklärt das Formula mit Vorder und Rückseite, außer das Wiederrufsrecht. (Da wird die Firmenadresse nur gezeigt, weil sonst arbeitet er auf wiederruf, schimpft sich auch Provisionserschleichung)

    EIN EHRLICHER WERBER ARBEITET IMMER AUF KOSTENPFLICHTIG!!!
    DENN WENN MAN 28 CENT AM TAG IN EINE GLASSCHÜSSEL PACKT z.B.

  • Werber2012 sagt:

    Liebe Kathi,
    auf das was du reingefallen bist kann ich nichts. Allerdings Vertreibe ich das selbe Produkt. Also ich bin ein Werber. Mit dem feinen Unterschied, dass wir den Kunden nichts von einem Bewertungsbogen erzählen. Ich bitte dies zu Beachten! Es gibt ehrliche Werber, die lieb nett freundlich zuvorkommend, und leicht bestimmend sind und auch eine Reisegewerbekarte besitzen. Deswegen stelle ich hier für euch die richtigen Informationen ein. (Weil mir diese Betrüger damit den Job kaputt machen) Es ist tatsächlich so, man bekommt diese acht wochen die Zeitschrift kostenfrei. Wichtig ist, man bekommt ein Begrüßungsschreiben von der PVZ nicht von der MVS das was du erwähnt hast Kathi. Darauf aber auf keinefall mit „Ich wiederrufe das ganze“ Antworten, sondern „Ich möchte das Projekt nicht weiter unterstützen.“ Dann ist es acht Wochen kostenlos! Ich bin zum Beispiel ein Mensch, der sagt: Du bekommst in den acht Wochen ein Begrüßungschreiben auf das du reagieren müsstest um das ganze Projekt nicht weiter unterstützen zu müssen, aber seien wir doch mal ehrlich, 28 cent am Tag würden dir nicht die Butter vom Brot klauen. Ich erkläre jeden Kunden das Formular vorne und hinten, samt kleingedruckten. Meine Kunden wissen, das es etwas kostet! Und wie lange! Es sind nicht alle gleich! Für Rückfragen stehe ich gerne zur verfügung unter: werber2012@live.de

  • kathi sagt:

    hey
    ich bin vor knapp zwei wochen drauf rein gefallen wurde am bahnhof angesprochen ob ich nicht den spiegel probe lesen würde um die zusteller im anschluß zu bewerten. hab mir da nichts weiter bei gedacht und hab unterschrieben. gestern kam dann das schreiben von mvs medien service ltd. das ich diese super tolle zeitschrift diemich null interessiert die nächsten zwei jahre bekommen werde, dummerweise ist die widerrufrist genau einen tag abgelaufen gewesen. hab da trotzdem eine Kündigung hin geschickt, hat einer von euch schon erfahrung damit gemacht ob man aus der geschichte irgendwie raus kommt, wenn man den widerruf nicht rechtzeitig durchgeführt hat?

  • Niko sagt:

    Ich bin da heute auch drauff reingefallen. Einziges Glück, ich konnte keine Kontodaten vorweisen und habe eine falsche Handynummer angegeben… Habe dann sofort nachdem ich mir das mal genauer angeschaut habe, einige E-Mails an die PVZ und an den Videoklub geschickt. Natürlich mit Epfangsbestätigung und mit einer Antwort binnen 48h. Bin mal gespannt was da kommt, am liebsten würde ich morgen nach Bayreuth fahren und mir diesen Vogel mal vorknüpfen…
    Hat sonst noch jemand Erfahrung mit dem Widerruf innerhalb der Frist?

