Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen an Silvester in Dortmund

In der Silvesternacht wird in Dortmund mehr Personal von Polizei und Ordnungsamt unterwegs sein. Außerdem wird es zwei mobile Polizeiwachen als Anlaufpunkte in der Innenstadt geben und die Kameraüberwachung im Brückstraßenviertel eingesetzt. 

In einer Presseerklärung der Stadt und der Polizei Dortmund wurden die neuen Sicherheitsmaßnahmen für den Jahreswechsel vorgestellt. Berücksichtigt werden bei der Planung sowohl die Vorfälle in Köln vor einem Jahr als auch die „hohe abstrakte Terrorgefahr, die bundesweit gilt“, heißt es in der Mitteilung.

Traditionell gibt es in Dortmund zwar keine zentralen Feierlichkeiten zum Jahreswechsel, dennoch sollen die Vorfälle in Köln auch in anderen Städten nicht ohne Folgen bleiben. Oberbürgermeister Ullrich Sierau betonte, man wolle „eine gute Atmosphäre schaffen, die keinen Platz für Aggressionen und sexuelle Übergriffe lässt“.

Die Kameras im Brückstraßenviertel sind seit November in Betrieb, es ist also das erste Mal, dass sie an Silvester zum Einsatz kommen. Die mobilen Wachen am Bahnhofsvorplatz und im Bereich des Alten Marktes sollen als Anlaufpunkte bei Problemen genutzt werden. Pyrotechnik und Feuerwerk sind an diesen beiden Orten verboten.