Koffeinkick an der TU: Café „Chaqwa“ eröffnet

Eine neue Kaffeebar hat diese Woche ihre Türen auf dem Campus Nord der TU Dortmund geöffnet. Im Gebäude der Emil-Figge 50 bietet das „Chaqwa“ Kaffee, Tee und kleine Snacks. pflichtlektüre hat am Eröffnungstag schon einmal auf einen Kaffee vorbeigeschaut.

Frieda (links) und Kim an ihrem ersten Arbeitstag. (Foto: Selina Duelli)

Die Mitarbeiterinnen des "Chaqwa" bedienen die ersten Gäste. Das neue Café befindet sich im Foyer der EF 50. Foto: Selina Duelli

„In der ersten halbe Stunde waren die Studenten noch zurückhaltend und haben sich alles erst einmal angeschaut, doch seitdem läuft es richtig gut“, beschreibt Frieda den ersten Morgen im neuesten Café auf dem Campus der TU. Sie hat mit ihrer Kollegin Kim den ersten Arbeitstag im „Chaqwa“, ein neues Café im Erdgeschoss der Emil-Figge-Straße 50. Dort bekommen die Studenten warme Getränke und kleine Snacks.

Schlichtes Design, schneller Kaffee

Der Name des Cafés steht für das, was das „Chaqwa“ ausmacht: Kaffee und Tee. „Cha“ ist dabei die traditionelle chinesische Bezeichnung für Tee, während „qawah“ aus dem Arabischen stammt und soviel wie „eine Tasse Kaffee“ bedeutet.

Das Design der neuen Kaffeebar ist in schlichtem Schwarz gehalten. Große Bartische aus massivem Holz und einige kleinere Tische bieten genügend Platz – sowohl für den schnellen Kaffee zwischendurch als auch für einen längeren Plausch mit Freunden. Das Café ist dabei durch eine halboffene Wand vor der Hektik des Foyers geschützt.

Fünf Monate von der Idee bis zur Eröffnung

Leckere Kleinigkeiten für zwischendurch. (Foto: Selina Duelli)

Leckere Kleinigkeiten für den Hunger zwischen Seminaren und Vorlesungen gibt es jetzt auch in der EF 50: Salat, Gebäck, Sandwiches oder auch frisches Obst. Foto: Selina Duelli

Chaqwa ist die hauseigene Kaffeemarke von Coca Cola. Nachdem die Automaten der Marke an der TU ein voller Erfolg waren, sagt Sven Christian, Gebietsverkaufsleiter von Coca Cola, hat die Firma in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Dortmund das Konzept für die neue Kaffeebar erarbeitet. Zusammen habe man das ganze Projekt in nur fünf Monaten aus dem Boden gestampft. „Wenn sich das Konzept bewährt, wird es eventuell auch Filialen an anderen Uni-Standorten geben“, so Christian.

Den Anstoß für das neue Café gab das Studentenwerk. Es ist auch dessen Betreiber – zumindest auf dem Papier. Tatsächlich hält das Café die Firma „Kaffee-Kollegen“ am Laufen, die sich auch um die Kaffeebars in der Mensa und der Galerie sowie den Kaffeeraum kümmert.
Nach Angaben der Abteilung für Gastronomische Betriebe des Studentenwerks werden künftig im „Chaqwa“ elf Mitarbeiter auf 400 Euro-Basis beschäftigt. Davon seien die meisten Studenten.

Zeit für einen Plausch. (Foto: Selina Duelli)

Im "Chaqwa" ist Platz für einen Plausch im Warmen. Im Sommer soll eine Außenterasse mit Sitzplätzen dazukommen. Foto: Selina Duelli

„Zehn Sorten Sirup braucht kein Mensch“

Susanne und Anja, Studentinnen der Pädagogikwissenschaften, sind angetan vom neuen gastronomischen Angebot auf dem Nord-Campus. „Hier ist es gemütlicher als im Sonnendeck, aber das Beste ist, dass wir jetzt nicht mehr so weit laufen müssen, um an einen Kaffee zu kommen“, erklärt Anja den für sie größten Vorzug des Café „Chaqwa“. „Schön dass es hier nicht so viel Firlefanz, sondern einfach nur Kaffee gibt. Zehn Sorten Sirup braucht doch kein Mensch“, fügt Susanne hinzu. BWL-Student Mussad meint: „Eigentlich bin ich gegen zu viel Kommerz an der Uni.“ Das „Chaqwa“ gefalle ihm aber gut, da zahlreichere Angebote, auch gastronomischer Natur, die Uni seiner Meinung nach attraktiver machen.

Als Konkurrenz zum Sonnendeck sieht Sassan Aflatoon, Geschäftsleiter von Kaffee-Kollegen und Betriebsleiter des „Chaqwa“, das neue Café trotzdem nicht. „Wir haben uns darüber ehrlich gesagt überhaupt keine Gedanken gemacht. Man sieht ja, dass wir hier komplett anders sind, sowohl im Design als auch, was das Sortiment angeht.“

3 Comments

  • Weiter so... sagt:

    Das finde ich Super vom Coca-Cola! Sie stellen einen Geschützen Namen für eine Kaffeebar zur Verfügung (TOP). Dies sollte es auch an meiner Uni in Heidelberg geben.

    Ich kenne den Chaqwakaffee aus den Automaten und der ist wirklich Klasse da stimmt das Verhältnis Preis/Leitung noch.

  • Student sagt:

    Sofern ich das jetzt richtig verstanden habe, frage mich dann aber schon, warum das Studentenwerk einem wirklich sehr großen und sehr finanzkräftigen Konzern wie Coca-Cola beim Eröffnen eines Cafés mit innenstädtischen Preisen noch mit Rat und Tat beiseite stehen musste?

    Im Semesterbeitrag ist ein stattlicher Teil für das Studentenwerk vorgesehen, das scheint mir im Sinne einer „Entwicklungshilfe“ für Coca-Cola dann doch etwas seltsam angelegt.

  • ähm... sagt:

    „Pädagogikwissenschaften“ – Weder das Wort noch das Fach existieren.

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