  • Biene sagt:

    Hallo
    also jetzt endlich bin ich aus der Sache draußen. Hab gleich den Tag danach meinen widerruf geschrieben und per einschreiben an MVS service in Mainz geschickt. Dann hat ne Frau angerufen, die mir sagte, sie wolle die Daten abgleichen, da hab ich gesagt, das mein widerruf raus ist und ich eine bestätigung will, konnte sie mir nicht zusichern. dann kam am HEILIGEN ABEND (echt die haben talent) ein brief, von MVS Servie mit der Unterschrift von PVZ ??? hab denen ne email geschickt, das ich meinen widerruf geschickt habe, die sollen das prüfen, das verlange ich. dann haben sie mir einen brief geschickt, der endlich mal den briefkopf von PVZ hatte und sagten, dass mein Autrag storniert wurde. endlich. meine daten können sie aber nicht sofort löschen, warum auch immer.
    was lerne ich daraus… nie wieder auf der straße anquatschen lassen… die haben die gemeinsten tricks drauf….

  • Biene sagt:

    Hallo zusammen,

    ich bin auch reingefallen, ein junger Mann hat mir erklärt, ich könne eine Schülerzeitung testen, und denen sagen, wie sie so ist. Ich fands ganz gut, da ich für die Presse arbeite, dachte ich mir, das wäre doch mal ne super story, was für schüler. Jetzt lese ich hier alles von Abzocke und meine Kinnlade wandert nach unten. jetzt meine Frage, kann mir jemand sagen,was so in dieses Kündigungsschreiben reinkommt, anscheinend haben hier schon ein paar etwas geschireben. ich danke euch sooo sehr und ich werde das publik machen, dieses Abzocke soll ein ende haben… wäre doch gelacht,wenn die Presse nicht wenigstens mit eurer Hilfe etwas einfluss hat!!!

  • Mila sagt:

    Genau wie Panayotis es beschrieben hat, ist es mir auch passiert.
    Habe mich im Internet etwas belesen und ein gestern per Einschreiben mit
    Rückschein ein Schreiben an die PVZ geschickt, dass der angebliche Vertrag
    wegen arglistiger Täuschung nichtig ist – laut Rechtsprechnung BGH – und dass ich den Namen des Mitarbeiters, der mir diesen Schund aufgeschwatz hat, haben möchte, um Anzeige gegen ihn und die PVZ wegen Betrugs zu erstatten.
    Mal sehen, ob es was bringt. Abbuchung habe ich zurückbuchen lassen. Rechnungen
    und Mahnungen schicke ich zurück.
    Habt Ihr noch mehr Tipps was man machen kann???

  • Panayotis sagt:

    leider bin ich auch am 13.9. in der Berliner Innenstadt, auf einem ähnlichen Trick reingefallen.
    Ich sollte für 8 Wochen kostenlos Proband für neu eingestellte Zeitschriftenausträger den Spiegel erhalten und anschließend einen Auswertungsbogen dem Verlag zusenden.
    Meine Kontodaten sollte ich nur angeben, damit überprüft werden kann, ob ich evtl. in der Vergangenheit mit dem Vertrieb Zahlungsprobleme hatte. In diesem Fall wäre ich als Proband nicht Qualifiziert.
    Nach 48 Stunden sollten meine Kontodaten aus Datenschutz Gründen gelöscht werden.
    Ich habe von der MVS keinen Vertrag erhalten, erst nach der ersten Lieferung der Zeitschrift am 10.10 habe ich festgestellt, dass eine Firma PVZ GmbH & Co. KG versucht hat vom meinem Konto per Lastschrift Geld für ein Abo zu kassieren. Da ich auf diesem Konto nicht ausreichend Geld hatte ist der Versuch vorerst gescheitert.
    Ich habe sofort ein Widerruf-Schreiben an die MVS gesendet und das „angebliche Abo“ und die Einzugsermächtigung widerrufen.
    Die 14 tägige Widerspruchsfrist ist für mich leider schon verstrichen.
    Hilfe was muss noch tun damit ich aus dieser miesen Abzocke rauskomme?

