Schnelle BAföG-Reformen gefordert

Verbesserungen beim BAföG – das fordert der Freiwillige Zusammenschluss von StudentInnenschaften (FZS). Am Freitag hat der FZS seine Forderungen anlässlich der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) offiziell vorgestellt. In einem Appell wendet sich die Studentenvertretung an Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und ihre sechszehn Landeskollegen.

Gefordert wird dabei unter anderem eine Erhöhung der BAföG-Sätze. Bereits seit zwei Jahren habe es keine Erhöhungen mehr gegeben, konkrete Planungen in dieser Richtung gäbe es momentan ebenfalls nicht. Diese Entwicklung hält der FZS im Zuge der beständig steigenden Lebenshaltungskosten für nicht tragbar. Für viele Studenten werde die Finanzierung ihres Studiums dadurch immer schwieriger. Und auch die Statistiken belegen: Durschnittlich haben die Studenten immer weniger Geld zur Verfügung.

Neben möglichst schnellen Lösungen für Studenten, die bereits BAföG beziehen, fordert der FZS in seinem Appell auch eine Ausweitung der Ausbildungsförderung. Von den mehr als zwei Millionen Studierenden in Deutschland erhält nur ungefähr ein Viertel staatliche Fördermittel. Gleichzeitig sind zwei von drei Studenten dazu gezwungen, neben dem Studiums zu arbeiten. Diese Diskrepanz zu reduzieren ist eine der zentralen Forderungen der FZS. Vor allem müssten alle Maßnahmen kurzfristig ergriffen werden. Damit distanziert sich der FZS in seinen Forderungen vom Deutschen Studentenwerk, dass eine Erhöhung der Bedarfssätze erst für Ende 2013 fordert.

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