Fitnessmesse: Trotz des schönen Wetters auf die Fibo?

Vom 22. bis 25. April öffnet die „Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit“, kurz FIBO, in Essen ihre Tore. Zunächst nur für Fachbesucher. Ab Samstag kann man dann aber auch privat durch die Messehallen streunen. Die pflichtlektüre hat sich vorab schon einmal für euch umgesehen und verrät, ob es sich lohnt, einen sportlichen Tag in der Essener Grugahalle zu verbringen.

Einfach zurücklehnen - auch das geht auf der FIBO

Einfach zurücklehnen - auch das geht auf der FIBO

In diesem Jahr feiert die FIBO ihr 25-jähriges Jubiläum. Die erste Auflage fand 1985 in Köln statt, seit 1991 ist die Messe in der Essener Grugahalle zu Hause. Dort hat sich die FIBO zur weltweit größten Fitnessmesse entwickelt. In diesem Jahr stellen 560 Unternehmen aus 38 Ländern ihre neuen Produkte aus. Nicht nur die Masse der Aussteller, sondern auch die Besucherzahlen schießen seit der Premiere in die Höhe. In  diesem Jahr rechnen die Veranstalter mit rund 50.000 Schaulustigen.

Noch nicht sicher, ob auch ihr dabei sein werdet? Die pflichtlektüre hilft bei der Entscheidung.

Die Anreise zur Grugahalle mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist auf alle Fälle ziemlich angenehm. Einfach den Essener Hauptbahnhof anpeilen und sich von dort aus per U-Bahn-Linie U11 direkt vor die Messetore kutschieren lassen. An der Tageskasse zahlen Schüler und Stundeten 14 Euro für ein Tagesticket. Das ist zwar drei Euro billiger als der Normalpreis, aber auch kein wirkliches Schnäppchen. Erstmals belegt die FIBO in diesem Jahr das gesamte Essener Messegelände, das heißt zwölf Hallen auf einer Fläche von fast acht Fußballfeldern. Um da nicht den Überblick zu verlieren, braucht es einen zuverlässigen Lageplan und ein paar nützliche Tipps der pflichtlektüre.

In den Hallen 1, 3, 4 und 7 liegt der Schwerpunkt auf der Präsentation von Trainingsgeräten. Wer nicht gerade ein

Wer will, kann auch virtuell durch den Wald joggen

Wer will, kann virtuell durch den Wald joggen

Fitnessstudio sein Eigen nennt und dieses zufälligerweise mit neuen Beinpressen, Laufbändern oder Langhanteln ausstatten will, wird hier nur bedingt Spaß haben. Es sei denn, das eigentliche Ziel eures Messebesuchs war ein gepflegtes Workout. Denn hier könnt ihr alles testen. Wobei wohl eine kleine Ausnahme gemacht werden muss: Die Trainingsgeräte, die in Halle 7 vorgestellt werden, unterscheiden sich nämlich etwas von den allseits bekannten Folterapparaturen. Hier kann man unter anderem einen Hula-Hoop-Reifen austesten, der für besonders schnelle Fettverbrennung sorgen soll, an einer Lichtwand seine Reaktionsfähigkeit steigern oder sich ein so genanntes Stepper-Bike für eine kurze Messerundfahrt ausleihen. Ist dann doch irgendwie interessanter, als nur auf der Stelle Treppen zu steigen.

Wer aber eher im Sinn hat, auf der FIBO sein neues Sportoutfit zusammenzustellen, ist in den Hallen 6 und 8 richtig aufgehoben. Hier haben Sportartikelhersteller wie Adidas, Reebok oder Nike ihre Zelte aufgeschlagen. Ebenfalls ein cooles Angebot: An einigen Ständen besteht die Möglichkeit, sich seinen eigenen Workout-Musik-Mix zusammenzustellen. Außerdem ist in Halle 6 die große Showbühne aufgebaut, auf der sich im Laufe der Veranstaltung einige Prominenz die Ehre gibt:

Choreograph Detlef D! Soost tritt am Samstag von 12.05 Uhr bis 12.25 Uhr und von 15.30 Uhr bis 15.45 Uhr auf und erklärt in dieser kurzen Zeit vielleicht endlich, wofür das „D!“ in seinem Namen steht.

Am selben Tag, von 11.20 Uhr bis 11.30 Uhr und von 13.20 Uhr bis 13.30 Uhr, trägt Haddaway einen eigens zum Jubiläum der Fitnessmesse komponierten Song vor. Mit etwas Glück hängt er ja noch „What is love“ hinten dran.

Mit der FIBO Power (Halle 9, 10, 11, 12) ist 2010 übrigens zum ersten Mal die Bodybuildingmesse an das gewöhnliche Angebot angegliedert. Wer sich einmal ganz schön schmal fühlen will, kann hier vorbeischauen. Es gibt auf jeden Fall ausreichend Proteinshakes und Nahrungsergänzungsmittel, um sich den präsentierten Bizepsumfängen auf kurz oder lang anzupassen.

Wer nun auf FIBO fährt, für den gibt es noch ein wichtigen Tipp: Bringt am besten eigene Verpflegung mit, denn 3,50 Euro für einen Hotdog sind definitiv zu teuer. Wer sich jetzt immer noch nicht aufraffen kann, sollte an eines denken: Es soll ja – vor allem männliche – Exemplare geben, die beispielsweise eine Auto-Tuning-Messe nicht primär wegen der präsentierten Fahrzeuge besuchen. Eine Interantionale Fitnessleitmesse steht an attraktiven Nebenerscheinungen sicherlich an nichts nach.

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