  • Markus sagt:

    Hallo erstmal,
    also ich bin auch mehr oder weniger darauf reingefallen. Nur bei mir war es ein Ägyptengewinnspiel auf der Straße und ich Idiot hab unterschrieben. Die Reise (bzw. der Gutschein) wäre günstiger wenn ich alles so buchen würde. Mir wurde aber alles über das Abo erzählt und ich dachte mir „Joah ne Fernsehzeitschrift kann man ja gebrauchen“. Nach Recherche im Internet habe ich sofort eine Widerrufserklärung per Einschreiben los geschickt. Hier ist mal meine Version:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit mache ich von meinem vierzehntägigen Widerrufsrecht Gebrauch, betreffend den Abschluss des Zeitschrift XY – Abonnements (Kopie beigefügt). Ich widerrufe hiermit jegliche vertragliche Bindung, die Ihnen ausgestellte Einzugsermächtigung, den Erhalt der „Hörzu“ von Ihnen und jegliche Verpflichtung Ihnen gegenüber, die ich mit meinen Unterschriften vom DD.MM.YYYY eingegangen sein mag.

    Ich bitte um schriftliche Bestätigung an oben angegebene Adresse und um die sofortige Löschung meiner Daten.

    Ich weiß noch nicht was dabei raus kommt, aber ich melde mich mal sobald ich was neues weiß. Allen anderen viel Glück hier und ich hoffe ich konnte bisschen helfen 😉

  • Janette sagt:

    Hi @ all,
    Anfang September war MVS auch in Düren unterwegs und ich habe auch unter Angaben falscher Informationen dieses besagte Abo…

    Auf diesem Zettel steht das man den Widerruf per post oder Email schicken kann…

    Jedoch steht keine Email Add. dabei…

    Wie mache ich das denn nun am besten…

  • Katta sagt:

    Mir ist das gestern in der Dresdner Innenstadt auch passiert. Die suchten Leute, die die Austräger kontrollieren sollten. So eine miese Masche.
    Man ist halt einfach zu gutgläubig. Werde heute gleich den Widerruf abschicken (mit Einschreiben und Rückschein).
    Ich habe eine andere Adresse auf dem Schein:
    MVS Medien Service Ltd.
    Rheinhessenstr. 9a
    55129 Mainz
    …alle anderen schreiben nach Limburg…?
    Soll ich 2 Widerrufschrieben aufsetzen um sicher zu gehen?

    LG

  • Jenn sagt:

    @FoFF:
    Hallo,
    Wie bist du damals aus dieser Sache mit der Hörzu rausgekommen? Mir wird die jetzt auch zugeschickt, allerdings weil ich so doof war und auch auf die Betrüger reingefallen bin -.-*

    Hat irgendwer ein Beispiel für einen Wiederrufsbrief??

    HIIILFEEEE!!!

    LG

  • Phil sagt:

    Hi
    die haben meinen Namen,, Adresse und telefonnummer, ich habe nichts unterschrieben und auch keine bankdaten undsoweiter gegeben, habe dann gesagt dass ich es doch nicht will und bin gegangen.

    Kann jetzt noch etwas auf mich zukommen??
    kann ich schon etwas machen damit ich schlimmeres jetzt schon verhindern kann??

    man wie menschen so dreckig lügen können…-.-

  • Pseudomonas sagt:

    Gestern waren sie in der Bochumer Innenstadt wieder massiv unterwegs, die „Zeitschriftenberater“ der „Gerd C. Meyd Handelsonderneming GmbH“. Ich habe zum Glück nichts unterschreiben, aber ein Kommilitone leider schon – er hat aber zum Glück direkt gestern Abend bemerkt, dass das ein Fehler war und heute morgen den Widerruf abgeschickt. Schade, dass er nicht schon vorher von diesem Artikel hier wusste, den sollte man vielleicht in der nächsten Ausgabe einfach noch einmal abdrucken, aus immer noch aktuellem Anlass.

    Die Entwicklungshilfe, die die angeblich leisten (www.afrika-hilfe-tanzania.de) kommt mir übrigens auch sehr suspekt vor…

  • Anna sagt:

    Das ist mir auch passiert 🙁 Leider ist die Widerrufsfrist von 14-Tagen verstrichen, aber ich versuche trotzdem eine Kündigung zu schreiben und sie etwas mit dem Anwalt einzuschüchtern, denkt ihr, es wird helfen? Denn der Vertrag war ja von vorne rein nichtig gewesen.
    Hat schon jemand ein Wiederrufsschreiben verfasst? Was kann man am besten reinschreiben?

