Die Pille für den Mann – Warum eigentlich nicht?

Ein Beitrag von Anna Behrend und Janna Cornelißen

Hormonelle Verhütung ist heute immer noch Frauensache. Das scheint nicht in erster Linie an medizinischen Hürden zu liegen. Gesellschaftliche Vorstellungen und festgefahrene Strukturen sind die großen Steine, die der Marktreife einer neuen Verhütungsmethode für Männer im Weg stehen.

Dabei gäbe es sogar schon eine „Spritze für den Mann“, die zuverlässigen Schutz vor Schwangerschaft bietet. Auf dem Markt ist sie aber trotzdem noch nicht. Eine internationale WHO-Studie (Weltgesundheitsorganisation) wurde letztes Jahr abgebrochen. Zehn Prozent der Männer klagten über Nebenwirkungen. Sie litten beispielsweise unter depressiven Verstimmungen und Gewichtszunahme – Alles Nebenwirkungen, die bei der Pille für die Frau auch auftreten.

Wie die „Spritze für den Mann“ genau funktioniert und warum es sie noch nicht in der Apotheke zu kaufen gibt, erklären drei Experten im Interview:

Der Arzt Die Genderforscherin Der Soziologe
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Zum Interview mit Prof. Eberhard Nieschlag Zum Interview mit Prof. Katja Sabisch Zum Interview mit Torsten Wöllmann

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