Gayle Tufts: Studentin und gleichzeitig Fahrradbotin, Putzfrau und Sekretärin

Egal in welcher Talkshow sie sitzt und auf welcher Bühen sie steht: Innerhalb weniger Minuten ist die amerikanische Entertainerin Gayle Tufts everybody’s darling. Sie macht Unterhaltung mit Niveau und ein bisschen Glitzer-Glitzer. Das hat sie auch gelernt: In New York studierte sie acht Semester Schauspiel und Theaterwissenschaft und machte ihren Bachelor of Fine Arts. In der neuen Folge der pflichtlektüre-Serie „Vom Studenten zum Prominenten“ erzählt Gayle Tufts von lästigen Jobs und Inspirationen.

Gayle Tufts ist Amerikanerin, wohnt in Berlin und ist richtig gut in dem, was sie auf der Bühne macht. Foto: Tom Wagner

Gayle Tufts ist Amerikanerin, wohnt in Berlin und ist richtig gut in dem, was sie auf der Bühne macht. Foto: Tom Wagner

Welche ist Ihre beste Erinnerung an Ihre Studienzeit?

Ich war in New York, an der New York University, wo ich Schauspiel und Theaterwissenschaft studiert habe. Studieren in Manhattan ist wahnsinnig toll, weil es so inspirierend ist.

Und welche Ihre schlimmste?

Universitäten in den USA sind unglaublich teuer, und meine Familie ist nicht reich. Obwohl ich ein Stipendium bekommen habe, musste ich immer zusätzlich arbeiten – als Putzfrau, Fahrradbotin, Kindergärtnerin oder Sekretärin. Das war nervig und erschöpfend.

Wie waren Sie als Student? Beschreiben Sie sich in drei Wörtern.

Zielstrebig, fleißig, lustig.

Was haben Sie an Ihrem Studentenleben am meisten genossen?

Gute Freunde. Ich habe die ersten zwei Semester im Studentenheim gewohnt, was in der Megastadt New York sehr wichtig war, um ein Sozialnetz aufzubauen. Diese Gruppe von Freunden hat mein Leben bis heute geprägt.

Welche Tipps geben Sie uns Studenten?

Genieße die Zeit – im Nachhinein ist es sehr schnell vorbei. Vergiss den Humor nicht und sei gut zu dir selbst.

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