    Diese Hunde, lügen einem direkt ins Gesicht!

  • Moni sagt:

    Was mir noch auffiel bei der Geschichte ist die Wortgewandtheit des jungen Mannes, der mich angesprochen hat. Die ganze Erklärung, worum es angeblich geht, hat er in einem Stück heruntergespult, ohne nur einen Augenblick zu überlegen, was er da eigentlich sagt. Das kam mir auch nicht „normal“ vor.

  • Moni sagt:

    Heute wurde ich auch in der Fußgängerzone angesprochen. Genau die gleiche Geschichte, wie oben beschrieben. Beurteilung von Zeitungsausträgern.

    Zuerst wäre ich beinahe drauf reingefallen. Der Typ hatte schon meine Adresse eingetragen und war gerade dabei, meine Kontonummer aufzuschreiben.
    Da hab ich gesagt ich will den Zettel sehen, hab mir das genau angeschaut. Der Zettel sieht so aus, als würde man direkt ein Abo beziehen und eine Einzugsermächtigung erteilen. (Es ist der gleiche, wie im Artikel abgebildet.) Das hab ich ihm dann erklärt, und dass ich das nicht weiter ausfüllen und unterschreiben werde, da dort nichts über diese Beurteilung steht.
    Der Junge versuchte es weiterhin mit lauter fadenscheinigen Begründungen und versicherte mir, dass es keine Abzocke sei. Aber ich hab mich nicht weiter bequatschen lassen. Zum Glück. Den Zettel samt Durchschlag hab ich behalten und mitgenommen.

    Wenn ich daran denke, hab ich ziemlich gemischte Gefühle. Ich bin stolz darauf, dass ich „nein“ sagen konnte, aber bei dem Gedanken, dass ich ihm schon meinen Perso gezeigt hatte und beinah auch meine Bankkarte, wird mir ganz mulmig und schlecht.

  • Sarah sagt:

    adresse steht ja zum glück auf dem zettel. aber was schreibe ich in den widerruf, dass es gültig ist?

  • lea sagt:

    an dennis
    bei mir war es auch die Hamburger Innenstadt.. am 21.12..
    wie ich mich aufrege! Ich bin einfach viel zu nett!

    Aber um dir weiter zu helfen…

    Wiederruf an Gerd C Meyd Handelsonderneming GmbH
    Am Fleckenberg 15
    65549 Limburg

  • Sunshine sagt:

    Bei uns war ein Mensch, der sagt er würde die Sportjugend unserer Dorfes fördern, und hat uns ein immenshohes Hörzu-Abo über 24 Monate andrehen wollen. Zum Glück haben wir rechtzeitig wiederrufen und können hoffentlich davon ausgehen, dass keine weiteren Kosten in Rechnung gestellt werden. Die direkte Reaktion lässt vermuten, dass es sich hier entweder um einen ehrlichen „Verein“ handelt, der entweder zu Unrecht in dieser Sparte „Drückerkolonne“ gelandet ist, oder aber genau so eine dreiste Abzocke und man sich nur so aufregt, um zu verhindern, dass es sich rundspricht. Auf jeden Fall sollte man grundsätzlich keine Autogramme verteilen, wenn man spontan so ein Angebot kriegt- egal ob in der Fußgängerzone oder an der Haustür. Eine Kontoverbindung sollte man wohl erst recht hüten in diesen Zeiten und sein Geld mit bedacht verwenden: Spenden am Besten direkt an gemeinnützige Vereine oder an Stellen, wo man sicher ist, dass es ankommt.

  • Laura sagt:

    Bei mri stand die Adresse unter dem Vertrag rechts. Einmal Postfach und einmal ne normale Adresse. Aber natürlich ziemlich klein. Man soll ja nicht auf die Idee kommen zu widerrufen.

