EU plant Ausweitung des ERASMUS-Programms

Die Europäische Union möchte in Zukunft fast doppelt so viele Auslandsstipendien vergeben wie bisher. Bis zu fünf Millionen Menschen könnten dann einen Teil ihres Bildungsweges im Ausland absolvieren. Das berichtet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

Eine Erhöhung des Bildungsetats um 40 Prozent macht die Ausweitung der Stipendienprogramme möglich. Nach einem Vorschlag der Kommission sollen für den Zeitraum von 2014 bis 2020 14,8 Milliarden Euro für Bildungsprogramme zur Verfügung stehen.

Formal muss die Mittelausstattung noch von Rat und Parlament abgesegnet werden. Sie hängt auch vom Haushalt der EU ab. Ein endgültiger Beschluss wird im Dezember 2013 erwartet. Ab dem Frühjahr 2014 könnten dann Anträge für das Hochschuljahr 2014/15 eingehen.

Die Bildungsprogramme der EU umfassen ERASMUS, ein Programm das den europaweiten Austausch von Studenten ermöglicht, verschiedene internationale Austauschprojekte der EU mit Drittländern, sowie das Programm „Jugend in Aktion“, das unter anderem den Europäischen Freiwilligendienst finanziert. In Zukunft sollen alle Projekte unter dem Namen ERASMUS+ zusammengefasst werden.

Mehr zum Thema gibt es morgen früh bei eldoradio*, zwischen 8 und 10 im Toaster zu hören.

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