StuPa-Wahl der FH: Mehr Plätze als Kandidaten

Die FH Dortmund hat ihr neues Studierendenparlament (StuPa) gewählt. Insgesamt hatten sich 65 Kandidaten zur Wahl aufstellen lassen. Besonders erfolgreich schnitt der Fachbereich Informatik ab: Er erhielt mehr Plätze, als Kandidaten angetreten sind.

Die Organisationsstruktur des StuPas der FH. (Grafik: StuPa FH Dortmund)

Die Organisationsstruktur des StuPas der FH. Grafik: StuPa FH Dortmund

Die Wahlbeteiligung an der FH ist genauso mau wie an anderen Universiäten: In diesem Jahr lag sie bei 8,5%. Insgesamt gaben 684 der 8017 Wahlberechtigten ihre Stimmen ab, 71 waren ungültig. Allein 200 Stimmen kamen aus der Informatik, dem mit 1588 Studenten größten Fachbereich. Der Grund: Die Informatiker hatten zwei Listen aufgestellt – und deswegen Wahlkampf veranstaltet. In diesem Zuge wurde auch – eher ungewöhnlich für die FH – Wahlwerbung eingesetzt. Ansonsten waren Plakate sonst nur in der Architektur zu sehen, die mit 14,4 Prozent die höchste Wahlbeteiligung verbuchte.

Anna Voß mit den meisten Stimmen

Die Wahlwerbung und die verhältnismäßig hohe Beteiligung in der Informatik hat Folgen: Im zukünftigen Studierendenparlament werden anstatt der bisherigen 25 nur 20 Sitze besetzt sein. Die Informatiker haben nämlich mehr Plätze gewonnen, als sie Kandidaten aufgestellt haben. Den Wahlergebnissen zufolge würden ihm 15 Sitze zustehen, aufgestellt waren allerdings nur zehn Kandidaten.

Anna Voß ist seit fünf Jahren im StuPa aktiv. Foto: StuPa FH Dortmund

Anna Voß ist seit fünf Jahren im StuPa aktiv. (Foto: StuPa FH Dortmund)

Die klare Siegerin der Wahl ist das derzeitige StuPa-Präsidiumsmitglied Anna Voß. Sie bekam 145 Stimmen. Auf Platz Zwei landete Katharina Blume mit 113 Stimmen, Juliane Herrmann belegte mit 82 Stimmen den dritten Platz. Voß will aber nicht mehr fürs Präsidium kandidieren. Nach fünf Jahren Gremienarbeit will sie nur noch als normales Mitglied im StuPa aktiv sein und den „jungen Wilden“ das Feld überlassen.

Bei den Wahlen an der FH werden, anders als zum Beispiel an der TU Dortmund, keine politischen Listen, sondern Direktkandidaten gewählt. Diese können sich auf den Listen ihrer Fachbereiche aufstellen lassen. „Parteien“ gibt es hier also quasi nicht. Die Wahl des StuPa findet einmal im Jahr zum Ende des Sommersemesters statt.

Die konstituierenden Sitzungen des zukünftigen StuPas werden voraussichtlich am 12. und 13. Juli stattfinden.

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