  • Dennis sagt:

    Abend zusammen auch ich bin heute auf die miese Masche dieser Leute reingefallen. Mir wurde erzählt das ich die Zeitungsjungen nach 8 Wochen beurteilen soll. Damit sie wissen ob diese jungen Leute zuverlässig sind oder nicht. Das alles ist in der Hamburger Innenstadt passiert. Jetzt hab ich hier überall gelesen das ich ein 14 tägiges Widerrufsrecht habe. Nur stellt sich mir die Frage an welche Adresse oder an welche E-Mail Adresse soll ich das schicken und was soll ich da rein schreiben. Hab noch nie mit solchen Betrügern zu tun gehabt. Oder soll ich auch zur Polizei gehen hab sogar einen Zeugen das mir dort falsche Sachen erzählt wurden. Ich hoffe das ihr mir helfen könnt.

  • Laura sagt:

    Hallo. Ich habe auch ein Abo abgeschlossen auf der Straße in Köln, auch vom deutschen Tierschutzverein. Allerdings das bereits im Oktober. Ich habe auch widerrufen und das auch mit Rückschein bestätigen lassen. Dann habe ich allerdings den Stern trotzdem bekommen. Jetzt habe ich noch einmal geschrieben, dass sie das bitte einstellen + Anlage des Vertrages und des Rückscheins der letzten Sendung. Und jetzt habe ich die Rechnung vom Pvs. Und nun? Abwarten? Was schlagt ihr vor?

  • elmo sagt:

    hi dirk
    ja ich habe genau das selbe problem wie du – das ist eine miese masche.

  • dirk sagt:

    Hallo. Habe heute das selbe problem. nur bei mir ist die 14 tage frist schon lange vorbei. wie komme ich aus dieser falle wieder raus?

    Es war ein Gewinnspiel und ohne Angaben von Kontodaten.

    Bitte um Hilfe!!!!!

  • elmo sagt:

    hi leute
    also ich hab das selbe problem. habe widerrufen lt fernabsatz (14 tage rückgabe) und gesagt der bankeinzug sei damit ungültig. die frist sei aber abgelaufen sagen die eur@s leute.

    meike (meike 8. September 2010 um 20:23 | Link ) hat gesagt man könnte sie noch auf ihre anderen miesen praktiken ansprechen und so kündigen – wie steht es damit? kann dazu jmd hilfestellung geben?

    danke

  • Mei sagt:

    Hallo meike, hallo Rolf.
    Mir ist das gleiche passiert, habe auch noch vor Ablauf der 14 tägigen Frist widerrufen. Trotzdem wurde mir eine Bestellbestätigung des Abonnements zugeschickt. Als ich zurückgeschrieben habe, dass ich das Abo widerrufen habe, bekam ich die Nachricht zurück, dass dieser Brief nie angekommen wäre. Ich solle ihnen noch einmal schreiben an welche Adresse und an welchem Datum ich den Widerruf verschickt hätte.
    Könnt ihr mir die Adresse von Eur@ Solutions geben? Habe die Adresse leider nicht mehr.
    Was ist aus eurem Widerruf geworden? Seid ihr das Abo los oder musstet ihr wirklich erst einmal verklagen?

  • Katharina sagt:

    Solche Schweine!

    Meinem Freund und mir ist das am 9.9.10 auch passiert. Heute haben die das erstemal angerufen und wollten die Kontodaten abgleichen. Das kam mir komisch vor, weil die Daten angeblich nach 12 stunden vernichtet werden würden.
    Also hab ich mich grad schlau gemacht und bin mega wütend!
    Ich werde jetzt unsere Wiederrufe schreiben und bei der Polizei Anzeige erstatten gehen!

    LG

  • alexander sagt:

    kurze frage:
    wurde auch abgezockt
    das abo an sich stört mich nicht weiter, da die zeitschrift recht interessant ist und ich auch über genügend geld verfüge.

    dass ich allerdings mit einer dreistigkeit die ihres gleichen sucht direkt angelogen wurde, ist mir ungewohnt und stört mich sehr wohl!…sowas trauen sich nur menschen die mich nicht kennen…

    nun kann und will ich wie gesagt nicht gegen dass abo an sich vorgehen,
    gegen die personen jedoch schon.

    angenommen diese wesen treiben sich erneut in der fußgängerzone herum;
    angenommen ich lasse mir bewusst die lügen erzählen und ziehe 1-2 zeugen hinzu;
    oder nehme das gespräch gar auf mit meinem handy.

    was dann? direkt die polizei bestellen? oder ist das kein triftiger grund?
    muss ich da im nachhinein zur wache um anzeige zu erstatten?

    wie kann ich gegen die personen an sich vorgehen?-dass muss doch möglich sein!

    ich denke das wird auch DVR am meisten schaden, wenn man exempel an den
    ‚huren babylons‘ statuiert, und durch die abschreckende wirkung dem DVR die
    ‚pinokios‘ davonlaufen.

    bin offen für alle anregungen

    ps: falls sich herausstellen sollte, dass (mal wieder) das deutsche recht versagt
    und noch nicht einmal deren arglistige täuschung geahndet werden kann,
    werde ich wohl oder übel selbstjustiz üben und meine jungs werden die solange durch
    frankfurt jagen, bis sich da keiner mehr hintraut.

    wir haben einen großen fehler gemacht und nicht mit der verlogenheit dieser schlange gerechnet,
    doch macht die schlange selbst einen riesigen fehler, wenn sie glaubt sie sei das einzige wesen dem solch eine kaltblütigkeit innewohnt.

  • meike sagt:

    bei mir war es genau das gleiche mit der europäischen tierstiftung. zum glück studiere ich jura und weiß daher wie man den vertrag den ich dadurch angeblich mit der GALA abgeschlossen habe am besten anficht. ich werde jetzt wegen arglistiger täuschung §123(1)BGB sowie vorsorglich gemäß §119(1)BGB Erklärungsirrtum anfechten. Höchsthilfshalber beruf ich mich auf mein Widerrufsrecht.
    Das werden die dann auch einsehen müssen, andererseits werd ich die wohl verklagen müssen.. aber ich denk mal die sind schlau genug einzusehen, dass der angebliche vertrag absolut nichtig ist. falls irgeneiner das gleiche problem hat und nicht weiß wie er seine anfechtung am besten formuliert kann er sich gerne melden und ich kann demjenigen gerne meine anfechtungserklärung schicken, die dann auch genauso übernommen werden kann.
    liebe grüße

  • Rolf sagt:

    Wow, ein Glück, dass ich nicht der einzige Dumme hier bin.
    Ich bin (im Mai schon) von einer Dame von der Europäischen Tierstiftung angesprochen worden.
    Ähnlich wie @Bernhard wurde auch mir erzählt, ich bekäme 4 Hefte kostenlos, dafür würde der Verlag 5€ an die Europäische Tierstiftung spenden. Danach könnte ich ein Jahresabo draus machen, dann würde der Verlag die Spende auf 10€ aufstocken.
    Ich hab mich dummerweise bequatschen lassen (muss wohl noch lernen, ein echtes Arschloch zu sein) und den Zettel unterschrieben. Als es um die Bankverbindung ging, habe ich zwar gesagt, die wollte ich ihnen dann erst geben, wenn ich tatsächlich das Jahresabo nehmen würde, da wurde mir dann aber erklärt, das ginge nicht und die würden auch zum Datenabgleich gebraucht (oder sowas). Die Lieferung der Hefte sollte dann im August beginnen, anders würde der Verlag das nicht machen.
    Habe mir den Wisch dann leider nicht nochmal durchgelesen – 1. Fehler.
    Im Juni bekam ich dann von Eur@Solution Ltd.&Co. KG (in D offenbar nur eine Briefkastenfirma) einen Brief ohne Betreff, in dem mir dann (im Text eingebettet) die Bestellung eines Jahresabos bestätigt wurde. Für die ersten vier Hefte bekäme ich eine Gutschrift auf die erste Rechnung.
    Den Brief habe ich leider auch nicht sonderlich beachtet und erstmal auf Seite gelegt – 2. Fehler.
    Anfang August habe ich dann das erste Spiegel-Heft bekommen, eine Woche später hat eine Firma PVZ aus Stockelsdorf von meinem Konto abgebucht. Da bin ich dann stutzig geworden, habe die Lastschrift zurückgehen lassen und mir den ganzen Kram mal genauer angeschaut. Ich habe dann einen Widerruf (Einschreiben) mit Schilderung des Vorgangs, wie ich an das Abo gekommen bin, an Eur@Solution und die PVZ geschickt. Der Brief an Eur@Solution ist als „Empfänger unbekannt“ zurückgekommen, die PVZ hat mir geschrieben, mein Widerspruch käme zu spät und könnte nicht berücksichtigt werden. Außerdem habe ich von der PVZ einen Brief bekommen, dass die Lastschrift zurückgekommen wäre, ich würde dann eine Ersatzrechnung bekommen und sollte den Betrag bitte überweisen. Eine Ersatzrechnung kam so wenig wie die Originalrechnung. Stattdessen habe ich eine Zahlungserinnerung bekommen, bei der der Betrag dann schon 4,92€ Mahngebühren enthielt. Ich sollte den Betrag dann überweisen oder der Firma eine neue Einzugsermächtigung erteilen (dann würde ich auch die Mahngebühr erlassen bekommen). Außerdem würde ich mich mit Erhalt dieses Schreibens im Zahlungsverzug befinden und es würden Verzugszinsen von 5% über Basiszinssatz p.a. auf die Rechnung kommen, bis ich bezahlt hätte (außer, ich würde innerhalb von 14 Tagen bezahlen).
    Ich habe jetzt nochmal zurückgeschrieben, dass ich den Vertrag als ungültig betrachte, weil er 1. unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und 2. in einer rechtswidrigen Situation zustande gekommen ist (BGH-Urteil vom 01.04.2004, AZ: I ZR 227/01). Außerdem hätte ich bisher noch keine Rechnung erhalten und würde daher nicht einsehen, warum ich überhaupt etwas zahlen sollte. Zudem dürfte eine reine Zahlungserinnerung nicht mit Mahnkosten und Verzugszinsen belegt sein. Zuletzt habe ich dann auf Basis von §119 BGB den Vertrag angefochten, weil ich ja bei Unterzeichung einem Irrtum über eine „verkehrswesentliche Eigenschaft der Sache“ unterlag.
    Ich werde jetzt auch mal die Verbraucherzentrale besuchen und denen meinen Fall schildern.
    Wenn ich was Neues von der PVZ höre, schreib ich’s hier rein.

  • L sagt:

    Hallo,
    mir ist heute ärgerlicherweise das Selbe passiert und will das Abo auch umgehend stornieren. Meine Frage nun: Was schreibe ich in den Brief damit die wissen welches Abo sie stornieren müssen? Reicht dazu mein Name? Immerhin habe ich noch keine Kundennummer o.Ä. erhalten und möchte auch nicht warten bis das Unternehmen von seiner Seite aus sich meldet.

    LG L

  • C.W sagt:

    In Freiburg sind auch unterwegs! Bin leider auch reingefallen! Und könnte mich schwarz ärgern über meine Navität bzw. meine Gutgläubigkeit! Habe am Freitag meine Kündigung einmal per Mail und einmal per Einschreiben versendet. ich hoffe ich komme da raus.Habe bisher nichts gehört. Die Frist läuft erst morgen ab! Doch habe ich am Freitag einen Anruf bekommen in dem ich meine Angaben bestätige! Erst daraufhin ist es mir wieder eingefallen und ich habe gegoogelt und es dann erfahren. Bis jetzt kam nichts zurück! Entweder kommt von denen nie wieder etwas! Sprich keine Abbuchungen von meinem Konto oder ein Bestätigungsschreiben über die Stornierung. Ich hoffe auf letzteres!

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